Volleyball-Abteilung sucht Jugendtrainer

Talente fördern und soziales Engagement zeigen

Für unsere weibliche und männliche Jugendabteilung im Volleyball suchen wir ab sofort engagierte Trainer/innen!

Du liebst es mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, Talente leistungsorientiert zu fördern, wobei der Spaß an unserer Sportart Nr. 1 nicht zu kurz kommt? Du möchtest
die Zukunft des FC Junkersdorf Köln Volleyball entscheidend mitprägen?

Dann bist du für unser Trainerteam genau richtig!

Wir bieten dir: Lernen von und mit einem erfahrenen Trainerteam und eine angemessene, finanzielle Vergütung für deine Tätigkeit.

Kontakt und weitere Info:
Christian Petermann
[email protected]

Ein siegreiches Wochenende

Bezirkspokal Zwischenrunde 01 03 2020

Samstag Liga, Sonntag Pokal – an einem kräfteraubendes Wochenende fährt der FCJ-Express drei souveräne Siege ein.
Mit dezimiertem Kader ging es am Samstag zum VfL Lintorf, verzichten musste Trainer Lages auf Libero Christian Gosmann, sowie die Angreifer Kreuzer, Silva und Hirt. Kurzerhand entschied sich der Trainer ohne Libero spielen zu lassen, die Mittelblocker standen also zum ersten mal in dieser Saison in der Annahme. Die ersten beiden Sätze konnte der FCJ knapp für sich entscheiden, bevor das Spiel im dritten Satz zu gunsten der GAstgeber kippte. Angestachelt durch den Satzverlust nahm der FCJ-Express noch mal Fahrt auf und fegte die Lintorfer imvierten Satz zu 25:11 Punkten aus der eigenen Halle.

Bezirkspokal Zwischenrunde 01 03 2020

Freude am Sonntag Abend: Die FCJ-Herren werden den Erwartungen gerecht und fahren drei Siege ein.

Am Pokalsonntag wurde die Personalsituation durch die Rückkehr von Silva und Hirt etwas entschärft. Gegen die Rhein-Sieg-Volleys, dem Tabellenführer der Regionalliga West erwartete man einen Pokalfight. Der Auftritt der FCJ-Volleyballer war allerdings abgeklärt genug, um keine Zweifel über den Spielausgang aufkommen zu lassen. Mit Jan Ruetz als Libero und einem wechselreichen Aufgebot im Angriff schlug der FCJ in drei Sätzen zu.

Im zweiten Spiel ging es gegen den Oberligisten aus Windeck. Nach einem unkonzentrierten und zerfahrenen ersten Satz, den die Windecker knapp gewinnen konnten, fanden die Junkersdorfer wieder zu bekannter Stärke zurück und gewannen die folgenden drei Sätze deutlich.

Damit steht der FCJ Köln als amtierender WVV-Pokalsieger in der Endrunde des Bezirkspokals, wo im Halbfinale der PTSV Aachen wartet.

Umkämpfter Derbysieg gegen Hürth

IMG 20200208 174517

Es dauerte ein paar Sekunden bis das traditionelle Jubelzeremoniell seinen protokollarisch vorgegebenen Lauf nahm. Gerade hatte Gäste-MVP Marcus Degener den letzten Ball ins Aus geschlagen und damit den 3:2 Sieg des FC Junkersdorf perfekt gemacht. Doch das Spiel hatte Kraft gekostet und es dauerte ein paar Sekunden länger, bis die ersten Siegestänze ihren Lauf nahmen. Die Zuschauer hatten ein packendes, spannendes und hochklassiges Spiel gesehen, mit sehr vielen langen Rallyes.

IMG 20200208 174517

Allrounder Tim Kreuzer bewieß sich besonders in den letzten beiden Sätzen in seiner Lieblingsrolle als Außenangreifer.

Und das von Beginn an. Hürth kam sehr gut rein in die Partie, führte bereits mit 10:5, ehe der FCJ immer näher heranrückte und den Satz noch umbiegen konnte. Das Spiel blieb auch im zweiten Durchgang eng. Bei den Gästen kam Patrick Hehmann für Moritz Burda in die Partie. Die Einwechslung sollte sich bezahlt machen, denn in den nächsten beiden Sätzen war Hürth obenauf. Junkersdorf verlor zeitweise etwas die Nerven und offenbarte an einigen Stellen auch zu wenig Punch im Angriff. Darunter litt dann auch der Aufschlag – viele direkte Fehler waren die Folge. Der TVA nutze die Unsicherheiten aus und drehte das Spiel zum 2:1.

Mit Beginn des vierten Satzes änderte sich die Einstellung des FCJ. Die wesentlich positivere Grundstimmung übertrug sich auch auf die spielerischen Elemente. Besonders die beiden Außenangreifer Sebastian Schnorr und Tim Kreuzer konnten sich nun immer häufiger durchsetzen. Mt dem 25:22 Satzgewinn konnte der Tiebreak erzwungen werden.

IMG 20200208 180408

Und wieder ist es Abwehrchef Christian Goßmann, der mit der MVP-Medaille ausgezeichnet wurde.

Und spätestens jetzt hielt es nur noch wenige der zahlreichen Zuschauer auf ihren Sitzen. Immer wieder sorgten viele Abwehraktionen auf beiden Seiten für lange Ballwechsel, dabei tat sich besonders MVP Christian Gosmann hervor.

Im Gleichschritt näherten sich beides Teams der 15-Punkte-Zielmarke, die – wie sollte es anders sein – bei so einem intensiven Spiel natürlich überschritten werden musste als mit dem Punkt zum 18:16 ein langer Derby-Abend zu Ende ging. „Es spricht für unsere Nerven und für unseren Mut, dass wir die letzten vier Tiebreak-Spiele alle gewinnen konnten“, sagt Sebastian Schnorr nach dem Spiel. „Es sagt aber auch, dass wir es noch nicht schaffen, konstant gut zu spielen.“

Dritter 5-Satz-Krimi im vierten Auswärtsspiel

WhatsApp Image 2020 02 02 at 19 21 53
MVP Christian Gosmann in Begleitung von Melli Preußer von DSHS SnowTrex Köln

Auswärts alles beim Alten – Mit dem 3:2 Sieg beim TSC Gievenbeck holt der FCJ den dritten Tiebreaksieg im vierten Auswärtsspiel. Schwierig zu sagen, ob Junkersdorf sich nun über die zwei Punkte ärgern oder freuen soll. Einerseits führte man bereits mit 2:1 gegen eine junge Münsteraner Mannschaft, als die Truppe von Trainer Alex Lages im vierten Satz plötzlich unerklärliche Probleme im Angriff bekam. Und das trotz einer sehr stabilen Annahme um MVP Christian Gosmann. Andererseits spielten die Gastgeber sehr gut auf, waren definitiv besser als ihre Tabellenposition und hatten sich den Punkt redlich verdient. „Ein bisschen fühlt es sich an wie eine Niederlage“, gestand Thiemo Schnorr nach dem Spiel.

Den besseren Start erwischte Junkersdorf, die mit einer ähnlichen Aufstellung im Vergleich zum TEBU-Spiel agierten – einzig Jan-Eric Schneider ersetzte Lucas Faller auf der Mitte. Das Spiel nahm bis zum vierten Satz eigentlich einen normalen Verlauf: In Satz 1 und 3 setzte sich die Erfahrung der Junkersdorfer durch, mit jeweils 25:20 hielt man den Gegner in Schach. Dass aber auch der TSC Qualitäten besitzt, zeigten sie im zweiten Satz, der aus Sicht des FCJ mit 23:25 verloren ging.

Der Bruch im Spiel erfolgte im vierten Satz beim Stand von 5:5. Münster zog erst auf 11:7 und später sogar auf 20:13 davon, holte sich den Satz sehr deutlich und erwischte auch den wesentlich besseren Start in den Tiebreak. Bezeichnend im Nachhinein, dass lediglich Münster eine Auszeit nahm, obwohl der FCJ erst mit 0:4 und dann mit 2:7 im Hintertreffen lag. „Ich wusste, dass wir mit unserer Erfahrung dem Gegner überlegen sein werden – besonders im Tiebreak“, sagte Trainer Alex Lages. Und so kam es. Mit einer couragierten Aufholjagd kämpfte sich Junkersdorf zurück und verwandelte den ersten Matchball zum 3:2 Sieg.

Da die Konkurrenten aus Hürth, Delbrück und Aligse ebenfalls punkteten – alle sogar dreifach – bleibt es hinter Spitzenreiter Lüneburg weiter spannend. Am nächsten Wochenende kommt es im Derby zur Partie Junkersdorf gegen Hürth. Die Mission ist klar: Mit einem Sieg will der FCJ die Grenz-Kölner aus dem Rennen um Platz zwei eliminieren.

3 Punkte und ein überzeugender Auftritt gegen die TEBU Volleys

IMG 20200126 104934 713

Interimstrainer Alex Lages grinste zufrieden nach dem Spiel. „Die Jungs haben sehr gut gespielt, viel musste ich nicht machen.“ In Spiel 1 nach dem Rückzug von Konstantin Wechsler wartete ein unangenehmer und spielstarker Gegner auf den FC Junkersdorf: die TEBU Volleys. Im Hinspiel kassierte der FCJ eine 1:3 Niederlage. Zusätzliche Brisanz erlangte die Partie durch die Tabellensituation, wobei beide Teams punktgleich platziert waren. Angesichts der klaren Arithmetik in der 3. Liga West – ganz oben und ganz unten stehen die Teams fest – war klar, dass dieses Spiel eine der letzten Gelegenheiten war, den Blick nochmal nach oben zu richten – oder im Mittelfeld zu versauern.

Dementsprechend legten die Kölner furios los, dazu schienen die TEBUS noch nicht da zu sein in den ersten beiden Sätzen. Agierte Junkersdorf im ersten Satz noch vergleichsweise gnädig, setzte es für Tecklenburg im zweite Satz eine ordentliche Schelle: 25:9. Und daran hatte jeder Spieler seinen Anteil: Christian Gosmann organisierte eine perfekte agierende Annahme, Lucas Faller und Max Müller machten den Block zu und Thiemo Schnorr setzte seine beiden Außen und Thomas Güßgen auf der Diagonalposition immer wieder gut ein, was sie ihm mit erfolgreichen Angriffsaktionen dankten.

IMG 20200126 104934 713

Ein Heimspiel wie man es sich wünscht; Der FCJ-Express hält den Anschluss an die Tabellenspitze.

Ab Satz drei waren die Gäste dann besser im Spiel – und verhinderten damit die Komplettrasur. Mehr aber auch nicht, die Heimreise mussten die Tebus dennoch gestutzt antreten. Silber-MVP Lars Fischer zeichnete sich mit seinen druckvollen Sprungaufschlägen für den Gewinn des dritten Satzes verantwortlich, bevor der FCJ den vierten Satz und damit drei Punkte einfuhr. Damit schnuppern die Kölner wieder etwas Höhenluft. Angesichts des machbaren Programms in den nächsten Wochen (Münster, Hürth, Solingen, Lintorf) darf der Blick nach oben gerichtet werden.

Zurück in der Erfolgsspur

Screenshot 2020 01 27 08 55 16 640 com whatsapp 3

Der FC Junkersdorf meldet sich zurück mit einem 3:2 Sieg bei den Düsseldorfer Füchsen. „Für die Zuschauer war es vielleicht nicht das ansehnlichste Spiel, spannend und emotionsgeladen aber auf jeden Fall“, resümierte Sebastian Schnorr, der einige Male in dozierende Manier Kontakt zum ersten Schiedsrichter suchte. Der Gegner stand dem in nichts nach, auch unter dem Netz wurden einige Nettigkeiten ausgetauscht. Dass dieses Spiel ohne Karten auskam, könnte mit viel Wohlwollen als „Auge zudrücken“ Mentalität durchgehen – vielleicht liegt der Grund aber auch wo ganz anders.

Screenshot 2020 01 27 08 55 16 640 com whatsapp 3

Die Durststrecke ist überwunden, in der Mannschaftskabine wird der Sieg gefeiert.

Es entwickelte sich jedenfalls ein launiges Spiel, das auch sportlich Fahrt aufnehmen sollte, nachdem die ersten beiden Sätze jeweils deutlich an eines der beiden Teams ging – auch wenn der FCJ im zweiten Satz nochmal etwas herankam.

Spätestens ab dem dritten Durchgang spielten beide Teams weniger fehleranfällig, was dem Match ingesamt gut tat. „Düsseldorf hat definitiv nicht wie ein Abstiegskandidat gespielt, wenn man vom Aufschlagniveau absieht“, sagte Trainer Konstantin Wechsler nach dem Spiel. Der FCJ schaffte es den sehr gefährlichen Mittelblocker Joscha Bender zu kontrollieren und seinerseits über alle Positionen gefährlich zu bleiben, was auch an einem glänzend aufgelegten Thiemo Schnorr lag, der als MVP ausgezeichnet wurde. Einziger Wermutstropfen: Am Ende konnte Junkersdorf nur zwei Punkte holen – dabei war die Möglichkeit zum 3:1 Sieg da im vierten Satz, wobei Kapitän Svante Renzelmann am Einerblock der Gastgeber scheiterte.

Die Füchse biegten den Durchgang noch um, konnten den Schwung aber nicht in den Tiebreak retten. Hier dominierte Köln wieder das Geschehen, besonders der Block war eine teilweise nicht zu lösende Aufgabe für die Füchse. „Nach zwei enttäuschenden Spielen war das heute ein Schritt nach vorne. Mit etwas mehr Rhythmus und der Rückkehr von Manuel Harms und Valters Lagzdins bin ich optimistisch“, sagte Wechsler.

Breaking News gab es dann nach dem Spiel: Trainer Wechsler muss angesichts der enormen beruflichen Belastung seinen Posten zur Verfügung stellen. Allen potenziellen Nachfolgern, die Suche läuft, sei das Düsseldorf-Spiel als Herausforderung ans Herz gelegt: In der Mannschaft stecken große Reserven, die es konstant abzurufen gilt.

Erste Heimniederlage der Saison

IMG 20191120 WA0017

Der FC Junkersdorf muss die erste Heimniederlage in seiner Drittliga-Historie einstecken: Am Samstag verlor der FCJ mit 1:3 gegen die SF Aligse, die damit bis auf einen Punkt an die Kölner heranrückt. Angesichts der schwierigen Vorbereitung – weiter viele Verletzte/Abwesende und dem geringen Trainingsaufwand – war das auch so zu erwarten. „Wir verlieren das letzte Spiel in Delbrück und konnten danach leider nur sehr begrenzt trainieren. Dann brauchen wir nicht erwarten, gegen Aligse als Favorit agieren zu können“, sagte Trainer Konstantin Wechsler. Und doch wäre mehr drin gewesen.

IMG 20191120 WA0017

Kein optimaler Start ins neue Jahr: sowohl die 2. Damen als auch die 1. Herren verlieren am Wochenende ihre Heimspiele.

Direkt im ersten Satz startete Junkersdorf mit einer ungewohnten Aufstellung, die sich zu keinem Zeitpunkt finden konnte. Aligse überrannte den FCJ mit 25:15. Im zweiten Satz änderte sich die Aufstellung – das zeigte Wirkung. Es folgte der Ausgleich zum 1:1, wobei sich abzeichnete, dass mit einer normalen Leistung für Aligse nichts zu holen gewesen wäre. Das Bild zog sich auch durch den dritten Satz, wo man bereits mit 22:17 führte. Dann häufen sich die Fehler, nahezu jeder Angriff verfehlte seine Wirkung. Aligse wurde immer mutiger und drehte den Satz mit einer 8:0 Serie zum 25:22. “Das darf nicht passieren, dafür spielen wir alle zu lange Volleyball. Wir müssen in der Phase mutig bleiben”, sagte Trainer Konstantin Wechsler nach dem Spiel.

Im letzten Satz, der zu einem großen Teil sehr ausgeglichen gestaltet werden konnte, musste der FCJ gegen Ende ein paar unglückliche Schiedsrichterentscheidungen hinnehmen. Das war letztlich aber nicht spielentscheidend – es gab zuvor genug Gelegenheiten, das Spiel selbst zu entscheiden. Zwei rote Karten nach Spielende rundeten den gebrauchten Tag dann vollends ab. Durch die Niederlage fällt Junkersdorf auf den vierten Rang zurück. „Wir hoffen, dass wir mit besserem und regelmäßigerem Training wieder zu alter Stärke zurückfinden“, blickt Wechsler nach vorne.

Keine Punkte zum Jahresabschluss

IMG 20191120 WA0017

Mit einer Niederlage beendet der FC Junkersdorf das Kalenderjahr 2019. Das Spiel beim direkten Konkurrenten Delbrück verlor der FCJ mit 1:3, bleibt aber auf Tabellenplatz 3. Dabei erwischten die Junkersdorfer den besseren Start, konnten einen engen ersten Satz am Ende 25:23 für sich entscheiden – nach einer Wahnsinnsabwehr von Kapitän Sebastian Schnorr, den den blockfrei angreifenden Schnellangreifer Delbrücks abwehren konnte. Dazu war der Hinterfeldangriff der DJK, der im Hinspiel noch konstant punkten konnte, noch kein Faktor. „Wirklich viel aufbieten mussten wir nicht im ersten Satz. Im Nachhinein vielleicht ein Problem, denn Delbrück wurde dann deutlich besser“, analysierte Trainer Konstantin Wechsler.

IMG 20191120 WA0017

Ernüchterung nach dem Spiel in Delbrück. Mit neuem Schwung wollen die FCJ-Herren ins Jahr 2020 starten und die Weihnachtspause nutzen, um Kraft zu sammeln.

Im zweiten Satz gab es dennoch erfreuliche Nachrichten: Zuspieler Thiemo Schnorr kam erstmals seit seiner Verletzung im WVV-Pokalfinale wieder zum Einsatz – und machte seine Sache hervorragend. Bei einem hohen Rückstand eingewechselt, frischten er und Diagonalspieler Manuel Harms den müden FCJ-Haufen auf. So wurde es nochmal eng, bevor die DJK sich wieder absetzen konnte. Katastrophal verlief der Start in den dritten Durchgang: beim 3:9 war jener eigentlich schon entschieden.

Der einzige Hoffnungsschimmer zeigte sich im letzten Satz als Junkersdorf couragiert und mit mehr Biss agierte. DJK-Trainer Kussin musste beim Stand von 7:10 eine Auszeit nehmen. Die nächsten beiden Timeouts nahm dann wieder Wechsler und die Spielstände – 11:12 und 14:17 – zeigten: Es lief nichts mehr zusammen. „Unser Aufschlag war zu schwach, dazu haben wir ungewohnte Annahmeprobleme offenbart.“

Trotzdem blickt der FCJ auf eine erfolgreiche Premierenhalbserie in der 3. Bundesliga. Vier Niederlagen stehen acht Siege gegenüber, dazu waren die Kölner knapp vor dem Einzug ins DVV-Pokal-Achtelfinale. Die Abstiegsränge sind bereits jetzt in großer Ferne und nach oben ist noch etwas möglich. „Wir haben verdient verloren. Trotzdem haben wir das Potential, am Ende vor Delbrück zu stehen“, sagt Wechsler.

Platz drei zum Ende der Hinrunde

IMG 20191120 WA0016

Die Hinrunde ist vorbei, der FC Junkersdorf steht auf dem dritten Tabellenplatz. Angesichts der oft problematischen Kadersituation – so musste Zuspieler Tim Kreuzer nach längerer Verletzungspause als Libero auflaufen – ist das eine gute Nachricht. Die schlechte Botschaft: Im letzten Spiel der Hinserie wäre mehr drin gewesen. Zwar gewinnt der FCJ mit 3:2 beim TV Hörde, lässt aber einen Punkte liegen. „In den ersten Sätzen waren wir nicht konzentriert genug. Der Aufschlag war zu schwach, da müssen wir dringend dran arbeiten“; kommentierte Trainer Konstantin Wechsler.

IMG 20191120 WA0016

Überwiegend positiv blickt die 1. Herren auf die Hinrunde zurück, bevor es nächste Woche im ersten Rückrundenspiel gegen den direkten Konkurrenten Delbrück um den zweiten Tabellenplatz geht.

Das zeigte sich bereits im ersten Satz. Die Gastgeber spielten solide, der FCJ-Express agierte zu fehlerbehaftet – 22:25 hieß es aus Sicht der Kölner. Im zweiten Durchgang brachte der Wechsel von Sebastian Schnorr (später MVP) neuen Schwung in das Spiel. Schnorr konnte die Annahme stabilisieren und platzierte seine Aufschläge konsequent auf das ausgemachte Ziel. Eine Aufgabe, der nicht alle Express-Spieler gewachsen schienen. Die 5:0 Führung zu Beginn ließ bereits erahnen, dass es am Ende deutlich werden könnte; was es mit dem 25:17 Erfolg auch wurde.

„Ich weiß nicht, woran es liegt, aber dann lassen wir wieder nach“, ärgerte sich Wechsler. Hörde wechselt ein wenig und kommt wieder besser ins Spiel. Mit der 2:1 Führung im Rücken und einem Vorsprung im vierten Satz liegen alle Trümpfe in der Hand der Gastgeber. Doch der FCJ kämpft sich zurück und erzwingt den Tiebreak. Dort startet Hörde wieder besser, führt beim Seitenwechsel 8:4 und kann den Vorsprung bis zum 10:6 halten. Dann zündet der Block der Junkersdorfer erstmals so richtig. Vier Blocks egalisieren die Hörder Führung. Dazu noch zwei Asse und plötzlich haben die Kölner Matchbälle, brauchen aber einige Anläufe bis das Spiel mit dem epischen Endstand von 23:21 vorbei ist. Zwischenzeitlich müssen sie auch noch einen Matchball abwehren.

Die Zwischenbilanz ließt sich positiv. Ein Satz fehlt zur Vize-Herbstmeisterschaft, die an die DJK Delbrück geht. Doch der FC Junkersdorf kann zufrieden sein mit der Hinserie, so sind die Abstiegsränge für den Aufsteiger in weiter Ferne. Ob und wie weit es nach oben gehen kann hängt maßgeblich mit dem ersten Spiel der Rückrunde zusammen, das noch in diesem Jahr ausgetragen wird: am nächsten Samstag beim direkten Konkurrenten Delbrück. „Unsere Marschrichtung für dieses Spiel ist keineswegs klandestin: Wir wollen drei Punkte“, sagt Kapitän Schnorr.

Das Kölner Lazarett erkämpft sich die nächsten 3 Punkte

WhatsApp Image 2019 11 30 at 21 17 22

Die Vorzeichen standen personaltechnisch schon mal besser beim FCJ Köln Männervolleyball, sind aber im Verlauf der letzten Wochen keine Besonderheit gewesen, sondern momentan leider bittere Normalität. Wer vor der Saison noch über einen 16-Mann Kader gelächelt und gesagt hat, dass das doch nicht nötig sei, wird am Samstag Abend beim Primetime-Volleyball im Weidener Schulzentrum leicht verwundert geschaut haben. Bedingt durch Verletzungen und Krankheit standen lediglich 8 Spieler zur Verfügung, sodass aus Reihen der starken Jugendarbeit mit Till Korreck (im Bruderduell mit Ex-FCJ’ler Basti Korreck) und Niklas Henseler Verstärkung kam.
Nichtsdestotrotz hatte man sich vorgenommen im letzten Heimspiel des Jahres seine weiße Weste in heimischer Halle zu wahren und die unglückliche Niederlage in Lüneburg vor zwei Wochen vergessen zu machen. 


WhatsApp Image 2019 11 30 at 20 56 31

Freude nach dem erkämpften Heimsieg, trotz dezimiertem Kader.


Zu Gast war der PTSV Aachen, der zu den arrivierten Teams der Dritten Liga West gehört.
Coach Konstantin Wechsler schickte zum vierten Mal in Folge nahezu die selbe Starting-Six aufs Feld, hatte allerdings auch nur wenige Alternativen.
Trotz gutem Beginn in Satz 1 und zwischenzeitlicher 5-Punkteführung, zog Aachen vor allem in der Crunch-Time durch starke Aufschläge und eine geringere Eigenfehlerquote noch an den Kölnern vorbei.
Die Sätze 2 und 3 gingen jeweils zu -20 an die Heimmannschaft, da man es schaffte sich vor allem auf den starken Mittelblock der Aachener einzustellen und in der Lösungsfindung im Angriff wieder gewohnt stark agierte.
Der vierte Satz war bis zum Ende ausgeglichen bis das Spiel vermutlich leider durch eine unglückliche Aktion des Schiedsgerichts vorentschieden wurde und somit der fünfte Heimsieg verbucht werden konnte.

MVP wurde, kann man ihn noch als Interims-Außenangreifer titulieren (?), Christian Gosmann, der den Aachenern vor allem auf Grund seines krachenden Einerblocks zum Matchgewinn und einer 90%igen-Angriffsquote in Erinnerung bleiben dürfte.
Aachen hätte nach der guten Leistung durchaus mehr verdient als mit leeren Händen die Heimreise anzutreten.

WhatsApp Image 2019 11 30 at 21 17 22

MVP´s Dirk Pietzonka (Aachen) und Christian Gosmann (Köln) zusammen mit unserem Partner Niklas Rademacher von V-Block.

Fazit: 3 Punkte und nach wie vor die Chance auf die Vize-Herbstmeisterschaft. 
Die nächsten beiden Wochen werden für den weiteren Saisonverlauf sehr zielgebend sein. Am kommenden Samstag geht es zum TV Hörde, den man in diesem Jahr auch schon aus dem WVV-Pokalhalbfinale kennt. Die Hörder Mannschaft ist bisher die einzige, die dem Tabellenprimus Lüneburg eine Niederlage zufügen konnte.
In der darauffolgenden Woche kommt es zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit zum Duell mit dem Zweitligaabsteiger Delbrück. Das Hinspiel vor wenigen Wochen konnten die Aufsteiger aus Köln knapp mit 3:2 gewinnen.