Mit solider Teamleistung und Schützenhilfe auf Platz 1!

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Im fernen Ibbenbüren gelang es dem FCJ Express endlich einmal über den gesamten Spielverlauf 100% aufs Feld zu bringen. Mit drei Punkten im Gepäck fuhr man glücklich nach Hause und grüßt seit Sonntag und der Schützenhilfe der Rhein-Sieg Volleys von der Tabellenspitze!

Die obere Tabellenhälfte der 3. Liga West könnte spannender nicht sein. Um dem Spitzenreiter aus
Münster-Gievenbeck auf den Fersen zu bleiben musste also unbedingt ein 3-Punkte-Sieg gegen die
Tebu Volleys her. Dementsprechend motiviert fuhr der FCJ am Samstag los und schaffte es sogar in
der gefühlt 3° kalten Halle schnell auf Betriebstemperatur zu kommen. Coach Boris änderte die
Startaufstellung nur geringfügig: Youngstar Till, seit einigen Wochen nach Bänderriss wieder im
Training, wurde für seine motivierte und gute Trainingswoche mit einem Startplatz belohnt.
Der erste Satz startete von beiden Teams verhalten und es entwickelte sich schnell ein Kopf-an-Kopf
rennen. Auf Kölner Seite konnten die gegnerischen Angriffe das ein oder andere Mal bereits im Block
abgefangen werden und auch der Aufschlagdruck stieg im Verlaufe des Satzes. Besonders Till nutze
die Chance und setzte vor allem im Aufschlag Akzente. In der Crunchtime des ersten Satzes hielt
Tecklenburg gut mit, am Ende entschieden zwei souveräne Aktionen der Kölner
Block-/Feldverteidigung den Satz (25:23). Angespornt von der deutlich wachsenden Leistungskurve
konnte das Team es kaum erwarten wieder aufs Feld zu treten. Und wie der erste Satz endete, so
startete auch der zweite. Bei Köln klappte nun immer mehr und Tecklenburg konnte dem
wachsenden Druck in allen Elementen nicht standhalten. Die Angreifer verzweifelten immer mehr am
Kölner Block und die Annahmereihe wurde stark unter Druck gesetzt. Um dem Gegner keine
Verschnaufpause zu gönnen reagierte Coach Boris mit taktischen Wechseln auf der
Zuspiel-/Diagonalachse und in der Annahme. Mit dem frischen Wind der Auswechselspieler konnte
auch der zweite Satz ungefährdet eingetütet werden (25:20). Gab es in Satz 1 und 2 noch irgend
etwas das auf Kölner Seite nicht funktioniert hat – im dritten Satz klappte es. Jeder Spieler konnte in
jedem Element noch eine Schippe drauf legen und die Gegenwehr des Gegners, der bis dato noch
recht ordentlich mithalten konnte, endlich brechen. Auch in diesem Satz fruchteten die taktischen
Wechsel und schlussendlich konnten erneut 3 Punkte auf das Konto des FCJ gebucht werden (25:15).
Die MVP Medaille krallte sich mal wieder – wie sollte es anders sein – Libero Tim. In seiner Nähe war
für den Gegner sowohl in Aufschlag als auch im Angriff kein Durchkommen, was mit Sicherheit für ein
paar graue Haare gesorgt hat. Aber auch der Rest des Teams zeigte eine starke Vorstellung,
hervorzuheben sind dabei der kleine Till aber auch Kapitän Basti.
Mit diesem Sieg war man gleichgezogen mit Spitzenreiter Gievenbeck und auch Aligse zog nicht mehr
davon, da sie in Delbrück verloren hatten. Da Gievenbeck am Folgetag jedoch ebenfalls gegen die
Rhein-Sieg-Volleys patzte sind Platz 1 bis 4 der Tabelle nun punktgleich und aufgrund des besseren
Satzverhältnisses können wir uns fürs Erste Spitzenreiter nennen.
Weiter geht’s am Samstag gegen Hörder um den Platz an der Sonne zu verteidigen!

Bis dahin
Euer
FCJ Express

Nächster Halt: Tecklenburger Land

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Am Samstag reist der FCJ Express ins ferne Ibbenbüren, um gegen die Tecklenburger
Land Volleys das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde zu bestreiten.
Auch die Tebus sind vielen Spielern bereits seit Langem bekannt und gelten je her als
unangenehmer Gegner. Aus den letzten drei Begegnungen konnte der FCJ zwar zweimal
siegreich hervorgehen, doch waren die Partien jedes Mal sehr umkämpft und spannend.
Die Tecklenburger zeichneten sich dabei vor allem durch ein solides Sideout, rund um
ihren erfahrenen Zuspieler, aus. Nichtsdestotrotz gilt es für Köln sich vollends auf die
eigenen Stärken zu fokussieren. Vor allem bei dem Comeback-Sieg gegen Giesen waren
Aufschlagdruck und eine gute Block-/Feldverteidigung ausschlaggebend für den Erfolg.
Genau mit diesen Elementen möchte Coach Boris auch den kommenden Gegner früh
knacken um weitere drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Drückt uns die Daumen!


Euer
FCJ Express

Entgleisung in Münster, der Zug fängt sich auf Höhe Giesen jedoch wieder selber!

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Der Doppelspieltag am vergangenen Wochenende sollte doppelt Spaß bringen. Am Ende steht eine
eher weniger spaßige Niederlage gegen starke Gievenbecker und ein Comeback-Sieg gegen Giesen.


Am Samstagmorgen erreichte Coach Boris eine Hiobsbotschaft: Libero Tim musste sich den
Kinderviren geschlagen geben und konnte die Reise zum Spitzenspiel gegen Gievenbeck nicht
antreten. Ganz ohne Streichholzziehen war die Interimslösung schnell klar: Christian „Gosi“ Gosmann
übernahm glücklicherweise die ihm wohlbekannte Position, ließ damit jedoch auch Basti und Luis auf
der Außenposition ganz alleine. Nicht optimale Situationen bei Spieltagen sind uns jedoch
mittlerweile sehr bekannt, daher ging man hochmotiviert und mit breiter Brust in das Duell mit den
jungen Wilden aus Münster. Der erste Satz verlief überraschend gut aus Kölner Sicht. Die Annahme
fand sich recht schnell und ermöglichte ein souveränes Sideout-Spiel. Gerade Diagonalrakete Volker
konnte einige schöne Punkte eintüten, während Gievenbeck im eigenen Spielaufbau haderte (25:22).
In Satz zwei zeigte der gegnerische Trainer jedoch ein goldenes Händchen im Wechselroulette. Mit
zwei frischen Kräften auf der Außen- und der Diagonalposition erfuhr das Münsteraner Spiel einen
Aufwind. Die Punkte wurden immer umkämpfter und mit steigendem Selbstvertrauen der Gastgeber
wuchs auch der Aufschlagdruck. Dies brachte das vorher so gut funktionierende Kölner Sideout-Spiel
unter große Schwierigkeiten und in einer spannenden Crunchtime sicherte sich Gievenbeck knapp
den zweiten Durchgang (23:25). Nächster Satz, gleiches Bild. Gievenbeck konnte durch den hohen
Aufschlagdruck immer befreiter aufspielen und im Block und im Angriff stimmte beinahe alles. Der
FCJ konnte zwar über die meiste Zeit noch mithalten, doch zum Satzende fehlten leider die eigenen
guten Ideen und Fehler häuften sich (21:25). Im vierten und letzten Durchgang musste man sich
schlussendlich der starken Leistung des Gegners und den fehlenden Wechseloptionen geschlagen
geben. Nicht einmal die Einwechslung und dem damit verbundenen Drittligadebüt von Eigengewächs
Moritz konnte die Niederlage noch abwenden (14:25). Ein Fazit ist schnell gezogen: Münster hat sich
mit starken drei Sätzen den Sieg mehr als verdient. Die Leistung des FCJ baute leider im Verlaufe des
Spiels immer weiter ab, was in einem Spitzenspiel nicht passieren darf. Ob das Rückspiel, bei leerem
Kölner Lazarett, ähnlich ausgeht bleibt offen – wir haben auf jeden Fall jetzt schon Bock!


Viel Zeit um die Wunden zu lecken blieb bekannterweise nicht, denn am Sonntag fand man sich in
der Widdersdorfer Heimspielstätte ein um die Grizzlys aus Giesen zu empfangen. Die Marschrichtung
war unausgesprochen klar: Wir gehen nicht ohne Punkte aus dem Wochenende. Nachdem uns die
Damen im Vorspiel zeigten wie man gewinnt, war die Motivation hoch. Das Spiel startete wegen des
Vorspiels leicht verzögert und der FCJ ließ sich im ersten Satz mal kurz so richtig abservieren (20:25).
Was war passiert? Mit einem schnellen Spiel und starken Angriffsaktionen erwischten die Gäste das
Heimteam, welches den ersten Satz wegen der Anstrengung des Samstagspiels eher entspannt
angehen wollte, komplett auf dem falschen Fuß. Schnell liefen die Kölner einer teilweise 10-Punkte-
Führung der Giesener hinterher und bis zum Satzende wollte nichts so richtig funktionieren. Nach
dem Satz schüttelten Coach Boris und Co-Coach Valters ihren Schützlingen mal gehörig die Köpfe
durch und ab dem zweiten Durchgang konnte dann auch endlich ansehnlicher Volleyball gezeigt
werden. Giesen wehrte sich das gesamte Spiel über stark, doch die Souveränität der Kölner, die in
den letzten 4 Sätzen an diesem Wochenende vermisst wurde, flackerte langsam wieder auf. Zwei
knappe und einen deutlichen Satz später (25:23; 25:17; 25:23) war das Spiel endlich vorbei und drei
wichtige Punkte landeten auf dem Punktekonto des FCJ. MVP wurde Zuspieler Thiemo, der die
gegnerischen Trainer mit guten Aktionen und viel Gebrüll überzeugen konnte. Aber auch die Leistung
von Außengranate Luis muss hervorgehoben werden, der vor allem mit starken Aufschlägen und
Abwehraktionen wesentlich zum Comeback nach Satz 1 beitragen konnte.

 

Jetzt können wir aber wirklich einmal kurz die Füße hochlegen, bevor es dann nächste Woche mit
einem Auswärtsspiel in Tecklenburg weitergeht. Die Tebu Volleys sind immer ein unangenehmer
Gegner, allerdings haben wir mittlerweile einen der ihren unter uns – mal sehen ob das hilft!
Euer
FCJ Express

Doppelspieltag = doppelter Spaß!

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Am Wochenende steht für den FCJ Express eine Herkulesaufgabe an – und das ganz unabhängig von
dem(n) Gegner(n). Man darf nämlich gleich zweimal ran. Die Gegner: Der TSC Gievenbeck und die TSV
Giesen GRIZZLYS.
Aufgrund der coronabedingten „Stauchung“ der Spielzeit 21/22 und der ungeraden Anzahl an Teams
in der Liga, muss jede Mannschaft einmal in der Saison einen Doppelspieltag absolvieren. Den FCJ
trifft es an diesem Wochenende und somit reißt man am Samstag ins ferne Münster, während man
am Sonntag die „Superzweite“ aus Giesen in Köln begrüßen darf. Wahrlich kein einfaches Los für
einen Doppelspieltag, sind die Youngboys aus Gievenbeck doch bis auf die Niederlage gegen
Spitzenreiter Aligse bisher ungeschlagen und stehen (mit zwei Spielen mehr als Köln) auf Rang zwei.
Giesen hingegen hat sich im soliden Mittelfeld mit zwei Siegen aus fünf Spielen platziert. Gievenbeck
kann bereits als alter Bekannter in der Liga genannt werden. Das Team schafft es tatsächlich in jeder
Saison zwar jünger dafür aber auch ein gutes Stück besser zu werden. So wirklich auf dem Schirm der
Top 3 hatte sie dennoch zunächst keiner, was vor allem dem Abbruch der letzten Saison zu schulden
ist – denn bereits hier deutete sich an, dass mit den jungen Hüpfern im Titelrennen absolut zu
rechnen ist. Die Superzweite des Erstligisten aus Giesen hingegen ist dem FCJ Express beinahe
unbekannt. Neben den „nur“ zwei Siegen auf dem Konto stehen knappe Niederlagen gegen Größen
wie Aachen und Delbrück, weshalb auch dieser Gegner absolut nicht unterschätzt werden darf.
Gerade durch die unglückliche Spielabsage unseres letzten Gegners, gilt es also schnell wieder in den
Rhythmus zu kommen und den Gegner früh unter Druck zu setzen. Durch Verletzungsausfälle ist das
Team von Coach B. derzeit suboptimal auf diese Doppelbelastung vorbereitet, dennoch wird dem
Wochenende mit breiter Brust und viel Motivation entgegengesehen.
Für Samstag brauchen wir also eure gedrückten Daumen, während ihr uns am Sonntag gerne zum
Sieg peitschen dürft!

Bis dahin
Euer
FCJ Express

Der FCJ Express grüßt vom 2. Tabellenplatz!

Der FCJ Express grüßt vom 2. Tabellenplatz!

In einem spannenden und umkämpften Tie-Break Krimi sichert sich das Team des FCJ einen wichtigen
Sieg und bleibt damit dem Erstplatzierten aus Aligse dicht auf den Fersen.


Erneut standen die Vorzeichen eher schlecht. Krankheitsausfälle und Verletzungen ließen die
Trainingsbeteiligung in der vergangenen Woche eher mager ausfallen. Durch den tatkräftigen Einsatz
unserer 2. Herren konnte glücklicherweise trotzdem ordentlich trainiert werden (Danke noch einmal
an dieser Stelle!!). Nichtsdestotrotz ging man alles andere als top vorbereitet in das Top-Spiel.
Die Motivation war dennoch angemessen groß und dementsprechend ging man auch in das Spiel.
Der Gegner zeigte mit seinem hochgewachsenen Kader die erwartete Stärke in der Block-Feldverteidigung und hatte einige unangenehme Aufschläger in seinen Reihen. Der FCJ konnte jedoch durchgehend dagegenhalten und punktete schlussendlich im ersten Satz zweimal mehr (25:23).

Der zweite Satz zeigte ein ähnliches Bild, jedoch konnte Köln am Ende seine Chancen nicht nutzen und  musste den Satz denkbar knapp abgeben (25:27). Dieses Ärgernis immer noch im Kopf ging das Team von Coach Boris in Satz drei mit der nötigen Wut aufs Feld und zeigte den besten Satz des Spiels  (25:18). Auch im folgenden vierten Satz sah alles nach dem erhofften 3-Punkte Sieg aus, führte der  FCJ doch die meiste Zeit mit einem deutlichen Abstand. Gegen Ende des Satzes waren es jedoch die Aachener Aufschlag- und Blockspieler, die sich ein Herz fassten und die Annahme- und Angriffsreihe aus Köln überraschten. Aachen zog gleich und es entwickelte sich eine packende und emotionale  Crunch-Time. Am Ende konnte man es in den Kölner Reihen kaum fassen, doch Aachen hatte sich mit  einem brutalen Schlussspurt in den Tie-Break gerettet (23:25). Coach B. schaffte es jedoch den Ärger über diese verpasste Chance in eine Leistungssteigerung seines Teams zu bündeln und somit konnte  der Gegner aus Aachen, dem merklich die Luft fehlte, im Tie-Break schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der FCJ Express grüßt vom 2. Tabellenplatz!

Mit 15:10 beendete der FCJ den 2 Stunden Marathon und schnappte sich wichtige 2 Punkte. Die Freude war am Ende auf beiden Seiten groß. Die Spieler des FCJ konnten den verlorenen Punkt aufgrund einer absolut gigantischen Leistung von Aachen am Ende des 4. Satzes absolut verkraften und für den zweiten Tabellenplatz reichte es trotzdem. Dort steht Köln nun punktgleich mit Münster-Gievenbeck und Aachen mit 10 Zählern hinter den SF Aligse mit 13 Punkten. Alle drei Kontrahenten
bestritten allerdings bereits ein Spiel mehr als Köln. Der Fokus liegt nun voll auf dem Derby-Kracher am kommenden Samstag. Es geht „auswärts“ nach Hürth, wo ein motivierter Gegner wartet. Leider erlauben die örtlichen Auflagen kein Spiel vor Zuschauern, weshalb wir auf eure gedrückten Daumen zu Hause mehr als angewiesen sind!

Euer
FCJ Express

Erster Tie-Break und dritter Sieg der Saison

Erster Tie-Break und dritter Sieg der Saison

Auch gegen starke Delbrücker reißt die Siegesserie des FCJ Express nicht. Die Entscheidung fiel jedoch nach 2:0 Satzführung erst in der Verlängerung.

Trotz der Ausfälle von Diagonalangreifer Volker und Mittelblocker Till war die Stimmung im Team vor dem Spiel gegen Delbrück gut. Alle hatten Bock auf die bevorstehende Herausforderung, wollte man doch mit einem Sieg gegen den heutigen Gegner zeigen, dass man im oberen Drittel der Liga mitspielen möchte. Der Trainer schwor sein Team auf einen starken Gegner ein, verwies aber auch auf die eigenen Stärken und wie man diese im heutigen Spiel optimal nutzen sollte.

Erster Tie-Break und dritter Sieg der Saison

Sprunggewaltig: Kapitän und Außenangreifer Basti Schnorr.

In den ersten zwei Sätzen gelang dies den Kölner Jungs auch relativ gut. Während starke Aufschläge den Spielaufbau Dellbrücks um ihren 2. Liga-Erfahrenen Zuspieler störten, sorgte eine gute Annahmeleistung auf eigener Seite für ein solides Sideout. Delbrück wehrte sich wacker doch beide Sätze gingen denkbar knapp an Köln (29:27; 25:23). Wie knapp das Spiel trotz der deutlichen 2:0 Satzführung eigentlich war und wie schnell das Momentum kippen konnte zeigte der folgende 3. Satz eindrucksvoll. Während sich bis kurz vor Ende das aus den vorherigen Durchgängen bekannte Kopf-an-Kopf Rennen zeigte, hatte Delbrück in den letzten zwei Punkten das nötige Quäntchen Glück mehr und entschied den Satz für sich (23:25). Der nun folgende Spannungsabfall in den Kölner Reihen verlieh dem Spiel einen faden Beigeschmack. Delbrück ging schnell mit 4:0 in Führung und Köln konnte über den gesamten Satz nicht mehr wirklich Druck erzeugen. Der Satz war recht schnell durch und damit auch abgehakt (18:25), denn einen 3:2 Sieg gegen Delbrück nimmt man ebenfalls gerne mit. Zum Glück zeigte sich im Tie-Break wieder von Anfang an der nötige Biss auf beiden Seiten. Auch der Aufschlagdruck war wieder da und die vom Zuspieler der Delbrücker stark frequentierten Außenangreifer zeigten erste Ermüdungserscheinungen. So konnte sich Köln in der Mitte des Satzes ein wenig absetzen und fuhr diese Führung auch sicher ins Ziel (15:11).

Dem verlorenen Punkt trauerte man nur kurz nach, zu groß war die Freude über das starke Spiel und den Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga. MVP wurde mal wieder Tim und so wirklich erklären warum, muss man eigentlich nicht mehr, oder? Auf jeden Fall teilt Tim seine MVP Medaille mit den Fans. Angeführt von unseren Hooligans (die sich inklusive Ermahnung des Schiedsrichters mal wieder zum 7. Mann auf dem Feld geschrien haben) hatten diese nämlich trotz geringer Zahl einen großen Anteil an diesem Sieg. Danke euch!

Wir dürfen unsere geschundenen Körper nun eine Woche ausruhen bevor es auswärts zu den, ebenfalls ungeschlagenen, Jungs aus Aachen geht.

Bis dahin

 

Euer FCJ Express

30.10.2021: Drei Tabellenpunkte in Münster erkämpft. FCJ Köln gewinnt 3:1 gegen SV BW Aasee (25:18; 25:19; 21:25; 25:22).

FCJ vs. Aasee

Die Tiermaschinen des FC Junkersdorf haben am Samstagabend in Münster erneut einen Sieg eingefahren und sich damit auf den ersten Tabellenplatz geschoben. Souverän gewannen sie gegen die Spielerinnen vom SV Blau-Weiß Aasee mit 3:1.

Der erste Satz begann zunächst ausgeglichen, abwechselnd holten die Mannschaften die Punkte. Erst nachdem Coach Florian Hannich beim Spielstand von 9:9 eine Auszeit nahm, gelang es den Kölnerinnen, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Diesen gaben sie nicht wieder her und konnten am Ende den ersten von sechs Satzbällen zum 25:18 verwandeln.

Im zweiten Satz ließ Junkersdorf die Heimmannschaft dann gar nicht erst ins Spiel finden. Eine vier-Punkte-Aufschlagserie durch die spätere MVP Anna-Lena Krüger führte zum 4:0 und spätestens beim 7:2 war auch den Gegnern klar, dass die Kölnerinnen als Sieger aus der Halle gehen wollten. Auf diese Weise konnten sich erneut sechs Satzbälle erspielt werden, diesmal gelang der Satzgewinn allerdings erst im zweiten Versuch (25:19).

Auch in den dritten Satz startete die Mannschaft mit einer vier-Punkte-Führung (5:1) durch eine Aufschlagserie. Diesmal war es die Außenangreiferin Kerstin Freudenhammer, die die gegnerische Annahme unter Druck setzte. Bis zum Stand von 13:9 konnte die Führung aufrechterhalten werden. Dann aber ging nicht nur der Spielball in einer Bierlache baden, sondern auch der Vorsprung der Kölnerinnen verabschiedete sich. Die Heimmannschaft holte auf (17:17) und entschied den Satz am Ende mit 21:25 für sich.

Trotz des Satzverlustes war der Glaube an den drei-Punkte-Sieg da und die Tiermaschinen starteten mutig in den vierten Satz. Die Mittelblockerin und MVP Anna-Lena Krüger glänzte mit hervorragenden Angriffen, bei denen sie den Ball fortlaufend durch den gegnerischen Block auf den Boden brachte. Zwischenzeitlich erspielten sich die Junkersdorferinnen eine komfortable Führung von 18:13. Einige Punkte ließen sie sich zwar noch nehmen, den Sieg jedoch nicht (25:22).

„Die Abwehr und vor allem auch die Sicherung waren heute wirklich klasse“, kommentiert Rieke Niemeyer, die der Mannschaft wie schon in den vergangenen Spielen trotz gebrochenem Fuß als Co-Trainerin und Scout multifunktional zur Seite stand.

Das kommende Wochenende ist das erste spielfreie Wochenende der Saison für den FC Junkersdorf, weiter geht es erst am 14.11. in Paderborn.

 

Erste Standortbestimmung für den FCJ Express

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Am Samstag kommt mit der DJK Delbrück ein Kandidat für das Titelrennen nach Köln. Für
die Kölner Jungs ist das Spiel damit besonders wichtig für den weiteren Verlauf der
Saison.


Die DJK Delbrück hat nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga vor einigen Saisons
natürlich ebenfalls einige personelle Wechsel hinter sich. Nichtsdestotrotz ist die
Mannschaft immer noch mit erfahrenen Spielern aber auch jugendlichen Talenten aus der
eigenen Jugendarbeit gespickt – ein Gegner also, der absolut nicht zu unterschätzen ist.
Der Saisonstart der Delbrücker Mannschaft ist bisher etwas holprig. Während das
Eröffnungsspiel noch souverän gegen unsere Nachbarn aus Hürth gewonnen werden
konnte, gab es eine beinahe deutliche Niederlage gegen Aachen und eine knappe 5-Satz-
Niederlage gegen Münster. Aus Kölner Sicht kann man kann sich also sicher sein, dass
der kommende Gegner am Wochenende alles versuchen wird, um wieder auf die
Siegerstraße zu gelangen. Mit zwei Siegen in zwei Spielen geht das Kölner Team aber mit
breiter Brust in diese Partie und hofft die eigene Leistungskurve weiter steigen zu lassen.
Es verspricht also ein spannendes Spiel zu werden und wir hoffen, dass ihr uns zahlreich
in unserer neuen Heimspiel-Halle unterstützt. Anpfiff ist um 19:00.


Bis dahin
Euer FCJ Express

Arbeitssieg in Menden

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Trotz ungünstiger Vorzeichen und mäßiger Trainingswoche gelingt in Menden ein mehr oder weniger souveräner Auswärtssieg.

Die Freude war groß am Samstagnachmittag auf Gleis 11 des Kölner Hauptbahnhofes. Die Recken des FCJ Express versammelten sich zur gemeinsamen Bahnanreise nach St. Augustin und Spieler welche man das letzte Mal beim Heimerfolg gegen Freudenberg gesehen hatte stießen endlich wieder zum Team. Niko, Mittel-Maschine und schönste Frisur der Liga, musste man jedoch leider daheimlassen, niedergestreckt von der allgegenwärtigen Grippewelle. Während der gemeinsamen Bahnfahrt wurde Außenangreifer Benni zur neuen Stammposition auf der Mitte beglückwünscht und die Vorfreude auf das erste 6-gegen-6 seit Langem stieg.

Angekommen in Menden präsentierten sich die Hausherren mit breiter Brust. Wenig verwunderlich, konnten sie doch ein wichtiges und unter für beide Teams besten Voraussetzungen stattfindendes Testspiel in heimischer Halle bereits für sich entscheiden. Während das „Team Drumherum“ der Heimmannschaft eifrig und sehr professionell die letzten Vorbereitungen für das lang ersehnte erste Heimspiel traf, erwischte die DJ-Crew leider keinen sonderlich guten Tag. Obwohl die Stimmung, vor allem im Kölner Team, durch eine 20-minütige Darbietung des „Cantina-Songs“ beinahe den Höhepunkt erreichte, konnte das Niveau nicht gehalten werden und wollte mit Techno-Musik aus dem niederländischen Hinterland auch nicht wirklich wiederkommen.

Aber egal, denn im ersten Satz zeigte sich das Team von Coach Boris wenig beeindruckt vom aufgedrehten Gegner und spielte ruhig und souverän. Beim Spielstand von 20:15 wirkte das Spiel relativ ungefährdet doch langsam schlichen sich kleinere Unachtsamkeit ein. Eine fehlende Sicherung hier, ein Flüchtigkeitsfehler da und langsam aber stetig kamen die Rhein-Sieg-Volleys näher. Der Satz ging zwar an Köln, doch der Grundstein für ein Aufbäumen der Gastgeber war gelegt. Diese nutzten ihre wiedererlangte Sicherheit perfekt aus und überrannten ihren Gegner mit 25:18. Während die Heimmannschaft das Comeback feierte, suchte man auf Kölner Seite nach dem nötigen Kampfgeist. Im dritten Satz entwickelte sich jedoch wieder ein Kopf-an-Kopf Rennen mit wechselnder Führung. Immer noch fehlte bei Köln der „letzte Schritt“, denn Ungenauigkeiten in Annahme und Zuspiel führten zu fehlendem Druck im Angriff. Die gegnerischen Aufschläge und die Block-Feldverteidigung sowie ein stark aufspielender Zuspieler, sorgten gleichzeitig nicht gerade für Entlastung. Doch obwohl sich die Rhein-Sieg Volleys mehrere Satzbälle erspielten, trugen die Arschtritte von Coach Boris endlich Früchte und der Satz konnte haarscharf mit 26:24 gewonnen werden. Im vierten Satz zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, mit einem guten Schlusssprint von Köln bis zum 23:19. Das Spiel so gut wie gewonnen, doch wieder einmal wollten die Kölner Angriffe das gegnerische Feld nicht finden. Während dem Coach sichtlich die Haare ausfielen, kämpfte sich der bereits besiegt geglaubte Gastgeber immer weiter heran. Schlussendlich beendete ein Angriffsfehler der Heimmannschaft das Spiel und bescherte dem FCJ Express ein 25:23 und damit 3 weitere Punkte. Die MVP-Medaille sicherte sich unser Gosi, der für die nötige Konstanz in den Schlussphasen der Sätze sorgte.

Zwar war die Begeisterung über den Sieg groß, doch eine Leistungssteigerung wird bitter nötig sein für die nächste Begegnung. Denn mit der DJK Delbrück kommt uns am kommenden Samstag ein Titelaspirant besuchen und es wird sich zeigen, ob wir beim Rennen um die Top 3 der Liga mitreden können.

Bis dahin

Euer FCJ Express

24.10.2021: Klarer Sieg vor heimischem Publikum. FCJ Köln gewinnt 3:0 gegen TSV Bayer 04 Leverkusen (25:22; 25:18; 31:29).

Am Sonntag haben die Tiermaschinen im Derby gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen ihr Können unter Beweis gestellt. Nach dem bisherigen Saisonstart ist die Freude über den ersten Drei-Punkte-Sieg umso größer.

Von Anfang an war die Präsenz der Junkersdorferinnen auf dem Spielfeld zu spüren. Bis zum Spielstand von 11:11 gelang es Leverkusen, das Duell auf Augenhöhe zu halten und kleinere Rückstände stets aufzuholen. Dann aber wuchs der Vorsprung und auch fünf Spielerwechsel auf Seiten der Leverkusenerinnen halfen nicht bei der Aufholjagd. Den zweiten Satzball verwandelten die Kölnerinnen schließlich zum 25:22.

Auch der Start in den nächsten Satz glückte, verhalfen die Aufschläge der späteren MVP Jana Grathwol doch direkt zu einer 4:0-Führung. Durch hervorragende Blocks und eine souveräne Abwehrleistung von Libera Lilian Kemper konnte ein sicherer zwei-Punkte-Vorsprung durchgängig gewahrt werden. Zwischenzeitlich wurde die Führung auf 18:9 ausgebaut und auch das Satzergebnis von 25:18 war eindeutig.

Im dritten Satz starteten die Gäste dann aber mit vollem Kampfgeist durch und Junkersdorf hatte Probleme, den Anschluss zu halten. Bis zum Spielstand von 22:23 hinkte die Mannschaft stets den Gegnern von der gegenüberliegenden Rheinseite hinterher. Eine anspruchsvolle Herausforderung, hier einen kühlen Kopf zu bewahren. Zum Glück weiß Kapitänin Greta Günnewig: „In der Crunchtime sind wir immer voll da und geben als Team alles.“ Kampflos aufgeben wollte jedoch auch Leverkusen nicht, so dass den Zuschauern immer längere und immer spannendere Ballwechsel geboten wurden. Nach sieben Satzbällen (davon fünf für Köln!) gelang endlich der entscheidende Punkt zum Sieg (31:29).

24.10.2021: Klarer Sieg vor heimischem Publikum. FCJ Köln gewinnt 3:0 gegen TSV Bayer 04 Leverkusen (25:22; 25:18; 31:29).

MVP Silber: Felizitas Ende (Bayer Leverkusen) MVP Gold: Jana Grathwol (FCJ Köln)

„Dieser 3:0-Sieg war wirklich wichtig für uns“, freut sich die MVP-Zuspielerin Jana Grathwol. Auch beim TSV Bayer 04 Leverkusen wurde die Zuspielerin mit der silbernen MVP-Medaille belohnt (Felizitas Ende).

Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch neben dem Spielfeld ging es emotional zu. Viele ehemalige Spielerinnen waren in der Halle zu Gast. Egal wo der Blick hinfiel, überall waren Tiermaschinen zu entdecken: auf den Zuschauerrängen, neben dem Spielfeld als Co-Trainerin und sogar auf der gegnerischen Netzseite. Drei Spielerinnen, die in der letzten Saison noch im Kölner Trikot aufliefen, wurden dabei besonders gebührend verabschiedet. Gemeinsam mit der Mannschaft ging es für Thi Kim Tao Tran, Denise von Pidoll und Katharina „Katja“ Bergmann zum Pizzaessen ins Herz von Junkersdorf. Danke für die schöne Zeit mit euch!

Am nächsten Wochenende geht es für die Tiermaschinen in Münster gegen Blau-Weiß Aasee weiter, das nächste Heimspiel findet erst am 20.11. statt, trotzdem hier schon einmal die Daten zum Vormerken:

FC Junkersdorf – VC Osnabrück
Samstag, 20.11.2021 (19 Uhr)
Widdersdorf (Neue Sandkaul 29, 50859 Köln)

Wir freuen uns auf euch!