Erfolgreiche Teilnahme der U12-Volleyballer an den Westdeutschen Meisterschaften in Schwerte

Erfolgreiche Teilnahme der U12-Volleyballer an den Westdeutschen Meisterschaften in Schwerte
Unsere U12-Mannschaft hat bei den Westdeutschen Meisterschaften in Schwerte Großes erreicht. Unter der Führung der Trainer Niklas Henseler und Linus Buckert landeten Tino Buckert, Bruno Tavares, Jonah Willems, Jiro Schlachter, Leif van Uden, Teo Cavlan und Niklas Heymel erstmals auf dem Podium und sicherten sich den Titel des Vizemeisters. Ihr Motto „Wir sind ein Team.“ war nicht nur ein Spruch, sondern eine Einstellung, die sie durch das Turnier trug.
 
Trotz der Finalniederlage gegen den TV Hörde bewies die Mannschaft herausragenden Teamgeist und konnte die erste Enttäuschung der Finalniederlage schnell überwinden. Die Spieler hatten nicht nur viel Spaß auf dem Feld, sondern schufen auch Erinnerungen an ein besonderes Erlebnis.
 
Dieser Erfolg ist nicht nur ein Triumph für die Mannschaft, sondern auch für den gesamten Verein. Er markiert einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte und zeigt, wozu gemeinsamer Einsatz und Zusammenhalt führen können. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!
Erfolgreiche Teilnahme der U12-Volleyballer an den Westdeutschen Meisterschaften in Schwerte

Alle guten Dinge sind Drei (zu zwei)!

Der FCJ 2 gewinnt in einem spannenden Spiel gegen TSV Bayer Leverkusen 2 3:2 (19:25, 22:25, 25:19, 25:23, 15:13) und holt sich damit den ersten Sieg der Saison 2023/24.

Nach einem etwas holprigen Saisonstart (0:3 gegen TV Hörde und 0:3 gegen VoR Padaborn) konnten die Tiermaschinen endlich ihren ersten Sieg einfahren. TSV Bayer Leverkusen 2 hieß das Ziel am vergangenen Sonntag und damit stand zeitgleich mit der Fußball Bundesliga der Männer ein doppeltes Derby an. Während Köln nebenan im Stadion beim Tore schießen unterlag, zeigten die Tiermaschinen in einem packenden Fünf-Satz-Spiel, wer die tatsächliche Macht am Rhein ist.

Durch eine starke Teamleistung kämpften sich die zweiten Damen des FCJ bravourös nach einem 0:2 Rückstand wieder zurück ins Spiel. AUFSCHLAGgebend war dafür vor allem Sarah Kästner, welche als Joker mit Kathi Haag zusammen im Doppelwechsel zum Einsatz kam und die gegnerische Annahme mit ihren druckvollen Aufschlägen ziemlich ins Schwitzen brachte.

Im Tiebreak war es dann Isi Liebchen, die mit keiner leichten Aufgabe beim Spielstand von 10:13 eingewechselt wurde. Sie sorgte mit einem ruhigen Händchen im Aufschlag und einer starken Abwehrleistung dafür, dass alle die letzten Kräfte mobilisierten und sich die letzten Punkte zum Sieg holten. Mittelblockerin Sina Rother zeigte schon über das ganze Spiel eine starke Leistung. Sina Rother war es auch zusammen mit Kathi Haag, die den entscheidenden Ball der gegnerischen Außenangreiferin runterblockte. Danach waren die Tiermaschinen nicht mehr zu stoppen und entschieden den Satz 15:13 für sich.

Für unseren Neuzugang Emilia Simon war es ein ganz besonderer Sieg. Sie zeigte ihren ehemaligen Teamkolleginnen aus Leverkusen was sie unter dem Kölner Trainer Kevin Bradtke bereits alles gelernt hat und holte zahlreiche Punkte für ihre neue Mannschaft.

Den bereits zweiten MVP-Titel dieser Saison sicherte sich vollkommen verdient, unsere Punktelieferantin die Nummer 9 – Kerstin Freudenhammer!

Am kommenden Wochenende geht es für die Tiermaschinen zu ungewohnt später Stunde am Samstag um 20 Uhr zum FC 47 Leschede. Dort soll natürlich bewiesen werden, dass sich die zweite Damen des FCJ ab jetzt auf der Überholspur befindet.

Förderprogramm „Digitalisierung gemeinnütziger Sportorganisationen in NRW“

Über das REACT-EU-Förderprogramm der Europäischen Union werden im Rahmen der Maßnahme „Digitalisierung gemeinnütziger Sporteinrichtungen in NRW“ Investitionen in die Digitalisierung des organisierten Breitensports in NRW gefördert.

Ziel ist es, die Vereinsarbeit in der Verwaltung zu entlasten, Prozesse/Vorgänge zu vereinfachen und damit den vielen ehrenamtlich geführten Sportvereinen die Möglichkeit für Freiräume zur Gestaltung des Vereins zu geben.

Das Programm wurde zu Ende des Jahres 2022 auf Initiative des NRW-Wirtschaftsministeriums an den Landessportbund herangetragen und mit der Staatskanzlei für Sport und Ehrenamt in 2023 umgesetzt.

Dem FC Junkersdorf wurden aus diesem Fördertopf ebenfalls Mittel zur Anschaffung u.a. eines Laptops, Tablets und eines PCs zugesagt.

Beachvolleyball beim FC Junkersdorf inkl. Beitragsanpassung

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Jetzt auch Beachvolleyball beim FC Junkersdorf.

Seit April 23 haben endlich alle Mannschaften die Möglichkeit regelmäßig auf unserer eigenen Beachanlage zu trainieren. Das ist möglich geworden, weil die von der Stadt gebaute Anlage im letzten Herbst von der Stadt Köln offiziell an den FC Junkersdorf übergeben worden ist.

Beachvolleyball beim FC Junkersdorf inkl. Beitragsanpassung
Die Anlage im Überblick – 4 Felder

Ab sofort gibt es dafür eine eigene Abteilung BEACHVOLLEYBALL, die exklusiv für die Mitglieder der Volleyballabteilung zur Verfügung steht. Abteilungsleiter ist Dan Pütter. Die Abteilung erhebt für die Sicherstellung des Trainingsbetriebes im Sand einen kleinen Zusatzbeitrag von 3,50 EUR im Monat. Für die Mitglieder der Volleyballabteilung ist dieser obligatorisch und wird erstmals mit der nächsten Beitragsrechnung erhoben. Aufgrund dieser Tatsache und der Kurzfristigkeit wird bei Bedarf ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Dafür erhalten alle Mitglieder bereits seit Mitte April d. J. ein- bis zweimal pro Woche die Möglichkeit mit Ihrer Mannschaft auf dem Beachplatz zu trainieren. Darüber hinaus ist es auch möglich am Wochenende nach Absprache und freien Kapazitäten individuell auf den Plätzen zu spielen.

Beachvolleyball beim FC Junkersdorf inkl. Beitragsanpassung
Die Anlage kann vom FC Junkersdorf exklusiv genutzt werden

Zusätzlich sind auch Turniere für alle Altersklassen geplant. Zur Zeit wird dafür die Infrastruktur geschaffen und nach und nach werden auch Aufenthaltsmöglichkeiten eingerichtet. Dafür wurde bereits extra eine Fläche neben dem Beachplatz angemietet. Erste Turniere sollen noch in diesem Jahr ausgerichtet werden. 

Westdeutsche Volleyball Meisterschaften der männlichen U16 am 25./26.3. in Köln

Westdeutsche Volleyball Meisterschaften der männlichen U16 am 25./26.3. in Köln

Nach über 8 Jahren haben wir beim FC Junkersdorf Köln wieder die Ehre und die Gelegenheit eine Westdeutsche Jugendmeisterschaft austragen zu dürfen. Nachdem wir 2014 und 2015 jeweils weibliche Jugendmeisterschaften veranstaltet haben, sind in diesem Jahr die Jungs dran. In der männlichen U16 messen sich die besten 12 Teams aus Nordrhein Westfalen um den begehrten Titel des Westdeutschen Meisters. Dabei gehört unser U16-Team zum erweiterten Favoritenkreis hinter den vier Topteams aus der NRW Liga mit Essen, Moers, Paderborn und Rumeln.
Die Veranstaltung findet am letzten Märzwochenende in den Nordhallen der Deutschen Sporthochschule Köln statt. Wir laden an dieser Stelle alle Interessierte ein, dem Event beizuwohnen. Der Eintritt ist frei und es gibt eine Cafeteria.

Link zur Homepage der WDM 2023 in Köln: WDM Homepage hier klicken

Erneute 2:3 Niederlage im Derby

Vergangenen Sonntag bagann für die zweite Damenmannschaft des FCJ Köln die Rückrunde der Saison und damit auch das heiß ersehnte Derby gegen SSF Fortuna Bonn. Im Auftaktspiel im September mussten sich die Tiermaschinen mit einem knappen 2:3 geschlagen geben – diese Niederlage wollten die Kölnerinnen wieder gut machen und einen weiteren Sieg auf ihrem  Konto verbuchen. Leider konnte auch in diesem Spiel kein Sieg geholt werden. Das Spiel wurde wieder knapp mit 2:3 (20:25, 25:22, 25:22, 22:25, 13:15).

Bis auf Maren Beiderwellen, die urlaubsbedingt noch fehlte, konnte Coach Bradtke auf einen vollständigen Kader zurückgreifen (das dachte man zumindest zu diesem Zeitpunkt). Im ersten Durchgang zeigte Bonn viel Druck im Aufschlag, sodass Zuspielerin Jana Grathwol alle Hände voll zu tun hatte(5:8). Phasenweise konnten sich die Tiermaschinen in Spiel zurückkämpfen und zeigten bei perfekter Annahme auch starke Angriffspunkte (beispielsweise erstklassiger Einbeiner von Lena Fenten), konnten die eigentliche Leistungsstärke jedoch nur punktuell zeigen. Mitte des Satzes dann der erste Schreck: Kapitänin Kerstin Freudenhammer musste kreislaufbedingt das Feld verlassen (17:20). Der Satz fing mit einem 25:20 an den Zweitligaabsteiger.

Erneute 2:3 Niederlage im Derby

Im zweiten Durchgang lag das Momentum auf Kölner Seite. Während sich bei Bonn Aufschlagfehler einschlichen, wurde die Annahme sicherer und die Fehlerquote im Aufschlag geringer. Köln konnte die leichte Führung (16:14) halten und sicherte sich durch einen starken Auftritt von Lene Stegelmann und Marina Müller den Ausgleich (25:22). Die Tiermaschinen drehten auf und setzten Bonn im dritten Satz weiter unter Druck. Bis Mitte des Satzes gelang es den Kölnerinnen, sämtliche Angriffslösungen von Bonn durch eine starke Abwehrleistung zu entschärfen. Alles sah nach einem klaren Satzgewinn aus, doch plötzlich schienen jedoch die Kräfte zu fehlen und Bonn holte durch starke Aufschläge erneut auf. Mit Ach und Krach wurde der Durchgang nach Hause gebracht (25:22) – der erste Tabellenpunkt war gesichert!

Die drei Punkte und eine geglückte Revanche zum Greifen nah machten sich die Tiermaschinen auf in den vierten Satz. Soweit lief alles nach Plan – bis auf die Tatsache, dass sich so langsam die Müdigkeit aufgrund der am Vorabend stattgefundenen Weihnachtsfeier in dne Gesichtern breit machte. Köln geriet in leichten Rückstand; Bonn witterte seine Chance und punktete mit disziplinierten Angriffslösungen über Position vier. Es entwickelte sich ein hitziges Spiel; dem Schiedsrichter wurde dies zeitweise zu bunt und vergab für zu lautes Reklamieren während des laufenden Ballwechsels gelb für die Tiermaschinen (11:13). Beim Versuch, die Kölner Annahme und Abwehr zu stärken und Isabelle Liebchen einzuwechseln, ist jedoch bei der Eintragung in Spielsystem ein Fehler unterlaufen: Liebchen wurde statt einer Feldspielerin als Libera eingeordnet. Der offiziell unrechtmäßige Wechsel musste, nach einer langen Diskussion und einer aufgrund der entstandenen Zeitverzögerung nun für Köln zweiten erteilten gelben Karte, rückgängig gemacht werden. Köln – dadurch etwas von der Rolle – versuchte erneut, die letzten Kräfte zu mobilisieren, konnte sich jedoch gegen den anstehenden Satzverlust nicht wehren (22:25). Dies bedeutete den Ausgleich und somit einen erneuten Tiebreak!

Im fünften Satz schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Zum Zeitpunkt des Seitenwechsels konnte Bonn mit 8:7 in Führung gehen, Köln glich jedoch beim Stand von 11:11 aus. Der Schlagabtausch verlief weiter ausgeglichen; beim Stand von 13:13 gelang es Bonn jedoch erneut über einen Angriff und ein Ass der späteren MVP Annika Brück die Partie nach fast zweieinhalb Stunden mit einem 3:2 (-20, +22, +22, -22, -13) für sich entscheiden.

Kommenden Samstag geht es auswärts gegen den zweiten Zweitligaabsteiger und aktuell sehr dominanten Tabellenführer aus Sorpesee weiter. Die Tiermaschinen freuen sich auf die Auswärtsfahrt und auf das Spiel vor beeindruckender Publikumskulisse.

Denn we(e)ndet Trömmelche jeht…

Die Tiermaschinen holten sich mit einem Sieg gegen Tuspo Weende die nächsten 3 Punkte (25:16, 25:22, 23:25, 25:22). Damit eroberten sie den 3. Platz in der Tabelle.

Denn we(e)ndet Trömmelche jeht…

Getreu dem Karnevalshit „denn wenn et Trömmelche jeht“ kamen am letzten Samstag nicht nur das Team aus Göttingen auf den Widdersdorfer Parkplatz gefahren. Ein Reisebus mit feierlustigen Fans, Trommeln und Trompeten fuhr vor. Die Weender Anhänger belagerten dann auch bereits eine Stunde vor Spielbeginn die leere Tribüne der Tiermaschinen. Das Gastgeberteam freute sich nach dem Spiel in Cloppenburg eine Woche zuvor, welches ein lautstarkes Match durch die Cloppenburger Fans war, auf ein weiteres stimmungsvolles Spiel. Dieses wurde neben den Trommeln wie immer optimal von DJ Petermaninho musikalisch begleitet. „Und wenn et kölsche Trömmelche jeht“, dann stehen bekanntlich alle parat – beste Voraussetzungen also für das vorletzte Spiel der Hinrunde.

Die FCJ Damen starteten zunächst mit einem kleinen Rückstand (4:7), ehe sie sich durch druckvolle Aufschläge und variables Angriffsspiel einen Vorsprung erspielen konnten. Gerade Lena Fenten überzeugte in der ersten Satzhälfte mit gnadenlosen Killblocks. Über 18:15 und 20:15 ging der erste Satz schlussendlich souverän an die Heimmannschaft (25:16). Der Start in den zweiten Satz wurde von den Kölnerinnen jedoch gänzlich verschlafen. Coach Kevin Bradtke sah sich gezwungen, beim Stand von 0:4 seine erste Auszeit zu nehmen, um die Mannschaft wachzurütteln und wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Weende spielte sich ordentlich warm und erhöhte den Druck im Aufschlag. Die Annahme der Tiermaschinen hielt Stand – jedoch wollten die Angriffslösungen nicht so richtig klappen, da die motivierten Aufsteigerinnen in der Abwehr aufdrehten und jeden Ball kratzten. Doch der Abstand verringerte sich. Bradtke brachte durch die Einwechslung von Marina Müller die benötigte Erfahrung aufs Parkett. Die Tiermaschinen konnten durch Kapitänin und spätere MVP Kerstin Freudenhammer mit einer grandiosen Aufschlagserie den Satz zu ihren Gunsten kippen (25:22).

„2:0, nur noch ein Satz!“ – das war die anfängliche Devise – und mit dieser starteten die Heimmannschaft fulminant in den dritten Durchgang. Weende, mit dem Rücken zur Wand, brachte erneut ein unermüdliches Abwehrspiel mit sich und hielt sich durch Angriffe aus der Abwehr im Spiel. Zwischenzeitlich konnte sich Köln mit drei Punkten absetzen (13:10), gab die Führung jedoch kurz danach durch leichte Flüchtigkeitsfehler wieder ab (15:16). Das Kopf-Kopf-Rennen hielt bis zur Crunchtime an, in der Weende jedoch mit druckvollen Aufschlägen den Tiermaschinen das Leben schwer machte und den dritten Satz mit einem knappen 25:23 für sich gewinnen konnte.

Nach dem verlorenen dritten Durchgang war die Marschroute klar: Das Spiel hatte man in den eigenen Händen. Demnach konsequent und entschlossen wollten die Tiermaschinen um Zuspielerin Milena Potpara das Blatt wieder we(e)nden. An diesem Tag schien es allerdings an der linken Hallenseite zu liegen: Die Führung im vierten Satz ging, ähnlich wie im zweiten, zu Beginn vermehrt durch Eigenfehler der Kölnerinnen an die Gastmannschaft (5:9). Da hatte jedoch „mal wieder“ Sina Rother etwas dagegen: Mit ihrer Einwechslung und einer fulminanten Aufschlagserie holte sie ihr Team zurück ins Spiel (10:9). Ab da gab es kein Halten mehr: Köln fand wieder zurück ins Spiel, überzeugte mit starken Bizeps-Angriffen von Rieke Niemeyer und sicherte sich einen komfortablen Vorsprung von fünf Punkten (20:15). Die Gäste, die mit Drucksituationen scheinbar hervorragend umgehen konnten, zeigten zu diesem Zeitpunkt jedoch ihr bestes Spiel: Wieder einmal ließ die unermüdliche Weender-Abwehr keinen Ball mehr kampflos auf den Boden fallen und der ursprünglich ausgebaute Vorsprung der Tiermaschinen schmolz auf ein 23:22 dahin. Erneut war es Rieke Niemeyer, die an dieser Stelle mit druckvollem Aufschlag die Kölnerinnen zurück auf Erfolgskurs brachte (25:22). Damit ging der vierte Satz, wenn auch am Ende noch ordentlich knapp, an den FCJ. Das Spiel konnte somit nach 105 Spielminuten mit einem 3:1 (-16, -22, +23, -22) entschieden werden. Mit diesem Sieg und den gewonnenen 3 Punkten konnte auch der 3. Tabellenplatz geholt werden.

Nächsten Sonntag am 04.12.2022 um 17:00 Uhr geht es in das erste Rückrundenspiel gegen den SSF Fortuna Bonn, der aktuell mit 7 Siegen und 18 Tabellenpunkten auf Platz 5 steht.

Besser als jeder Sonntagskrimi – Tatort Cloppenburg in Überlänge

Besser als jeder Sonntagskrimi - Tatort Cloppenburg in Überlänge

Der erste „Zweier“ der diesjährigen Saison für die Tiermaschinen ist eingetütet. Im 5. Anlauf kamen die Damen des FC Junkersdorf Köln diesmal endlich in den Genuss eines Tiebreak-Sieges. Gegen das aufopferungsvoll kämpfende Team aus Cloppenburg sicherten sich die Kölnerinnen am vergangenen Sonntag zwei Punkte für die Tabelle. Die Leistung war nicht nur aufgrund des vorhandenen Livestreams filmreif. Die große Halle bot mit 180 lautstarken Zuschauern eine zunächst ungewohnte Kulisse. „Davon können wir als Kölner Volleyballverein nur träumen, echt mega“, so die Meinung der Spielerschaft. An die Stimmung konnten sich die Karnevalserprobten Rheinländerinnen jedoch schnell gewöhnen. Da die Temperaturen in der Halle an der Leharstraße es an diesem Tage nicht ganz so gut mit den Anwesenden meinten, waren die Spielerinnen spätestens nach dem Einschlagen so richtig „on fire“. Der „Spielfilm“ bot eine spannungsgeladene und teils dramatische Partie. Ehe der Abspann das Spielergebnis verkündete (25:20, 19:25, 14:25, 25:21, 15:13), boten sich die Teams einen gehörigen Kampf in Überlänge (über 2h Spielzeit).

Nach einem ausgeglichenen Start in Satz 1 (16:16) konnte die Gastmannschaft mit Lena Fenten am Aufschlag vorentscheidend auf 19:16 davonziehen. Mit souveränen Angriffen von Rieke Niemeyer über die Diagonalposition sicherten sich die Tiermaschinen über 21:17 den ersten Durchgang mit 25:20. Auch der zweite Satz glich einem offenen Schlagabtausch. Libera Klara Guntermann und Außenangreiferin Lene Stegelmann hielten die Kölner Annahme stabil, sodass Zuspielerin Jana Grathwol die FCJ-Angreiferinnen gut in Szene setzen konnte. Mittelblockerin Sina Rother punktete zudem von der Aufschlaglinie. Gleichauf stand es typisch kölsch 11:11, als sich die gegnerische Zuspielerin Jule Lampe am Fuß verletzte und ausgewechselt werden musste. Ohne echten Ersatz sprang die junge Ukrainerin Mariia Petrenko in der Cloppenburger Schaltzentrale ein. Doch was offensichtlich zunächst eine Schwächung des Gegners vermuten ließ, bestätigte sich im weiteren Spielverlauf definitiv nicht. Nach kurzer Schockphase wirkte das Cloppenburger Team wie beflügelt und machte aus der Not eine Tugend. Zunächst mussten sich die FCJ-Damen ebenfalls an die neue Situation anpassen. Viele clever plazierte Lobs der Cloppenburgerinnen stellten die Kölner Blockfeldabwehr zum Ende des Satzes vor Probleme. Die Gastgeberinnen drehten auf und holten sich vor immer lauter werdenden Fans den zweiten Satz mit 25:19.

Kurz geschüttelt und neu fokussiert starteten die Kölnerinnen wieder besser in Satz 3. Aus einem 5:1 wurde jedoch schnell ein 6:7. Und in diesem Satz sollte für die FCJ-Damen, die diesmal krankheitsbedingt auf Marina Müller verzichten mussten, gar nichts mehr zusammenlaufen. Zwei druckvolle Aufschlagserien brachte der Heimmannschaft trotz des anfänglichen Rückstands binnen einer Rotation auf 17 Punkte. Die Kölnerinnen um die eingewechselten Spielerinnen Isabelle Liebchen, Milena Potpara und Anna-Lena Krüger versuchten mental und spielerisch alles, waren aber gegen das eindeutige Cloppenburger „Momentum“ schlichtweg machtlos. 14:25 stand am Ende des dritten Durchgangs auf dem Tableau. Doch nach dem höchsten Satzverlusst der bisherigen Saison gaben sich die kölschen „Tiermaschinen“ gegen den niedersächsischen „Dino“ definitiv noch nicht geschlagen. „Jetzt haben wir eine richtige Aufgabe – wir gehen hier heute als Sieger raus“ – so der tollkühne Plan von Coach Bradtke und seinem Team.

Und der vierte Durchgang zeigte, wie schwer diese Aufgabe werden sollte. Die Tiermaschinen kämpften sich von einem anfänglichen 6:11 zurück ins Match. Mit druckvollen Aufschlägen von Lena Fenten konnte Cloppenburg immer weniger Angriffsdruck erzeugen. Die Kölner Abwehrriege entschärfte einige Male und konterte aus eigener Kraft zum Break. Spätestens zum Gleichstand 15:15 waren Körpersprache und Glaube an den Satzgewinn der Kölnerinnen wieder präsent. So bewiesen die Tiermaschinen nach erneutem Zwischenspurt der Gastgeberinnen auf 18:20 mentale Stärke und zogen Punkt für Punkt an den Cloppenburgerinnen vorbei. Die Freude nach dem 25:21 war entsprechend groß. Nach dem glenungenen Satzausgleich und dem Erreichen des Tie-Breaks war die Aufgabe von Coach Bradtke jedoch noch nicht in Gänze erfüllt. Diesmal wollten die Tiermaschinen den „Fluch des 1-Punkt-Standards“ durchbrechen und nach einem 5. Satz als Siegerinnen vom Feld gehen.

Besser als jeder Sonntagskrimi - Tatort Cloppenburg in Überlänge
Foto: Dominik Werthmann

Nach unglücklichem Start zogen Coach Bradtke beim 0:3 seine erste Auszeit. Über 1:4 und 5:8 beim Seitenwechsel sah es jedoch nicht nach dem erhofften „Zweier“ für die Kölnerinnen aus. Dann gelang Außenangreiferin Maren Beiderwellen eine entscheidende Aufschlagserie – ihre ungewohnten „long floater“ von der Werbebande stellte die Cloppenburger Annahme vor neue Probleme. Zudem sorgten die Kölner Angreiferinnen um Rieke Niemeyer und Kerstin Freudenhammer wieder für mehr Angriffspower. Zuspielerin Jana Grathwol verteilte die Pässe clever, Lena Fenten blieb abermals cool an der Aufschlagslinie und Anna-Lena Krüger setzte starke Akzente im Block. Letztere war es auch, die beim Stand von 14:13 den entscheidenden und unerreichbaren Schluss-Lob ins Cloppenburger Feld setzte und die Kölnerinnen jubeln ließ.

FCJ-Coach Kevin Bradtke, von Haus aus selbst Zuspieler, verlieh der gegnerischen Ersatzzuspielerin nach Spielende die MVP-Medaille. Jule Lampe wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung und eine schnelle Genesung! Auf Seiten der Kölnerinnen wurde Kapitänin Kerstin Freudenhammer mit der goldenen MVP-Medaille geehrt.

Nach dem eisigen Spieltag möchten wir zum nächsten Spieltag unsere Heimspielhalle in Widdersdorf zum Kochen bringen. Unsere Gegnerinnen aus Weende kündigen bereits mehr als 30 mitreisende Fans an – die Tiermaschinen freuen sich demnach am kommenden Samstag, 26.11. ganz besonders über kölsche Tribünengesänge. Los geht’s um 16 Uhr in Widdersdorf (MZH Städisches Gymnasium, Neue Sandkaul 29 in 50859 Köln, Zugang über den Parkplatz am Kreisverkehr Unter Linden/Rosmarinweg – Studenten 2€, Erwachsene 4€).

FCJ Köln Ausrichter der Westdeutschen Meisterschaften der männlichen U16-Volleyballer

FCJ Köln Ausrichter der Westdeutschen Meisterschaften der männlichen U16-Volleyballer

Am 25. und 26. März des nächsten Jahres dürfen sich die besten 12 Teams aus Nordrhein-Westfalen der männlichen U16 Volleyballer an der Deutschen Sporthochschule Köln um den Titel des Westdeutschen Meisters messen. So erhielten wir im Oktober vom Westdeutschen Volleyballverband den Zuschlag für die Ausrichtung der Meisterschaften 2023, nachdem wir nun seit dem Jahre 2015 keine Titelkämpfe mehr ausgerichtet haben. „Ich freue mich ganz besonders für unseren Verein, dass wir dann nach acht Jahren endlich wieder Spitzenjugendvolleyball des WVJ bei uns in Köln zu Gesicht bekommen werden. Für unseren Verein ist die Ausrichtung eine ehrenvolle Aufgabe.“, so Christian Petermann, einer der Koordinatoren des FCJ Köln Volleyball, der die Organisation federführend in die Hände nimmt. „Erste Hauptaufgabe ist es jetzt, ein großes, motiviertes Helferteam rund um Eltern, Freunden und Mitgliedern des Vereins aufzustellen, um dieses Event zu einem ganz Besonderen für alle Teilnehmenden werden zu lassen, an das sie sich noch lange erinnern werden. Ziel ist es, schon in den kommenden Jahren erstmals eine Deutsche Jugendmeisterschaft bei uns in Köln auszurichten. Die WDM 2023 eignet sich bestens, um das Organisationsteam bestens auf ein solches Großprojekt vorzubereiten.“ Ein ganz besonderer Dank gilt schon jetzt dem Kölner Sportamt in Person von Platon Papadopoulos, der sich besonders für uns eingesetzt hat, dass wir dieses Event in den Hallen der Deutschen Sporthochschule ausrichten können, was im Allgemeinen vor allem aus finanzieller Hinsicht nicht selbstverständlich ist. Im Laufe der kommenden Wochen wird es hier und auf unserem Instagram Account www.instagram.com/wdm_mu16_2023_koelle/ weitere Informationen zu den Meisterschaften geben. Zunächst aber wünschen wir allen Jugendteams auf dem Wege zu uns nach Köln viel Erfolg bei den A- und B-Qualirunden. Wir freuen uns auf euch im März 2023!

Grundschulturnen Übungsleiter*in in Lövenich (Zusestraße) ab sofort gesucht

Die Abteilung Kinderturnen sucht eine/n motivierte/n Übungsleiter*in für den Kurs Grundschulturnen

Kursbeschreibung:

Gerätelandschaft zum Toben, Springen, Klettern, Schwingen, Rollen, Balancieren, Förderung von Koordination und Gleichgewicht, Einführung leichter Turnübungen, Spielen mit Bällen, Ringen, Reifen, Seilen, Training von Reaktion und Schnelligkeit durch kleine Spiele.

Kurszeiten:

  • montags 16 – 17.00 Uhr

Sonstiges:

  • Vergütung: 20€/Stunde
  • Kursort: Turnhalle Gymnasium Zusestraße 47

Kontakt:

Wir freuen uns auf Eure Bewerbung per E-Mail!