Jugendabreit beim FCJ

U18in20132014Nachdem der Kader der 3. Damen sich in diesem Sommer vergrößern konnte, wurden auch Jugendspielerinnen integreirt. Es freut vor allen Dingen Trainer Marc d’Andrea, dass zwei Spielerinnen die noch einige Jahre Teenager sind, seinen altersmäßig sonst so homogenen Kader erweitern.

Beide Spielerinnen bringen für ihr Alter ein extrem großes Talent mit. Die junge Zuspielerin Annika Stenchly konnte bereits im vergangenen Jahr in der Oberliga (Damen 2 – FCJ Köln) Erfahrung sammeln, als Flo Hannichs Team verletzungsbedingt Nachschub brauchte. Um die 14-jährige bestmöglich zu fördern, soll sie sich vor allem technisch weiter entwickeln und Konstanz in die Pässe bekommen.Vor allem ihr wacher Geist und ihr starkes Streben nach Verbesserung lassen sie sich schnell entwickeln.

Mit Emmi Scheer kommt ein 15-jähriges Mädchen in das Team, das bereits in der Förderung anderer Vereinensjugenden eingebunden war. Ihr neuer Trainer ist sehr zuversichtlich: „Emmi lernt wirklich schnell. Sie zählte in ihren Teams bislang immer zu den Leistungsträgern und war es so gewohnt viel Verantwortung zu übernehmen. Unser Kader hat extrem gute Individualspielerinnen, die alle viel Talent mit sich bringen. Aber es ist nicht die Stärke einzelner, sondern das Spielen als Team unser Erfolgsrezept. Emmi wird etwas brauchen bis sie sich daran gewöhnt hat, wie viel System und Struktur Volleyball mit sich bringt. Das ist gerade am Anfang nicht immer leicht, weil sie auch noch auf einer für sie ungewohnten Position spielen muss und so viele ungewohnte Korrekturen bekommt.“ Da neben Technik vor allen Dingen die Spielpraxis im Vordergrund für die beiden stehen soll, hat sich die komplette Damenabteilung dazu verpflichtet beide Talente zu fördern. So wird in beiden Fällen von dem Jugendspielerrecht ungebunden durch Mannschaften wechseln zu dürfen und vom Jugendspielrecht selbst Gebrauch gemacht.

Von Vereinsseite hätte man sich gefreut, wenn noch mehr Jugendspielerinnen den Sprung in die Bezirksliga hätten finden können. „Leider habe ich nur ein Spielfeld im Training und nur eine Mannschaft die ich am Wochenende betreuen kann. Wir haben hervorragende Spielerinnen in unserer Jugend, die aus der tollen Arbeit von Stefan Volk und seinen Trainern hervorgehen konnten. Leider kann ich nicht alle aufnehmen die ich will. Einige wie Nele würden die halbe Saison fehlen, weil sie im Ausland sind, andere wollen lieber in den gewohnten Teams bleiben. Es gibt auch Spielerinnen wie Lisa Quint, denen der Schritt aus der Jugend in die Bezirksliga zu klein ist. Unserem Verein ist der Sportler wichtig, wir stellen uns da niemandem in den Weg, der schneller mehr erreichen kann.“ kommentiert der Coach die geringe Ausschöpfe aus der Jugend. „Es ist nicht das Ziel aus der 3. Damen eine Jugendmannschaft zu machen, sondern Spielerinnen zu integrieren, die vom bisherigen Kader lernen können und sich selbst entfalten können.  Zwei ist da denke ich eine gute Zahl, wir wollen das Ziel Aufstieg nicht zu sehr aus den Augen verlieren. Außerdem quaseln die beiden schon zu zweit mehr als alle anderen Spielerinnen.“, späßelt ihr Trainer mit einem Zwinkern.

In der 4. Damenmannschaft wurde ein Konzept entwickelt, wie talentierte Jugendspieler und erfahrenere ältere Spieler zusammen arbeiten können. Durch die Zusammenarbeit können bereits jetzt U16 Spielerinnen mit den besten ihres Jahrgangs und der älteren Jahrgänge größere Sprünge machen. Einige Spielerinnen werden durch den altersmäßig durchwachsenen Kader gleich das Spielrecht in drei Mannschaften nutzen um Erfahrung zu sammeln. Dabei unterstützen sie gleich zwei Trainer, um zu gewährleisten, dass bei allen Spieltagen auch ein gutes Coaching statt findet. Dabei spielt – wie zuvor genannt – auch die Arbeit mit Damen3 eine Rolle, deren Jugendspielerinnen zumindest die ersten zwei Spiele für Damen4 bestreiten werden. Dass die Zusammenarbeit auch darüber hinaus gut klappt, sieht man daran, dass in der Sommerpause mannschaftsübergreifend trainiert wird. Es wird versucht das Denken in festgefrorenen Mannschaften aufzulösen. Das Konzept lebt die Abteilung unter dem Vereinsmotto: EinTeam!

 

An dieser Stelle möchte ich noch einmal einen herzlichen Dank an die tolle Zusammenarbeit mit David Burdak, Janka Becker und Stefan Volk aussprechen.                                                                         – Marc d’Andrea