Arbeitssieg in Freudenberg

vs Freudenberg
Beim Tabellenschlusslicht bremste sich der FCJ Express zunächst selber aus, konnte aber vor allem durch eine starke Leistung von Libero Len rechtzeitig wieder das gewohnte Tempo aufnehmen.
 
Ohne Kapitän Basti aber mit großer Motivation, reiste der FCJ am vergangenen Samstag nach Freudenberg. Das Ziel war klar: ein 3:0 musste her, um im Titelrennen weiter Druck auf die anderen Teams auszuüben. Der Gegner zeigte sich in der laufenden Saison alles andere als erfolgreich, was einen letzten Tabellenplatz und einen Punkt zur Folge hatte. Im Hinspiel war Freudenberg kampfstark, konnte jedoch schlussendlich souverän besiegt werden. Genau dies galt es dieses Mal zu wiederholen. Bis auf Libero Len, der für Stammspieler Tim das Feld betrat, setzte Coach Boris auf eine altbewährte Aufstellung. Freudenberg startete erwartet motiviert und besonders die Zuspiel-Diagonalachse, mit einem Zuspieler, welcher im Hinspiel nicht den Weg nach Köln auf sich genommen hatte, konnte lange Zeit nicht gestoppt werden. Nichtsdestotrotz erarbeitete sich Köln eine kleine Führung und versuchte diese mit taktischen Wechseln auszubauen. Dieser Versuch scheiterte jedoch und Freudenberg schaffte kurz vor der Crunchtime den Ausgleich. Als wäre das nicht genug, standen die Kölner Spieler auf einmal zwei Satzbällen gegen sich gegenüber. Doch mit Diagonalangreifer Till am Aufschlag und einer disziplinierten Block-Feldverteidigung konnten beide Satzbälle abgewehrt und das Spiel wieder offen gestaltet werden. Es entwickelte sich ein Hin und Her mit Satzbällen für beide Seiten und erst eine komplette Rotation später war es wieder Till, der mit einem Sprungaufschlagass den ersten Satz eintütete (32:30). Beflügelt von dieser spannenden Crunch-Time erhielt das Kölner Spiel im zweiten Satz einen Aufschwung. Der Gegner, dem die knappe Niederlage noch anzumerken war, erlaubte sich immer wieder kleinere Fehler oder Unachtsamkeiten, welche von Köln sofort bestraft wurde. Um die komfortable Führung nun wirklich ohne weitere Schwierigkeiten ins Ziel zu bringen sorgten frische Kräfte von der Kölner Bank für die nötige Konzentration und einen sicheren Satzsieg (25:19). Die Gegenwehr der Hausherren schien nun endgültig gebrochen und mit einer sehr soliden Mannschaftsleistung konnte auch der letzte Satz gewonnen werden (25:17). Trotz der deutlichen Ergebnisse der letzten beiden Sätze konnte der gut besuchten Heimspielstätte in Freudenberg ein ansehnliches Volleyballspiel geboten werden. Auf Kölner Seite schaffte es Coach Boris alle Spieler einsetzen, welche wiederum frischen Wind aufs Feld und ihren Vorgängern leistungstechnisch in nichts nachstanden. Über den gesamten Spielverlauf funktionierte besonders das Zusammenspiel von Aufschlag, Block und Abwehr einwandfrei, was vor allem einem stark aufspielenden Len auf der Liberoposition zu verdanken war, weshalb er zu Recht mit der MVP Medaille ausgezeichnet wurde. 
Nun kommt ein spielfreies Wochenende auf uns zu, bevor es erneut zu einer Doppelbegegnung mit den Jungs von den Rhein-Sieg-Volleys am Samstag (29.01.) und unseren Nachbarn aus Hürth am Sonntag (30.01.) kommt. Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Woche und bleibt gesund!
 
Euer 
 
FCJ Express

Erfolgreiche Punktejagd im Norden

Trotz verschlafenem ersten Satz konnte der FCJ Express beim Ligaprimus in Aligse gewinnen
und damit weiterhin den Anschluss an die Tabellenspitze halten.


Selbst für Junkersdorfer Verhältnisse waren die Vorzeichen vor dem Spitzenspiel in Aligse mehr als schlecht. Durch die erholsame Winterpause sowie kleineren Hallen-Problemchen kamen nur drei Spieler auf zwei Trainingseinheiten vor dem Spiel. Der Rest der Mannschaft ging einmalig oder sogar gar nicht vorbereitet ans Netz. Trotz großer Motivation im Team, ging der erste Satz – wie zu erwarten – deutlich an die Hausherren aus Lehrte. Im Spielaufbau streuten sich auf Kölner Seite viel zu viele Eigenfehler ein und im Gegenzug bekam man die Aligser Angreifer in Block und Feldabwehr nicht unter Kontrolle (16:25). Nachdem man sich nun zu Genüge erwärmt hatte, entschied sich das Team um Coach Boris endlich auch am Spiel teilzuhaben und prompt wurde der erste Satz umgekehrt. Durch starken Aufschlagdruck und insgesamt weniger Eigenfehler wurde Aligse erfolgreich unter Druck gesetzt und am Spielaufbau gestört. Überrascht von dieser Leistungssteigerung wirkte die Heimmannschaft beinahe überrumpelt und musste sich nun selbst deutlich geschlagen geben (25:18). In den Sätzen drei und vier zeichnete sich ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen auf schönstem Drittliga-Niveau ab. Beide Teams schenkten sich nichts und niemand konnte sich so richtig absetzen. Auf Kölner Seite fruchtete die Einwechslung von Kapitän Basti und brachte die nötige Sicherheit in den Spielaufbau. Dies führte zu mehr Mut in den einzelnen Elementen und besonders unsere Mittelblocker Niko
und Benni bekamen endlich den nötigen Zugriff im Block und brachten die gegnerischen Angreifer das ein oder andere Mal zum Verzweifeln. Durch diese Blocks aber auch starke Aufschläge konnte Aligse somit ihrer stärksten Angriffsposition in der Mitte beraubt und zu Pässen auf die Außenposition gezwungen werden. Im eigenen Angriff schaffte es Köln ebenfalls effektiver zu werden und den großen gegnerischen Block erfolgreich zu überwinden.
Besonders Youngstar Till und Außenangreifer Gosi setzten sich immer häufiger durch, weshalb Letzterer schlussendlich auch mit der MVP Medaille belohnt wurde.  Und wenn es ganz eng wurde kam Volker für den Aufschlag ein und zündete wichtige Ass-Punkte.

Am Ende von Satz drei und vier feierte der FCJ Express zwei äußerst knappe Satzgewinne und belohnte sich damit mit drei  wichtigen Punkten im Titelrennen der 3. Liga West (26:24; 26:24). Am nächste Wochenende geht es ins ferne Freudenberg, um gegen das Tabellenschlusslicht anzutreten. Der Gegner hat es diese Saison zwar erst zu einem Punkt geschafft, dennoch soll der Gameplan des Trainers, nämlich durchgehend 100% abzurufen, umgesetzt werden.

Bis dahein
Euer
FCJ Express

Frohes Neues!

Erstes Spitzenspiel in Aachen

Nach der wohlverdienten Winterpause geht es für die Spieler des FCJ ungewohnt früh
wieder ans Netz. Der Gegner: Die Sportfreunde aus Aligse.


Unter normalen Umständen kann die erste Woche des neuen Jahres zum entspannten
Antauen genutzt werden, um sich schließlich in Woche zwei mit Vollgas auf das nächste
Spiel vorzubereiten. Aufgrund der coronabedingten Stauchung des Spielplans muss der
FCJ-Express dieses Jahr jedoch bereits am kommenden Samstag zu einer Auswärtsfahrt antreten.
Östlich von Hannover warten die Sportfreunde aus Aligse auf die Kölner Recken und
schaut man sich die Tabelle an, kann man von einem hoch brisanten Spiel ausgehen. Die
„Aligser Gallier“ konnten nach einer fast absolvierten starken Hinrunde mit 19 Punkten aus 9
Spielen auf dem ersten Tabellenplatz überwintern. Der FCJ befindet sich drei Plätze
dahinter mit 16 Punkten aus 8 Spielen. Ein Sieg der Kölner könnte das derzeitige
Spitzenquartett wieder enger zusammenrücken lassen.
Drückt uns die Daumen, dass sich der Winterspeck in Grenzen hält und wir die Gallier in
ihrer Festung ärgern können.


Euer
FCJ Express

18.12.2021: Tiermaschinen gewinnen wie schon im Hinspiel mit 3:1 gegen SV Blau-Weiß-Aasee (18:25; 25:21; 25:20; 25:18).

Außenangreiferinnen

Mit einem Heimsieg gegen die angereisten Münsteranerinnen holen sich die 2. Damen erneut 3 Punkte und überwintern auf dem 2. Tabellenplatz.

Der erste Satz startete nicht gut für die 2. Damen. Schnell gerieten sie mit 2:6 in Rückstand. Es wurden zu viele Eigenfehler gemacht und zu viele einfache Bälle fielen ins Feld. So liefen die Junkersdorferinnen diesem Rückstand den ganzen Satz hinterher. Florian Hannich nutzte alle seine Wechsel, um den Satz doch noch rumreißen zu können. Doch dies sollte nicht gelingen und der Satz ging über 13:18, 13:20, 16:24 und schließlich 18:25 verloren.

„Wir brauchen mehr Power!“ so Trainer Hannich. Mehr Durchschlagskraft in den Angriffen, mehr Konzentration in Block und Abwehr und mehr Stimmung auf dem Feld sollten den nächsten Satz bringen. Dies gelang auch, direkt wurde eine Führung erspielt. Mit 3:1, 5:1 und 11:6 gelang ein viel besserer Start als in Satz eins. Ab dem Stand von 21:14 kämpften sich dann die Münsteranerinnen nochmal ran, über 21:16 und 21:18 kamen sie immer näher. Doch mit Entschlossenheit holten sich die FCJ Damen diesen Satz über 24:19 schließlich mit 25:21.

Im dritten Satz musste beim Stand von 1:4 die erste Auszeit genommen werden und der Effekt war ein Ausgleich auf 4:4 und eine Führung von 10:7. Die Junkersdorferinnen kamen immer besser ins Spiel. Vor allem durch Kerstin Freudenhammer kam die Mannschaft in den richtigen Flow. Und so hielten die Damen den Abstand mit 17:13, 19:15 und 24:20 aufrecht und holten den Satzgewinn mit 25:20. Vor allem die effektiven Aufschläge von Maren Beiderwellen, die sie von weit hinterm Feld schlägt, waren ausschlaggebend für den Satzgewinn.

Das Spiel wollten sich die FCJ Damen nun nicht mehr nehmen lassen. Im letzten Satz dieses Jahres ließen sie dem Gegner keine Chance mehr und bauten schnell eine Führung auf. Mit 9:5, 12:7, 16:9 ging es durch den Satz. Vor allem eine stabile Annahme, eine nun gute Block-Feldabwehr und effektive Angriffe zeigten ihre Wirkung. Zuspielerin Pia Weiand konnte mehrfach den gegnerischen Block ausspielen und ihre Angreiferinnen gekonnt einsetzen. So ging der Satzgewinn über 21:13 und 24:17 schließlich mit 25:18 verdient an den FCJ II.

Wir bedanken uns bei allen Fans, die uns in der Halle unterstützt haben, und wünschen euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund und wir sehen uns im nächsten Jahr zum nächsten Spiel wieder in der Halle.

Letztes Heimspiel in diesem Jahr!

Heimspiel XMAS

Am kommenden Samstag erwartet der FCJ Express die Jungs aus Hörde. Auch hier zeigten
sich in der Vergangenheit spannende Begegnungen, oftmals mit der Entscheidung erst im
Tie-Break.

Der Gegner aus Hörde steht mit drei Siegen aus sieben Spielen auf dem achten
Tabellenplatz. Betrachtet man jedoch die einzelnen Spiele, spiegelt diese Platzierung bei
Weitem nicht das spielerische Niveau der Mannschaft wieder. Hörde holte bisher in jeder
Niederlage mindestens einen Satz und verlor die meisten Sätze nur äußerst knapp – und
das gegen Hochkaräter wie Delbrück, Gievenbeck und Aachen (letzterer wurde sogar
besiegt). Es gilt also die Tabellensituation auszublenden und sich auf einen starken und
sicherlich hochmotivierten Gegner einzustellen. Wie wichtig das Kölner Team die
kommende Begegnung nimmt zeigt alleine die Entscheidung von Interimstrainer Gosi, der
die geplante Warmup-Basketballeinheit beim Montagstraining kurzerhand absagte und
durch volleyballspezifisches Aufwärmen ersetzte (??!!). Auf Kölner Seite gilt es am
Samstag – wie immer – sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, früh ins Spiel zu
kommen und so die Unstimmigkeiten möglichst gering zu halten. Denn schaut man doch
noch einmal auf die Tabelle, sieht man vier punktgleiche Team an deren Spitze, die nur
durch ein leicht besseres Satzverhältnis vom FCJ Express angeführt werden.
Wir haben jedoch mehr als Bock auf diese „Drucksituation“ und freuen uns darauf mit
euch das letzte Heimspiel im Jahr 2021 zu zelebrieren!
(Für die Veranstaltung gelten wieder die 2g+ Bestimmungen)
Also kommt vorbei!


Euer
FCJ Express

12.12.2021: Sieg aus der Hinrunde bestätigt: FCJ Köln Damen II gewinnt erneut 3:0 gegen Leverkusen (25:22; 25:20; 25:23).

2. Damen (3. Liga)

Im Derby gegen Leverkusen haben die Junkersdorferinnen am Sonntagnachmittag erneut alle drei gespielten Sätze für sich entscheiden können.

Nicht nur in der Tabelle ist Leverkusen der direkte Nachbar von Köln, sondern auch auf der Landkarte. So konnten die Spielerinnen den Luxus einer (sehr) kurzen Fahrtstrecke genießen und sich zugleich auf ein spannendes Spiel freuen.

Knapp und spannend war das Spiel dann auch tatsächlich. Zwar spricht das 3:0 für einen deutlichen Sieg, aber die einzelnen Sätze waren alles andere als eindeutig: Leverkusen konnte in den Sätzen 22, 20 und 23 Punkte holen. Ein Satz bis 31 (wie im Hinspiel) wurde den Nerven beider Parteien aber zum Glück erspart.

Zurückzuführen ist diese solide Leistung vor allem auf ein gelungenes Teamzusammenspiel – jede mitgereiste Spielerin wurde eingesetzt und leistete einen Beitrag zum Sieg. Trotz zwischenzeitlicher Annahmeprobleme setzte Zuspielerin Jana Grathwol ihre Angreiferinnen geschickt in Szene und spielte nicht nur einmal den gegnerischen Block aus. Insbesondere Außenangreiferin Lene Stegelmann zeigte eine beeindruckende Leistung und erzielte viele direkte Punkte im Angriff.

Nach dem erfolgreichen Spiel ging es für einen Teil der Mannschaft dann noch Pizza essen, zusammen mit der ehemaligen Junkersdorferin Katharina „Katja“ Bergmann, die seit dieser Saison das Leverkusener Trikot trägt. Aufgrund einer verletzten Mitspielerin musste Katja im Derby die für sie neue Rolle der Libera übernehmen. Dies setzte sie so gut um, dass sie dafür direkt die silberne MVP-Medaille verliehen bekam. Passend zum Datum trägt Katja neuerdings die Nummer 12, genau wie Kerstin Freudenhammer, die die goldene MVP-Medaille erhielt. Kerstin zeigte wie bereits in den vergangenen Spielen eine souveräne Rundumleistung und vermittelte ihrem Team dadurch viel Sicherheit auf dem Spielfeld.

Vielen Dank außerdem an die zahlreichen Zuschauer, die den Weg nach Leverkusen gefunden haben. Insbesondere die Damen 1 trug durch ihre lautstarke Unterstützung maßgeblich zum Erfolg des Spiels bei.

Weiter geht es nach dieser langen, beschwerlichen Auswärtsfahrt mit einem Heimspiel. Am kommenden Samstag (18.12.2021) sind die Spielerinnen vom BW Aasee um 15 Uhr in Köln zu Gast. Ein wichtiger Hinweis für alle Zuschauer: In der Halle gilt 2G+, also bringt bitte euren Impf-/ Genesenennachweis sowie einen aktuellen Bürgertestnachweis mit!

Mit solider Teamleistung und Schützenhilfe auf Platz 1!

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Im fernen Ibbenbüren gelang es dem FCJ Express endlich einmal über den gesamten Spielverlauf 100% aufs Feld zu bringen. Mit drei Punkten im Gepäck fuhr man glücklich nach Hause und grüßt seit Sonntag und der Schützenhilfe der Rhein-Sieg Volleys von der Tabellenspitze!

Die obere Tabellenhälfte der 3. Liga West könnte spannender nicht sein. Um dem Spitzenreiter aus
Münster-Gievenbeck auf den Fersen zu bleiben musste also unbedingt ein 3-Punkte-Sieg gegen die
Tebu Volleys her. Dementsprechend motiviert fuhr der FCJ am Samstag los und schaffte es sogar in
der gefühlt 3° kalten Halle schnell auf Betriebstemperatur zu kommen. Coach Boris änderte die
Startaufstellung nur geringfügig: Youngstar Till, seit einigen Wochen nach Bänderriss wieder im
Training, wurde für seine motivierte und gute Trainingswoche mit einem Startplatz belohnt.
Der erste Satz startete von beiden Teams verhalten und es entwickelte sich schnell ein Kopf-an-Kopf
rennen. Auf Kölner Seite konnten die gegnerischen Angriffe das ein oder andere Mal bereits im Block
abgefangen werden und auch der Aufschlagdruck stieg im Verlaufe des Satzes. Besonders Till nutze
die Chance und setzte vor allem im Aufschlag Akzente. In der Crunchtime des ersten Satzes hielt
Tecklenburg gut mit, am Ende entschieden zwei souveräne Aktionen der Kölner
Block-/Feldverteidigung den Satz (25:23). Angespornt von der deutlich wachsenden Leistungskurve
konnte das Team es kaum erwarten wieder aufs Feld zu treten. Und wie der erste Satz endete, so
startete auch der zweite. Bei Köln klappte nun immer mehr und Tecklenburg konnte dem
wachsenden Druck in allen Elementen nicht standhalten. Die Angreifer verzweifelten immer mehr am
Kölner Block und die Annahmereihe wurde stark unter Druck gesetzt. Um dem Gegner keine
Verschnaufpause zu gönnen reagierte Coach Boris mit taktischen Wechseln auf der
Zuspiel-/Diagonalachse und in der Annahme. Mit dem frischen Wind der Auswechselspieler konnte
auch der zweite Satz ungefährdet eingetütet werden (25:20). Gab es in Satz 1 und 2 noch irgend
etwas das auf Kölner Seite nicht funktioniert hat – im dritten Satz klappte es. Jeder Spieler konnte in
jedem Element noch eine Schippe drauf legen und die Gegenwehr des Gegners, der bis dato noch
recht ordentlich mithalten konnte, endlich brechen. Auch in diesem Satz fruchteten die taktischen
Wechsel und schlussendlich konnten erneut 3 Punkte auf das Konto des FCJ gebucht werden (25:15).
Die MVP Medaille krallte sich mal wieder – wie sollte es anders sein – Libero Tim. In seiner Nähe war
für den Gegner sowohl in Aufschlag als auch im Angriff kein Durchkommen, was mit Sicherheit für ein
paar graue Haare gesorgt hat. Aber auch der Rest des Teams zeigte eine starke Vorstellung,
hervorzuheben sind dabei der kleine Till aber auch Kapitän Basti.
Mit diesem Sieg war man gleichgezogen mit Spitzenreiter Gievenbeck und auch Aligse zog nicht mehr
davon, da sie in Delbrück verloren hatten. Da Gievenbeck am Folgetag jedoch ebenfalls gegen die
Rhein-Sieg-Volleys patzte sind Platz 1 bis 4 der Tabelle nun punktgleich und aufgrund des besseren
Satzverhältnisses können wir uns fürs Erste Spitzenreiter nennen.
Weiter geht’s am Samstag gegen Hörder um den Platz an der Sonne zu verteidigen!

Bis dahin
Euer
FCJ Express

Nächster Halt: Tecklenburger Land

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Am Samstag reist der FCJ Express ins ferne Ibbenbüren, um gegen die Tecklenburger
Land Volleys das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde zu bestreiten.
Auch die Tebus sind vielen Spielern bereits seit Langem bekannt und gelten je her als
unangenehmer Gegner. Aus den letzten drei Begegnungen konnte der FCJ zwar zweimal
siegreich hervorgehen, doch waren die Partien jedes Mal sehr umkämpft und spannend.
Die Tecklenburger zeichneten sich dabei vor allem durch ein solides Sideout, rund um
ihren erfahrenen Zuspieler, aus. Nichtsdestotrotz gilt es für Köln sich vollends auf die
eigenen Stärken zu fokussieren. Vor allem bei dem Comeback-Sieg gegen Giesen waren
Aufschlagdruck und eine gute Block-/Feldverteidigung ausschlaggebend für den Erfolg.
Genau mit diesen Elementen möchte Coach Boris auch den kommenden Gegner früh
knacken um weitere drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Drückt uns die Daumen!


Euer
FCJ Express

Entgleisung in Münster, der Zug fängt sich auf Höhe Giesen jedoch wieder selber!

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Der Doppelspieltag am vergangenen Wochenende sollte doppelt Spaß bringen. Am Ende steht eine
eher weniger spaßige Niederlage gegen starke Gievenbecker und ein Comeback-Sieg gegen Giesen.


Am Samstagmorgen erreichte Coach Boris eine Hiobsbotschaft: Libero Tim musste sich den
Kinderviren geschlagen geben und konnte die Reise zum Spitzenspiel gegen Gievenbeck nicht
antreten. Ganz ohne Streichholzziehen war die Interimslösung schnell klar: Christian „Gosi“ Gosmann
übernahm glücklicherweise die ihm wohlbekannte Position, ließ damit jedoch auch Basti und Luis auf
der Außenposition ganz alleine. Nicht optimale Situationen bei Spieltagen sind uns jedoch
mittlerweile sehr bekannt, daher ging man hochmotiviert und mit breiter Brust in das Duell mit den
jungen Wilden aus Münster. Der erste Satz verlief überraschend gut aus Kölner Sicht. Die Annahme
fand sich recht schnell und ermöglichte ein souveränes Sideout-Spiel. Gerade Diagonalrakete Volker
konnte einige schöne Punkte eintüten, während Gievenbeck im eigenen Spielaufbau haderte (25:22).
In Satz zwei zeigte der gegnerische Trainer jedoch ein goldenes Händchen im Wechselroulette. Mit
zwei frischen Kräften auf der Außen- und der Diagonalposition erfuhr das Münsteraner Spiel einen
Aufwind. Die Punkte wurden immer umkämpfter und mit steigendem Selbstvertrauen der Gastgeber
wuchs auch der Aufschlagdruck. Dies brachte das vorher so gut funktionierende Kölner Sideout-Spiel
unter große Schwierigkeiten und in einer spannenden Crunchtime sicherte sich Gievenbeck knapp
den zweiten Durchgang (23:25). Nächster Satz, gleiches Bild. Gievenbeck konnte durch den hohen
Aufschlagdruck immer befreiter aufspielen und im Block und im Angriff stimmte beinahe alles. Der
FCJ konnte zwar über die meiste Zeit noch mithalten, doch zum Satzende fehlten leider die eigenen
guten Ideen und Fehler häuften sich (21:25). Im vierten und letzten Durchgang musste man sich
schlussendlich der starken Leistung des Gegners und den fehlenden Wechseloptionen geschlagen
geben. Nicht einmal die Einwechslung und dem damit verbundenen Drittligadebüt von Eigengewächs
Moritz konnte die Niederlage noch abwenden (14:25). Ein Fazit ist schnell gezogen: Münster hat sich
mit starken drei Sätzen den Sieg mehr als verdient. Die Leistung des FCJ baute leider im Verlaufe des
Spiels immer weiter ab, was in einem Spitzenspiel nicht passieren darf. Ob das Rückspiel, bei leerem
Kölner Lazarett, ähnlich ausgeht bleibt offen – wir haben auf jeden Fall jetzt schon Bock!


Viel Zeit um die Wunden zu lecken blieb bekannterweise nicht, denn am Sonntag fand man sich in
der Widdersdorfer Heimspielstätte ein um die Grizzlys aus Giesen zu empfangen. Die Marschrichtung
war unausgesprochen klar: Wir gehen nicht ohne Punkte aus dem Wochenende. Nachdem uns die
Damen im Vorspiel zeigten wie man gewinnt, war die Motivation hoch. Das Spiel startete wegen des
Vorspiels leicht verzögert und der FCJ ließ sich im ersten Satz mal kurz so richtig abservieren (20:25).
Was war passiert? Mit einem schnellen Spiel und starken Angriffsaktionen erwischten die Gäste das
Heimteam, welches den ersten Satz wegen der Anstrengung des Samstagspiels eher entspannt
angehen wollte, komplett auf dem falschen Fuß. Schnell liefen die Kölner einer teilweise 10-Punkte-
Führung der Giesener hinterher und bis zum Satzende wollte nichts so richtig funktionieren. Nach
dem Satz schüttelten Coach Boris und Co-Coach Valters ihren Schützlingen mal gehörig die Köpfe
durch und ab dem zweiten Durchgang konnte dann auch endlich ansehnlicher Volleyball gezeigt
werden. Giesen wehrte sich das gesamte Spiel über stark, doch die Souveränität der Kölner, die in
den letzten 4 Sätzen an diesem Wochenende vermisst wurde, flackerte langsam wieder auf. Zwei
knappe und einen deutlichen Satz später (25:23; 25:17; 25:23) war das Spiel endlich vorbei und drei
wichtige Punkte landeten auf dem Punktekonto des FCJ. MVP wurde Zuspieler Thiemo, der die
gegnerischen Trainer mit guten Aktionen und viel Gebrüll überzeugen konnte. Aber auch die Leistung
von Außengranate Luis muss hervorgehoben werden, der vor allem mit starken Aufschlägen und
Abwehraktionen wesentlich zum Comeback nach Satz 1 beitragen konnte.

 

Jetzt können wir aber wirklich einmal kurz die Füße hochlegen, bevor es dann nächste Woche mit
einem Auswärtsspiel in Tecklenburg weitergeht. Die Tebu Volleys sind immer ein unangenehmer
Gegner, allerdings haben wir mittlerweile einen der ihren unter uns – mal sehen ob das hilft!
Euer
FCJ Express

Doppelspieltag = doppelter Spaß!

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Am Wochenende steht für den FCJ Express eine Herkulesaufgabe an – und das ganz unabhängig von
dem(n) Gegner(n). Man darf nämlich gleich zweimal ran. Die Gegner: Der TSC Gievenbeck und die TSV
Giesen GRIZZLYS.
Aufgrund der coronabedingten „Stauchung“ der Spielzeit 21/22 und der ungeraden Anzahl an Teams
in der Liga, muss jede Mannschaft einmal in der Saison einen Doppelspieltag absolvieren. Den FCJ
trifft es an diesem Wochenende und somit reißt man am Samstag ins ferne Münster, während man
am Sonntag die „Superzweite“ aus Giesen in Köln begrüßen darf. Wahrlich kein einfaches Los für
einen Doppelspieltag, sind die Youngboys aus Gievenbeck doch bis auf die Niederlage gegen
Spitzenreiter Aligse bisher ungeschlagen und stehen (mit zwei Spielen mehr als Köln) auf Rang zwei.
Giesen hingegen hat sich im soliden Mittelfeld mit zwei Siegen aus fünf Spielen platziert. Gievenbeck
kann bereits als alter Bekannter in der Liga genannt werden. Das Team schafft es tatsächlich in jeder
Saison zwar jünger dafür aber auch ein gutes Stück besser zu werden. So wirklich auf dem Schirm der
Top 3 hatte sie dennoch zunächst keiner, was vor allem dem Abbruch der letzten Saison zu schulden
ist – denn bereits hier deutete sich an, dass mit den jungen Hüpfern im Titelrennen absolut zu
rechnen ist. Die Superzweite des Erstligisten aus Giesen hingegen ist dem FCJ Express beinahe
unbekannt. Neben den „nur“ zwei Siegen auf dem Konto stehen knappe Niederlagen gegen Größen
wie Aachen und Delbrück, weshalb auch dieser Gegner absolut nicht unterschätzt werden darf.
Gerade durch die unglückliche Spielabsage unseres letzten Gegners, gilt es also schnell wieder in den
Rhythmus zu kommen und den Gegner früh unter Druck zu setzen. Durch Verletzungsausfälle ist das
Team von Coach B. derzeit suboptimal auf diese Doppelbelastung vorbereitet, dennoch wird dem
Wochenende mit breiter Brust und viel Motivation entgegengesehen.
Für Samstag brauchen wir also eure gedrückten Daumen, während ihr uns am Sonntag gerne zum
Sieg peitschen dürft!

Bis dahin
Euer
FCJ Express