3. Liga: Wieder auf dem rechten Pfad. 3 Punkte gegen den USC Münster (3:0, -22, -24, -15)

FCJ Köln - MVP Leonie Wienkämper (10)

Viel Spannung lag in der Luft, als die Drittligisten des FCJ am vergangenen Samstag die Bundesligavertretung des USC Münster empfingen. Mit mehreren Spielerinnen aus den höheren Ligen wurden die Gegner als tendenziell gefährlich eingestuft und die Mannschaft um Florian Hannich wusste daher, dass sie in diesem Spiel nur gewinnen konnten. Dennoch war auf das eigene Lager umfangreich aufgestellt, was Hoffnung auf einen Sieg gab.

FCJ Köln - MVP Leonie Wienkämper (10)

FCJ Köln – MVP Leonie Wienkämper (10)

Schon früh zeigte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem die Heimmannschaft locker mithalten konnte. Die Führung ließen sie sich im ersten Satz schon kaum nehmen. Dass der Aufschlag die letzten beiden Wochenenden ein ausschlaggebendes Problem war, fiel in diesem Spiel kaum mehr auf, auch wenn es zu Anfang des Satzes noch hier und da holperte. Gepunktet werden konnte durch die komplette Angriffsreihe hindurch. Wer den Ball zugespielt bekam, nutzte die Chance und traf durch clevere Aktionen immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. Mit viel Stimmung ließen sich die Münsteranerinnen leicht unter Druck setzten und wurden in ihrem Angriff immer wieder vom Block der Junkersdorferinnen auf harte Proben gestellt. Am Ende glänzte Diagonalspielerin Greta Günnewig mit einer Aufschlagserie und der erste Satz ging damit zwar knapp aber dennoch verdient an die Heimmannschaft (25:22).

Beflügelt von den Zuschauerreihen und dem Satzgewinn, konnte man leicht an die Leistungen des ersten Satzes anknüpfen. Eine gute Annahme machte es dem Zuspiel leicht die Angreiferinnen gezielt einzusetzen und schnell zogen die Domstädterinnen einige Punkte vor und der zweite Satzgewinn schien schon zum Greifen nah. Doch zur Mitte des Satzes konnte die Abwehr die Konzentration kurzzeitig nicht aufrechterhalten. Viele Fehler führten dazu, dass sich der USC wieder herankämpfen konnte. Dadurch hatte sich das Blatt gewendet und plötzlich lag man in der Crunchtime mit einigen Punkten hinten. Der Ehrgeiz war geweckt und die Heimmannschaft war sich sicher, diesen Satz nicht durch Eigenverdienst abzugeben. Taktische Wechsel und gut getimete Auszeiten gepaart mit erfolgreichen Blockaktionen führten zum ersten Satzball der Mannschaft des FCJ Köln, welcher direkt genutzt wurde (25:23).

Der erste Punkt war damit auf das Kölner Konto geschrieben und die Leistung sollte zeigen, dass es noch zwei weitere geben würde.

Schnell zogen die Junkersdorferinnen im dritten Satz weg und konnten den Abstand später sogar noch ausbauen (4:1, 15:11). Viele deutliche Blockpunkte von spätere MVP Leonie Wienkämper dezimierte die Angriffssicherung der Gegner. Ob Mitte-, Außen- oder Hinterfeldangriffen; Leonies Block stand wie eine eins und ließ den Ball direkt vor die Füße der enttäuschten Gäste fallen. Insgesamt war es ein überragendes Spiel der gesamten Mannschaft, welches das 3:0 gegen den vermeintlich stärkeren Gegner mit einer 10-Punkteführung beendete.

Später konnte noch ausgiebig gefeiert werden und endlich war das Eis der vergangenen Wochen gebrochen. In den nächsten Wochen kann man Hannichs Mannschaft leider erstmal nicht in Heimspielen anfeuern. Denn erst zieht es die Kölnerinnen in den Oktoberwochen nach Bremen und Hörde und Anfang November dann nach Cloppenburg. Das nächste Auswärtsspiel verspricht dennoch ein spannendes zu werden, denn der TV Eiche Horn Bremen ist mit ebenso sieben Punkten direkter Tabellennachbar. Erst am 09.11.2019 (19 Uhr, Sportzentrum Weiden) schlägt das Team wieder in Weiden gegen die Aligser Gallier auf.

Bundespokal Nord und Büdenbender Turnier – Neues aus der Kölner Kaderschmiede

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Am vergangenen, langen Wochenende haben sich unsere Jungs Leo Bernsmann, Melvin Hüffel und Moritz Selle mit dem WVV-Auswahlteam beim regionalen Bundespokal Nord in Barleben (Magdeburg) präsentiert. Der ebenfalls nominierte Lukas Ovelhey konnte leider verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Unter den Augen der Nachwuchs-Bundestrainer gelang der Mannschaft mit dem Erreichen des Finales eine Wiederholung des Vorjahreserfolges und holte die Silbermedaille.

Die Jungs spielten ein hervorragendes Turnier und hatten eigentlich nur einmal, im ersten Satz des Finales eine Schwächephase, so dass am Ende die Internatsmannschaft aus Berlin als Sieger das Turnier gewinnen konnte.

So zeigte sich auch Landestrainer Oliver Gies mit der Leistung der Mannschaft, bei seinem ersten großen, von ihm betreuten Turnier, sehr zufrieden. Besonders erfreulich ist auch, dass der neue Bundestrainer männlich, Dominic von Känel, vier Spieler aus dem WVV Kader zu einem viertägigen Sichtungstraining nach Frankfurt eingeladen hat. Mit dabei ist unser Libero Leo Bernsmann. Wir wünschen Leo ein gutes Gelingen und viel Erfolg!

Bei den Mädchen holte sich dass WVV-Team vollkommen unangefochten den Titel. Wir gratulieren!

Während die Jungs auf dem Weg in den Osten waren, fand am Tag der deutschen Einheit in Senden das traditionelle Büdenbender-Turnier statt. Hierbei handelt es sich um ein Sichtungsturnier, um für den neuen WVV-Kader der Jahrgänge 2005/2006 (männlich) und 2006/2007 (weiblich) die Kandidaten zu benennen.

Leider hatte der FCJ in diesem Jahr mit Moritz Schipp nur einen Kandidaten am Start. Um so erfreulicher, dass Moritz vom Landestrainer gesichtet und für den 20er Kader nominiert wurde.

Wir wünschen Moritz viel Erfolg bei den Lehrgängen und dem weiteren Auswahlverfahren.

Fotos: Helmut Keiling

Drei Spiele, zwei Siege, ein Pokal!

Zum ersten mal gewinnen die Herren des FCJ Köln den WVV-Pokal und haben nun die Chance auf eine Sensation.

Das ist kein Spielbericht, das ist ein Volleyball-FAQ. Zeigt diesen Text jedem, der Volleyball noch nicht verstanden hat. Zeigt ihn Leuten, die fragen: „Warum hat der eine Spieler ein anderes Trikot an? Boah, die Nummer 10 kann aber feste hauen! Bis wie viele Punkte geht so ein Satz?“

In der Gaming-Branche würde man sagen: „Der FCJ Köln hat das Spiel ‚Volleyball‘ am Wochenende einmal durchgespielt.“ Und das mit allem, was dazu gehört: fantastische Ballwechsel, unterirdische Fehler, phänomenale Aufschläge, katastrophale Aufschläge, ein Spiel aus der Hand geben, ein Spiel drehen, ein Bänderriss, ein Titel und jede Menge Emotionen.

Los ging es am Samstagabend im Ligaspiel bei den Tebu Volleys. Die Zeichen standen auf ein Auswärtsspiel der Kategorie „unangenehm“ – und das wurde es, wenn auch mit Verzögerung. Den ersten Satz dominierten die Jungs von Trainer Konstantin Wechsler, spielten ein solides Sideout und ließen die Gastgeber die Fehler machen. Auch im zweiten Satz sah es lange Zeit so aus. Doch Tebu arbeitete sich mit einer Aufschlagserie in das Spiel und konnte die Annahme stabilisieren. Trotzdem hatte der FCJ Satzbälle, die Tebu aber alle abwehren konnte und letztlich zum 1:1 ausglich.

Von da an lief nichts mehr zusammen. Nahezu alle Aufschläge waren direkte Fehler oder kamen ohne Druck über die Netzkante. Und auch der eigene Sideout wackelte immer häufiger. Dazu wehrte Tebu sehr gut ab: „Phasenweise hatte ich das Gefühl, wir spielen gegen eine Phalanx“, unkte Thiemo Schnorr nach dem Spiel. So gingen die Sätze drei und vier an die Gastgeber und der FCJ stand mit leeren Händen da.

Ein paar Stunden blieben zur Regeneration bis zum Pokal-Final4 am kommenden Tag. Dort traf der FCJ im Halbfinale auf Ligakonkurrent Hörde und machte genau da weiter, wo man in Tebu aufgehört hatte: zu behäbig, zu fehlerhaft, zu mutlos. Doch nach dem verlorenen ersten Satz änderte sich das. Ab da spielte der FCJ bis zum letzten Punkt des Finales den besten Volleyball der bisherigen Saison. Drei Sätze gewann der FCJ-Express gegen die Gastgeber (den letzten zu 33 nach einem großen Kampf beider Teams).

Im Finale um den WVV-Pokal wartete Zweitligist VV Humann Essen. Valters Lagzdins und Luis Henrichs katapultierten den Ruhrgebietlern massenweise Sprungaufschläge ins Kontor – von denen sie fast keinen kontrollieren konnten. Auch der Ausfall von Zuspieler Thiemo Schnorr, der zu Beginn des Spiels umknickte, verunsicherte das Team nicht. Deutlich wurden die ersten beiden Sätze gewonnen.

In Satz Nummer 3 lief es ebenfalls sehr gut, trotzdem siegten die Essener, die jetzt besser spielten und auch im vierten Durchgang die Oberhand behielten. Wie sollte es an einem Wochenende mit bis dato 12 Sätzen anders sein: Tiebreak! Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum letzten Punkt, den Jan Eric Schneider im zweiten Anlauf auf Essener Seite versenkte. Dann war es amtlich: WVV-Pokalsieger 2019!

„Wir haben sehr gut gespielt und uns nicht beeindrucken lassen von den zwei verlorenen Sätzen in Folge. Wir haben gezeigt, dass wir viel besser spielen können als in Tebu. Das wollen wir in den nächsten Spielen immer zeigen“, sagte Interimstrainer Tim Burwitz nach dem Spiel. Nun geht es am 27. Oktober im Qualifikationsspiel gegen die SVG Lüneburg II. Der Sieger dieser Partie trifft im DVV-Pokal-Achtelfinale auf die United Volleys Frankfurt.

3. Liga: Auswärts-Pleite – FCJ unterliegt in einem 0:3 (-21,-20-16) dem erfahrenen Drittligisten MTV Hildesheim

FCJ Köln II - 3. Liga

Bereits am frühen Samstagmorgen trieb es die Drittligisten des FCJ Köln nach Hildesheim, um nach zwei starken Heimspielen die ersten Auswärtspunkte mit nach Hause zu nehmen.

FCJ Köln II - 3. Liga

FCJ Köln II – 3. Liga

Nach einer kulinarischen Stärkung bei der Familie von Außenangreiferin Laura Kehe, konnten Hannich und sein Team sich erstmal von der langen Anreise erholen. Gut gestärkt legten die Domstädterinnen schon früh die Grundlage für die Stimmung in der Halle, welche von der gegnerischen Fanmeile nicht alleine getragen werden konnte.

Im ersten Satz hielten die Junkersdorferinnen noch gut mit. Eine stabile Annahme und Abwehr machten ein flexibles Spiel über die Angreiferinnen möglich. Besonders spätere MVP Libera Lilian Kemper glänzte von Beginn an mit vielen perfekten Annahmen der variablen Aufschläge der Gegner. Doch zur Mitte des Satzes schlichen sich auf eigener Seite viele Fehler ein. Die gegnerischen Außenangreiferinnen machten es dem Block und der Abwehr zunehmend schwer, die Bälle zu verteidigen und so ging trotz vieler Wechsel der erste Satz an die Heimmannschaft (21:25).

Im zweiten Satz wollten die Kölnerinnen nicht an der erbrachten Leistung des ersten Satzes anknüpfen, denn sie wussten aus vergangenen Spielen, dass sie einiges mehr zu bieten haben; so startete man auf eigener Seite mit hoch erhobenen Köpfen. Von da an sollte sich das Spiel jedoch nicht mehr drehen. Aufschlagfehler und Unkonzentriertheit prägten den weiteren Verlauf des Spiels und so konnten sich die Mädels vom MTV mit einem frühen Vorsprung deutlich absetzen. Ein konstantes Spiel der Gegner ließ keine Chance für die Gäste, sich nochmal heranzukämpfen (20:25).

Leider war das Endergebnis damit schon fast gesetzt. Auch im dritten Satz wollte die Leistung von Hannichs Team einfach nicht an die letzten Wochen festhalten. Ähnlich wie in Satz 2 halfen gute Stimmung von außen und der Wille, das Spiel zu drehen, nicht aus.

Nach einem langen Tag mit mehr als sechs Stunden Fahrt, müssen sich die Junkersdorferinnen mit einem 0:3 geschlagen geben und auch Trainer Florian Hannich merkt an „wir konnten heute auf keiner Position die gewünschte Leistung abrufen.“ Deshalb will man schnell wieder nach vorne schauen: Schon in der kommenden Woche soll es wieder in der eigenen Halle laut werden. Am Samstag, 12.10.19 um 16 Uhr trifft der FCJ auf den Ligakonkurrenten USC Münster, der auch in dieser Saison wieder mit vielen ehemaligen Bundesligaspielerinnen besetzt ist. Die Junkersdorferinnen freuen sich über lautstarke Unterstützung in der Halle!

Matthias Scherz: Markenbotschafter beim FC Junkersdorf für den Jugendfußball

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Die FC Köln Legende Matthias Scherz hilft uns dabei, die Jugendabteilung wieder neu aufzubauen. Er hat von 1999-2009 260 Spiele für den 1.FC Köln absolviert und dabei 63 Tore getroffen. Seit dem er seine Karriere erfolgreich abgeschlossen hat, setzt er sich mit seiner eigenen Stiftung „Mathias Scherz e.V.“ für soziale Projekte ein. Wir freuen uns sehr darüber, einen so erfahren Sportler wie Matthias Scherz an unseren Seiten zu haben. 

FC Junkersdorf bietet nun Torhütertraining in Zusammenarbeit mit Keeperacademy an

Die Fußballabteilung arbeitet nun eng mit der Keepercademy, der Torwartschule von Renè Adler zusammen. In Kooperation mit der Keepercademy bietet der FC Junkersdorf nun individuelles Torwarttraining an. Die Position des Torwartes kommt im üblichen Trainingsablauf selten zum Einsatz. Ziel ist es, dies in Zukunft zu verhindern. Durch wöchentliches Torwarttraining sollen auch unsere Torhüter eine gute Jugendausbildung genießen können. Weiter Informationen sind unter folgendem Link erhältlich: www.keepercademy.de  

Luca Zamperoni: Markenbotschafter beim FC Junkersdorf für den Jugendfußball

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Der Schauspieler und Wahl-Kölner Luca Zamperoni unterstütz seit August die Jugendfußballabteilung des FC Junkersdorf. Er repräsentiert unsere Marke. Er selbst ist von der Vielzahl an Engagement für Jugendarbeit begeistert. Aus diesem Grund möchte er den Verein dabei unterstützen, den FC Junkersdorf wieder nach Junkersdorf umzulagern. Wir freuen uns sehr darüber, einen so herzlichen Prominenten wie Luca Zamperoni an unseren Seite zu haben.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 18.10.19

Am Freitag, den 18.10.19 um 19 Uhr findet unsere ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Alle stimmberechtigten Mitglieder des Vereins sind dazu herzlich eingeladen. U.a. werden dort die Jahresabschlüsse der Saison 16/17 und 17/18 vorgestellt.

Wir freuen uns über ein zahlreiches Erscheinen!

Ort der Versammlung: Distinto Restaurant, Kirchweg 8, 50858 Köln

TAGESORDNUNG:

  • Begrüßung, Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • Geschäftsbericht des Vorstandes
  • Bericht des Kassenprüfers
  • Entlastung des Vorstandes
  • Neuwahl des Vorstandes
  • Neuwahl der Kassenprüfer
  • Erneuerung der Beitragsordnung
  • Verschiedenes
  • Anträge und Eingaben zur Tagesordnung sind bis zum 11.10.19 an den Vorstand zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

Thomas Bartel und Martin Emmerich

Neue Trainingsplätze am Salzburgerweg

Seit diesem Sommer sind wir endlich wieder zurück! Seit Anfang der Saison findet für die Fußballabteilung des FC Junkersdorf wieder Trainingszeiten auf der Sportanlange Salzburgerweg statt. Die Sportanlage Salzuburgerweg befindet sich im Herzen von Junkersdorf. Bekanntlich beim Stadionparkplatz 7 und 8. Dort befinden sich zwei Kunstrasenplätze. Diese wurden Anfang des Jahres mit dem nagelneuem Kunstrasen ausgestattet. Die Jugendabteilung des FC Junkersdorf hat nun die Möglichkeit diese Plätze von Montags bis Donnerstag von 14:00-16:30 Uhr zu nutzen. Aufgrund dessen kann der Kinderfußballgarten, ab Anfang nächsten Jahres wieder in freier Umgebung stattfinden.