Souveräner Sieg gegen den SV Wietmarschen (3:0; 25:17, 25:21, 25:19)

FCJ Köln II

Am vergangenen Sonntag zog es die Mannschaft um Florian Hannich nach Wietmarschen. Hier sollte es zum Show-Down der Hinrunde kommen, denn noch stand das Team auf einem der Abstiegsplätze. Ein Sieg würde der 2. Damen vom FCJ am Ende der Hinrunde einen Platz in der Tabellenmitte sichern.

FCJ Köln II

FCJ Köln II – 3. Liga

Hoch motiviert starteten die Mädels daher in den ersten Satz. Durch eine anfängliche Aufschlagserie von Mittelblockerin und erneuter MVP-Medaillen Gewinnerin Leonie Wienkämper setzten sich die Gäste mit einem deutlichen Vorsprung von 7:0 ab. Druckvolle und gezielte Aufschläge, auch von den anderen Spielerinnen, machte es der gegnerischen Annahme schwer, die Bälle nach vorne zu bringen. So konnten die eigenen Angreiferinnen aus einfachen Situationen immer wieder variabel eingesetzt werden. Deutlich gewannen die Junkersdorferinnen daher den ersten Satz mit einem 25:17.

Der zweite Satz war von schwankender Leistung geprägt. Zwar können Aufschläge und Abwehr wieder positiv hervorgehoben werden, doch zeitweise schlug auch Wietmarschen gut auf. Gute Blockaktionen und starke Aufschläge setzte die Mannschaft aus Köln oft unter Druck. So wechselte der Punktestand in Durchgang 2 immer wieder von einer Führung zu einem Rückstand. In der Crunchtime wurde es dann eng; die Gegner lagen mit einigen Punkten vorne (15:18). Doch durch taktische Wechsel vom Kölner Trainer gelang es seinem Team der Heimmannschaft das Punkten zu verwehren. Außerdem konnte Außenangreiferin Anika Wucherer seit ihrer Einwechslung nicht nur die gegnerische Libera (auch spätere MVP) aus ihrem Konzept bringen, sondern legte zusätzlich noch eine Serie hin, die dem Team unter anderem den zweiten Satzgewinn brachte (25:21).

Auch im dritten Satz war es eine Aufschlagserie von Anika Wucherer, die schon zu Beginn des Satzes die Führung sicherte. Eine stabile Annahme und schnelle Abwehrbewegungen führten dazu, dass die Angreiferinnen vom Zuspiel gekonnt eingesetzt werden konnten. Das Team um Coach Hannich sicherte sich Druchgang 3 mit 25:19. Drei weitere Punkte im letzten Spiel der Hinrunde sicherten den Tier-Maschienen einen Platz in der Tabellenmitte.

Mit einem 8. Platz zum Ende der Hinrunde hatte die Mannschaft bewiesen, dass sie in der dritten Liga richtig aufgehoben sind. Die Freude auf den Rückrundenstart ist groß. Auswärts treffen die Kölnerinnen nun auf das Team vom Blau-Weiß Aasee aus Münster. Im Hinspiel gelang den Kölnerinnen einen perfekten Ligastart. Mit einem 3:0 Sieg vor heimischen Publikum wurden die Münsteranerinnen zurück nach Westfalen geschickt. An diese Leistung wollen die Mädels wieder anschließen und einen Start in die Rückrunde perfekt machen.

Platz drei zum Ende der Hinrunde

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Die Hinrunde ist vorbei, der FC Junkersdorf steht auf dem dritten Tabellenplatz. Angesichts der oft problematischen Kadersituation – so musste Zuspieler Tim Kreuzer nach längerer Verletzungspause als Libero auflaufen – ist das eine gute Nachricht. Die schlechte Botschaft: Im letzten Spiel der Hinserie wäre mehr drin gewesen. Zwar gewinnt der FCJ mit 3:2 beim TV Hörde, lässt aber einen Punkte liegen. „In den ersten Sätzen waren wir nicht konzentriert genug. Der Aufschlag war zu schwach, da müssen wir dringend dran arbeiten“; kommentierte Trainer Konstantin Wechsler.

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Überwiegend positiv blickt die 1. Herren auf die Hinrunde zurück, bevor es nächste Woche im ersten Rückrundenspiel gegen den direkten Konkurrenten Delbrück um den zweiten Tabellenplatz geht.

Das zeigte sich bereits im ersten Satz. Die Gastgeber spielten solide, der FCJ-Express agierte zu fehlerbehaftet – 22:25 hieß es aus Sicht der Kölner. Im zweiten Durchgang brachte der Wechsel von Sebastian Schnorr (später MVP) neuen Schwung in das Spiel. Schnorr konnte die Annahme stabilisieren und platzierte seine Aufschläge konsequent auf das ausgemachte Ziel. Eine Aufgabe, der nicht alle Express-Spieler gewachsen schienen. Die 5:0 Führung zu Beginn ließ bereits erahnen, dass es am Ende deutlich werden könnte; was es mit dem 25:17 Erfolg auch wurde.

„Ich weiß nicht, woran es liegt, aber dann lassen wir wieder nach“, ärgerte sich Wechsler. Hörde wechselt ein wenig und kommt wieder besser ins Spiel. Mit der 2:1 Führung im Rücken und einem Vorsprung im vierten Satz liegen alle Trümpfe in der Hand der Gastgeber. Doch der FCJ kämpft sich zurück und erzwingt den Tiebreak. Dort startet Hörde wieder besser, führt beim Seitenwechsel 8:4 und kann den Vorsprung bis zum 10:6 halten. Dann zündet der Block der Junkersdorfer erstmals so richtig. Vier Blocks egalisieren die Hörder Führung. Dazu noch zwei Asse und plötzlich haben die Kölner Matchbälle, brauchen aber einige Anläufe bis das Spiel mit dem epischen Endstand von 23:21 vorbei ist. Zwischenzeitlich müssen sie auch noch einen Matchball abwehren.

Die Zwischenbilanz ließt sich positiv. Ein Satz fehlt zur Vize-Herbstmeisterschaft, die an die DJK Delbrück geht. Doch der FC Junkersdorf kann zufrieden sein mit der Hinserie, so sind die Abstiegsränge für den Aufsteiger in weiter Ferne. Ob und wie weit es nach oben gehen kann hängt maßgeblich mit dem ersten Spiel der Rückrunde zusammen, das noch in diesem Jahr ausgetragen wird: am nächsten Samstag beim direkten Konkurrenten Delbrück. „Unsere Marschrichtung für dieses Spiel ist keineswegs klandestin: Wir wollen drei Punkte“, sagt Kapitän Schnorr.

Protokoll der Mitgliederversammlung 18.10.2019

TOP 1

Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Vorsitzender Thomas Bartel begrüßt die anwesenden Mitglieder und übernimmt die Versammlungsleitung der Mietgliederversammlung für die Geschäftsjahre 2017/18 und 2018/19. Er stellt fest, dass die Einladung form- und fristgerecht erfolgt ist. Es sind 12 Vereinsmitglieder anwesend.

Nach §13, Ziff. 2 der Satzung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder anwesend ist. Da dies nicht der Fall ist, stellt die Versammlung entsprechend der Regelung in der Satzung die Beschlussfähigkeit unter den anwesenden Vereinsmitgliedern mit Einstimmigkeit her.

Es liegen keine weiteren Anträge zur Tagesordnung vor.

TOP 2

Geschäftsbericht des Vorstandes

Der Vorsitzende berichtet, dass der Verein im Zeitraum 2017 – 2019 einen erfreulichen Mitgliederanstieg zu verzeichnen hat und die Zahl der Mitglieder von 880 auf aktuell 1.119 Mitglieder angewachsen ist. Die Entwicklung ist auch insofern sehr erfreulich, da die Sporthallen z.T. durch die Unterbringung von Flüchtlingen in der Vergangenheit über einen längeren Zeitraum nicht nutzbar waren. Anfang 2020 werden ein Teil der Hallen des Sportzentrums Weiden wegen Renovierung geschlossen. Die Stadt Köln wird die genauen Schließzeiten sowie Ausweichhallen noch bekannt geben.

Ein Mitglied aus der Abteilung Volleyball Herren und Herr Voss, Abteilungsleiter Tischtennis, sprechen die nach wie vor schlechte Hallensituation im Kölner Westen mit fehlenden Trainingszeiten an. Thomas Bartel stellt die bekannte und leider schon lang andauernde Problematik nach aktuell geführten Gesprächen mit der Stadt Köln nachfolgend dar. Neue städtische Sporthallen werden nach der Fertigstellung vorrangig Sportmannschaften in den oberen Ligen zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang weist Thomas Bartel auf den Neubau eines Gymnasiums im Stadtteil Lövenich in der Zusestraße hin. Die geplante Fertigstellung soll im Jahr 2022 sein.

Zur Veranschaulichung der Vereinsentwicklung verteilt Bartel an die Anwesenden eine Über-sicht über die Entwicklung der Mitgliederzahlen in den Jahren 2017 – 2019 sowie zu den Einnahmen und Ausgaben, aufgelistet nach Abteilungen, für die Geschäftsjahre 2016/17 und 2017/18.

Der Vorsitzende erläutert die Bilanzen der beiden Geschäftsjahre mit Blick auf die einzelnen Abteilungen. Insgesamt ist ein sehr positives Vereinsergebnis zu verzeichnen:

Die Fußball-Jugend weist in beiden Jahren einen erfreulich hohen finanziellen Überschuss auf. An dieser Stelle wird der Abteilungsleiter, Herr Wald, für sein bereits über viele Jahre außerordentliches Engagement gelobt, in persönlichen Gesprächen immer wieder Spenden für die Abteilung Fußball-Jugend zu akquirieren.

Herr Wald berichtet über die Entwicklung im Bereich der Fußball-Jugend. Derzeit sind 3 Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet, mit vielen Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Die Mitgliedsbeiträge werden von Herrn Wald z.T. bar kassiert und eingezahlt. Der Zustand der Fußball-Ascheplätze im Sportzentrum Weiden ist nach wie vor schlecht und ein fehlender Kunstrasenplatz der Hauptgrund für zurückgehende Mitgliederzahlen seiner Abteilung. Eine Erhöhung der Trainergehälter ist unbedingt erforderlich, um das Qualitätsniveau bei der Betreuung der Mannschaften zu halten. Allerdings darf dies nicht durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge erreicht werden.

  1. Bartel legt fest, dass die Erhöhung der Trainergehälter im Fußball aus dem Überschuss der Abteilung Fußball-Jugend finanziert werden kann.

Die Abteilung Badminton weist eine stabile Entwicklung auf. Der Überschuss, der im Jahr 2016/2017 erzielt wurde, ist im folgenden Jahr für Sportausstattungen verwendet worden.

Die finanzielle Situation in der Abteilung 1. Volleyball Damen ist ausgewogen. Die Mannschaft spielt in der 2. Bundesliga und wird u.a. durch Eintrittsgelder und Sponsoren-Verträge als wirtschaftlicher Zweckbetrieb geführt. Die gesamte Abwicklung und Abrechnung erfolgt separat zum Vereinsbetrieb über Thomas Bartel.

In der Abteilung Volleyball Damen wurde ein Minus im Geschäftsjahr 2016/17 aufgrund steigender Mitgliederzahlen und Sponsorenverträge der 2. Damenmannschaft, nach Aufstieg in die 3. Liga, teilweise ausgeglichen.

Die Abteilung Volleyball Herren ist wirtschaftlich relativ konstant. Das entstandene Minus in

2016/17 wurde im Folgejahr 2017/18 durch Zuschüsse mehr als ausgeglichen. Durch den Aufstieg der 1. Herren in die 3. Liga fallen höhere Schiedsrichtergebühren und Trainergehälter an.

Die Abteilung Tischtennis zeigt sich stabil. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurde ein Überschuss erwirtschaftet. Im Folgejahr war das Ergebnis durch den Kauf von Tischtennisplatten ausgeglichen.

Die Abteilung Gymnastik, Eltern/Kind-Turnen ist nach wie vor mit der höchsten Mitgliederzahl aller Abteilungen zugleich die finanzielle Säule des Vereins. Die Abteilung verzeichnet den höchsten Zuwachs an neuen Mitgliedern und erwirtschaftet jährlich sehr erfreuliche Überschüsse.

Die Abteilung Wandern wurde mangels Mitgliedern aufgelöst.

Thomas Bartel führt aus, dass die Kosten des Vereins im ideellen Bereich jährlich etwa 30.000,00 € betragen. Insgesamt kam es im Geschäftsjahr 2016/17 es zu einem kleinen Überschuss von rd. 1.100,00 € und im Geschäftsjahr 2017/18 zu einem Überschuss von 9.800,00 €. Der Verein weist aktuell ein Eigenkapital von rd. 50.000,00 € auf. In 2018/19 werden voraussichtlich höhere Ausgaben als in den Vorjahren anfallen.

TOP 3

Bericht des Kassenprüfers

Der Vorsitzende informiert, dass er sich im Vorfeld der Versammlung mit dem für heute entschuldigten Kassenprüfer Herrn Eisenach getroffen hat und dass Herr Eisenach bei der Kassenprüfung für beide Geschäftsjahre keine Beanstandungen oder Auffälligkeiten festgestellt hat. Er hat die Kasse und die Belegführung als “ordnungsgemäß geführt” testiert.

TOP 4

Entlastung des Vorstandes

Auf Antrag aus der Mitgliederrunde wird der Vorstand für seine Tätigkeit in den Geschäftsjahren 2016/17 und 2017/18 einstimmig und en bloc entlastet. Dem Vorstand wird für die geleistete Arbeit gedankt.

TOP 5

Neuwahl des Vorstandes

Vorsitzender Bartel erklärt, dass sich der Vorstand in seiner derzeitigen Besetzung wieder zur Verfügung stellt. Weitere Vorschläge liegen nicht vor. Die Mitglieder wählen einstimmig, bei Enthaltung von T. Bartel und M. Emmerich, den Vorstand in der folgenden Besetzung:

  1. Vorsitzender: Thomas Bartel
  2. Vorsitzender: Martin Emmerich
  3. Schatzmeister:   Dr. Karl Bartel

Die gewählten Vorstandsmitglieder nehmen die Wahl an und bedanken sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen.

TOP 6

Neuwahl der Kassenprüfer

Für die Tätigkeit als Kassenprüfer werden vorgeschlagen:

  1. Peter Peters
  2. Florian Beckmann

Beide werden einstimmig, bei Enthaltung von Florian Beckmann, als Kassenprüfer gewählt und nehmen die Wahl an.

TOP 7

Erneuerung der Beitragsordnung

  1. Bartel informiert, dass es aus verwaltungstechnischen Gründen zukünftig keine Familien-mitgliedschaften und keinen Geschwisterbonus mit reduziertem Mitgliedsbeitrag mehr gibt. Auch kommt es zukünftig nicht mehr zu einer Beitragsreduzierung, wenn ein Mitglied das Sportangebot von zwei Abteilungen wahrnimmt.

Es ist eine Beitragserhöhung für die Abteilungen Fußball Jugend sowie Volleyball Damen und Herren angedacht. Es werden folgende Beiträge zur Diskussion gestellt:

Fußball Jugend – von bisher 10,00 € auf 15,00 € Monatsbeitrag

Abt. Volleyball   – von bisher 15,00 € auf 20,00 € Monatsbeitrag

Bartel begründet die Erhöhung in diesen Abteilungen mit steigenden Trainergehältern, wodurch die Qualität von Trainings- und Spielbetrieb gesichert wird.

Herr Wald, Abteilungsleiter der Fußball Jugend, lehnt diese Erhöhung für seine Abteilung vehement ab. Die angemeldeten Mitglieder sind größtenteils Flüchtlingskinder oder Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen, die nicht in der Lage sind einen höheren Beitrag zu bezahlen. Da Herr Wald seit Jahren Firmen- und Privatspenden für den Verein akquiriert, sollen die Mehrausgaben im Fußballbereich vom Spendenkonto oder einem jährlichen Abteilungsüber-schuss genommen werden, legt T. Bartel fest.

Es wird beschlossen, den Mitgliedsbeitrag nur für die Abteilung Volleyball Damen und Herren zu erhöhen.

Abteilungsleiter Tischtennis, Herr Voss, weist auf ein zusätzliches Ball-Geld von 10,00 € pro Mitglied/Jahr hin. Es wird überlegt dieses mit dem Mitgliedsbeitrag einzuziehen. Es wird entschieden, das Ball-Geld selbstständig in der Abteilung zu erheben.

TOP 8

Verschiedenes

Herr Voss beanstandet, dass die Duschen in der Ildefons-Herwegen Grundschule in Junkersdorf seit 2 Jahren defekt sind und befürchtet, dass Mitglieder deshalb zu anderen Vereinen abwandern könnten. Er selbst hat schon einige Male bei der Stadt darauf hingewiesen, aber keine Antwort erhalten. T. Bartel hat am kommenden Dienstag (22. Oktober) einen Gesprächstermin beim Stadtsportbund und will diese unzumutbare Beeinträchtigung nochmals vortragen. Weiterhin berichtet Herr Voss, dass der Bereich Tischtennis Jugend enorm ausgebaut werden könnte, wenn eine weitere Trainingszeit (Halle) zur Verfügung stehen würde. Er fragt nach einem Hallennutzungsplan der Ildefons-Herwegen Grundschule, der aber leider von der Stadt Köln nicht vorliegt.

Herr Voss spricht die Abwicklung mit evtl. mit der Tischtennisabteilung zustandekommenden  Sponsorenverträgen an. Thomas Bartel bittet dahingehend alle Anfragen an ihn weiter zu leiten.

Herr Siamopoulos von der neu gegründeten Abteilung “Fußballkindergarten” schlägt vor, dass die aktuelle Nutzung der Ildefons-Herwegen Grundschule mit allen Abteilungsleitern abgestimmt werden soll. So könnten kleinere Sportgruppen, wie z.B. die Gymnastikgruppe von Frau Hoff, in die von ihm selbständig aufgetanen Trainingsmöglichkeiten, wie z.B. die Turnhalle der Kita im Stüttgerhofweg, wechseln. Dafür könnte die frei gewordene Trainingseinheit in der Ildefons-Herwegen Grundschule der Tischtennis Jugend mit den dort vorhandenen Tischtennisplatten zur Verfügung stehen. Frau Hoff aus der Abteilung Gymnastik wird diesen Vorschlag ihrer Gruppe unterbreiten.

Herr Siamopoulos stellt die neu gegründete Abteilung “Fußballkindergarten” vor. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 3-7 Jahren und soll eine Ergänzung zum bestehenden Angebot der Abteilung Fußball Jugend gesehen werden. Trainingsort ist die Turnhalle der Kita im Stüttgerhofweg, aber auch die Jahnwiese, die Dachterrasse der Firma “Decathlon” in Marsdorf, oder die Rasenplätze am Salzburger Weg. Auch andere Trainingsmöglichkeiten, wie die Soccerworld in Lövenich, werden von Herrn Siamopoulos aufgezeigt.

Da diese Alternativen kostenpflichtig angemietet werden müssen, erhebt die Abteilung “Fußballkindergarten” einen Mitgliedsbeitrag von 25,00 € im Monat. Aktuell gibt es 10 Mitglieder. Herr Siamopoulos ist der Überzeugung, dass Eltern bereit sind für qualitativ gute Trainingsangebote einen höheren Beitrag zu bezahlen und sieht darin eine Möglichkeit, außerhalb der mangelhaften und spärlichen Angebote (Ascheplätze) der Stadt Köln den Vereinssport auszubauen.

Vorsitzender Bartel bedankt sich bei den anwesenden Mitgliedern für ihr Kommen und die konstruktive Zusammenarbeit der Abteilungen mit dem Vorstand.

Er schließt die Versammlung um 20:45 Uhr.

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 18.10.19 inkl. Unterschriften

NeujahrsCamp

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Liebe Vereinsmitglieder,

in den kommenden Winterferien bieten wir von dem FC Junkersdorf in der Soccerhalle von 10Pin ein Soccercamp zur Förderung unserer Jugend an. Gemeinsam mit mein-soccer-camp.de, ein spezialisierter Veranstalter für Fußballcamps aus Köln, haben unsere Nachwuchskicker die Möglichkeit, in der Ferienzeit ihre Fähigkeiten am runden Leder zu verbessern.

Die Feriencamps richten sich an alle fußballbegeisterten Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren. Das qualifizierte Trainerteam legt dabei großen Wert auf eine professionelle Anleitung, Hilfestellung sowie Technikschulung – individuell auf den jeweiligen Trainingsstand angepasst. Und selbstverständlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz – denn Ferienzeit ist Fun-Zeit!

Der Betreuungszeitraum ist von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr und besteht aus zwei Trainingseinheiten à 2 Stunden sowie ein ausgewogenes Mittagessen und Getränke. Alle Teilnehmer erhalten darüber hinaus ein exklusives Trikot sowie eine eigene Trinkflasche. Die Camps finden in der ersten Januarwoche statt.

Weitere Informationen zu den Fußballcamps finden Sie auf https://mein-soccer-camp.de/camps/nrw/fc-junkersdorf

3. Liga: Deutlicher Sieg gegen Emlichheim II (3:0, 26:24/25:21/25:18)

Zwei Wochen sind seit dem letzten Spiel gegen die Mädels vom SFF Bonn vergangen und Hannichs Mannschaft hatte genug Zeit, sich nach den vielen unglücklich gelaufenen Spielen wieder in die richtige Form zu bringen. Außer den üblichen Traningseinheiten, wurden die Drittliganeulinge auf mentaler Ebene von Martina Reske (MentalStrengh.de) in der Woche vor dem Heimspieltag gegen Emlichheim gecoacht, wodurch Unstrukturiertes in die richtige Bahn gelenkt wurde. Wichtig an dem Spieltag würde nämlich sein, die Struktur zu wahren und die Konzentration hochzuhalten, sodass man wichtige Punkte im Abstiegskampf mitnehmen konnte.

Großer Jubel auf Seiten der Kölnerinnen

Im ersten Satz schafften es die Kölnerinne schnell die notwenige Konzentration an den Tag zu legen. Starke und variable Aufschläge zeigten eine deutliche Verbesserung zu vorherigen Spielen und so wurden der Spielaufbau der Gäste früh gestört. Auch gute Block-Abwehr-Aktionen versprachen immer wieder eine Führung. Doch bis zum Ende des Satzes sollte es ein Kopf-an-Kopf-Renne bleiben, welches die Heimmannschaft dann aber schlussendlich für sich entscheiden konnte (26:24). Auch der zweite Satz versprach ähnlich zu verlaufen. Eine frühe Fünf-Punkte-Führung ließ den Mädels immer wieder Platz für kurze Verschnauf-Pausen und wie auch im ersten Satz konnte Trainer Florian Hannich in brenzligen Situationen auf seine Auswechselbank zurückgreifen (25:21). Der erste Punkt war damit gesichert, würde aber für eine bessere Position in der Tabelle nicht ausreichen. Dies ließ die Motivation für den dritten Satz nur umso größer werden. Ab Mitte des Satzes konnten sich die Kölnerinnen diesmal durchsetzen. Anfangs schien es ein knappes Rennen zu werden, doch nach einigen Wechseln und vielen stark umkämpften Abwehraktionen schlugen die Mädels nochmal erneut auf. Die Außenangreiferinnen kamen oft durch clevere Shots oder Driveschläge am gegnerischen Block vorbei. Auch Hannah Bolsius, die an diesem Wochenende von dem Trainer der Gäste zur MVP gewählt wurde. Druchgang drei konnte die Heimmannschaft dann mit einem deutlichen 25:18 für sich entscheiden. Damit wurden drei Punkte auf das eigene Konto gutgeschrieben und die Aussicht auf einem Tabellenplatz in den mittleren Rängen rückt in greifbare Nähe. Mit einem positiven Gefühl aus dem vergangenen Wochenende starten die Kölnerinnen in eine neue Trainingswoche, um sich konzentriert auf das letzte Spiel der Hinrunde auswärts in Wietmarschen vorzubereiten. Die Mannschaft steht momentan mit einer schlechteren Bilanz auf den Abstiegsplätzen.

Einen besonderen Dank nochmals an Martina Reske, die das Team nicht nur mental gestärkt hat, sondern auch auf der Trainerbank eine wichtige Rolle an diesem Spieltag einnahm. Außerdem auch vielen Dank an das Team von „V-Block“, die unseren Fans am Samstagnachmittag durch einen Stand mit ihren Produkten eine Besonderheit geboten haben.

Das Kölner Lazarett erkämpft sich die nächsten 3 Punkte

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Die Vorzeichen standen personaltechnisch schon mal besser beim FCJ Köln Männervolleyball, sind aber im Verlauf der letzten Wochen keine Besonderheit gewesen, sondern momentan leider bittere Normalität. Wer vor der Saison noch über einen 16-Mann Kader gelächelt und gesagt hat, dass das doch nicht nötig sei, wird am Samstag Abend beim Primetime-Volleyball im Weidener Schulzentrum leicht verwundert geschaut haben. Bedingt durch Verletzungen und Krankheit standen lediglich 8 Spieler zur Verfügung, sodass aus Reihen der starken Jugendarbeit mit Till Korreck (im Bruderduell mit Ex-FCJ’ler Basti Korreck) und Niklas Henseler Verstärkung kam.
Nichtsdestotrotz hatte man sich vorgenommen im letzten Heimspiel des Jahres seine weiße Weste in heimischer Halle zu wahren und die unglückliche Niederlage in Lüneburg vor zwei Wochen vergessen zu machen.

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Freude nach dem erkämpften Heimsieg, trotz dezimiertem Kader.


Zu Gast war der PTSV Aachen, der zu den arrivierten Teams der Dritten Liga West gehört.
Coach Konstantin Wechsler schickte zum vierten Mal in Folge nahezu die selbe Starting-Six aufs Feld, hatte allerdings auch nur wenige Alternativen.
Trotz gutem Beginn in Satz 1 und zwischenzeitlicher 5-Punkteführung, zog Aachen vor allem in der Crunch-Time durch starke Aufschläge und eine geringere Eigenfehlerquote noch an den Kölnern vorbei.
Die Sätze 2 und 3 gingen jeweils zu -20 an die Heimmannschaft, da man es schaffte sich vor allem auf den starken Mittelblock der Aachener einzustellen und in der Lösungsfindung im Angriff wieder gewohnt stark agierte.
Der vierte Satz war bis zum Ende ausgeglichen bis das Spiel vermutlich leider durch eine unglückliche Aktion des Schiedsgerichts vorentschieden wurde und somit der fünfte Heimsieg verbucht werden konnte.

MVP wurde, kann man ihn noch als Interims-Außenangreifer titulieren (?), Christian Gosmann, der den Aachenern vor allem auf Grund seines krachenden Einerblocks zum Matchgewinn und einer 90%igen-Angriffsquote in Erinnerung bleiben dürfte.
Aachen hätte nach der guten Leistung durchaus mehr verdient als mit leeren Händen die Heimreise anzutreten.

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MVP´s Dirk Pietzonka (Aachen) und Christian Gosmann (Köln) zusammen mit unserem Partner Niklas Rademacher von V-Block.

Fazit: 3 Punkte und nach wie vor die Chance auf die Vize-Herbstmeisterschaft. 
Die nächsten beiden Wochen werden für den weiteren Saisonverlauf sehr zielgebend sein. Am kommenden Samstag geht es zum TV Hörde, den man in diesem Jahr auch schon aus dem WVV-Pokalhalbfinale kennt. Die Hörder Mannschaft ist bisher die einzige, die dem Tabellenprimus Lüneburg eine Niederlage zufügen konnte.
In der darauffolgenden Woche kommt es zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit zum Duell mit dem Zweitligaabsteiger Delbrück. Das Hinspiel vor wenigen Wochen konnten die Aufsteiger aus Köln knapp mit 3:2 gewinnen.

3. Liga: Entwicklung statt Stillstand; knappe Niederlage im rheinischen Derby

FCJ Köln - MVP Leonie Wienkämper (10)

Am Sonntag stand für die Drittliga Damen des FC Junkersdorf das rheinische Derby gegen den SSF Fortuna Bonn an und damit auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Im Pokal konnten die Kölnerinnen die Begegnung für sich entscheiden und waren hoch motiviert diesen Erfolg zu wiederholen.

FCJ Köln - MVP Leonie Wienkämper (10)Bereits beim Aufwärmen schwankte die Stimmung zwischen Sympathie und einer sich aufbauenden spielerischen Aggressivität gegen den Gegner. Doch war im ersten Satz nicht viel von der Aggressivität zu sehen. Bonn setzte die Kölner Annahme von Beginn an durch harte Aufschläge unter Druck. Zwei frühe Auszeiten von Trainer Florian Hannich stabilisieren zwar die Annahme, doch schaffen es die Angreifer nicht die Punkte am Netz für Köln zu verbuchen. Bonn spielt sich weiter in den Flow und entscheidet den ersten Satz deutlich mit 25:16 für sich.

Nun heißt es abhaken und weiter machen. Kölns Trainer Florian Hannich wechselt zum zweiten Satz radikal auf fast allen Positionen und ermöglicht dem Team so einen Neustart. Und der gelingt! Die Abwehr steht nun besser und auch am Netz setzen sich die Kölnerinnen mutig durch und gehen früh mit 7:2 in Führung. Vor allem Maren Beiderwellen stabilisiert die Annahme und hält gemeinsam mit Libera Kim Tao in der Abwehr den Angreifern den Rücken frei. Erst zum Ende des zweiten Satzes sind es die Bonnerinnen, die am längeren Hebel sitzen und den Durchgang mit 25:23 knapp für sich entscheiden.

Im dritten Satz sind es dann vor allem die Kölnerinnen, die den Gegner durch platzierte und harte Aufschläge und eine starke Block-Abwehr unter Druck setzen. Zwar beschert die Bonner Libera und spätere MVP Lina Adams ihrem Team eine beeindruckende Abwehrleistung, doch kommen die Angreiferinnen nicht an der Kölner Mittelblockerin Leonie Wienkämper vorbei. Köln schafft es bis zum Ende den Druck aufrecht zu halten und entscheiden den Durchgang verdient mit 25:21 für sich.

Nun scheint der Bann gebrochen und Köln will mit dem vierten Satz die Verlängerung im Tiebreak und somit die Chance auf zumindest zwei der rheinischen Punkte erzwingen. Variable Angriffe und gute Blockaktionen verschaffen Köln erneut eine frühe Führung. Das Team hat sich nun deutlich besser auf den Gegner eingestellt und hat die Angreifer in Block und Abwehr unter Kontrolle. Doch ist es am Ende die Bonner Mittelblockerin, die in der Crunchtime Mut beweist und fast jeden Ball in der Kölner Feldhälfte versenkt. Damit bleiben die entscheidenen Punkte zum Sieg in Bonn und leider auch die rheinischen Punkte für das Siegeskonto.

„Wir haben uns heute spielerisch stark entwickelt und gekämpft, trotzdem müssen wir in den entscheidenen Phasen noch mehr Druck machen und aggressiver spielen“ resümiert Trainer Florian Hannich das Spiel. Mit der Niederlage liegen die Kölnerinnen auf dem 11. Tabellenplatz und muss sich von nun an mit dem Abstiegskampf auseinander setzen.

Auf Augenhöhe im Spitzenspiel

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Nicht immer war die Abwehr der Junkersdorfer so geordnet wie hier. Am Ende steht nehmen die Herren vom FCJ einen Punkt mit nach Köln.

Der FC Junkersdorf ist das erste Team überhaupt, dem es gelungen ist, der SVG Lüneburg II einen Punkt abzunehmen. Die 2:3 Niederlage legte aber auch offen, warum die Lüneburger an der Spitze der 3. Bundesliga stehen. Nach einer 2:0 Führung des FCJ drehte die SVG auf, während Junkersdorf nachließ.

Dabei war der Start ins Spiel durchaus verheißungsvoll – trotz einer schwierigen personellen Situation. Dazu konnte Trainer Konstantin Wechsler die Reise in den hohen Norden nicht mitmachen, wodurch Sebastian Schnorr neben seinem Interims-Kapitänsamt auch als Trainer fungierte. Mit einer konzentrierten Leistung, besonders im eigenen Sideout, startete Köln in das Match. Lüneburg brauchte etwas, um in die Partie zu kommen. Bis Mitte des Satzes sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, bis Junkersdorf gegen Ende die ersten Breaks setzen und den Satz für sich verbuchen konnte. Auch nach dem Seitenwechsel spielte der FCJ-Express weiter im Stile einer Spitzenmannschaft und ließ sich auch nicht von zwischenzeitlichen Rückständen beeindrucken.

Auch die Aufholjagd der Gastgeber – von 21:24 auf 25:24 – konnte Köln nicht beeindrucken. Mit 28:26 wurde auch dieser Satz gewonnen. Von dem Punkt an kippte das Spiel. Junkersdorf verlor peu a peu die Nerven und Lüneburg steigerte sich von Punkt zu Punkt. Der dritte Durchgang ging klar an die SVG, der vierte etwas knapper. „In der Phase verlieren wir das Spiel. Wenn wir einfach das weiter machen, mit dem wir bis dato erfolgreiche waren, gewinnen wir“, analysierte Schnorr nach der Partie.

Doch im Tiebreak meldete sich der FCJ zurück. Eine Aufschlagserie zum 4:0 zwingt Lüneburg früh zur Auszeit. Auch zum Seitenwechsel waren die Gäste weiter obenauf (8:5) – und blieben bis zum 13:10 vorne. Wie in der Folge ganze fünf Breaks noch an die Gastgeber gehen konnten, blieb vielen Junkersdorfern im Nachhinein ein Rätsel. Die Annahme wackelte und die Lösungen im Angriff waren nicht mehr so überlegt wie in der Phase davor. Mit einem Block beendete die SVG das Spiel und festigt seine Tabellenführer-Position.

Der FCJ nimmt als erstes Team einen Punkt mit aus einem Spiel gegen Lüneburg und bleibt ebenfalls voll dabei im Verfolgerrennen.

Stark gekämpft gegen Zweitligaabsteiger SF Aligse (1:3)

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Nach einer langen Phase der Auswärtsspiele durfte sich das Kölner Publikum nun endlich wieder auf ein Heimspiel der zweiten Damen aus Junkersdorf freuen. Es versprach schon vorher ein spannendes Spiel zu werden, da nun Absteiger und Aufsteiger erstmals aufeinandertrafen; und wie die Liga immoment spielt, kann jeder gegen jeden gewinnen. Trainer Hannich konnte daher seinen Spielerinnen deutlich die Aufregung nehmen, indem er vorher von einem Spiel sprach, in dem man „nur gewinnen konnte“.

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MVP Greta Günnewig (9) – Foto: Nina Zimmermann/Volleyballfreak

Trotzdem wollte die Nervosität auf der eigenen Seite anfangs nicht wirklich weggehen. Zwar hielten die Kölnerinnen gerade in der ersten Phase des Satzes gut mit aber nach einem 8:11 folgte schnell ein 11:22, was unter anderem dem starken Aufschlagspiel der Gegner geschuldet war. Auch der zweite Satz sah ähnlich aus. Anfangs konnten die Gäste noch durch variable Angriffe der Heimmannschaft und guter Blockarbeit zurückgehalten werden, aber Unkonzentriertheit und aufeinander folgende Individualfehler machten es schwer, weiterhin mitzuhalten (17:25). Nach diesen beiden Sätzen hätte wohl kein Zuschauer mehr an einem klare 0:3 für den SF Aligse gezweifelt. Doch mit einer derartigen Leistung wollte Hannichs Team die Punkte im Heimspiel nicht einfach abgeben. Und das zeigte sich im dritten Satz. Die Spielerinnen aus Aligse rechneten wahrscheinlich auch schon mit einem Sieg, doch präzise und druckvolle Aufschläge ließen einen frühen Vorsprung der Heimmannschaft zu. Durch den Satz hinweg schafften es die Gäste nicht, den Rückstand wieder aufzuholen. Vorne im Angriff schaffte es besonders Diagonalangreiferin und spätere MVP Greta Günnewig seit ihrer Einwechslung, den Ball immer wieder auf der gegnerischen Seite zu versenken. Kämpferische Aktionen in der Feldabwehr setzen zudem Grundlage für mögliche Punktgewinne. Nachdem die Heimmannschaft nun endlich im dritten Satz den Zuschauern das gewünschte Spiel bieten konnten, schlossen sie im vierten Satz daran an. Diesmal war es aber ein umkämpftes Spiel, welches von vielen Gleichständen geprägt war. Nach einem Satzball der Tiermaschinen fingen sich die Gegner jedoch wieder und behielten in den Crunch-Time den kühleren Kopf (26:28).

Zwar wäre natürlich am Ende mehr drin gewesen, aber dennoch zeigten sich die Junkersdorferinnen gegen den Absteiger aus der zweiten Liga durchaus in einem angemessenen Licht. Daher war eine Niederlage am Ende keine Schande, sondern besiegelt nur die Motivation für die nächsten Spieltage. Dann heißt es wieder „ran an die Punkte“, denn mit der jetzigen Platzierung geben sich Hannich und sein Team nicht zufrieden. Die Leistung von einigen Spielen zeugt nämlich davon, dass sich die Mannschaft durchaus in der 3. Liga sehen lassen kann. Dies wollen sie im nächsten Spiel gegen den SSF Bonn zeigen. Das Derby steht für die Junkersdorferinnen unter einem guten Stern, denn sie konnten bereits letzte Saison in einem Pokalspiel den Sieg mit nach Hause nehmen.

5-Punkte-Ausbeute beschehrt Platz 2

Sieg vs Lintorf

Nach dem zweiten gewonnen Satz gegen Delbrück schien eine beeindruckende Serie zu halten. Es wäre der vierte 3:0 Erfolg in Serie gewesen. So wurde es schließlich „nur“ der fünfte Sieg in Folge, am Ende eines erfolgreichen Wochenendes. Im ersten Spiel am Samstag gegen Mitaufsteiger Lintorf gab es den eindeutigsten Sieg der Saison. Die überforderten Gäste trafen auf ein mit höchster Konzentration agierenden FCJ, der in keinem Satz auch nur einen Hauch von Zweifeln aufkommen ließ.

Sieg vs Lintorf

Besonders erfreulich war die Leistung von Libero Christian Gosmann, der nach einer langwierigen Schulterverletzung erstmals wieder angreifen konnte und seine Sache sehr gut machte. Wie auch seine beiden Annahmekollegen Tim Burwitz, der Gosmann als Libero ersetzte und Kapitän Sebastian Schnorr. Aus diesem sehr sicheren Annahmeriegel verteilte Jan Ruetz die Bälle sehr variabel und seine Angreifer hatten zu keinem Zeitpunkt Probleme, sich gegen den Lintorfer Block zu behaupten.

Am Sonntag sollte mit Zweitligaabsteiger Delbrück eine kniffligere Aufgabe auf den FCJ warten. Das bewahrheitete sich in den ersten beiden Sätzen nur zum Teil. Köln machte dort weiter, wo sie gegen Lintorf aufgehört hatten. Im Sideout leistete man sich im Prinzip keinen Fehler, dazu konnten mit dem Aufschlag und der Feldabwehr immer wieder Breaks vorbereitet werden. „Schade, dass wir das Niveau danach nicht halten konnten“, ärgerte sich Trainer Konstantin Wechsler.

Dazu spielte die DJK jetzt besser ab dem dritten Satz, der deutlich an die Gäste ging. Enger verlor der FCJ-Express den vierten Durchgang, in den man sich hervorragend zurückgekämpft hatte. Am Ende wurden die Ballwechsel immer spannender und intensiver – mit dem besseren Ende für Delbrück. „Der Tiebreak war dann wieder wie der Beginn der Partie. Wir waren stets in Front und konnten uns irgendwann absetzen“, so Wechsler. Den ersten Matchball der Partie verwandelte der FCJ, der sich nach dem erfolgreichen Wochenende auf dem zweiten Tabellenplatz festsetzt.