Weihnachtsturnier 2018 der Volleyballabteilung

Unser Verein beim Weihnachtsturnier 2018

Auch in diesem Jahr haben das FCJ-Orgakomitee, die 2. Herren und DSHS-Dozent Dr. Jimmy Czimek zum alljährlichen Weihnachtsturnier des FCJ Köln eingeladen. Es war ein Event mit ganz viel Spaß an der Freud am Volleyballsport und eine super Gelegenheit für alle Spielerinnen und Spieler mannschafts- und altersübergreifend zusammen zu kommen und in bunt gemischten Teams gegeneinander anzutreten. Leider meinte es diesmal die Terminplanung des 1.FC Köln, welcher zeitgleich zu unserem Turnier sein Zweitligaheimspiel austrug nicht so gut mit uns, sodass diesmal „nur“ 95 Mitglieder in die Nordhallen der DSHS Köln kamen. Jedoch tat dies der Stimmung keinen Abbruch und man konnte sich in 16 Teams á 6 Spielern um den Turniersieg messen. Jedes Jahr ist dies besonders für die Jugend das Vereinsevent der ganz besonderen Art – so können sich hier alle bis runter zur jüngsten Altersklasse, der U13, bei ihren höchstspielenden Volleyballvorbildern vom FCJ-„Express“ (1. Herren) und dem Volleyballteam DSHS SnowTrex Köln (1. Damen) gute Tipps abholen und mit ihnen gemeinsam auf dem Feld stehen. Ein wie immer rundum gelungenes Event.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Vereinsmitgliederinnen und -mitgliedern ein frohes, gesundes, sportliches neues Jahr 2019! 🙂

Sensationelles Abschneiden der männlichen Jugendmannschaften des FCJ in den NRW-Ligen und der Oberliga.

Spielbericht der männlichen Volleyballjugend FCJ Köln

U16

Zwei 2:0 Siege gegen den Dürener TV und VC Menden Much bescherten den Jungs den ersten Platz in der NRW Liga, den sie ohne Satzverlust in der abgelaufenen Saison erreicht haben. Lediglich im letzten Satz gegen VC Menden-Much mussten die Spieler von Trainer Sebastian Schnorr, die an diesem Spieltag von dessen Bruder Thiemo gecoacht wurden, erstmals um einen Satzgewinn kämpfen. Doch beim Spielstand von 22:24 zeigten die Jungs Nerven – sie wendeten die drohende Satzniederlage ab und gewannen 26:24, knapp vor tapfer kämpfenden Menden-Muchern.

Platz eins und somit direkt für die Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert, bringt die Sprösslinge in eine klare Favoritenrolle auf den Titel. Jetzt heißt es, die Zeit bis zur Meisterschaft zu nutzen, um noch vorhandene Defizite auszumerzen und der Titelrolle gerecht zu werden.

„Auch die anderen Mannschaften haben jetzt noch drei Monate Zeit, um sich bis zur Meisterschaft zu steigern. Ein Selbstläufer wird das dort nicht. Einige Teams bringen auch gute Voraussetzungen mit und werden die Zeit bis dorthin nutzen. Ich hoffe, dass die Mannschaft sich bis dahin fokussieren kann und die Spannung aufrechterhält“. So unser Volleyballvorstand und Kenner der Szene Martin Emmerich.

U18

Auch die U18 Jungs haben sich durch den erreichten vierten Platz in der NRW Liga direkt für die Westdeutschen Meisterschaft qualifiziert. Ein 2:0 Sieg gegen Menden-Much und eine 0:2 Niederlage gegen den Tabellenersten VV Humann Essen am Wochenende haben dies möglich gemacht.

Welche Qualitäten in der Mannschaft stecken, konnte man im Spiel gegen Humann Essen sehen. Nachdem der erste Satz klar mit 25:17 an Humann ging, steckten die Jungs vom FCJ nicht auf, zeigten Moral und boten im nächsten Satz den Essenern einen Satz auf Augenhöhe. Mit 24:26 musste man sich schließlich leider geschlagen geben.

„Die Jungs haben toll gekämpft und eine gute Einstellung gezeigt. So kann man verlieren. Es hat auch gezeigt, dass Essen zu schlagen ist“, blickt Bastian Korreck, der das Team an diesem Tag gecoacht hat, zuversichtlich auf die Westdeutsche Meisterschaft.

U20

Ein 2:0 Sieg gegen Menden-Much bescheren dem U20er Team den vierten Platz in der NRW-Liga und somit eine gute Ausgangsposition für die direkte Qualifikation zu den Westdeutschen.

Die Mannschaft hat in der Spielzeit eine solide Vorstellung abgeliefert und man darf gespannt sein, zu welchem Platz das Team bei den Meisterschaften fähig ist.

U 20 II Oberliga

Eine Superleistung zeigte auch die Zweitvertretung der männlichen U20 in der Oberliga. Acht Spiele, acht Siege, zwei Sätze abgegeben und Platz 1. So lautet die positive Bilanz nach dem Wochenende. Ein 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten PTSV Aachen brachte der Mannschaft am Wochenende die Tabellenführung, die – obwohl noch ein Spiel aussteht – der Mannschaft nicht mehr genommen werden kann. Auch hier zeigten die Jungs eine super Moral und sind gewillt, das letzte Spiel ebenfalls zu gewinnen. Man muss bedenken, dass die Mannschaft sich nicht weiter für die Westdeutsche Meisterschaft qualifizieren kann, da schon eine Mannschaft vom FCJ U20 nominiert ist.

Damen II: Deutliche Niederlage gegen den VCE Geldern

Am vergangenen Samstag kam es in der Regionalliga West zum Spitzenspiel. Die Mädels vom FCJ empfingen als Spitzenreite den drittplatzierten VCE Geldern. Schon aus der vergangenen Saison wussten die Junkersdorferinnen um die Stärke der Gegnerinnen. Trotzdem wollte man die Tabellenspitze verteidigen und das Spitzenspiel für sich entscheiden.

Der erste Satz verlief zu Beginn auf Augenhöhe. Der FCJ führte mit 9:6, doch so richtig lief es noch nicht. Ungewohnte Abspracheprobleme schlichen sich ein und die Selbstsicherheit aus den vergangenen Spielen schien etwas verloren zu gehen. So nahm Trainerin Kemper bei 9:8 und 14:12 früh ihre Auszeiten, um ihre Mannschaft in die Spur zu bringen. Geldern hingegen agierte in allen Elementen souverän und punktete aus einer guten Annahme immer wieder über die Mitte und die Außen. Der Faden beim FCJ riss nun vollständig, sodass der Satz am Ende sehr deutlich mit 14:25 an den VCE Geldern ging.

Trainerin Kemper reagierte und brachte mit Anika Wucherer, Eva Pötter und Anna Kadlec in der Startsechs frischen Wind auf’s Spielfeld. Doch auch in diesem Satz fehlte es den Kölnerinnen an der Selbstverständlichkeit, die Geldern hingegen auf der anderen Seite zeigte. Immer wieder blitzen bei den Kölnerinnen zwar guten Aktionen auf und die Abwehr fightete mehr und mehr, doch das bessere Ende hatte zumeist Geldern, die ihre Punktchancen besser nutzten. Mit 21:25 gab der FCJ damit auch den zweiten Satz ab.

Der Kampfgeist und der unbedingte Wille, dieses Spiel noch zu drehen, waren geweckt. Die Junkersdorferinnen blieben in diesem Satz enger am Gegner dran und gerieten dennoch nach und nach in Rückstand. Mit höherem Aufschlagdruck kämpften sie sich vom 17:20 noch einmal heran und gingen sogar mit 21:20 in Führung, doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein und der FCJ musste sich mit 21:25 und damit einem 0:3 geschlagen geben. Diese deutliche Niederlage schmerzt natürlich sehr, doch die Mädels sind schon jetzt heiß auf die Revanche im Rückspiel. In zwei Wochen geht es im letzten Heimspiel des Jahres dann noch gegen den SCU Lüdinghausen. Dort möchte sich die Mannschaft ein kleines Weihnachtsgeschenk machen und eine erfolgreiche Hinrunde am liebsten mit drei Punkten beenden.

Köln siegt bei Derby aller Derbys

Nach einem spielfreien Wochenende sind am Samstagnachmittag zum ersten Mal die DSCity Girls zu Gast im Sportzentrum Weiden gewesen. Die Düsseldorferinnen starteten von Platz 8, mit 7 Punkten aus 7 Spielen in das Spiel. Zwar übernahmen sie damit nicht die Favoritenrolle, durften aber auch nicht unterschätzt werden. So konnte die Mannschaft in den vergangenen Wochen im WVV-Pokalhalbfinale gegen die Damen I des FCJ aus der 2. Bundesliga einen Satz gewinnen. Nichtsdestotrotz wollten die Kölnerinnen mit einem dezimierten Kader die Tabellenspitze gegen den Aufsteiger aus Düsseldorf verteidigen. Ohne Mannschaftsführerin Laura Kehe, Kapitänin Anna Kadlec, sowie die beiden Mitteblockerinnen Greta Günnewig und Denise von Pidoll wurde jedoch erneut Fahrt aufgenommen, um auch das dritte Derby der Saison für sich zu entscheiden!

Bis zur Mitte des ersten Satzes liefen die Kölnerinnen einem Rückstand von 2-3 Punkten hinterher. Düsseldorf startete mit viel Druck im Aufschlag, sodass die Annahme auf Kölner Seite zunächst schwankte. Durch eine starke Aufschlagserie von Leonie Wienkämper zum Ende des ersten Satzes konnte der FCJ mit 18:16 in Führung gehen, den Vorsprung halten und weiter ausbauen (25:20).

Der zweite Satz verlief alles andere als geplant. Früh sind die Düsseldorferinnen mit 4 Punkten in Führung gegangen, sodass Trainerin Kemper bereits in der ersten Hälfte des zweiten Satzes bei 2:6 und 8:12 beide Auszeiten nehmen musste. Der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Somit ging dieser verdient mit 19:25 an die Gäste.

Vor dem dritten Satz appellierte Trainerin Kemper noch einmal daran mutig am Netz zu agieren. Eine starke Aufschlagserie durch Annahme-Außen-Spielerin Annika Brück zu Beginn des dritten Satzes verschaffte dem FCJ eine frühzeitige 9-Punkte-Führung (11:2). Die Kölnerinnen konnten im weiteren Satzverlauf ihre Annahme stabilisieren, jedoch reduzierten die Gäste den Vorsprung auf 5 Punkte. Schlussendlich führten einige gute Angriffs- und Blockaktionen über alle drei Positionen zum 2:1 Satzgewinn (25:22).

Der Beginn des vierten Satzes verlief ähnlich wie zuvor. Früh setzte sich der FCJ mit 5 Punkten ab (6:1) und konnte den Vorsprung im weiteren Verlauf halten (10:4). Starke Angriffe von Mittelblockerin Leonie Wienkämper, die ihr ersten Spiel durchspielte sowie gute Annahmen und einige direkte Blockpunkte auf Kölner Seite führten zum deutlichen 25:13 Satzgewinn.

„Das Spiel war nicht schön anzusehen, aber wir haben es trotz dezimiertem Kader gewonnen, weitere drei Punkte eingefahren und die Tabellenspitze verteidigt. Das zählt!“, resümierte Trainerin Kemper am Ende des Spiels. Erst in zwei Wochen kann der FCJ weiter auf Punktejagt gehen. Genug Zeit um an den eigenen Stärken nochmal zu arbeiten. Erwartet wird ein spannendes und umkämpftes Spiel gegen Tabellen-Dritten VC Eintracht Geldern.

FCJ Köln II – Wenn Freunde einen Sieger küren

Am Wochenende stand für die Zweitvertretung des FCJ ein absolutes Highlight der Saison an. Das Spiel gegen die Mädels aus Herten zeichnet sich nicht nur durch die Freundschaft der Teams und die einmalige Atmosphäre aus, sondern ist auch spielerisch immer eine große Herausforderung. Mit Respekt und voller Vorfreude starteten die Mädels am Samstag Richtung Kappenhalle. Ein Willkommenspräsent in der Kabine und das Wiedersehen mit dem Team und den Tultra’s schafften direkte Wohlfühlatmosphäre. In der Vorbesprechung ging es daher vor allem darum, den Freundschaftscharakter des Besuches für das Spiel zurückzustellen und sich mental in „Gamemode“ zu bringen.

Mit dem neuen Mind-Set starteten die Kölnerinnen in den ersten Satz. Beide Teams müssen zunächst noch den Rhythmus finden, jedoch kann sich der FCJ durch druckvolle Aufschläge absetzen und zwingt die Hertener bei 10:6 zur ersten Auszeit. Doch auch in der nächsten Phase scheinen die Domstädterinnen stabiler zu sein und bauen die Führung auf 19:12 aus. Obwohl die Hertener Mädels taktisch klug aufschlagen bleibt die Kölner Annahme stabil und der Satz geht mit 25:17 an die Gäste.

Beide Mannschaften sind nun vollkommen im Spiel angekommen. Mit den Tultras im Rücken lässt beim FCJ zum Start des zweiten Satzes der Druck im Aufschlag minimal nach. Das reicht für den Hertener Mittelblock aus, um den ein oder anderen harten Angriff in der Kölner Feldhälfte zu versenken und mit 9:3 in Führung zu gehen. Schnell wird klar, dass sich bei diesem Spiel kein Punkt geschenkt wird und den etwa 300 Zuschauern ein Spiel auf absolutem Regionalliga-Niveau geboten wird. Frühe Auszeiten von Trainerin Katrin Kemper und kleine taktische Umstellungen zeigen ihre Wirkung und die Kölnerinnen verringern den Rückstand auf 21:22. Spannend wird es noch einmal beim Stand von 24:24, jedoch bleiben die Hertenerinnen cool und sicherten sich den Satzgewinn in der Verlängerung mit 26:24.

(An diesem Tag ein Punktegarant für die Kölnerinnen: Der Block!)

Gepusht von der eigenen Fankurve wollten die Kölnerinnen im dritten Satz an die Leistung der Aufholjagt ansetzen. Eine Aufschlagserie von Mittelblockerin Anna-Lena Krüger bringt die Gäste direkt mit 5:1 in Führung. Auch Annika Brück kann im Außenangriff durch harte Angriffe immer wieder wichtige Akzente setzen. Wie im Flow spielen die Domstädterinnen ihre Stärken geschickt aus und zwingen den TUS beim Spielstand von 5:13 in die zweite Auszeit. Doch auch die eingewechselte Viktoria Döschung ist in diesem Durchgang nicht zu stoppen und versenkt einige harte Angriffe auf der gegnerischen Seite. Hertens Kampfgeist kostete die Kölnerinnen zwar einige Satzbälle, zeigte sich insgesamt jedoch ein bisschen zu spät und der Satz geht mit 25:20 nach Köln.

Es sollte noch einmal spannend werden. Wieder auf der Seite der Tultras, die die Kappenhalle jedes mal zum Hexenkessel verwandeln, sollte nun der entscheidende Satzgewinn für die Kölnerinnen her. Die Hertener Mädels hielten ihren Kampfgeist in diesem Satz aufrecht und beide Teams begegnen sich vollkommen auf Augenhöhe. Harte Angriffe über Außen und Mitte und ein großer Fight in der Abwehr bescherte den Zuschauern lange und spektakuläre Ballwechsel. Am Ende ist aber vor allem der hohe Block der Kölnerinnen an diesem Tag unüberwindbar für die Gastgeber. Und so ist auch ein Block die letzte Aktion auf Kölner Seite: Doch der Ball landet nicht auf dem Boden, sondern wird spektakulär von den Hertenerinnen gesichert und nach der dritten Berührung als Dankeball über das Netz gespielt, als plötzlich ein Pfiff durch die Halle schallt. Der erste Schiedsrichter hat vier Berührungen gesehen, gibt den letzten Punkt an die Gäste und beendet so das Spiel (25:22).

Trainerin Katrin Kemper zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und zufrieden mit der Leistung ihrer Mädels. Sie lobte vor allem die Beständigkeit der Leistung während der letzten Spieltage und die mannschaftliche Geschlossenheit des Teams.

Insgesamt war der Sieg nur die Krönung eines wunderbaren Spieltages. Die Atmosphäre und die Stimmung, die die Mädels mit den Tultras immer wieder in der Halle schaffen, sind in dieser Liga einfach einmalig und der freundschaftliche Charakter, den der Spieltag innehat, bereitet uns jedes Mal große Freude!

 

 

VB Damen II: Mit Sieg über Hörde an die Tabellenspitze

Am Wochenende traf die 2. Mannschaft des FCJ Köln auf die Mädels des TV Hörde. Dabei galt es für den TV Hörde die Tabellenspitze der Regionalliga West zu verteidigen, während der FCJ die selbige erreichen und am Gegner vorbei ziehen wollte. 

Hörde hatte bis dato insgesamt erst zwei Sätze liegen gelassen und war somit sehr stark in die noch junge Saison gestartet. Der FCJ hingegen musste die erste Niederlage am vergangenen Wochenende hinnehmen, nachdem man ebenfalls sehr gut mit 9 Punkten aus drei Spielen in die Saison gestartet war.

Die Spielerinnen des FCJ zeigten gleich zu Beginn des Spiels, dass sie die Hörder Spielerinnen mit variablen Angriffen und einer starken Blockfeldverteidigung, sowie mit druckvollen Aufschlägen beschäftigen würden. Aber auch von Hörder Seite schlugen immer wieder starke Angriffe im Feld des FCJ ein. Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem der FCJ die Nase am Ende eine Länge weiter vorne hatte.

Nicht nur die starke Annahme und Abwehr um Libera Kim Tran, sondern auch die konstanten Pässe der Zuspielerin Kathi Neitemeier, machten es den Angreifern leicht, mit sehr wenig Eigenfehlern die Bälle variabel im Feld der, stark aufspielenden, Hörder Mannschaft zu verteilen. Immer wieder setzte Neitemeier auch die beiden Mittelblockerinnen Anna-Lena Krüger und Denise von Pidoll gekonnt in Szene. Gepaart mit einem Kampfgeist, den die Mädels des FCJ gepackt hatte, zwang man die gegnerische Trainerin zu diversen taktischen Veränderungen auf dem Spielfeld. Doch die siegeswilligen FCJ Girls waren „on fire“ und stellten sich gut darauf ein. So gewannen sie diszipliniert die Sätze eins und zwei.

Nachdem man das Mindestziel von einem Punkt erreicht hatte, schlichen sich allerdings nach und nach Eigenfehler auf Seiten des FCJ ein. Leider hatte man es nicht geschafft, das hohe Niveau fehlerfrei über drei Sätze durchzuhalten. Vor allem die hohe Fehlerquote in den Aufschlägen schlugen zu Buche des TV, sodass der 3. Satz verdient an den Gegner aus Dortmund-Hörde ging.

Der Siegeswille auf Seiten der Domstädterinnen ebbte jedoch nicht ab. Festen Entschlusses, die 3 Punkte zu Hause zu behalten, startete das Kölner Team mit neuem Wind auf der AA Position. Neuzugang Hannah Bolsius, die nochmals einen anderen Spielertypen darstellte, punktete ein ums andere Mal eindrucksvoll mit ihren harten Angriffen über die Außenposition.

Hörde versuchte nun mit dem Brecheisen, die punktlose Niederlage zu verhindern, produzierte dabei jedoch eine hohe Anzahl an Eigenfehlern, die den Domstädterinnen zu Gute kamen. Auf der Überholspur punkteten die hochmotivierten Kölnerinnen, die alles aus sich herausholten und diszipliniert die Vorgaben ihrer Trainerin Katrin Kemper bis zum Sieg des Satzes und damit auch des Spiels umsetzten.

Insgesamt war es ein spannendes Spiel auf höchstem Regionalliganiveau, was den Zuschauern am Samstagnachmittag in der Mehrzweckhalle des Georg-Büchner-Gymnasiums in Köln-Weiden geboten wurde.

Der FCJ führt nun die Tabelle der Regionalliga West an, und freut sich, am kommenden Wochenende zu Gast in Herten sein zu dürfen. Der Gegner ist bekannt für seine hervorragende Stimmung in der Halle, die durch diverse Zuschauer und natürlich die legendären Tultras entsteht. Eine tolle Kulisse für ein mit Sicherheit faires und gutes Match. Die beiden Mannschaften kennen und mögen sich, aber die Punkte will natürlich jede für sich verbuchen. So werden die Kölnerinnen auch hier wieder höchst motiviert um jeden Punkt kämpfen.

VB Damen II: Drei Quäntchen zu wenig

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Es hatte einfach nicht sein sollen. Am Wochenende unterlagen wir auswärts in drei Sätzen dem SC GW Paderborn (22:25 22:25 25:23).

Wir wussten, dass es kein leichtes werden würde gegen den Aufsteiger. Schon von Beginn an waren Schwachstellen bei den Paderbornerinnen schwer aufzudecken. Besonders über die Außenpositionen machten die abwehrstarken Gegner uns Druck und stellte zeitgleich unseren Angreiferinnen einen herausfordernd guten Block. Druckvolle Lösungen gegen diese Bedingungen zu finden gelang den Kölnerinnen nicht ganz wie erwünscht.

In diesem Spiel waren es besonders unsere Mitten die „mit Gefühl schubiduu“ den Ball im Zentrum der Paderbornerinnen versenkten. Über lange Strecken zeigten sich die Tiermaschinen kampfstark und hielten mit dem Gegner über weite Strecken mit. Auch wenn der erste Satz mit 22:25 verloren wurde, gaben sich die Kölnerinnen noch lange nicht auf. Das ganze Spiel sollte ein Kopf an Kopf Rennen werden. Doch zum Ende der Sätze hin fehlte nicht nur immer ein Quäntchen Glück, sondern auch die Punkte.

Im Aufschlag sollte aufgrund der gegnerischen Annahmestärke druckvoll agiert werden, dennoch segelten zum Profit der Gegner öfter der ein oder andere Ball einen Meter zu weit ins Aus. Trotz des harten Kampfes sieht das Endergebnis letztendlich klarer aus als es war. Wir sind nicht unzufrieden mit unserer Leistung und sind bereit für den nächsten Kampf und empfangen am Samstag um 16 Uhr den momentanen Ranglistenersten TV Hörde, diesmal zu Hause in eigener Halle vor eigenen Fans.

Ergebnismeldung vom Bundespokal aus Schwerin!

Die WVV-Auswahlen der Mädchen und Jungs haben es beide ins Finale geschafft. Stark gespielt haben dabei,
Moritz, Lars und Leo.

Nur die Berliner waren etwas stärker und die WVV Auswahl unterlag äußerst knapp dem Berliner Team in zwei Sätzen (24:26; 22:25). Ein besonderes i-Tüpfelchen ist die Einladung von Lars Stenchly zur Sichtung der Jungendnationalmannschaft nach Kienbaum. Herzlichen Glückwunsch!

Männliche U16 setzt Siegeszug in NRW Liga fort

Am Wochenende konnte das männliche U16 Team vom FCJ zwei klare Siege gegen die Teams VoR Paderborn und Moerser SC verbuchen. Mit diesem Erfolg setzt sich das Team vom FCJ an die Tabellenspitze der U16 NRW Liga.
Es spielten: Len, Leo, Jesse, Julian, Moritz, Lucas, Moritz, Robin und Jan.
Weitere sehr erfreuliche Nachrichten sind, dass mit Leo Bernsmann, Moritz Selle und Lars Stenchly gleich drei Jugendspieler vom FCJ für die Auswahl des WVV Kaders nominiert wurden. Mit der Auswahl geht es am Donnerstag nach Schwerin. Dort werden die Spieler den Verein beim Bundespokal Nord vertreten. Wir wünschen unseren Jungs und der WVV Auswahl viel Erfolg.

VB Damen II: Großer Kampf für die nächsten 3 Punkte

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Bereits drei Tage nach dem 3:0 Erfolg der FCJ Damen II in Aachen konnte am Mittwoch Nachmittag der nächste 3:1 (26:24; 14:25; 25:20; 25:22) Sieg gefeiert werden. Der Gegner: SV Werth /Bocholt.

Mit nur 8 Spielerinnen an Bord reiste die Mannschaft aus Bocholt in die Domstadt. Bereits vor Spielbeginn ermahnte Coach Kemper das eigene Team, dass dies kein Grund zum Ausruhen sei. Schon in der vergangenen Spielzeit verliefen sowohl Hin- und Rückspiel auf Augenhöhe, in denen die Zuschauer sehenswerte Angriffs- und Abwehraktionen sahen. Am Ende jedoch mussten sich die Spielerinnen aus Köln in beiden Spielen geschlagen geben. Eine stabile Annahme gegen aufschlagstarke Spielerinnen aus Bocholt musste her.

Köln startete konzentriert und mit guten Annahmeaktionen in das Spiel und erarbeitete sich eine schnelle 5-Punkte-Führung zu Beginn des ersten Satzes (10:5). Nach der ersten Auszeit der Gäste schlichen sich im Kölner Team ungewohnt viele Eigenfehler im Angriff ein. So war der anfängliche Vorsprung verflogen (18:21) und Werth hatte sogar den Satz zugewinnen und Satzball. Kemper reagierte und wechselte Mannschaftführerin Laura Kehe und Kapitänin Anna Kadlec ein, die ihre Mannschaft mit Stimmung und konzentrierten Aktionen zum Satzgewinn peitschten (26:24).

Im zweiten Satz geriet die zuvor stabile Annahme durch starke Aufschläge der Gegnerinnen ins Schwanken. Der Rückstand von 9 Punkten (5:14) konnte trotz kämpferischer Abwehr und nicht mehr aufgeholt werden. Mit der großen Mittelblockerin Greta Günnewig brachte Kemper noch mal ordentlich Schwung ins Spiel, doch dieser Druchgang ging an die Gäste (14:25).

Im dritten Satz verletzte sich die gegnerische Libera. Wir wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Satz drei und vier verliefen auf Augenhöhe. Den Zuschauern wurden viele lange Ballwechsel mit starken Abwehrleistungen geboten. Vor allem Mittelblockerin Greta ist hier lobend zu erwähnen, nicht nur im Block nutzte Sie ihre extrem hohe Reichhöhe aus, auch im Angriff tütete Sie jede Menge Punkte für Ihr Team ein. Sowie Neuzugang Hannah Bolsius, die über die Außenposition die gegnerische Feldabwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. Das Fehlen der verletzten Libera konnten die Kölnerinnen zudem durch gut platziere Finten als Vorteil nutzen. Satz 3 ging mit 25:20 und Satz 4 mit 25:22 an den FCJ Köln.

Am Ende stand ein weiterer 3-Punkte-Erfolg auf dem Konto der Kölnerinnen. Der Saisonstart war perfekt und wurde mit der vorübergehenden Tabellenführung gekrönt.

Nach einem anstrengenden Spiel hat sich das Team 5 Volleyball-freie-Tage verdient, bevor es nächste Woche Sonntag (14.10) mit aufgetankter Energie zum Aufsteiger nach Paderborn geht.