Berg- und Talfahrt am vergangenen Wochenende

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Lange Zeit sollte das vergangene Wochenende ein Moment des Innehaltens und der Ruhe
sein. Ein spielfreies Wochenende, genutzt um die Familie zu besuchen, die müden
Knochen zu schonen oder einfach mal zu entspannen – doch dem sollte schlussendlich
nicht so sein. Aus einem spielfreien Wochenende wurde ein Doppel-Derby-Wochenende. Die Gegner:
Die Rhein-Sieg-Volleys und der TVA Hürth. Die beiden Teams stecken bis zu den Hüften im Abstiegskampf. Mit einem Blick auf die Tabelle vor diesem Wochenende hätte man dem jungen Team aus Menden wohl die besseren Chancen auf den Klassenerhalt zuschreiben können, doch auch dies nur unter
Vorbehalt. Denn aufgrund Corona-bedingter Ausfälle, die unter anderem diese beiden
Teams im Verlaufe der Saison hochfrequent heimgesucht haben, mussten viele Spiele
kurzfristig abgesagt und verlegt werden. Sollten alle Teams am nun kommenden
Wochenende eigentlich ihr letztes reguläres Saisonspiel bestreiten, fehlen den Rhein-Sieg
Volleys 4 und den Jungs aus Hürth sogar noch 7 Spiele. Trotz Saisonverlängerung bis zum
8. Mai sind die restlichen Wochenenden für eventuelle Nachholspiele rar. Aus diesem
Grund durften die Corona-Immunitätsmaschinen aus Junkersdorf an ihrem wohlverdienten
spielfreien Wochenende gleich zweimal ran, da bei der Auswahl des Nachholtermins
aufgrund fehlender Alternativen nur wenig zu machen war.
Man akquirierte also nach Möglichkeit alle zur Verfügung stehenden Kräfte, was jedoch
nur bedingt gelang. Mit ausgedünntem Kader wurden am Samstag die Rhein-Sieg-Volleys
in heimischer Halle empfangen. Das Spiel ist relativ schnell erzählt. Mit zwei Liberos und
einem angeschlagenen Außenangreifer auf dem Feld, wollte man es den Mendener Jungs
nicht zu einfach machen wichtige Punkte gegen den Abstieg aus Köln zu entführen. Mit
dem Abstiegsdruck im Nacken verloren die Gäste nicht nur jegliche Manieren, sondern
auch den ersten Satz mit 25:14. Mit dem Rücken zur Wand stemmten sie sich jedoch mit
allen Kräften gegen die drohende Niederlage und schafften es im zweiten Satz das
Momentum zu kippen. Die Kölner Annahme bröckelte und in Spielaufbau und Angriff
fehlte es zunehmend an Konsequenz. Nach einer deutlichen Führung der Kölner, konnte
Menden zur Mitte des Satzes aufholen und sich dann sogar deutlich absetzen (18:25). Die
wenigen Kölner Wechseloptionen brachten auch keine Besserung und in Satz 3 und 4
zeichnete sich ein ähnliches Spiel ab (21:25; 18:25). MVP wurde Tim auf der
Libero-Position, der in diesem Spiel im Angriff vielleicht sogar Gold wert gewesen wäre.
Berg- und Talfahrt am vergangenen Wochenende
Zuspieler Thiemo Schnorr serviert den Schnellangriff. Foto: VolleyballFREAK:
Viel Zeit blieb nicht, ehe man am Folgetag zur Mittagszeit im fernen Hürth eintraf.
Außenangreifer Gosi, der trotz anfänglicher Krankheit gegen Menden seinen Mann stand,
musste für das zweite Derby die Segel streichen, dafür rückten mit Loui und Anton zwei
topmotivierte Spieler der 2. Herren nach. Die Stimmung war gut, doch die grundsätzliche
Unruhe bzgl. der Gesamtsituation war deutlich zu spüren – manch einer mochte sogar
von einem Druck im Kölner Team sprechen (Mit 0 Siegen in den nächsten 4 Spielen wäre
der Abstieg rein rechnerisch noch möglich). Doch die Rettung war mit Tempo
250 bereits auf der Autobahn unterwegs und 10 Minuten vor Anpfiff stand doch
tatsächlich Kapitän Basti spiel- und pöbelbereit in der Hürther Halle. Ein Ruck ging durch
das Kölner Team und es wurde endlich wieder geiler Volleyball gespielt. Satz eins konnte
erneut deutlich gewonnen werden (25:17), während sich gegen Ende des zweiten gewonnenen Satzes bereits eine leichte Unachtsamkeit einschlich (26:24). Die Anstrengung des
Wochenendes nagte an der Konzentration der Kölner Spieler und Hürth nutze die Chance
zum Satzgewinn (21:25). Kurz vor Ende des 3. Satzes durfte El Capitano sich dann bereits
ein bisschen einspielen um im 4. Satz dann endgültig rettend einzugreifen. Mit der
bekannten Ruhe in der Annahme um Tim und Basti legte das gesamte Team wieder einen
Zahn zu und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein (25:15; 3:1). MVP wurde Zuspieler Thiemo
– Spiele gegen das alte Team motivieren einfach.
 
Am kommenden Sonntag geht es dann in das regulär letzte Saisonspiel in eigener Halle
gegen die Aligser Gallier. Danach steht noch das zweite Nachholspiel gegen Hürth sowie
ein Nachholspiel gegen die Superzweite aus Giesen an (In Gießen. An einem Sonntag im
Mai. Um 16 Uhr – danke Jungs!).
Sonntag auch endlich wieder mit Zuschauern also kommt vorbei und unterstützt uns
tatkräftig! Mit Hinblick auf die KT-Party am Vortag wird DJ Chris die Musik auch nicht ganz
so laut machen.

Bis dahin
Euer
FCJ Express
 
Fotos: Volleyball Freak.

Tschüss, „Negativtrend“!

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Am vergangenen Samstag konnte der FCJ mit einem starken Comeback-Sieg den langersehnten
nächsten Sieg einfahren. Nach zwei verlorenen Sätzen konnte das Ruder doch noch rechtzeitig
rumgerissen und ein Sieg im Tie-Break errungen werden.
Mit genau einer Trainingseinheit in zwei Wochen ging der FCJ mal wieder top vorbereitet in das Duell
gegen die Männer aus Ibbenbüren. Durch die Ausfälle von Tim, Luis und Paul sowie eine sehr
kurzfristige Urlaubsrückkehr von Gosi erst am Spieltag, stellte sich das Team mehr oder weniger
selber auf. Dass die Tebu Volleys immer ein unangenehmer Gegner sein können, zeigte sich sofort zu
Spielbeginn. Die Startschwierigkeiten der Kölner Mannschaft wurde souverän ausgenutzt und durch
gute Aufschläge war der Spielaufbau der Heimmannschaft von Anfang an unter Druck. Trotzdem
konnte Köln gut gegenhalten und blieb den Tebus immer auf den Fersen, sodass sich sowohl in Satz
eins als auch in Satz zwei eine spannende Crunch-Time inklusive Verlängerung entwickelte. Trotz
zwischenzeitlicher Führung zog Köln dabei jedoch stets den Kürzeren und nach einer knappen Stunde
hatte sich Tecklenburg den ersten Punkt geschnappt und die nächste Niederlage des FCJ Express war
nahe (25:27; 26:28). Als dann zu Beginn des 3. Satzes die Schnorr-Brüder in einem Zwiegespräch mit
dem Schiedsrichter aus einem 2:1 für die Gegner ein 4:1 machten, war das Desaster perfekt. Doch
nach einigen gespielten Punkten platze auf einmal der Knoten im Kölner Team. Die Annahme und
Abwehr rund um Youngstar Len ließ kaum noch Schwächen zu und der Druck auf die Gastmannschaft
stieg deutlich. Die Tebus ließen sich überrumpeln und schafften es kaum eine adäquate Gegenwehr
zu stellen. Trotz des Rückstandes zu Beginn des Satzes konnte dieser deutlich gewonnen werden
(25:16) und auch im nächsten Satz war Köln nicht aufzuhalten (25:16). Das Team wollte in den Tie-
Break und so sollte es schließlich auch sein. Doch wer nach dem bisherigen Spielverlauf einen
Einbruch im Kölner Team oder einen engen Tie-Break erwartete wurde bitter enttäuscht. Starke
Aufschläge gepaart mit der nötigen Abgezocktheit in allen Elementen, führten den „Lauf“ der Kölner
aus den beiden Sätzen zuvor fort und Tebu zeigte sich sichtlich gebrochen. Mit einem 3:2 Sieg (15:8)
konnte die früh drohende Niederlage abgewandt und ein wichtiger Sieg verbucht werden. MVP
wurde Ball-Schubser Thiemo, doch mannschaftsintern wurde diese Ehre einstimmig Libero-
Nachwuchs Len zuteil, der nach anfänglichen Schwierigkeiten ein bombastisches Spiel zeigte.
Wie bereits gewohnt steht jetzt ein Wochenende ohne Spiel an, auch wenn es ausnahmsweise mal
wirklich vom Spielplan vorgesehen ist. Nächste Woche erwartet uns dann ein schwieriges
Auswärtsspiel in Hörde. Die Hörder Jungs spielen eine unangenehm starke Rückrunde und treten vor
allem bei Heimspielen sehr souverän auf.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!
Euer
FCJ Express

Wiedergutmachung gescheitert

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In einem spannenden Spiel gegen die jungen Hüpfer aus Gievenbeck ging die geplante Wiedergutmachung in heimischer Halle leider in die Hose. Nach vier gespielten Sätzen musste man sich mit 1:3 ohne ohne Punkteausbeute geschlagen geben.
 
Die Vorzeichen waren gewohnt subotpimal mit fehlenden Auswechselmöglichkeiten auf Mitte und Diagonal. Die Stimmung war dementsprechend gut, hatte man sich doch mittlerweile an solche Kadersituationen gewöhnt und einfach Bock „das Beste draus zu machen“. Hochmotiviert und ideal von Interimscoach Valters und Kapitän Basti eingestimmt ging man in den 1. Satz. Gievenbeck zeigte sich zwar wie erwartet kämpferisch und laut, doch glücklicherweise etwas verhaltener als im Hinspiel in eigener Halle. Wo Köln bereits zu Beginn des Hinspiels große Schwierigkeiten hatte, entwickelte sich nun ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Den großen Unterschied im ersten Satz machten der fehlende Aufschlagdruck auf Kölner Seite sowie fehlende Durchschlagskraft im 1. Angriff (oder einfach eine gute Abwehrarbeit von Münster). Einen Hoffnungsschimmer gab die Einwechslung von Luis auf Diagonal, der vom Karneval noch leicht erheitert frei aufspielte und den ein oder anderen Ball im gegnerischen Feld versenkte. Nichtsdestotrotz konnte ein Aufbäumen von Münster in der Mitte des Satzes nicht mehr aufgeholt werden und mit 0:1 (21:25) Rückstand ging es in den nächsten Durchgang. Die Vorgabe hierfür war klar: mehr Druck im Aufschlag, was auch prompt umgesetzt wurde. Der Gegner konnte überrascht werden und eine frühe Führung auf Kölner Seite konnte entspannt durchgezogen und mit Aufschlagjoker Paul am Ende sogar noch vergrößert werden (25:19). Im dritten Durchgang machten erneut die Aufschläge den Unterschied. Kleinere Serien von Basti und Luis zu Beginn des Satzes ließen erneut einen kleinen Vorsprung für Köln entstehen und es bot sich schnell ein ähnliches Bild wie in Satz 2. Die Verletzung des stark aufspielenden Luis beim Stand von 10:6 brachte dann leider einen kleinen Bruch ins Kölner Spiel. Zwar egalisierte Gievenbeck zur Mitte des Satzes „nur“, ebnete sich damit jedoch den Weg zu einem beeindruckenden Schlussspurt und einem weiteren Satzsieg (21:25). In Satz 4 warfen beide Teams noch einmal alles in die Waagschale und der Satz blieb lange offen. Auch hier zeigten die Jungs aus Gievenbeck am Ende Eier, durfen sich gleichzeitig aber auch bei ihrem stark aufspielenden Libero bedanken, welcher vor allem in der Crunch-Time die ein oder andere unmögliche Abwehr zeigte und den Kölnern damit wichtige Punkte klaute. Schlussendlich war es wieder ein kurzes Aufbäumen der Gegner in den 20ern, welches Köln nicht stoppen konnte und somit gehen auch verdiente drei Punkte nach Gievenbeck. MVP wurde verdienterweise Kapitän Basti, der neben der wichtigen Coachingtätigkeit neben dem Feld auch ein starkes Spiel machte. 
 
In der kommenden Woche geht es zu den Jungs aus Giesen und auch hier müssen wir erst einmal unseren Kader zusammenflicken. Es kann also nur gut werden!
 
Bis dahin
Euer
 
FCJ Express

Arbeitssieg in Freudenberg

vs Freudenberg
Beim Tabellenschlusslicht bremste sich der FCJ Express zunächst selber aus, konnte aber vor allem durch eine starke Leistung von Libero Len rechtzeitig wieder das gewohnte Tempo aufnehmen.
 
Ohne Kapitän Basti aber mit großer Motivation, reiste der FCJ am vergangenen Samstag nach Freudenberg. Das Ziel war klar: ein 3:0 musste her, um im Titelrennen weiter Druck auf die anderen Teams auszuüben. Der Gegner zeigte sich in der laufenden Saison alles andere als erfolgreich, was einen letzten Tabellenplatz und einen Punkt zur Folge hatte. Im Hinspiel war Freudenberg kampfstark, konnte jedoch schlussendlich souverän besiegt werden. Genau dies galt es dieses Mal zu wiederholen. Bis auf Libero Len, der für Stammspieler Tim das Feld betrat, setzte Coach Boris auf eine altbewährte Aufstellung. Freudenberg startete erwartet motiviert und besonders die Zuspiel-Diagonalachse, mit einem Zuspieler, welcher im Hinspiel nicht den Weg nach Köln auf sich genommen hatte, konnte lange Zeit nicht gestoppt werden. Nichtsdestotrotz erarbeitete sich Köln eine kleine Führung und versuchte diese mit taktischen Wechseln auszubauen. Dieser Versuch scheiterte jedoch und Freudenberg schaffte kurz vor der Crunchtime den Ausgleich. Als wäre das nicht genug, standen die Kölner Spieler auf einmal zwei Satzbällen gegen sich gegenüber. Doch mit Diagonalangreifer Till am Aufschlag und einer disziplinierten Block-Feldverteidigung konnten beide Satzbälle abgewehrt und das Spiel wieder offen gestaltet werden. Es entwickelte sich ein Hin und Her mit Satzbällen für beide Seiten und erst eine komplette Rotation später war es wieder Till, der mit einem Sprungaufschlagass den ersten Satz eintütete (32:30). Beflügelt von dieser spannenden Crunch-Time erhielt das Kölner Spiel im zweiten Satz einen Aufschwung. Der Gegner, dem die knappe Niederlage noch anzumerken war, erlaubte sich immer wieder kleinere Fehler oder Unachtsamkeiten, welche von Köln sofort bestraft wurde. Um die komfortable Führung nun wirklich ohne weitere Schwierigkeiten ins Ziel zu bringen sorgten frische Kräfte von der Kölner Bank für die nötige Konzentration und einen sicheren Satzsieg (25:19). Die Gegenwehr der Hausherren schien nun endgültig gebrochen und mit einer sehr soliden Mannschaftsleistung konnte auch der letzte Satz gewonnen werden (25:17). Trotz der deutlichen Ergebnisse der letzten beiden Sätze konnte der gut besuchten Heimspielstätte in Freudenberg ein ansehnliches Volleyballspiel geboten werden. Auf Kölner Seite schaffte es Coach Boris alle Spieler einsetzen, welche wiederum frischen Wind aufs Feld und ihren Vorgängern leistungstechnisch in nichts nachstanden. Über den gesamten Spielverlauf funktionierte besonders das Zusammenspiel von Aufschlag, Block und Abwehr einwandfrei, was vor allem einem stark aufspielenden Len auf der Liberoposition zu verdanken war, weshalb er zu Recht mit der MVP Medaille ausgezeichnet wurde. 
Nun kommt ein spielfreies Wochenende auf uns zu, bevor es erneut zu einer Doppelbegegnung mit den Jungs von den Rhein-Sieg-Volleys am Samstag (29.01.) und unseren Nachbarn aus Hürth am Sonntag (30.01.) kommt. Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Woche und bleibt gesund!
 
Euer 
 
FCJ Express

Erfolgreiche Punktejagd im Norden

Trotz verschlafenem ersten Satz konnte der FCJ Express beim Ligaprimus in Aligse gewinnen
und damit weiterhin den Anschluss an die Tabellenspitze halten.


Selbst für Junkersdorfer Verhältnisse waren die Vorzeichen vor dem Spitzenspiel in Aligse mehr als schlecht. Durch die erholsame Winterpause sowie kleineren Hallen-Problemchen kamen nur drei Spieler auf zwei Trainingseinheiten vor dem Spiel. Der Rest der Mannschaft ging einmalig oder sogar gar nicht vorbereitet ans Netz. Trotz großer Motivation im Team, ging der erste Satz – wie zu erwarten – deutlich an die Hausherren aus Lehrte. Im Spielaufbau streuten sich auf Kölner Seite viel zu viele Eigenfehler ein und im Gegenzug bekam man die Aligser Angreifer in Block und Feldabwehr nicht unter Kontrolle (16:25). Nachdem man sich nun zu Genüge erwärmt hatte, entschied sich das Team um Coach Boris endlich auch am Spiel teilzuhaben und prompt wurde der erste Satz umgekehrt. Durch starken Aufschlagdruck und insgesamt weniger Eigenfehler wurde Aligse erfolgreich unter Druck gesetzt und am Spielaufbau gestört. Überrascht von dieser Leistungssteigerung wirkte die Heimmannschaft beinahe überrumpelt und musste sich nun selbst deutlich geschlagen geben (25:18). In den Sätzen drei und vier zeichnete sich ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen auf schönstem Drittliga-Niveau ab. Beide Teams schenkten sich nichts und niemand konnte sich so richtig absetzen. Auf Kölner Seite fruchtete die Einwechslung von Kapitän Basti und brachte die nötige Sicherheit in den Spielaufbau. Dies führte zu mehr Mut in den einzelnen Elementen und besonders unsere Mittelblocker Niko
und Benni bekamen endlich den nötigen Zugriff im Block und brachten die gegnerischen Angreifer das ein oder andere Mal zum Verzweifeln. Durch diese Blocks aber auch starke Aufschläge konnte Aligse somit ihrer stärksten Angriffsposition in der Mitte beraubt und zu Pässen auf die Außenposition gezwungen werden. Im eigenen Angriff schaffte es Köln ebenfalls effektiver zu werden und den großen gegnerischen Block erfolgreich zu überwinden.
Besonders Youngstar Till und Außenangreifer Gosi setzten sich immer häufiger durch, weshalb Letzterer schlussendlich auch mit der MVP Medaille belohnt wurde.  Und wenn es ganz eng wurde kam Volker für den Aufschlag ein und zündete wichtige Ass-Punkte.

Am Ende von Satz drei und vier feierte der FCJ Express zwei äußerst knappe Satzgewinne und belohnte sich damit mit drei  wichtigen Punkten im Titelrennen der 3. Liga West (26:24; 26:24). Am nächste Wochenende geht es ins ferne Freudenberg, um gegen das Tabellenschlusslicht anzutreten. Der Gegner hat es diese Saison zwar erst zu einem Punkt geschafft, dennoch soll der Gameplan des Trainers, nämlich durchgehend 100% abzurufen, umgesetzt werden.

Bis dahein
Euer
FCJ Express

Frohes Neues!

Erstes Spitzenspiel in Aachen

Nach der wohlverdienten Winterpause geht es für die Spieler des FCJ ungewohnt früh
wieder ans Netz. Der Gegner: Die Sportfreunde aus Aligse.


Unter normalen Umständen kann die erste Woche des neuen Jahres zum entspannten
Antauen genutzt werden, um sich schließlich in Woche zwei mit Vollgas auf das nächste
Spiel vorzubereiten. Aufgrund der coronabedingten Stauchung des Spielplans muss der
FCJ-Express dieses Jahr jedoch bereits am kommenden Samstag zu einer Auswärtsfahrt antreten.
Östlich von Hannover warten die Sportfreunde aus Aligse auf die Kölner Recken und
schaut man sich die Tabelle an, kann man von einem hoch brisanten Spiel ausgehen. Die
„Aligser Gallier“ konnten nach einer fast absolvierten starken Hinrunde mit 19 Punkten aus 9
Spielen auf dem ersten Tabellenplatz überwintern. Der FCJ befindet sich drei Plätze
dahinter mit 16 Punkten aus 8 Spielen. Ein Sieg der Kölner könnte das derzeitige
Spitzenquartett wieder enger zusammenrücken lassen.
Drückt uns die Daumen, dass sich der Winterspeck in Grenzen hält und wir die Gallier in
ihrer Festung ärgern können.


Euer
FCJ Express

Letztes Heimspiel in diesem Jahr!

Heimspiel XMAS

Am kommenden Samstag erwartet der FCJ Express die Jungs aus Hörde. Auch hier zeigten
sich in der Vergangenheit spannende Begegnungen, oftmals mit der Entscheidung erst im
Tie-Break.

Der Gegner aus Hörde steht mit drei Siegen aus sieben Spielen auf dem achten
Tabellenplatz. Betrachtet man jedoch die einzelnen Spiele, spiegelt diese Platzierung bei
Weitem nicht das spielerische Niveau der Mannschaft wieder. Hörde holte bisher in jeder
Niederlage mindestens einen Satz und verlor die meisten Sätze nur äußerst knapp – und
das gegen Hochkaräter wie Delbrück, Gievenbeck und Aachen (letzterer wurde sogar
besiegt). Es gilt also die Tabellensituation auszublenden und sich auf einen starken und
sicherlich hochmotivierten Gegner einzustellen. Wie wichtig das Kölner Team die
kommende Begegnung nimmt zeigt alleine die Entscheidung von Interimstrainer Gosi, der
die geplante Warmup-Basketballeinheit beim Montagstraining kurzerhand absagte und
durch volleyballspezifisches Aufwärmen ersetzte (??!!). Auf Kölner Seite gilt es am
Samstag – wie immer – sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, früh ins Spiel zu
kommen und so die Unstimmigkeiten möglichst gering zu halten. Denn schaut man doch
noch einmal auf die Tabelle, sieht man vier punktgleiche Team an deren Spitze, die nur
durch ein leicht besseres Satzverhältnis vom FCJ Express angeführt werden.
Wir haben jedoch mehr als Bock auf diese „Drucksituation“ und freuen uns darauf mit
euch das letzte Heimspiel im Jahr 2021 zu zelebrieren!
(Für die Veranstaltung gelten wieder die 2g+ Bestimmungen)
Also kommt vorbei!


Euer
FCJ Express

Mit solider Teamleistung und Schützenhilfe auf Platz 1!

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Im fernen Ibbenbüren gelang es dem FCJ Express endlich einmal über den gesamten Spielverlauf 100% aufs Feld zu bringen. Mit drei Punkten im Gepäck fuhr man glücklich nach Hause und grüßt seit Sonntag und der Schützenhilfe der Rhein-Sieg Volleys von der Tabellenspitze!

Die obere Tabellenhälfte der 3. Liga West könnte spannender nicht sein. Um dem Spitzenreiter aus
Münster-Gievenbeck auf den Fersen zu bleiben musste also unbedingt ein 3-Punkte-Sieg gegen die
Tebu Volleys her. Dementsprechend motiviert fuhr der FCJ am Samstag los und schaffte es sogar in
der gefühlt 3° kalten Halle schnell auf Betriebstemperatur zu kommen. Coach Boris änderte die
Startaufstellung nur geringfügig: Youngstar Till, seit einigen Wochen nach Bänderriss wieder im
Training, wurde für seine motivierte und gute Trainingswoche mit einem Startplatz belohnt.
Der erste Satz startete von beiden Teams verhalten und es entwickelte sich schnell ein Kopf-an-Kopf
rennen. Auf Kölner Seite konnten die gegnerischen Angriffe das ein oder andere Mal bereits im Block
abgefangen werden und auch der Aufschlagdruck stieg im Verlaufe des Satzes. Besonders Till nutze
die Chance und setzte vor allem im Aufschlag Akzente. In der Crunchtime des ersten Satzes hielt
Tecklenburg gut mit, am Ende entschieden zwei souveräne Aktionen der Kölner
Block-/Feldverteidigung den Satz (25:23). Angespornt von der deutlich wachsenden Leistungskurve
konnte das Team es kaum erwarten wieder aufs Feld zu treten. Und wie der erste Satz endete, so
startete auch der zweite. Bei Köln klappte nun immer mehr und Tecklenburg konnte dem
wachsenden Druck in allen Elementen nicht standhalten. Die Angreifer verzweifelten immer mehr am
Kölner Block und die Annahmereihe wurde stark unter Druck gesetzt. Um dem Gegner keine
Verschnaufpause zu gönnen reagierte Coach Boris mit taktischen Wechseln auf der
Zuspiel-/Diagonalachse und in der Annahme. Mit dem frischen Wind der Auswechselspieler konnte
auch der zweite Satz ungefährdet eingetütet werden (25:20). Gab es in Satz 1 und 2 noch irgend
etwas das auf Kölner Seite nicht funktioniert hat – im dritten Satz klappte es. Jeder Spieler konnte in
jedem Element noch eine Schippe drauf legen und die Gegenwehr des Gegners, der bis dato noch
recht ordentlich mithalten konnte, endlich brechen. Auch in diesem Satz fruchteten die taktischen
Wechsel und schlussendlich konnten erneut 3 Punkte auf das Konto des FCJ gebucht werden (25:15).
Die MVP Medaille krallte sich mal wieder – wie sollte es anders sein – Libero Tim. In seiner Nähe war
für den Gegner sowohl in Aufschlag als auch im Angriff kein Durchkommen, was mit Sicherheit für ein
paar graue Haare gesorgt hat. Aber auch der Rest des Teams zeigte eine starke Vorstellung,
hervorzuheben sind dabei der kleine Till aber auch Kapitän Basti.
Mit diesem Sieg war man gleichgezogen mit Spitzenreiter Gievenbeck und auch Aligse zog nicht mehr
davon, da sie in Delbrück verloren hatten. Da Gievenbeck am Folgetag jedoch ebenfalls gegen die
Rhein-Sieg-Volleys patzte sind Platz 1 bis 4 der Tabelle nun punktgleich und aufgrund des besseren
Satzverhältnisses können wir uns fürs Erste Spitzenreiter nennen.
Weiter geht’s am Samstag gegen Hörder um den Platz an der Sonne zu verteidigen!

Bis dahin
Euer
FCJ Express

Nächster Halt: Tecklenburger Land

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Am Samstag reist der FCJ Express ins ferne Ibbenbüren, um gegen die Tecklenburger
Land Volleys das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde zu bestreiten.
Auch die Tebus sind vielen Spielern bereits seit Langem bekannt und gelten je her als
unangenehmer Gegner. Aus den letzten drei Begegnungen konnte der FCJ zwar zweimal
siegreich hervorgehen, doch waren die Partien jedes Mal sehr umkämpft und spannend.
Die Tecklenburger zeichneten sich dabei vor allem durch ein solides Sideout, rund um
ihren erfahrenen Zuspieler, aus. Nichtsdestotrotz gilt es für Köln sich vollends auf die
eigenen Stärken zu fokussieren. Vor allem bei dem Comeback-Sieg gegen Giesen waren
Aufschlagdruck und eine gute Block-/Feldverteidigung ausschlaggebend für den Erfolg.
Genau mit diesen Elementen möchte Coach Boris auch den kommenden Gegner früh
knacken um weitere drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Drückt uns die Daumen!


Euer
FCJ Express

Entgleisung in Münster, der Zug fängt sich auf Höhe Giesen jedoch wieder selber!

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Der Doppelspieltag am vergangenen Wochenende sollte doppelt Spaß bringen. Am Ende steht eine
eher weniger spaßige Niederlage gegen starke Gievenbecker und ein Comeback-Sieg gegen Giesen.


Am Samstagmorgen erreichte Coach Boris eine Hiobsbotschaft: Libero Tim musste sich den
Kinderviren geschlagen geben und konnte die Reise zum Spitzenspiel gegen Gievenbeck nicht
antreten. Ganz ohne Streichholzziehen war die Interimslösung schnell klar: Christian „Gosi“ Gosmann
übernahm glücklicherweise die ihm wohlbekannte Position, ließ damit jedoch auch Basti und Luis auf
der Außenposition ganz alleine. Nicht optimale Situationen bei Spieltagen sind uns jedoch
mittlerweile sehr bekannt, daher ging man hochmotiviert und mit breiter Brust in das Duell mit den
jungen Wilden aus Münster. Der erste Satz verlief überraschend gut aus Kölner Sicht. Die Annahme
fand sich recht schnell und ermöglichte ein souveränes Sideout-Spiel. Gerade Diagonalrakete Volker
konnte einige schöne Punkte eintüten, während Gievenbeck im eigenen Spielaufbau haderte (25:22).
In Satz zwei zeigte der gegnerische Trainer jedoch ein goldenes Händchen im Wechselroulette. Mit
zwei frischen Kräften auf der Außen- und der Diagonalposition erfuhr das Münsteraner Spiel einen
Aufwind. Die Punkte wurden immer umkämpfter und mit steigendem Selbstvertrauen der Gastgeber
wuchs auch der Aufschlagdruck. Dies brachte das vorher so gut funktionierende Kölner Sideout-Spiel
unter große Schwierigkeiten und in einer spannenden Crunchtime sicherte sich Gievenbeck knapp
den zweiten Durchgang (23:25). Nächster Satz, gleiches Bild. Gievenbeck konnte durch den hohen
Aufschlagdruck immer befreiter aufspielen und im Block und im Angriff stimmte beinahe alles. Der
FCJ konnte zwar über die meiste Zeit noch mithalten, doch zum Satzende fehlten leider die eigenen
guten Ideen und Fehler häuften sich (21:25). Im vierten und letzten Durchgang musste man sich
schlussendlich der starken Leistung des Gegners und den fehlenden Wechseloptionen geschlagen
geben. Nicht einmal die Einwechslung und dem damit verbundenen Drittligadebüt von Eigengewächs
Moritz konnte die Niederlage noch abwenden (14:25). Ein Fazit ist schnell gezogen: Münster hat sich
mit starken drei Sätzen den Sieg mehr als verdient. Die Leistung des FCJ baute leider im Verlaufe des
Spiels immer weiter ab, was in einem Spitzenspiel nicht passieren darf. Ob das Rückspiel, bei leerem
Kölner Lazarett, ähnlich ausgeht bleibt offen – wir haben auf jeden Fall jetzt schon Bock!


Viel Zeit um die Wunden zu lecken blieb bekannterweise nicht, denn am Sonntag fand man sich in
der Widdersdorfer Heimspielstätte ein um die Grizzlys aus Giesen zu empfangen. Die Marschrichtung
war unausgesprochen klar: Wir gehen nicht ohne Punkte aus dem Wochenende. Nachdem uns die
Damen im Vorspiel zeigten wie man gewinnt, war die Motivation hoch. Das Spiel startete wegen des
Vorspiels leicht verzögert und der FCJ ließ sich im ersten Satz mal kurz so richtig abservieren (20:25).
Was war passiert? Mit einem schnellen Spiel und starken Angriffsaktionen erwischten die Gäste das
Heimteam, welches den ersten Satz wegen der Anstrengung des Samstagspiels eher entspannt
angehen wollte, komplett auf dem falschen Fuß. Schnell liefen die Kölner einer teilweise 10-Punkte-
Führung der Giesener hinterher und bis zum Satzende wollte nichts so richtig funktionieren. Nach
dem Satz schüttelten Coach Boris und Co-Coach Valters ihren Schützlingen mal gehörig die Köpfe
durch und ab dem zweiten Durchgang konnte dann auch endlich ansehnlicher Volleyball gezeigt
werden. Giesen wehrte sich das gesamte Spiel über stark, doch die Souveränität der Kölner, die in
den letzten 4 Sätzen an diesem Wochenende vermisst wurde, flackerte langsam wieder auf. Zwei
knappe und einen deutlichen Satz später (25:23; 25:17; 25:23) war das Spiel endlich vorbei und drei
wichtige Punkte landeten auf dem Punktekonto des FCJ. MVP wurde Zuspieler Thiemo, der die
gegnerischen Trainer mit guten Aktionen und viel Gebrüll überzeugen konnte. Aber auch die Leistung
von Außengranate Luis muss hervorgehoben werden, der vor allem mit starken Aufschlägen und
Abwehraktionen wesentlich zum Comeback nach Satz 1 beitragen konnte.

 

Jetzt können wir aber wirklich einmal kurz die Füße hochlegen, bevor es dann nächste Woche mit
einem Auswärtsspiel in Tecklenburg weitergeht. Die Tebu Volleys sind immer ein unangenehmer
Gegner, allerdings haben wir mittlerweile einen der ihren unter uns – mal sehen ob das hilft!
Euer
FCJ Express