5-Punkte-Ausbeute beschehrt Platz 2

Sieg vs Lintorf

Nach dem zweiten gewonnen Satz gegen Delbrück schien eine beeindruckende Serie zu halten. Es wäre der vierte 3:0 Erfolg in Serie gewesen. So wurde es schließlich „nur“ der fünfte Sieg in Folge, am Ende eines erfolgreichen Wochenendes. Im ersten Spiel am Samstag gegen Mitaufsteiger Lintorf gab es den eindeutigsten Sieg der Saison. Die überforderten Gäste trafen auf ein mit höchster Konzentration agierenden FCJ, der in keinem Satz auch nur einen Hauch von Zweifeln aufkommen ließ.

Sieg vs Lintorf

Besonders erfreulich war die Leistung von Libero Christian Gosmann, der nach einer langwierigen Schulterverletzung erstmals wieder angreifen konnte und seine Sache sehr gut machte. Wie auch seine beiden Annahmekollegen Tim Burwitz, der Gosmann als Libero ersetzte und Kapitän Sebastian Schnorr. Aus diesem sehr sicheren Annahmeriegel verteilte Jan Ruetz die Bälle sehr variabel und seine Angreifer hatten zu keinem Zeitpunkt Probleme, sich gegen den Lintorfer Block zu behaupten.

Am Sonntag sollte mit Zweitligaabsteiger Delbrück eine kniffligere Aufgabe auf den FCJ warten. Das bewahrheitete sich in den ersten beiden Sätzen nur zum Teil. Köln machte dort weiter, wo sie gegen Lintorf aufgehört hatten. Im Sideout leistete man sich im Prinzip keinen Fehler, dazu konnten mit dem Aufschlag und der Feldabwehr immer wieder Breaks vorbereitet werden. „Schade, dass wir das Niveau danach nicht halten konnten“, ärgerte sich Trainer Konstantin Wechsler.

Dazu spielte die DJK jetzt besser ab dem dritten Satz, der deutlich an die Gäste ging. Enger verlor der FCJ-Express den vierten Durchgang, in den man sich hervorragend zurückgekämpft hatte. Am Ende wurden die Ballwechsel immer spannender und intensiver – mit dem besseren Ende für Delbrück. „Der Tiebreak war dann wieder wie der Beginn der Partie. Wir waren stets in Front und konnten uns irgendwann absetzen“, so Wechsler. Den ersten Matchball der Partie verwandelte der FCJ, der sich nach dem erfolgreichen Wochenende auf dem zweiten Tabellenplatz festsetzt.

3:0 Erfolg in Solingen

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Mannschaft und Fans feiern gemeinsam den 3:0 Erfolg in Solingen.

Der FC Junkersdorf marschiert. Mit dem zweiten 3:0 Erfolg hintereinander setzt sich der FCJ in der Spitzengruppe der 3. Bundesliga West fest und kann sich am nächsten Wochenende als erster Verfolger von Lüneburg in Stellung bringen. Beim Spiel in Solingen gaben sich die Kölner keine Blöße. Die Volleys hatten vor dem Spiel eine Satzbilanz von 0:15 – so nah an einem Satzerfolg wie im ersten Durchgang waren sie bisher aber wahrscheinlich noch nicht.

Der FCJ-Express startete verhalten in das Spiel, konnte sich zwar ein wenig absetzen, Solingen kämpfte aber tapfer und spielte mit wesentlich mehr Willen und Kampfgeist. Dazu zeigten die Gastgeber auch ein paar gute spielerische Ansätze und konnten sich Satzbälle erarbeiten. Letztlich drehte Junkersdorf den Satz aber noch zu seinen Gunsten – womit die Moral des Gegners gebrochen war. „Der Erfolg am Anfang war enorm wichtig. Danach konnten wir etwas befreiter spielen und Solingen glaubte nicht mehr so sehr an seine Chance“, sagte Trainer Konstantin Wechsler nach dem Spiel.

In den Sätzen zwei und drei erlaubte sich der FCJ nur noch eine kurze Schwächephase. „Ansonsten haben wir von da an im Großen und Ganzen okay gespielt und uns die drei Punkte expressis verbis verdient“, so Wechsler. Mittlerweile hat sich der FCJ-Express auf den dritten Platz gespielt, hinter dem TVA Hürth (mit einem Spiel mehr), die man allerdings noch überholen kann. Selbst überholt werden könnten die Kölner noch von Delbrück, die ein Spiel weniger haben. Passenderweise kann der FCJ das kommenden Sonntag im Spiel gegen Dellbrück selbst verhindern, zuvor geht es aber am Samstag gegen Lintorf.

Derby-Sieg und Pokal-Aus

Foto: SVG Lüneburg II
Foto: SVG Lüneburg II

Foto: SVG Lüneburg II

Nachdem dem letzten Punkt in Lüneburg war die Enttäuschung groß. Doch mit etwas Abstand lässt sich feststellen: Der FC Junkersdorf hat ein sehr gutes Wochenende gespielt und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter weg von den enttäuschenden Leistungen in Aligse und Tecklenburg. Besonders die Moral, mit der man im Ligaspiel beim damaligen Tabellenführer TVA Hürth auftrat, macht Mut. Und zur Moral kam auch noch spielerische Qualität.

Besonders im ersten Satz überfuhr der FCJ den TVA in deren eigenen Halle vor tollem Publikum. Gegen die Block-Defense der Junkersdorfer fiel den Hürthern nichts ein. Dazu schlug Jan Ruetz, der sein erstes Spiel im blau-weißen Dress machte, sehr gut auf. Insgesamt zeigten die Gäste die reifere Spielanlage.

Das änderte sich auch nicht zu Beginn der Sätze zwei und drei – mit dem kleinen Unterschied, dass die Truppe von Trainer Konstantin Wechsler in der Satzmitte zwei längere Aufschlagserie der Hürther zuließ und so plötzlich in Rückstand geriet. Doch in beiden Durchgängen kämpfte sich der FCJExpress wieder heran – und konnte jeweils mit zwei Punkten Vorsprung die Sätze nach Hause bringen. Damit konnte der erste Auswärtssieg des FCJ in der 3. Bundesliga in den Analen der Volleyball-Welt verewigt werden.

Bereits in der Anmoderation der MVP Wahl (die goldene Medaille ging an Jan Ruetz) wurde auf das noch am gleichen Wochenende anstehende Highlight hingewiesen: das DVV-Pokal-Viertelfinale bei der SVG Lüneburg II am Sonntag. Es war zwar nur das Qualifikationsspiel, aber der Wille, die Spannung und phasenweise auch die spielerische Qualität wären einem Viertelfinale durchaus würdig gewesen.

Dabei fing das Spiel extrem bescheiden an. Lüneburg – gespickt mit vielen ehemaligen Bundesligaspielern – blockte extrem gut und machte im Angriff keinen einzigen Fehler. Angesichts der Leistung gehen an dieser Stelle fette Grüße raus an die United Volleys Frankfurt: Viel Spaß! Aber bereits im zweiten Durchgang (den man knapp verlor) fing sich der FCJ etwas. Manuel Harms lief sich im Angriff warm und Libero Christian Gosmann organisierte die Annahme hervorragend. „Ich ahnte schon, dass dieser zweite Satz ein Fanal sein könnte“, sagte Gosmann später.

Und tatsächlich: den dritten und den vierten Satz gewannen die Wechsler-Mannen nach großem Kampf jeweils ganz knapp. Das Highlight war eine Aufschlagserie von Ruetz im vierten Satz, der mit vielen druckvollen Aufschlägen (darunter zwei Assen) quasi im Alleingang den Tiebreak besorgte. Und auch dort spielte Junkersdorf weiter gut. Phasenweise blickte man in verdutze Gesichter auf der anderen Netzseite, mit einer derartigen Leistungssteigerung hatte keiner der Zuschauer gerechnet. Beim Stand von 8:5 wurden die Seiten gewechselt. In der Folge erhöhte Lüneburg das Risiko, schlug noch besser auf und blockte wieder besser.

Doch der FCJ blieb dran – bis zum 12:14, als die Ex-Bundesliga-Recken Matthias Pompe mit seinem Service und Rene Bahlburg mit dem Abschluss das Spiel beendeten. „Es ist sehr schade, dass wir nicht unser Highlightspiel gegen den Bundesligisten bekommen. Aber aus diesem Match können wir viel lernen und werden sicherlich einiges an Selbstbewusstsein mitnehmen. In dem Flow muss uns erstmal jemand schlagen“, kommentierte Wechsler das Marathon Wochenende.

Zuhause ungeschlagen!

Die FCJ Herren schaffen dank toller Unterstützung den nächsten Heimerfolg gegen TSC Münster-Gievenbeck.
Die FCJ Herren schaffen dank toller Unterstützung den nächsten Heimerfolg gegen TSC Münster-Gievenbeck.

Die FCJ Herren schaffen dank toller Unterstützung den nächsten Heimerfolg gegen TSC Münster-Gievenbeck.

Der FC Junkersdorf bleibt zu Hause eine Macht: Auch im dritten Heimspiel setzten sich die Jungs von Trainer Konstantin Wechsler mit 3:1 durch. Dem FCJ-Express zum Opfer fiel diesmal der TSV Münster-Gievenbeck, die man bereits im WVV-Pokal-Viertelfinale mit 3:2 schlagen konnte. „Wir haben heute besser gespielt als im ersten Münster-Spiel und auch der Gegner war nicht ganz so stark. Folglich geht das Ergebnis in Ordnung“, bilanzierte Wechsler.

Die Vorzeichen hätten besser sein können. Zum länger ausfallenden Stamm-Zuspieler Thiemo Schnorr kam Außenangreifer Manuel Harms hinzu, der bei seinen bisherigen Auftritten stets überzeugen konnte. Aber auch ohne die beiden zeigte der FCJ ein gutes Spiel. Über die Station 6:9 und 13:7 kamen die Junkersdorfer zu einem überzeugendem 25:16 Satzgewinn. Besonders gut gelang es, den MVP der Münsteraner, Mathis Rehse, der im Pokal ein grandioses Spiel ablieferte, in den Griff zu bekommen. Auch die anderen Lösungsversuche der Gäste im Angriff klappten nicht zuverlässig genug, während man selbst ein hervorragend orchestriertes Angriffsspiel aufziehen konnte, was nach dem Spiel mit der MVP-Medaille für Zuspieler Tim Kreuzer gewürdigt wurde.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der FCJ weiter. „Wir haben zwar etwas länger gebraucht, um uns abzusetzen – letztlich war der Satzgewinn aber nie in Gefahr“, sagte Wechsler. Doch wie in den bisherigen Saisonspielen auch, schlichen sich nach und nach ein paar Nachlässigkeiten ins FCJ-Spiel ein, besonders gegen Ende der Sätze drei und vier. Den dritten Durchgang musste man abgeben, wohingegen der eingewechselte Sebastian Schnorr und Kapitän Svante Renzelmann mit den letzten beiden Angriffen den letzten Satz und folglich die drei Punkte sichern konnten.

„Dass wir am Satzende die Ruhe bewahrt haben und trotzdem mutig geblieben sind, spricht für uns. Unser Firnis ist intakt“, sagte Schnorr nach der Partie. Durch den Sieg schiebt sich der FCJ in der Tabelle leicht nach vorne und erwartet am übernächsten Wochenende ein Knaller-Programm: Dem Ligaspiel am Samstagabend beim Tabellenführer TVA Hürth folgt am Sonntag das Qualifikationsspiel für den DVV-Pokal bei der SVG Lüneburg II.

Bundespokal Nord und Büdenbender Turnier – Neues aus der Kölner Kaderschmiede

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Am vergangenen, langen Wochenende haben sich unsere Jungs Leo Bernsmann, Melvin Hüffel und Moritz Selle mit dem WVV-Auswahlteam beim regionalen Bundespokal Nord in Barleben (Magdeburg) präsentiert. Der ebenfalls nominierte Lukas Ovelhey konnte leider verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Unter den Augen der Nachwuchs-Bundestrainer gelang der Mannschaft mit dem Erreichen des Finales eine Wiederholung des Vorjahreserfolges und holte die Silbermedaille.

Die Jungs spielten ein hervorragendes Turnier und hatten eigentlich nur einmal, im ersten Satz des Finales eine Schwächephase, so dass am Ende die Internatsmannschaft aus Berlin als Sieger das Turnier gewinnen konnte.

So zeigte sich auch Landestrainer Oliver Gies mit der Leistung der Mannschaft, bei seinem ersten großen, von ihm betreuten Turnier, sehr zufrieden. Besonders erfreulich ist auch, dass der neue Bundestrainer männlich, Dominic von Känel, vier Spieler aus dem WVV Kader zu einem viertägigen Sichtungstraining nach Frankfurt eingeladen hat. Mit dabei ist unser Libero Leo Bernsmann. Wir wünschen Leo ein gutes Gelingen und viel Erfolg!

Bei den Mädchen holte sich dass WVV-Team vollkommen unangefochten den Titel. Wir gratulieren!

Während die Jungs auf dem Weg in den Osten waren, fand am Tag der deutschen Einheit in Senden das traditionelle Büdenbender-Turnier statt. Hierbei handelt es sich um ein Sichtungsturnier, um für den neuen WVV-Kader der Jahrgänge 2005/2006 (männlich) und 2006/2007 (weiblich) die Kandidaten zu benennen.

Leider hatte der FCJ in diesem Jahr mit Moritz Schipp nur einen Kandidaten am Start. Um so erfreulicher, dass Moritz vom Landestrainer gesichtet und für den 20er Kader nominiert wurde.

Wir wünschen Moritz viel Erfolg bei den Lehrgängen und dem weiteren Auswahlverfahren.

Fotos: Helmut Keiling

Drei Spiele, zwei Siege, ein Pokal!

Zum ersten mal gewinnen die Herren des FCJ Köln den WVV-Pokal und haben nun die Chance auf eine Sensation.

Das ist kein Spielbericht, das ist ein Volleyball-FAQ. Zeigt diesen Text jedem, der Volleyball noch nicht verstanden hat. Zeigt ihn Leuten, die fragen: „Warum hat der eine Spieler ein anderes Trikot an? Boah, die Nummer 10 kann aber feste hauen! Bis wie viele Punkte geht so ein Satz?“

In der Gaming-Branche würde man sagen: „Der FCJ Köln hat das Spiel ‚Volleyball‘ am Wochenende einmal durchgespielt.“ Und das mit allem, was dazu gehört: fantastische Ballwechsel, unterirdische Fehler, phänomenale Aufschläge, katastrophale Aufschläge, ein Spiel aus der Hand geben, ein Spiel drehen, ein Bänderriss, ein Titel und jede Menge Emotionen.

Los ging es am Samstagabend im Ligaspiel bei den Tebu Volleys. Die Zeichen standen auf ein Auswärtsspiel der Kategorie „unangenehm“ – und das wurde es, wenn auch mit Verzögerung. Den ersten Satz dominierten die Jungs von Trainer Konstantin Wechsler, spielten ein solides Sideout und ließen die Gastgeber die Fehler machen. Auch im zweiten Satz sah es lange Zeit so aus. Doch Tebu arbeitete sich mit einer Aufschlagserie in das Spiel und konnte die Annahme stabilisieren. Trotzdem hatte der FCJ Satzbälle, die Tebu aber alle abwehren konnte und letztlich zum 1:1 ausglich.

Von da an lief nichts mehr zusammen. Nahezu alle Aufschläge waren direkte Fehler oder kamen ohne Druck über die Netzkante. Und auch der eigene Sideout wackelte immer häufiger. Dazu wehrte Tebu sehr gut ab: „Phasenweise hatte ich das Gefühl, wir spielen gegen eine Phalanx“, unkte Thiemo Schnorr nach dem Spiel. So gingen die Sätze drei und vier an die Gastgeber und der FCJ stand mit leeren Händen da.

Ein paar Stunden blieben zur Regeneration bis zum Pokal-Final4 am kommenden Tag. Dort traf der FCJ im Halbfinale auf Ligakonkurrent Hörde und machte genau da weiter, wo man in Tebu aufgehört hatte: zu behäbig, zu fehlerhaft, zu mutlos. Doch nach dem verlorenen ersten Satz änderte sich das. Ab da spielte der FCJ bis zum letzten Punkt des Finales den besten Volleyball der bisherigen Saison. Drei Sätze gewann der FCJ-Express gegen die Gastgeber (den letzten zu 33 nach einem großen Kampf beider Teams).

Im Finale um den WVV-Pokal wartete Zweitligist VV Humann Essen. Valters Lagzdins und Luis Henrichs katapultierten den Ruhrgebietlern massenweise Sprungaufschläge ins Kontor – von denen sie fast keinen kontrollieren konnten. Auch der Ausfall von Zuspieler Thiemo Schnorr, der zu Beginn des Spiels umknickte, verunsicherte das Team nicht. Deutlich wurden die ersten beiden Sätze gewonnen.

In Satz Nummer 3 lief es ebenfalls sehr gut, trotzdem siegten die Essener, die jetzt besser spielten und auch im vierten Durchgang die Oberhand behielten. Wie sollte es an einem Wochenende mit bis dato 12 Sätzen anders sein: Tiebreak! Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum letzten Punkt, den Jan Eric Schneider im zweiten Anlauf auf Essener Seite versenkte. Dann war es amtlich: WVV-Pokalsieger 2019!

„Wir haben sehr gut gespielt und uns nicht beeindrucken lassen von den zwei verlorenen Sätzen in Folge. Wir haben gezeigt, dass wir viel besser spielen können als in Tebu. Das wollen wir in den nächsten Spielen immer zeigen“, sagte Interimstrainer Tim Burwitz nach dem Spiel. Nun geht es am 27. Oktober im Qualifikationsspiel gegen die SVG Lüneburg II. Der Sieger dieser Partie trifft im DVV-Pokal-Achtelfinale auf die United Volleys Frankfurt.

2:3, 3:2, 3:1. Der FCJ-Express steigert sich kontinuierlich

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Freudestrahlend nach dem ersten Heimspielsieg in der Dritten Liga West

2:3, 3:2, 3:1. Der FCJ-Express steigert sich kontinuierlich – lässt aber auch kontinuierlich Luft nach oben. Gegen die Füchse aus Düsseldorf holte das Team von Trainer Konstantin Wechsler die ersten drei Punkte der Saison. „Wir sind bisher in jedem Spiel auf einen Gegner getroffen, der an seinem Leistungslimit spielt. Auch Düsseldorf war stark heute“, konstatierte Kapitän Svante Renzelmann nach dem Spiel. A propos stark. Renzelmann zeigte nach seiner ungewohnten Liberorolle im Aligse-Spiel eine sehr gute Leistung im Angriff und war maßgeblich beteiligt an dem 34:32 Satzerfolg zur 1:0 Führung. Ein Auftakt nach Maß, nachdem man einige Düsseldorfer Satzbälle abwehren konnte.

Im zweiten Satz wackelte die von Christian Gosmann ansonsten traumwandlerisch sicher organisierte Annahme und auch im Angriff funktionierte wenig. Die Gäste zogen uneinholbar davon. Dachten sie. Und das Publikum. Doch mit der Einwechselung von Tim Kreuzer, Manuel Harms und Thommy Güßgen änderte sich das. Der viel zitierte Ruck ging durch die Mannschaft; Harms schlug druckvoll auf, Kreuzer zog ein variables Angriffsspiel auf und Güßgen besorgte in unnachahmlicher Manier mit einem Powerlob aus dem Hinterfeld die 2:0 Führung.

Zum zweiten Mal waren die Füchse auf den letzten Metern abgefangen worden. Und auch der Beginn von Satz Nummer drei schien eine Doublette der vorangegangen Durchgänge zu werden. 4:1 setzte sich Düsseldorf ab, der FCJ-Express kam wieder heran auf 11:11. Doch diesmal belohnten sich die Füchse, bei denen sich bereits zu Beginn des Spiels ihr extrem starker Mittelblocker Joscha Bender verletzt hatte, mit einem deutlichen 25:17 Satzgewinn.

Im letzten Satz des Tages agierte der FCJ wieder deutlich fokussierter, gegen Mitte des Satzes zog man etwas davon und nutzte den zweiten Matchball zum verdienten Sieg. „Wir können sehr zufrieden sein, die drei Punkte geholt zu haben. Jedoch lässt sich auch der Umstand nicht desavouieren, dass wir besser spielen müssen, um bei TEBU zu bestehen“, prognostiziert Renzelmann.

FCJ-Trio holt 4. Platz mit der WVV Auswahl beim Meck-Pomm-Ostsee-Cup in Schwerin

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Unsere FCJ-Jungs Leo, Melvin und Tom haben beim Meck-Pomm-Ostsee-Cup zugeschlagen und mit der WVV-Auswahl den vierten Platz geholt.

An diesem Wochenende fand das traditionelle Turnier mit insgesamt 23 Teams aus Deutschland und Dänemark in der Palmberg Arena in Schwerin statt. Das Turnier gilt als Vorbereitungsturnier und wichtige Standortbestimmung für den im Oktober in Magdeburg stattfindenden Bundespokal Nord.

Freitag/Samstag wurde die Vorrunde der WVV-Auswahl mit jeweils klaren 2:0 Siegen gegen die Vertreter aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Nordwestdeutschland und Brandenburg abgeschlossen. Der erste Platz brachte das Team direkt ins Halbfinale.

Sonntagmorgen ging es dann gegen das Heimteam aus Mecklenburg-Vorpommern, den späteren Turniersieger, um den Einzug ins Finale. Leider musste man sich hier dem Gastgeber knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Im abschließenden kleinen Finale unterlag man mit 1:2 der hessischen Auswahl und stand am Ende leider neben dem Podest.

Im Endspiel unterlagen die Internatsprofis vom Berliner Volleyballverband den Gastgebern denkbar knapp mit 0:2 (25:27; 23:25).

Erfreulich das Abschneiden des weiblichen WVV-Auswahlteams. Die Mädchen haben souverän alle Spiele klar gewonnen und sich den Cup redlich verdient.

Der FCJ gratuliert.

Für alle Beteiligten ist es immer auch ein großes Erlebnis in der professionellen Palmberg-Arena zu spielen, sieht man doch hier, wohin der Weg führen kann.

Unsere Beachmaschinen Viki, Leo und Lucas bei den Deutschen Beachmeisterschaften U17/18

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Am vorletzten Wochenende ging es für unsere Jungs Leo und Lucas sowie Viki an den heißesten Tagen des Sommers (bis zu 38°) zur Deutschen Meisterschaft U18 nach Magdeburg.

Für unsere Jungs ging es darum, schon einmal DM-Luft am hohen Herrennetz zu schnuppern. Diese erwies sich dann auch erst einmal als zu dünn. In der Vorrunde waren alle Gegner zu stark und nach drei 0:2 Niederlagen, wobei bei allen Spielen akzeptable Leistungen gezeigt wurden, konnte man am zweiten Tag nur noch den unteren Baum des Turniers bespielen. Hier konnten jedoch vier von fünf Spielen gewonnen werden. Das kleine Finale um Platz 17 musste mit 15:17, 11:15 leider an das Berliner Team Kössler/Koßmann abgegeben werden.

Bei den Mädchen hatte sich Viki mit ihrer Partnerin Kaia Baker bis ins Halbfinale vorgekämpft. Hier verpasste das Team den Einzug ins Finale gegen die späteren Turniergewinnerinnen Weiß/Winkler aus Bayern 17:19; 15:11; 18:16 nur denkbar knapp. Auch das anschließende Spiel um Platz drei ging mit 15:10; 17:15 an Finteis/Kohn aus Baden-Württemberg. Somit mussten Viki und Kaia mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen.

Ganz anders die Erwartungen unserer Boys eine Woche später bei der DM U17 in Haltern. An fünf gesetzt auf 13 gelandet, so die einfache Betrachtung. Aber der Reihe nach. An Tag eins hatten unsere Beachboys die Vorrunde mit drei Siegen souverän auf Platz eins abgeschlossen. Am zweiten Tag musste das junge Team erfahren, wie krass der Double-Out Modus zuschlagen kann. Im ersten Spiel musste man eine 0:2 Niederlage gegen die späteren Bronzemedaillengewinner Aust/Nennhuber aus Bayern hinnehmen, um dann im Loserbaum auf das zweite westdeutsche Team Dörpinghaus/Schluse zu treffen. Für beide ging es um den Verbleib im Turnier. Letztlich setzten sich die beiden Bocholter diesmal klar durch, und für Leo und Lucas war das Turnier zu Ende.

Aufgrund von hervorragenden Ergebnissen in der abgelaufenen Beachsaison kann man trotzdem von zwei gelungenen DM-Teilnahmen sprechen, hat man doch gesehen, wohin die Reise gehen soll. Nun gilt es für die nächste Saison die Leistung zu steigern, will man doch in die Fußstapfen von Luis Henrichs (BuPO Sieger 2016) treten.

Nach 30 Turniertagen am Beach sind die beiden Sunnyboys schon wieder scharf auf die kommende Hallensaison, wo beide, im Jugend- und Herrenbereich, mit ihren Teams und Trainern die nächsten Erfolge anstreben.

Viki wird noch die DM der U19 in Kiel spielen, bevor auch sie sich ihrer ersten Zweitligasaison widmen wird.

Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass auch die Jüngsten aus unserem Verein sich in dieser Saison den Herausforderungen einer Westdeutschen Beachmeisterschaft gestellt haben. Alina und Linus Pütter hatten sich für die ersten Westdeutschen Beachmeisterschaften U14, die in Duisburg-Rumeln ausgetragen wurden, qualifiziert. Jungen, Mädchen und Mixed Teams traten hier gegeneinander an. Unsere Junkersdorfer Nachwuchsmaschinen kamen zwar über Platz 13 noch nicht hinaus, zeigten aber, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

Unser Manager Martin zeigte sich auch mit dem Gesamtergebnis der abgelaufenen Beachsaison im Jugendbereich sehr zufrieden und weist darauf hin, dass das Beachvolleyballspiel der einzelnen Teams und Spieler letztlich privat organisiert und keine Vereinsangelegenheit ist. Es wird zwar allgemeines Training im Sand in der Hallen-Offseason angeboten, gehört aber nicht zum Kerngeschäft der Volleyballabteilung des FCJ. Vielleicht ändert sich dies in Zukunft, wenn die Beachsaison weiterhin so erfolgreich und mit viel Motivation von unseren Jugendlichen angegangen wird. Großer Dank geht hier auch an die Gebrüder Schnorr, welche die zwei Beachtrainingseinheiten geleitet und damit die Grundlage in den Sand gelegt haben.

Fotos: Helmut Keiling

Bundespokal Beachvolleyball der U16

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Unsere U16 Beachmaschinen vom FCJ Jugendexpress verpassen beim Bundespokal in Damp denkbar knapp einen Podestplatz.

Leo Bernsmann und Lucas Ovelhey haben ihre erste Ferienwoche in Damp an der Ostsee verbracht. Der Grund war der vom DVV ausgetragene Bundespokal Beach für Spieler und Spielerinnen in der Altersklasse U17. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen in den WVV Beachmeisterschaften hatte der Landestrainer Ralph Bergmann die beiden als Nachwuchsteam nominiert und sogar als WVV Team 1 gesetzt. Leo und Lucas, die im Sand für Beach & Volley Marl aufschlagen, rechtfertigten ihre Nominierung durch das Abrufen von sehr guten Leistungen und belohnten sich und den WVV mit einem hervorragenden vierten Platz.

So verlief der Weg unserer Jungs auf Platz vier:

Baden-Württemberg 2:0
Sachsen 2:0
Bayern 0:2
Berlin 2:1
Mecklenburg Vorpommern 2:0
Baden-Württemberg 2:0
Baden-Württemberg 0:2 (die späteren BuPo Sieger)
Sachsen 2:0
Halbfinale Bayern 0:2
Spiel um Platz 3 gegen Schleswig-Holstein beide Sätze zu 13 verloren!


Die anderen Teams vom WVV belegten die Plätze 9 und 17 von insgesamt 32 teilnehmenden Mannschaften.

Bei den Mädchen wurden die Plätze 3, 9 und 13 belegt.

Im Läderranking belegte der WVV hinter Bayern und Baden-Württemberg Rang 3.

Bevor unsere Beachmaschinen in zwei Wochen bei der DM U17 in Haltern aufschlagen, geht es vorher noch nach Magdeburg. Hier haben die beiden sich einen Startplatz bei der DM U18 aufgrund ihres zweiten Platzes bei der Westdeutschen Meisterschaft erarbeitet.

In Magdeburg wird auch Viktoria Dörschug aus unserer ersten Damenmannschaft, die im Sand für DJK TuSA06 Düsseldorf aufschlägt, mit ihrer Partnerin Fiona Baker aus Minden an den Start gehen.

Wir wünschen beiden Teams gutes Gelingen.