VB Damen II: Großer Kampf für die nächsten 3 Punkte

Volleyball 5207
Bereits drei Tage nach dem 3:0 Erfolg der FCJ Damen II in Aachen konnte am Mittwoch Nachmittag der nächste 3:1 (26:24; 14:25; 25:20; 25:22) Sieg gefeiert werden. Der Gegner: SV Werth /Bocholt.

Mit nur 8 Spielerinnen an Bord reiste die Mannschaft aus Bocholt in die Domstadt. Bereits vor Spielbeginn ermahnte Coach Kemper das eigene Team, dass dies kein Grund zum Ausruhen sei. Schon in der vergangenen Spielzeit verliefen sowohl Hin- und Rückspiel auf Augenhöhe, in denen die Zuschauer sehenswerte Angriffs- und Abwehraktionen sahen. Am Ende jedoch mussten sich die Spielerinnen aus Köln in beiden Spielen geschlagen geben. Eine stabile Annahme gegen aufschlagstarke Spielerinnen aus Bocholt musste her.

Köln startete konzentriert und mit guten Annahmeaktionen in das Spiel und erarbeitete sich eine schnelle 5-Punkte-Führung zu Beginn des ersten Satzes (10:5). Nach der ersten Auszeit der Gäste schlichen sich im Kölner Team ungewohnt viele Eigenfehler im Angriff ein. So war der anfängliche Vorsprung verflogen (18:21) und Werth hatte sogar den Satz zugewinnen und Satzball. Kemper reagierte und wechselte Mannschaftführerin Laura Kehe und Kapitänin Anna Kadlec ein, die ihre Mannschaft mit Stimmung und konzentrierten Aktionen zum Satzgewinn peitschten (26:24).

Im zweiten Satz geriet die zuvor stabile Annahme durch starke Aufschläge der Gegnerinnen ins Schwanken. Der Rückstand von 9 Punkten (5:14) konnte trotz kämpferischer Abwehr und nicht mehr aufgeholt werden. Mit der großen Mittelblockerin Greta Günnewig brachte Kemper noch mal ordentlich Schwung ins Spiel, doch dieser Druchgang ging an die Gäste (14:25).

Im dritten Satz verletzte sich die gegnerische Libera. Wir wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Satz drei und vier verliefen auf Augenhöhe. Den Zuschauern wurden viele lange Ballwechsel mit starken Abwehrleistungen geboten. Vor allem Mittelblockerin Greta ist hier lobend zu erwähnen, nicht nur im Block nutzte Sie ihre extrem hohe Reichhöhe aus, auch im Angriff tütete Sie jede Menge Punkte für Ihr Team ein. Sowie Neuzugang Hannah Bolsius, die über die Außenposition die gegnerische Feldabwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. Das Fehlen der verletzten Libera konnten die Kölnerinnen zudem durch gut platziere Finten als Vorteil nutzen. Satz 3 ging mit 25:20 und Satz 4 mit 25:22 an den FCJ Köln.

Am Ende stand ein weiterer 3-Punkte-Erfolg auf dem Konto der Kölnerinnen. Der Saisonstart war perfekt und wurde mit der vorübergehenden Tabellenführung gekrönt.

Nach einem anstrengenden Spiel hat sich das Team 5 Volleyball-freie-Tage verdient, bevor es nächste Woche Sonntag (14.10) mit aufgetankter Energie zum Aufsteiger nach Paderborn geht.

VB Damen II: Drei Punkte aus der Kaiserstadt

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Die FCJ Damen 2 siegten am Samstagabend klar mit 3:0 (25:18; 25:11; 25:21) gegen die zweite Damen des PTSV Aachen und holten sich die nächsten 3 Punkte.

Wenn man sich an die letzte Saison erinnert, hatten die Damen aus Köln in Aachen 3:2 verloren. Das sollte wieder gut gemacht werden und ein klarer Sieg wie in der letzten Begegnung der beiden Mannschaften sollte her. Im Vorspiel siegten die FCJ Herren 1 gegen PTSV Aachen 2 mit 3:1 und so waren die Damen motiviert es den Herren gleich zu tun.

Die Kölnerinnen starteten gut in den ersten Satz, es konnte direkt ein 4 Punkte Vorsprung herausgespielt werden (6:2) und auch gehalten werden (12:6). Die Damen aus der Kaiserstadt versuchten mit hohem Risiko und langen Aufschlägen  die Kölnerinnen unter Druck zu setzen. Doch die Annahme blieb stabil und die Spieler um Libera Kim machten prakitsch keine direkten Fehler. Trotzdem kämpften sich die Aachenerinnen zum 13:11 wieder heran. Trainerin Katrin Kemper nahm direkt eine Auszeit, welche direkt den erhofften Erfolg brachte: Mit 17:13, 23:16 und schließlich mit 25.18 zog man davon und sicherte sich den ersten Satz.

Unmittelbar zu Beginn des zweiten Satzes verletzte sich die Spielerin Nummer 8 bei Aachen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Unbeirrt maschierten die Kölnerinnen nach dieser kurzen Unterbrechung weiter und gingen mit 12:4 in Führung. Gute Aufschläge des gesamten Teams, vor allem aber von Maren Beiderwellen, erzeugten einen enormen Druck bei den Gastgebern. So kam es, dass die Aachenerinnen auch im Angriff nicht mehr frei aufspielen konnten, sondern viele Eigenfehler produzierten. Ohne wirkliche Gegenwehr ging dieser Durchgang mit 25:11 an die Gäste.

Dritter Satz: Coach Kemper forderte noch einmal Konzentration der gesamten Mannschaft. Die Spannung sollte aufrecht gehalten werden, denn zu oft hatte man in der letzten Saison erfahren müssen, dass ein 2:0 Vorsprung nicht gleich den Sieg bedeutet. Mit dem Rücken zur Wand legte Aachen vorallem im Aufschlag noch einmal eine Schippe drauf und so gingen die Kölnerinnen auch mit 5:6 in Rückstand. Es folgte die erste Auszeit auf Kölner Seite, die die Wende brachte (8:7/13:9). Starke Aufschläge von Annika Brück sorgten für ein angenehmes Punktepolster (18:9). Vielleicht hatte man es sich zu gemütlich gemacht, so dass die Aachenerinnen den Abstand verkürzten (18:15). Doch an diesem Tag waren die Kölnerinnen einfach nicht überwindbar und gewannen schließlich mit 25:21 auch den dritten Satz und damit das Spiel (3:0).

Am Mittwoch geht es gegen SV Werth/TuB Bocholt um 16:00 Uhr im Sportzentrum Weiden. Wir freuen uns, wenn wieder viele Zuschauer zur Unterstützung kommen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Die FCJ Herren 1 spielen im Anschluss um 20:00 Uhr gegen VV Humann Essen 2.

Bedanken wollen wir uns bei unseren Fans, die am Samstag in die Halle gefunden haben. Außerdem möchten wir uns bei den Herren 1 bedanken, die nach ihrem 3:1 Sieg gegen Aachen in der Halle geblieben sind und uns lautstark unterstützt haben. Vielen Dank!

Gespielt haben: Hannah, Annika, Anna-Lena, Anna, Viktoria, Kim, Anika, Kathrin, Maren, Denise und Greta

VB Damen II: Mit Konzentration zum Derbysieg

Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Die Volleyball-Saison 2018/19 startete mit einem richtigen Liga-Kracher. Der Viertplatzierte der letzten Saison gegen den Tabellenfünften, FCJ Köln gegen SG Langenfeld. Ein richtiges Derby.

Und die Zeichen standen auf Spannung. Schon in der vergangenen Spielzeit zeigten die beiden Teams eine Leistung auf Augenhöhe mit zahlreichen sehenswerten Angriff- und Abwehraktionen. Sodass die Matches erst im Tie-Break entschieden werden konnten. Beide Male mit dem glücklicheren Ende für unsere Mädels aus Köln.

Und so waren die Zuschauer im Sportzentrum sehr verwundert als die Gäste aus Langenfeld los legten wie die Feuerwehr. Die Junkersdorferinnen hingegen schienen noch immer in der Sommerpause zu verweilen. Vor allem die druckvollen Aufschläge machten ihnen sehr zu schaffen. Und so kam es das man schnell 1:6 und 1:8 hinten lag und bereits beiden Auszeiten verbraucht waren. Beim Stand von 8:18 brachte Coach Kemper schließlich mit Viktoria Dörschug und Laura Kehe neuen Wind aufs Feld. Diese Wechsel sorgten zwar noch für den Aufschwung, konnten aber die Satzniederlage nicht mehr verhindern. (18:25)

Mit Rückenwind und der gleichen Aufstellung wie zum Schluss des ersten Satzes startete der zweite Satz. Endlich bekamen die Zuschauer das, was sie verdienten: Eine Begegnung auf Augenhöhe, geprägt von vielen starken Aktionen, bei denen besonders die neugewählte Mannschaftsführerin Laura Kehe zu glänzen wusste. Zuspielerin Kathrin Neitemeier setzte Ihre Angreifer immer wieder gekonnt in Szene und der Aufschlagdruck auf Seiten der Kölner wurde erfolgreich erhöht. Mit 25:22 ging dieser Durchgang schließlich an die Heimmannschaft.

Der dritte Satz war zunächst ausgeglichen (5:6/8:8/10:12/14:16), ehe die Langenfelderinnen, vor allem durch ihr schnelles Spiel über alle Positionen, davon ziehen konnten (21:15/18:23). Doch zum Glück wechselte Kemper nicht nur zum richtigen Zeitpunkt Kapitänin Anna Kadlec und Annahme-Außen Neuzugang Hannah Bolsius ein, sondern auch Kathrin Neitemeier kam im richtigen Moment (18:23) an den Aufschlag. Sie servierte gefährlich und konstant, während ihre Blockreihe zuverlässig die Bälle aus der Luft fischte und der Angriff mutig und schnell agierte. Und so kam es, das Neitemeier den Ball erst wieder beim 25:23-Satzgewinn aus der Hand geben musste.

Getrieben von solch einem Comeback und zwei ebenso starken Aufschlagserien des Youngsters Viktoria Dörschung, die an diesem Tag ein außerordentlich gutes Spiel auf der Diagonalposition ablieferte, marschierten die Kölnerinnen schließlich doch noch ungefährdet und verdient zum ersten Saison- und Derbysieg.

„Wir haben das Spiel heute verdient gewonnen. Weil wir nie aufgehört haben an uns zu glauben und uns auch die Zeit genommen haben zurück ins Spiel zu finden. Gleichzeitig haben wir einen hohen Druck im Aufschlag geboten und dabei fast fehlerfrei agiert,“ resümiert Trainerin Katrin Kemper. „Wir haben den Kampf als Team gewonnen. Trotzdem müssen wir für das nächste Spiel gegen Aachen noch an einigen Stellschrauben, wie zum Beispiel an unserem Zusammenspiel von Zuspieler und Mittelblockern, drehen. Aber auch das werden wir als Mannschaft bewältigen.“

VB Damen II: Platz 5 erobert!

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Am vergangenen Sonntag ging es für die Mädels vom FCJ zum Auswärtsspiel nach Lüdinghausen. Dank der innigen Liebe zum Münsterland konnte sich die Mannschaft auch hier wieder über tatkräftige Unterstützung unseres treuen Münsteraner Fanclubs freuen.

Auch wenn kurz vor Spielbeginn der Klassenerhalt für beide Teams bereits feststand, versprach die Begegnung viel Spannung. Das junge Team aus Lüdinghausen wollte den 5. Platz verteidigen, die Kölnerinnen hingegen wollten den Schwung aus der Vorwoche mitnehmen, das unnötige Ergebnis aus dem Hinspiel vergessen machen und die Gäste in der Tabelle überholen, um einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern zu können.

Die Mädels vom FCJ erwischten vor allem dank druckvoller Aufschläge von Anna-Lena Krüger einen guten Start und führten schnell mit 7-2. Maren Beiderwellen und Denise von Pidoll am Aufschlag bauten die Führung auf 16-7 aus. Doch auch Lüdinghausen schlug extrem druckvoll auf und zwang die Kölnerinnen zur Auszeit. Der Vorsprung reichte aber, sodass der erste Satz mit 25-17 an den FCJ ging.

Trainerin Kemper warnte vor den jungen Lüdinghausenerinnen, die im Aufschlag und Angriff großen Druck ausüben konnten. Als ob sie es vorher gesehen hatte, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das junge Heimteam überzeugte mit schnellem Spiel, brandgefährlichen Einbeinern und 2m-Schuss-Bällen. Doch die Kölnerinnen blieben abgeklärt und punkteten neben harten Angriffen auch immer wieder mit platzierten Shots und Lobs. So überzeugte der FCJ am Satzende mit fehlerfreiem Spiel und konnte ein 21-22 zu einem 25-23 drehen.

(Grund zum Jubeln: Mit dem 3:0-Sieg ziehen Damen II an Lüdinghausen auf Platz 5 vorbei)

Die 2-0 Führung kannte man beim FCJ allerdings nicht nur aus dem Hinspiel bestens. Doch nachdem es in der vergangenen Woche bereits geklappt hatte, auch den dritten Satz souverän zu gewinnen, war das Selbstvertrauen zurück.
Nach einem ausgeglichenen Beginn war es wieder einmal Anna-Lena Krüger, die mit starken Aufschlägen die vorentscheidende Führung einleitete. Der Widerstand der Lüdinghausenerinnen schien gebrochen und die Mädels vom FCJ gewannen den 3. Satz mit 25-17.

Die Freude über die konstante Leistung und das 3-0 waren groß und auch die Trainerin war durchaus zufrieden. Damit stehen die Mädels vom FCJ nun auf dem 5. Platz. Auch im letzten Saisonspiel gegen Gladbeck sollen noch einmal drei Punkte her, um diesen Platz zu sichern und vielleicht noch eine kleine Chance auf den 4. Platz zu haben.
Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung!

VB Damen II: Volleyball total

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Das vergangene Wochenende sollte dieses mal aus nichts anderem bestehen außer aus dem Lieblingssport der Kölnerinnen: Volleyball. Am Samstag ging es zunächst zum Tabellenvorletzten nach Olpe, ehe das Halbfinale des Bezirkspokals am Sonntag in Aachen mit den Begegnungen gegen Neptun Aachen (Verbandsliga) und SSF Bonn (3. Liga) auf die Junkersdorferinnen wartete.

Priorität lag natürlich auf dem wichtigen Ligaspiel am Samstag. Olpe, mit dem Rücken zur Wand, auf dem 9. Tabellenplatz, mit 5 Punkten Rückstand auf den „rettenden“ Relegationsplatz musste alles in die Waagschale werfen. Mit einigen Veränderungen auf der FCJ Seite begann das Spiel auch direkt mit Vollgas. Zumindest auf der Olper Seite: Ein scheinbar unüberwindbarer Block und gute Aufschläge brachten die Mädels aus der Domstadt schnell zur Verzweiflung, sorgten für Unsicherheit und schließlich für die ersten beiden Satzverluste, an denen auch die Aufschlagserien der an diesem Tage zur Kapitänin ernannten Laura Kehe nicht viel ändern konnten.

Mit Umstellungen innerhalb der Kölner Mannschaft, als auch bei der Block-Feldverteidigung kam man im dritten Satz schließlich besser ins Spiel. Hinzu kam ein ungewollter Aufstellungsfehler vor Beginn des Satzes, bei dem die Mittelblockpositionen mit denen Außen-Spieler vertauscht worden war. Es hätte ein weiterer Rückschlag für die Junkersdorferinnen sein können, jedoch steigerte dieses Vorkommnis die Konzentration enorm und stellte sich als Weckruf heraus. Vor der großen, anfeuernden Fan-Kulisse gelangen nun die eigenen Aktionen besser. Shotschläge zeigten die Lücken der SFG auf und brachten den FCJ-Damen die nötige Sicherheit für mutige Angriffsschläge zurück. Zum Ende des Satzes war es dennoch Olpe die 22:24 in Führung lagen, ehe Anna Kadlec zum Aufschlag ging und bis zum 26:24 endstand servierte.

Die hinterließ bei den Gastgeberinnen eine deutliche Wirkung und auch das Publikum wurde zunehmend leiser. Auf Seiten der Kölnerinnen ging es nun so richtig los. Gute Aufschläge und platzierte Angriffe brachten Stimmung, Selbstbewusstsein und den Satzsieg (25:18).

Im Tie-Break schien schließlich der Druck zu groß und es kam zu Abstimmungsfehlern bei den Domstädterinnen. Bei 4:8 wechselte man die Seiten doch auch ein letztes Aufbäumen konnte die Niederlage nicht mehr abwenden und so unterlag man schließlich mit 10:15 und 2:3.

„Ich bin froh, dass wir nach dem 0:2 noch mal zurück gekommen sind und am Ende des dritten Satzes die Nerven bewahrt haben. Umso enttäuschender ist es natürlich, dass wir zum Schluss nur mit einem anstatt zwei Punkten nach Hause fahren,“ so Trainer Katrin Kemper. „Kommende Woche werden wir noch mal versuchen das agieren in Drucksituationen zu trainieren, denn nächste Woche Samstag müssen wir gegen Aachen punkten.“

Schon am nächsten Tag gab es die Gelegenheit den Vortag abzuhaken. Beim Bezirkspokal-Halbfinale traf man auf den Verbandsligisten Neptun Aachen. Eine Aufgabe bei der nichts anderes als ein 3:0-Sieg akzeptabel war.

Wie schon von Trainerin Kemper vorhergesagt, schafften es die Aachenerinnen zunächst den Spielfluss der FCJ-Damen mit ungewöhnlichen Aktionen und guten Angriffen über die Diagonalposition zu stören. Doch konzentriert und unbeirrt zogen die Kölnerinnen ihr Spiel auf und nutzen die Gelegenheit um allen Mannschaftsteilen Spielanteile zu verschaffen und sich auf den ungewohnten Ball einzustellen. Am Ende stand der geforderte 3:0-Erfolg auf der Checkliste (25:19/25:13/25:18).

Es folgte die Spiel gegen die Fortuna aus Bonn. Letztes Jahr war diese Begegnung noch das Berzirkspokal-Finale gewesen, welches die Junkersdorferinnen mit einem dezimierten Kader für sich entscheiden und somit den Pokal nach Köln holen konnten (3:1). Es versprach also ein spannendes Spiel zu werden.

Die Teams legten direkt los wie die Feuerwehr. Mutige Aufschläge mit dem ungewohnten Ball sorgten auf beiden Seiten für einige Serien. Bonn behielt zum Ende des ersten Satzes die Oberhand und gewann diesen denkbar knapp mit 25:27. Da sollte doch was gehen in diesem Wettbewerb, der seine eigenen Gesetze hat. Doch im zweiten Satz verschliefen die FCJ-Damen den Start so richtig (5:11, 8:18). Kemper wechselte auf der Zuspielposition Annika Stenchly für Kathrin Neitemeier ein und auf der Diagonalpositon kam Kapitänin Anna Kadlec für Viktoria Dörschung. Der frische Wind brachte einen kleinen Aufschwung, doch auch der zweite Satz ging an die Bonnerinnen (17:25). Im dritten war man wieder im Spiel (6:6) und konnte sogar in Führung gehen (17:15), doch beim Stand von 21:21 zog der Drittligist schlussendlich mit einer Aufschlagserie davon und sicherte sich den Finaleinzug.

„Es waren heute sehr gute Spiele meiner Mannschaft. Ich kann heute wirklich zufrieden sein,“ so Katrin Kemper.

Am Samstag kommt es zuhause gegen Aachen für die Junkersdorferinnen zum Spiel der Spiele. Ein Drei-Punkte-Sieg könnte den Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende sichern.

VB Damen II: Knappes 2:3 gegen den Tabellenzweiten

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Während ein Großteil der Köllner in der Innenstadt Karneval feierte hat die zweite Mannschaft des FCJ eine schwierige Woche mit einer knappen 2:3 Niederlage gegen das Team aus Werth/Bocholt abgeschlossen.

Die Mannschaft aus Bocholt machte von Anfang an mit schnellem Tempo über die Mitte und über Außen viel Druck. Durch eine stabile Annahme und platziere Angriffe über Diagonal konnten die Gastgeber mit den Bocholterinnen lange mithalten. Trotzdem waren die Mädels aus Werth/Bocholt mit zahlreichen an den Block angeschlagenen Bällen erfolgreicher und konnten den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden.

Der zweite Satz startet für die Mädels des FCJ besser. Die Annahme hielt stabil den weiterhin druckvollen Aufschlägen von Werth/Bocholt stand und sie konnten sich zunehmend im Angriff durchsetzten. Besonders über Außen fanden sie variable Lösungen um den Bocholter Block zu umgehen. Zudem bekamen die Mittelangreifer ihre dynamischen Gegenspieler besser in den Griff und konnten so das Spiel stabilisieren. Auch Bocholt hielt das Tempo und damit den Druck hoch und zog erst zu Ende des zweiten Satzes knapp den kürzeren mit 25:21.

Ähnlich verlief der dritte Satz. Im Mittelpunkt standen weiterhin Block und Abwehr, die durch gezielte Anweisungen von Trainerin Katrin Kemper an das schnelle Spiel der Bocholterinnen angepasst wurden. Die Mannschaft des FCJ spielte sich immer mehr in einen Flow und setzte den Annahmeriegel der Gegner mit starken Aufschlägen und platzierten Angriffen unter Druck. So konnten sie auch den dritten Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden.

Der vierte Satz war lange ausgeglichen. Druckvolle Aufschläge und eine weiterhin stabile Annahme ermöglichten es den Zuspielerinnen ihre Angreifer gut in Szene zu setzten. Wieder waren es die Außenangreifer die auf der Köllner Seite immer wieder Lücken im Bocholter Block fanden und ihre Größe geschickt ausnutzten. Doch auch Bocholt zeigte seine Klasse und warum sie verdient auf dem zweiten Platz der Tabelle stehen. Zwei Auszeiten gegen Ende des Satzes brachten die Mädels des FCJ aus dem Rhythmus und so ging der hart umkämpfte Satz mit 25:23 an Werth/Bocholt.

Also ging es wieder einmal in die fünfte Runde. Für die Mädels aus Köln eine mittlerweile bekannte Situation, trotzdem wollte man nach vielen knappen Ballwechseln und Sätzen die Punkte auf jeden Fall im Köln halten. Der Start in den verkürzten Satz galt eher den Bocholterinnen. Es gelang ihnen sich mit variablen Angriffen durchzusetzen und das Köllner Block – Abwehr System zu fordern. Durch eine starke Aufschlagserie von Anna Kadlec kämpften sich die Köllnerinnen zu einer 11:10 Führung. Zwei Auszeiten des Bocholter Trainers brachten die Gegner wieder in Fahrt und so ging der umkämpfte fünfte Satz mit 17:15 an die Gäste.

Insgesamt können die Mädels aus Köln sehr zufrieden sein mit ihrer Leistung. Dem dynamische und starken Team aus Bocholt wurden keine Punkte geschenkt und ein intensives und kräftezehrendes Spiel bot den Zuschauern viele spannende Ballwechsel.

Der Start war für die Mädels des FCJ nicht einfach. Viele Spielerinnen hatten zu Beginn des Spiels mit ihren Emotionen zu kämpfen. Dank der lautstarken Unterstützung der Fans konnten sie den Fokus immer besser auf das Spiel legen und sich über jeden Punkt freuen. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Mannschaft aus Werth/Bocholt bedanken die mit großem Respekt und Rücksicht in das Spiel gegangen sind.

Highlight des Tages war der heimlich einstudierte Flashmob nach dem Abpfiff zu Ehren unser leider verletzten aber immer präsenten Zuspielerin Annika Stanchly, die ihren 18. Geburtstag mit allen Gästen in der Halle verbracht hat!

VB Damen II: Souveräner Sieg Dank beständiger Leistung

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Die Volleyballerinnen des FCJ Köln Regionalligateams holten sich vergangenen Samstag heiß ersehnte 3 Punkte gegen den TuS Herten.

Mit großer Vorfreude blickte man dem Heimspiel am Samstagnachmittag im Sportzentrum Weiden entgegen, sollte es doch Dank der Tultras, der gegnerischen Fans, ein besonders Stimmungsvolles Match werden. Die Kölner Spielerinnen hatten noch zuletzt immer wieder damit zu kämpfen, ihre zeitweise sehr guten Leistungen ein komplettes Spiel unter Beweis zu stellen und wollten nun zeigen, dass man gewillt war die zu ändern.
Gesagt, getan.

Zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Junkersdorferinnern schon, das sie einen guten Tag erwischt hatten, dennoch gelang den Gästen jede Aktion und schnell lag man mit 4:10 und 16:20 hinten. Eine starke Aufschlagserie der Kölnerinnen, sorgte jedoch für den Ausgleich (22:22) und machte das Duell noch einmal richtig spannend. Der Druck wurde erhöht und die Punkte konsequenter zu Ende gespielt und zum Schluss stand der erste Satzgewinn des Tages auf Seiten der Gastgeber (24:26).

Spätestens jetzt zeigte Zuspielerin Katrin Neitemeier, die zuletzt mit überzeugender Trainingsleistung glänzte, dass sie die verletzte Annika Stenchly perfekt ersetzen konnte und drehte nun richtig auf. Angeheizt durch die tolle Stimmung der Tultras und immer häufigeren, einfachen Fehlern der Gegner merkte man, dass hier und mehr drin war in der Punktekiste.

(Gelang an diesem Tag einfach alles: Kapitänin Anna Kadlec (6) | ©ruhrsportfoto)

Das Zusammenspiel der Domstädterinnen klappte jetzt immer besser, besonders Kapitänin Anna Kadlec hatte einen Sahnetag erwischt und verwandelte dankend nahezu jeden Ball, der vor ihrer Nase landete. Und so war es auch die Kapitänin die im zweiten Satz bei 3:3 zum Aufschlag ging und den Ball erst nach Acht Punkten in Folge wieder abgab. Die Hertenerinnen waren nun bereits geschlagen und zeigten nicht mehr viel Gegenwehr und so ging auch der zweite Druchgang deutlich mit 25:15 an die Heimmanschaft.

Anders als oft in vergangenen Spielen nahm man Stimmung, Spaß und Selbstvertrauen auch in den dritten Satz mit und setzte den Appell von Coach Katrin Kemper weiter mutig zu agieren gekonnt um. Dank einer geschlossenen Teamleistung konnte auch Durchgang Nummer 3 auf dem Konto der Kölnerinnen mit 25:17 verbucht werden.

„Endlich ein richtiger 3:0 Sieg“, sagte Trainerin Katrin freudestrahlend nach dem Spiel und lobte eine tolle Mannschaftsleistung ihrer Mädels. „Alle haben super gekämpft und am Ende sind wir der verdiente Sieger“, so Kemper weiter.

VB Damen II: Ein Satz mit X, das war wohl nix

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Am vergangenen Sonntag fuhr die Damen 2 des FCJ Köln nach Geldern und war gewillt endlich mal wieder 3 Punkte nach Köln zu holen. Leider gelang dies nicht und sie mussten eine deutliche Niederlage hinnehmen. Sie unterlagen beim VC Eintracht Geldern mit 10:25, 13:25 und 15:25 klar in drei Sätzen.

Die Kölnerinnen kamen nicht ins Spiel und es wollte so gar nichts funktionieren. Auf keiner Position konnte die gewünschte Leistung abgerufen werden und es wurden zu viele Eigenfehler produziert. Im Gegensatz dazu konnte Eintracht Geldern sein Spiel aufziehen und zeigte eine solide Leistung.
So ging die Eintracht im ersten Satz schnell mit 2:5 und 5:14 in Führung. Geldern schaffte es immer wieder den Kölner Block anzutouchieren und somit zu punkten. Es waren aber vor allem die vielen Eigenfehler auf Kölner Seite, die der Eintracht viele Punkte brachten. Somit ging der erste Satz deutlich mit 9:20 und schließlich mit 10:25 an die Mannschaft aus Geldern.
Im zweiten Satz konnten die Kölnerinnen die Touchébälle besser verteidigen und es war mehr Kampfgeist in der Abwehr zu sehen, was sich auszahlte. Es wurden mehr Bälle als im ersten Satz im Spiel gehalten und die Ballwechsel wurden länger. Die Kölnerinnen konnten beim 2:4, 4:5 und 10:11 noch gut mithalten, doch dann schlichen sich wieder Fehler ein. Somit ging der Satz mit 11:22 und 13:25 wieder deutlich und verdient an Geldern.

Doch einen 0:2 Rückstand kennen die Kölnerinnen. Sie hatten solche auch schon aufgeholt und die Spiele dann sogar für sich entscheiden können. Somit hatte die Mannschaft trotzdem noch den Glauben hier Punkte mitzunehmen. Sie starteten diesen Satz wieder gut, mit 2:2 und 8:10, doch mussten auch im dritten Satz die Geldenerinnen davon ziehen lassen. Mit 11:19, 14:23 und schließlich mit 15:25 ging auch der letzte Satz an Geldern.
Geldern war an diesem Tag die bessere Mannschaft, gewann verdient mit 0:3 und sicherte sich die 3 Punkte. Bei den Kölnerinnen wollte so gar nichts funktionieren und die Mannschaft ist von ihrer Leistung enttäuscht, doch sie hofft, dass sie im nächsten Spiel einen besseren Tag erwischt und ihre gewohnte Leistung wieder abrufen kann. Die Junkersdorferinnen spielen nämlich am nächsten Samstag um 16 Uhr gegen den TuS Herten, bei denen sie in der Hinrunde mit 2:3 knapp unterlagen. Die Mannschaft hofft zudem, dass wieder viele Zuschauer den Weg in die Halle in Weiden finden werden.

Dabei waren: Annika S., Kathrin, Denise, Anna-Lena, Greta, Viktoria, Anna, Annika B., Anika, Laura, Maren, Kim und Trainerin Katrin

VB Damen II: Trainerin Kemper rotiert zum Sieg

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Von Thiemo Schnorr

Am vergangenen Wochenende reihte sich die 2. Damenmannschaft des FC Junkersdorf mit einem fulminanten Derbysieg in die Liste der siegreichen Junkersdorfer Teams ein. Nach dem Sieg der 1. Herren, sowie der 3. und 4. Damen, brachte das Team um Trainerin Kemper die Weidener Mehrzweckhalle ein weiteres Mal zum Jubeln.

Die Vorzeichen hätten durchaus besser sein können. Zwar konnte Trainerin Kemper endlich wieder aus den Vollen schöpfen, allerdings sorgten Krankheiten und Urlaubstage für eine nicht optimale Vorbereitung des gesamten Kaders. Dennoch waren die Mädels heiß auf das Spiel, konnte man Langenfeld im Hinspiel doch bereits im Tie-Break bezwingen und war sich sicher, dass die Tabellensituation vor dem Spiel (Langenfeld Platz 2, Junkersdorf Platz 6), wenig Aussagekraft besitzt.

Mit Entschlossenheit und viel Stimmung gingen beide Teams in den ersten Durchgang und es entwickelte sich sofort ein Duell auf Augenhöhe. Während sich Langenfeld auf ihre Erfahrenheit berufen konnte, sorgte Junkersdorf rund um Kim „Gummiwand“ Stemplinger mit spektakulären Block- und Abwehraktionen für Furore. Gegen Ende des Satzes schlichen sich dann allerdings doch noch zwei kleine Flüchtigkeitsfehler in das Kölner Spiel ein, welche der Tabellenzweite gnadenlos ausnutze und den Satz mit 23:25 für sich entschied. Der Stimmung sollte dies allerdings keinen Abbruch tun. Unverändert ging man in den zweiten Durchgang und machte dort weiter wo man aufgehört hatte. Wieder schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts, doch eine Punkteserie von Langenfeld sollte den Grundstein für den zweiten Satz-Sieg legen – dachte man. Obwohl der Gegner schon zur Mitte des Satzes beinahe uneinholbar davonzog, gaben sich die Domstädterinnen nicht auf und spielten sich in einen Rausch. Punkt für Punkt kämpfte man sich wieder heran und schaffte gegen Ende des Satzes sogar den Ausgleich. Doch Langenfeld setzte der aufkeimenden Hoffnung der Kölnerinnen schnell einen Dämpfer auf und holte sich mit zwei starken Blockpunkten auch den zweiten Durchgang (25:27).


(Coach Katrin hatte an diesem legendären Tag das richtige Händchen | © ruhrsportfoto.de)

Mit der drohenden 0:3 Niederlage im Hinterkopf mussten sich die Hausdamen erst einmal wieder sammeln, doch Trainerin Kemper fand in der Satzpause die richtigen Worte. „Mutig bleiben“ und „nichts mehr zu verlieren“ war die Devise und gepaart mit den richtigen Wechseln, sorgte Kemper für einen Umbruch im Team. Die Kölnerinnen legten los wie die Feuerwehr und erwischten die Gäste absolut kalt. Ein Ass hier, ein krachender Block da und schnell hatten man einen beachtlichen Punkteabstand gewonnen. Die Wechseltaktik trug Früchte: Youngstar Viki, sorgte auf der Diagonalposition für frischen Wind, während Greta der von der Skipiste direkt in die Halle gerutschten Denise in der Mitte des Satzes eine Auszeit gönnte. Auch Annika W. durfte nach langer Urlaubs- und Krankheitspause wieder ins Spielgeschehen eingreifen und alle Einwechselspieler standen ihren „Vorgängern“ in nichts nach. Das Team „Bank“ um Zuspielerin Kathrin und Kapitänin Anna sorgte mit kräftig Stimmung von außen für den Rest. Mit 25:22 zwang man Langenfeld in den vierten Durchgang. Dieser sollte wohl der entscheidende Satz werden. Zwar sorgte der gegnerische Trainer mit einer falschen Aufstellung kurzzeitig für Verwirrung in seinen eigenen Reihen, doch die erfahrenen Spielerinnen fingen sich schnell wieder. Trotzdem hatten die Kölnerin Gefallen am Gewinnen von Punkten gefunden und ließen den Gegnern erneut sehr wenig Chancen. Den Kampf der Coaches gewann Kemper auch in diesem Durchgang, blieb sie doch bei ihrer weiterhin erfolgreichen Denise-Greta Kombination und wechselte in der Satzmitte die bis dahin stark aufspielende Vicky für Kapitänin Anna zum Aufschlag aus. Belohnt wurde sie mit einigen wichtigen Assen und mit einem mehr als deutlichen Sieg (25:14). Mit einer beinahe identischen Aufstellung aus den beiden ersten, verlorenen, Durchgängen setzte Die Kölner Trainerin alles auf die „wir wollen unsere Fehler wieder gut machen“ Psychologie und wurde ein weiteres Mal belohnt. Langenfeld konnte nach einem Seitenwechsel bei 8:6 aus Kölner Sicht zwar mit 9:8 in Führung gehen, konnte dem Kölner Spiel-Rausch schließlich jedoch nichts mehr entgegensetzen. Die Einwechslung von Vicky für den Block sollte die letzte Einmischung der Trainerin sein, ehe sie, die Mannschaft und die höchst unterhaltenen Zuschauer mit einem 15:10 belohnt wurden.

Mit diesem Sieg in ihrem mittlerweile achten Tie-Break aus 11 Spielen drehten die Kölnerinnen eine fast verloren geglaubte und von Spannung nicht auszuhaltende Partie zu ihren Gunsten. Die gesamte Mannschaft hat sich dabei ein großes Lob verdient, denn sowohl Feld- als auch Auswechselspieler haben die ganze Zeit ihr bestes gegeben und waren jederzeit bereit ihr Team mit wichtigen Punkten und Aktionen zu unterstützen. Ein Sonderlob haben sich sicherlich Libera Kim die, wie immer, eine absolute Bank in der Abwehr war, sowie Trainerin Kathrin, die mit ihrem Wechselroulette mehr als ins Schwarze getroffen hat, verdient.

VB Damen II: Enttäuschender Punkt in Gladbeck

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Mit einer Rumpftruppe machte sich die zweiten Damenmannschaft des FCJ Köln zum zweiten Mal  auf den Weg Richtung Gladbeck. Der erste Versuch war aufgrund eines Schneechaos und eines kleinen Unfalls nur ein Versuch geblieben und so musste das Spiel nach Stunden auf der Autobahn schließlich abgesagt werden.

Mit nur einer echten Mittelblockerin gelang die Anreise dieses mal jedoch ohne Probelme. Auf der Mittelblockposition fand sich mit Außenangreiferin Maren Beiderwellen ein mehr als geeigneter Ersatz, hatte sie doch bereits am Anfang der Saison ihr Talent auf dieser Position unter Beweis gestellt. So kam es, dass durch den Krankheitsbedingten Ausfall von Anika Wucherer, einer weiteren Annahme-Außen, und der noch spontan angereisten Annika Brück (AA), die praktisch von der Skipiste in die Halle kam, die Junkersdorferinnen nur mit einer „echten“ Mitte und nur einer „echten“ Annahme-Außen ins Spiel starteten. Libera Lina Adams streifte sich außerdem ein Feldspielertrikot über und sollte als Annahmebank zur Stabilisierung in der Annahme beitragen.

(Konnte mit der Leistung ihres Teams nicht zufrieden sein: Trainerin Katrin Kemper. Foto: ©Ruhrsportfoto.de)

Der ausgeklügelte Plan von Trainerin Kemper ging zunächst gut auf. Direkt starteten die Kölnerinnen gut ins Spiel und konnten den ersten Satz insbesondere durch wenige Eigenfehler und viel Konstanz gewinnen (25:15). Doch auch dieses Spiel zeigte einen kurvenreichen Verlauf. Typisch für die kölner Mannschaft in dieser Saison. In den siegreichen Sätzen spielten sie überzeugend, kämpferisch und mutigund. Das zeigen auch die Spielstände deutlich: 1. Satz 25:15, 3.Satz 25:16). Mit dem erstarken des Gegners wurde man selbst nun passiv und der Kopf schaltete sich ein: Die sonst stabile Annahme wacklelte und die Eigenfehlerquote sowohl in den Aufschlägen als auch im Angriff trugen dazu bei, dass die Sätze 2, 4 und 5 (28:30, 19:25, 8:15) aus der Hand gegeben wurde.

„Auch mit diesem Kader hätten wir definitiv Gladbeck schlagen können. Aber wenn wir den 5. Satz verschenken, dann kann ich einfach nicht zufrieden sein,“ so Trainerin Katrin Kemper

Etwas positives gab es an diesem Tage ab dennoch: Die Tultras, die Fangruppierung des Regionalliga-Aufsteigers aus Herten, waren eigens zur Unterstützung der Kölnerinnen nach Gladbeck gekommen, doch auch sie konnten die Niederlage leider nicht verhindern. Dennoch: Vielen lieben Dank, Jungs!