Unsere Beachmaschinen Viki, Leo und Lucas bei den Deutschen Beachmeisterschaften U17/18

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Am vorletzten Wochenende ging es für unsere Jungs Leo und Lucas sowie Viki an den heißesten Tagen des Sommers (bis zu 38°) zur Deutschen Meisterschaft U18 nach Magdeburg.

Für unsere Jungs ging es darum, schon einmal DM-Luft am hohen Herrennetz zu schnuppern. Diese erwies sich dann auch erst einmal als zu dünn. In der Vorrunde waren alle Gegner zu stark und nach drei 0:2 Niederlagen, wobei bei allen Spielen akzeptable Leistungen gezeigt wurden, konnte man am zweiten Tag nur noch den unteren Baum des Turniers bespielen. Hier konnten jedoch vier von fünf Spielen gewonnen werden. Das kleine Finale um Platz 17 musste mit 15:17, 11:15 leider an das Berliner Team Kössler/Koßmann abgegeben werden.

Bei den Mädchen hatte sich Viki mit ihrer Partnerin Kaia Baker bis ins Halbfinale vorgekämpft. Hier verpasste das Team den Einzug ins Finale gegen die späteren Turniergewinnerinnen Weiß/Winkler aus Bayern 17:19; 15:11; 18:16 nur denkbar knapp. Auch das anschließende Spiel um Platz drei ging mit 15:10; 17:15 an Finteis/Kohn aus Baden-Württemberg. Somit mussten Viki und Kaia mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen.

Ganz anders die Erwartungen unserer Boys eine Woche später bei der DM U17 in Haltern. An fünf gesetzt auf 13 gelandet, so die einfache Betrachtung. Aber der Reihe nach. An Tag eins hatten unsere Beachboys die Vorrunde mit drei Siegen souverän auf Platz eins abgeschlossen. Am zweiten Tag musste das junge Team erfahren, wie krass der Double-Out Modus zuschlagen kann. Im ersten Spiel musste man eine 0:2 Niederlage gegen die späteren Bronzemedaillengewinner Aust/Nennhuber aus Bayern hinnehmen, um dann im Loserbaum auf das zweite westdeutsche Team Dörpinghaus/Schluse zu treffen. Für beide ging es um den Verbleib im Turnier. Letztlich setzten sich die beiden Bocholter diesmal klar durch, und für Leo und Lucas war das Turnier zu Ende.

Aufgrund von hervorragenden Ergebnissen in der abgelaufenen Beachsaison kann man trotzdem von zwei gelungenen DM-Teilnahmen sprechen, hat man doch gesehen, wohin die Reise gehen soll. Nun gilt es für die nächste Saison die Leistung zu steigern, will man doch in die Fußstapfen von Luis Henrichs (BuPO Sieger 2016) treten.

Nach 30 Turniertagen am Beach sind die beiden Sunnyboys schon wieder scharf auf die kommende Hallensaison, wo beide, im Jugend- und Herrenbereich, mit ihren Teams und Trainern die nächsten Erfolge anstreben.

Viki wird noch die DM der U19 in Kiel spielen, bevor auch sie sich ihrer ersten Zweitligasaison widmen wird.

Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass auch die Jüngsten aus unserem Verein sich in dieser Saison den Herausforderungen einer Westdeutschen Beachmeisterschaft gestellt haben. Alina und Linus Pütter hatten sich für die ersten Westdeutschen Beachmeisterschaften U14, die in Duisburg-Rumeln ausgetragen wurden, qualifiziert. Jungen, Mädchen und Mixed Teams traten hier gegeneinander an. Unsere Junkersdorfer Nachwuchsmaschinen kamen zwar über Platz 13 noch nicht hinaus, zeigten aber, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

Unser Manager Martin zeigte sich auch mit dem Gesamtergebnis der abgelaufenen Beachsaison im Jugendbereich sehr zufrieden und weist darauf hin, dass das Beachvolleyballspiel der einzelnen Teams und Spieler letztlich privat organisiert und keine Vereinsangelegenheit ist. Es wird zwar allgemeines Training im Sand in der Hallen-Offseason angeboten, gehört aber nicht zum Kerngeschäft der Volleyballabteilung des FCJ. Vielleicht ändert sich dies in Zukunft, wenn die Beachsaison weiterhin so erfolgreich und mit viel Motivation von unseren Jugendlichen angegangen wird. Großer Dank geht hier auch an die Gebrüder Schnorr, welche die zwei Beachtrainingseinheiten geleitet und damit die Grundlage in den Sand gelegt haben.

Fotos: Helmut Keiling

Bundespokal Beachvolleyball der U16

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Unsere U16 Beachmaschinen vom FCJ Jugendexpress verpassen beim Bundespokal in Damp denkbar knapp einen Podestplatz.

Leo Bernsmann und Lucas Ovelhey haben ihre erste Ferienwoche in Damp an der Ostsee verbracht. Der Grund war der vom DVV ausgetragene Bundespokal Beach für Spieler und Spielerinnen in der Altersklasse U17. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen in den WVV Beachmeisterschaften hatte der Landestrainer Ralph Bergmann die beiden als Nachwuchsteam nominiert und sogar als WVV Team 1 gesetzt. Leo und Lucas, die im Sand für Beach & Volley Marl aufschlagen, rechtfertigten ihre Nominierung durch das Abrufen von sehr guten Leistungen und belohnten sich und den WVV mit einem hervorragenden vierten Platz.

So verlief der Weg unserer Jungs auf Platz vier:

Baden-Württemberg 2:0
Sachsen 2:0
Bayern 0:2
Berlin 2:1
Mecklenburg Vorpommern 2:0
Baden-Württemberg 2:0
Baden-Württemberg 0:2 (die späteren BuPo Sieger)
Sachsen 2:0
Halbfinale Bayern 0:2
Spiel um Platz 3 gegen Schleswig-Holstein beide Sätze zu 13 verloren!


Die anderen Teams vom WVV belegten die Plätze 9 und 17 von insgesamt 32 teilnehmenden Mannschaften.

Bei den Mädchen wurden die Plätze 3, 9 und 13 belegt.

Im Läderranking belegte der WVV hinter Bayern und Baden-Württemberg Rang 3.

Bevor unsere Beachmaschinen in zwei Wochen bei der DM U17 in Haltern aufschlagen, geht es vorher noch nach Magdeburg. Hier haben die beiden sich einen Startplatz bei der DM U18 aufgrund ihres zweiten Platzes bei der Westdeutschen Meisterschaft erarbeitet.

In Magdeburg wird auch Viktoria Dörschug aus unserer ersten Damenmannschaft, die im Sand für DJK TuSA06 Düsseldorf aufschlägt, mit ihrer Partnerin Fiona Baker aus Minden an den Start gehen.

Wir wünschen beiden Teams gutes Gelingen.

Westdeutsche Meisterschaften U16 im Beachvolleyball

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Showdown in Marl

Zum erwarteten Showdown zwischen den Teams Len Bever/Julian Winterscheidt und Leo Bernsmann/Lucas Ovelhey kam es am Samstag bei den westdeutschen Beachmeisterschaften in der Altersklasse U16. Len und Julian hatten sich berechtigte Chancen auf den Titel ausgerechnet, hatten sie im Vorfeld das Meisterteam doch zweimal bezwingen können. Aber nach starken Vorrundenspielen beider Teams musste man den neuen Meistern, die die Nachfolge des Junkersdorfer Teams Lars Stenchly und Tom Gröning antraten, zum klaren Titelgewinn gratulieren.

Den dritten Platz konnte sich Moritz Selle mit seinem Partner Tolga Gökce aus Hörde sichern und damit wurden alle drei Podestplätze mit unseren Jugendspielern besetzt. Moritz Schipp kam mit seinem Partner Marten Kindermann (westdeutscher Meister U14 Beach) aus Rumeln auf einen beachtlichen neunten Platz. 

Bei den Mädchen erkämpfte sich Klara Guntermann mit ihrer Partnerin Eva Friedberg aus Erkelenz den siebten Platz.

Am Sonntag ging es dann in der Altersklasse U18 weiter. 

Herausragende Ergebnisse hier, Leo und Lucas konnten den zweiten Platz belegen und Viktoria Dörschug mit ihrer Partnerin Kaia Baker aus Minden den ersten Platz bei den Mädchen.

War der erste Platz von Viktoria, unserer zukünftigen SnowTrex Spielerin, und Kaia sicherlich keine große Überraschung, muss man die Leistung von Leo und Lucas besonders anerkennen, da sie sich die Platzierung in einem stark besetztem Feld, in einer für sie höheren Altersklasse, gegen namhafte Gegner erkämpft haben. Westdeutsche Meister wurde das auf Sand spezialisierte Team Max Lübbert und Niklas Held.

Tom Gröning und Len Bever erreichten den fünften und Niklas Henseler mit Till Korreck den siebten Platz.

Bei den Mädchen spielte noch Klara Guntermann mit Melisa Demirer aus Düsseldorf (Platz 7) und Liessa Bever mit Svenja Gottschick aus Leverkusen (Platz 13).

Schon eine Woche zurück liegen die Beachmeisterschaften in der Altersklasse U19.

Starkes Ergebnis hier, der dritte Platz von Lucas Ovelhey mit seinem Partner Moritz Lembeck aus Münster. Weitere Platzierungen mit Junkersdorfer Beteiligung, Paul Selle mit Till Korreck, Platz 5 und Tom Gröning mit Tolga Gökce aus Hörde Platz 7.

Bei den Mädchen Emma Bernsmann mit Luzie Wiedeking aus Essen, Platz 5, Liessa Bever mit Zarah Pischnamazzadeh, Platz 9 sowie Klara Guntermann mit Melisa Demirer, Platz 13.

Wir gratulieren allen Spielern und Spielerinnen, die sich für die Westdeutschen Meisterschaften Beach qualifiziert und sich dem Wettkampf gestellt haben.

Am Rande der U18 Meisterschaft wurde unserem Vereinsvorstand Martin Emmerich, der an allen Tagen vor Ort war, um sich ein Bild von den Leistungen unseres Nachwuchses zu machen, vom Landestrainer Oliver Gies eine Tafel überreicht, die den FC Junkersdorf als Verbandsstützpunkt für Volleyball ausweist. Dem breiten Publikum bleibt diese Tafel vorerst noch verborgen, muss doch erst noch die Renovierung der Sporthalle in Weiden abgewartet werden bevor diese schöne Tafel angebracht werden kann.

Verbandsstützpunkt ist der FC Junkersdorf seit der Saison 2018/2019.

Sensationelles Abschneiden unserer U16/17 Beacher bei den Westdeutschen Beachmeisterschaften U17

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Mit Leo Bernsmann und Lucas Ovelhey haben zwei Spieler die U17 WDM, die noch U16 Spieler sind, gewonnen. Klasse, wie sie sich in einem hochkarätigen Feld souverän durchgesetzt haben. Mit diesem Erfolg haben sich Leo und Lucas für die DM U17 in Haltern qualifiziert und wurden vom Landestrainer als Nachwuchsteam für den Bundespokal in Damp nominiert.

Erfreulich auch das Abschneiden von Tom Gröning, der mit seinem Partner Melvin Hüffel aus Meckenheim, den fünften Platz belegte. Melvin wird übrigens nächste Saison für den FCJ in der Jugend aufschlagen.

Bei den Mädchen hat Klara Guntermann als U16 Spielerin mit ihrer Partnerin Luzie Wiedeking aus Essen mit sehr guten Leistungen das Halbfinale erreicht. Leider mussten die beiden sich hier geschlagen geben und verfehlten den Podestplatz knapp.

Allen herzlichen Glückwunsch für die guten Leistungen.

FCJ Köln II: Um den Finger gewickelt

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2:3 lautet das Ergebnis in Düsseldorf in der Joseph-Beuys-Gesamtschule am Samstagabend 21:14Uhr. Moment, 2:3 kennen wir das nicht irgendwoher? Genau, der Spieltag gegen Gladbeck ging ebenso 2:3 aus. Ist das jetzt der neue Trend in Köln? Die Vor- und Nachteile dieses Trends verraten wir euch in der folgenden Zusammenfassung.

Eigentlich stand das Spiel gegen Düsseldorf unter einem guten Stern, in voller Besetzung ließen wir die Bälle beim Warmmachen durch die Luft sausen. Die Halle, das Publikum und die Einlaufzeremonie, alles Punkte an denen wir trotz intensiver Suche nichts bemängeln konnten. Woran hat es dann gelegen? Na gut, auf der Hinfahrt hat es uns ganz schön von links und rechts über die Straße geweht, dementsprechend verwirbelt setzte sich das Spiel über alle 5 Sätze fort.

Im ersten Satz kam der Wind noch kräftig von hinten: Die Aufschläge nahmen Fahrt auf, hinterließen ab und zu Krater im Düsseldorfer Feld und Düsseldorf selbst hatte es schwer druckvoll bei dem Gegenwind zu agieren. Die Kölner Mittelblockerinnen bekamen zudem Auftrieb und fügten dem Windspiel ordentlich Variantenreichtum hinzu.

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Köln dachte sich, dass man den 2.Satz ja so fortführen könnte wie den ersten. Die Aufschlagqualität glänzte voller Exzellenz, besonders Leonie führte den Gegner mit kurzen Floataufschlägen an den Rand der Getriebeexplosion. Aber was war los gegen Satzende? Unsere Rotorenblätter nahmen auf einmal Luftströme aus einer anderen Richtung war. Klar, ein Seitenwechsel zwischen den Sätzen verändert immer die Windbedingungen, aber das war uns gegen Satzanfang nicht aufgefallen. Gegen Satzende wurde uns das jedoch deutlich. Die Kölnermaschinerie stellte für ein paar Punkte die Arbeit ein, um einen Hauch konnte man den „Fortführschalter“ finden und den 2.Satz dem eigenen Punktekonto gutschreiben.

Ab den weiteren Sätzen wehte ein anderes Lüftchen, der anfängliche Rückenwind blies ab da an mit voller Kraft ins eigene Gesicht. Das Aufschlagstempo wurde gedrosselt, das Zielwasser war aufgebraucht und die Bälle wollten eher den Gegner direkt treffen als sich in Lücken schmuggeln. Die Düsseldorferinnen, die niemals auf Durchzug geschaltet hatten zauberten aus einer anfänglichen Böe einen Wirbelsturm, dessen Druck die Kölnerinnen nicht gewachsen waren. Während die Gegnerinnen ihre Annahmen stabilisierten und die Angriffe an brisanter Variabilität zunahmen, bekam Köln – luftbedingt natürlich- Abwind: es wurde tief abgeschlagen, die normale Reichhöhe nicht mehr erreicht und die neue Zuspielherausforderung lautete: gegen Flachwind ankämpfen. In der Annahme wollten wir lieber Schwimmen als zu Laufen. Die Sätze 3, 4 und 5 wurden aus unserer Reichweite gepustet. Das Endergebnis des Windspiels lautet 25:18, 25:21, 20:25, 21:25, 10:15.

 Wir beglückwünschen die Citygirls aus Düsseldorf zu einem wirklich gut erkämpften Sieg. Wenn solche Leistungen weiterhin folgen sind die Abstiegsplätze bei euch sicher bald außer Sicht!

Für uns geht es nun in die Pause und wir vollen frische Luft tanken um in den letzten beiden letzten Saisonspielen einen Orkan wüten zu lassen.

FCJ Köln II: Patzer gegen Gladbeck

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Das haben wir Mädels uns vom FCJ Köln am vergangenen Samstag wohl ganz anders vorgestellt – wollte man gegen den Gegner aus Gladbeck vor toller Kulisse 3 Punkte im letzten Heimspiel der Saison holen.  Im ersten Satz konnten sich die Kölnerinnen von 12:7 über 18:11 absetzen und gewannen letztendlich diesen Satz auch souverän mit 25:16.

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Der zweite Satz verlief dann deutlich ausgeglichener, jedoch setzten wir als Heimmanschaft letztendlich die besseren Akzente und konnten diesen Satz mit 25:20 verbuchen. Hoch motiviert die 3 Punkte in Köln zulassen, starteten wir in den 3. Satz. Wie im 1. Satz konnte eine gute Führung von jeweils 15:10 und 23:16 erspielt werden. Wer jedoch hier dachte, das wird jetzt ein einfaches Spiel täuschte sich gewaltig. Durch diverse Wechsel schlichen sich zu viel Unsicherheiten und Unruhe ein, sodass die Gladbeckerinnen den Satz noch mit 25:23 drehten und neun(!) Punkte in folge machten.

Geknickt von der bitteren Satzniederlage passierten in Satz 4 und 5 zu viele Eigenfehler, sodass Gladbeck die Sätze jeweils mit 25:21 und 15:11 für sich verbuchen konnte. Sichtbar geknickt musste sich der FCJ nach dem Spiel geschlagen geben und nimmt aus dem Spiel leider nur einen Punkt mit.

FCJ Köln II: Das schmeckt uns

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Sieg einfahren und anschließend lecker Pizza mit unseren Freunden aus Herten essen

Am Samstag, den 23.02.2019 haben wir die Mädels vom TUS Herten in unserer Heimhalle in Köln Weiden empfangen. Mit im Gepäck hatten die Mädels ihre Fans und altbekannte Freunde, die Tultras, die während des gesamten Spiels für gute Stimmung sorgten.

Los ging es mit einem Spiel auf Augenhöhe. Bis zum 12:12 konnten die Domstädterinnen sich aufgrund von zu vielen Eigen- und Aufschlagfehlern nicht vom Gegner aus Herten absetzen. Bei einem Spielstand von 16:13 fasste sich Mittelblockerin Denise von Pidoll ein Herz und leitete mit fünf erfolgreichen Aufschlägen ihr Team in Richtung Satzgewinn. Letztendlich konnte der Satz dann mit 25:17 gewonnen werden.

Auch Satz zwei startete auf Augenhöhe. In diesem Satz brachten die Domstädterinnen es nicht fertig, sich abzusetzen und es folgte ein Kampf um jeden Punkt. Mit diversen Spielerwechseln auf beiden Seiten versuchten die Trainer das Bestmögliche aus ihren Mannschaften heraus zu holen, doch die Mädels vom TUS Herten bewiesen den längeren Atem und entschieden den Satz mit 26:24 für sich.

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Im 3. Satz begannen die Mädels vom FCJ direkt erfolgreich und konnten sich eine Führung heraus spielen, sodass der Spielstand auf der Punktetafel zwischenzeitlich ein 10:3 und dann ein 15:8 zeigte. Doch die Hertenerinnen, angetrieben von ihren mitgereisten Fans, ließen den Kopf nicht hängen und kämpften sich bis zum 17:15 und dann bis zum 21:20 wieder ran. Doch drei gute Aufschläge von Maren Breiderwelle in der ‚Crunch Time‘ und ein Doppelwechsel von Trainerin Katrin Kemper im entscheidenden Moment führten zum 25:21 Satzerfolg für den FCJ.

Satz vier war dann schnell beendet. Eine Aufschlagserie von neun Punkten und ein konsequentes Spiel auf Seiten des FCJ führten zu einer 24:8 Führung. Vier Punkte konnte sich der Gegner dann noch sichern, bevor sie sich mit 12:25 im 4. Satz und einem Gesamtergebnis von 1:3 geschlagen geben mussten.

Trainerin Katrin Kemper zeigte sich nach  Spielende froh über den Sieg, war mit der Leistung des gesamten Teams jedoch nicht zufrieden. Zu viele Fehler im Aufschlag und Fehler auf eigener Seite haben nach Meinung der Trainerin das Spiel für den Zuschauer nicht immer sehenswert gemacht, denn auch die Mädels vom TUS Herten hatten mit Aufschlagfehlern zu kämpfen.

Dennoch sei es gut gewesen, dass trotz der eingeschränkten Leistung der Kopf nicht in den Sand gesteckt wurde und das Spiel über Kampfgeist gewonnen werden konnte.

Ob Niederlage oder Sieg, vorab war mit den Spielerinnen aus Herten und den Tultras bereits geplant, den Tag mit gemeinsamer Pizza ausklingen zu lassen. Der Plan wurde natürlich in die Tat umgesetzt. Auf der Tribüne wurden während des Herrenspiels vom FCJ dann die Pizza und das Bier vertilgt. Freuen konnten sich die Herrenmannschaften über viele Zuschauer, gute Stimmung und hervorragenden Pizzaduft. 

FCJ Köln II: Revanche geglückt

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Am vergangenen Samstag waren die Spielerinnen des SC Grün-Weiß Paderborn zu Gast.

Hoch motiviert durch den vorherigen Social Media Post der Paderborner, in dem Sieg mit einem „Auswärtssieg“ (Zitat) rechneten, starteten die Kölnerinnen ins Spiel.

Durch anfängliche Annahme Probleme lag der FCJ schnell mit 11:15 hinten. Köln konnte jedoch durch eine 7-Punkte Aufschlagserie von Annika Brück auf 21:17 vorbeiziehen. Nach dieser Aufholjagd ließen sich die Junkersdorferinnen den Satz nicht mehr nehmen und gewannen ihn letztendlich mit 25:19.

Durch eine konstante und gute Manschaftsleistung wurde Satz 2 ohne große Gefährdung mit 25:21 gewonnen. Durch die Motivation drei mögliche Punkte zuhause zu lassen, ließen die Kölnerinnen nun nichts mehr anbrennen. Durch einen guten Block der Gastgeberinnen und viele Einer-Block Situationen dank Zuspielerin Eva Pötter fiel es den Kölner Angreifern besonders über die Mitte nicht schwer zu punkten. Dank der guten Manschaftsleistung ging der 3. Satz ebenfalls mit 25:16 an Köln. Nach 74 gespielten Minuten konnte man also als verdienter Sieger und hochzufrieden vom Spielfeld gehen.

FCJ Köln II: Erstes Fünf-Satz-Spiel

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Aus der vergangenen Saison waren es die Spielerinnen vom FCJ Köln II gewohnt 5 Sätze zu spielen. In dieser Saison brauchte es bis zum 3. Spiel in der Rückrunde ehe es in ein 5.Satz Spiel ging.

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Gegner war Werth/Bocholt, der in dieser Saison bisher immer wieder zu überraschen wusste.

Den ersten Satz verschliefen die Kölnerinnen komplett. Ungewohnt viele Eigenfehler sorgten für den ersten Satzverlust. Im zweiten Satz kamen die Gäste aus Köln besser ins Spiel, aber zu viele angeschlagene Bälle im Block und von den Bocholterinnen kurze, gelegte Bälle bereiteten den Gästen weiter Probleme. So ging auch der zweite Durchgang zu Gunsten der Heimmannschaft aus Bocholt.

Mit der Einwechselung von Zuspielerin Eva Pötter zu Ende des zweiten Satzes nahm das Spiel eine positive Wendung für Köln und die Mannschaft von Trainerin Katrin Kemper konnte ihr variantenreiches Spiel umsetzen. Die Sätze Drei und Vier konnten klar für Köln entschieden werden. Auch im entscheidenen 5. Satz ließen die Kölnerinnen bis auf eine kurze Phase kaum etwas anbrennen. Katrin Kemper lobte vor allem die Teamleistung und war mit dem 2-Punkte Gewinn sehr zufrieden.

Am kommenden Samstag wird der Fokus auf den Gast aus Paderborn gelegt. Da haben die Kölnerinnen aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. In Paderborn verlor man wenn auch knapp mit 3:0. Anpfiff ist um 16 Uhr im Schulzentrum Weiden.

FCJ Köln II: Ausdauer belohnt

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Am Samstag kam es zu einem der längsten Viersatzspiele der FC Junkersdorf Geschichte. Der PTSV Aachen II sowie der FC Junkersdorf lieferten sich ein Spiel Kopf an Kopf.  

Die ersten Punkte im erste Satz waren nicht so leicht für die FCJ Mädels – Probleme im Block und starke Aufschläge der gegnerischen Mannschaft. Deshalb konnte sich PTSV Aachen einen kleinen Vorsprung ergattern. Nachdem der FCJ aber ins Spiel rein gefunden hatte, begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Es wurde schnell klar, dass das Rückspiel knapper verlaufen würde, als das sichere 3:0 gewonnene Hinspiel. Obwohl der Gegner in der Endphase vorne lag, ließ die Kölnerinnen den Kopf nicht hängen. Jeder Punkt war hart umkämpft und Köln verdiente sich zwei Satzbälle. Jedoch zog Aachen stets mit sehenswerten Abwehraktionen nach und erspielte sich ebenfalls einen Satzball (27:28). Den dritten und letzten Satzball ließen sich die Mädels des FCJ jedoch nicht mehr nehmen und entschieden somit den ersten Satz mit 30:28 für sich.    

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Genug Grund zum Jubeln: Die Mädels vom FCJ Köln

Satz 2 war ebenfalls sehr knapp. Köln hatte mit 13:8 Punkten einen guten Vorsprung erzielt. Aachen nutze jedoch die kleinen Fehler, auf Köln’s Seite, aus und verwandelte diese in ihre Punkte. Obwohl der FCJ mit 5 Punkten vorne gelegen hatte, kam Aachen wieder auf Augenhöhe und es folgte ein spannendes Satz Ende. Aachen und Köln lieferten sich starke Abwehraktionen und sehr lange Ballwechsel. Am Ende gewann Aachen mit 27:29 den zweiten Satz.  

Der Dritte Satz kostete Durchhaltevermögen auf beiden Seiten. Endlose Ballwechse und kämpfende Abwehr ließen die Bälle nicht „tot“ werden. Daher war Ausdauer gefragt. Doch mit einem 26:24 konnten die Mädels aus Köln den 1 Punkt einfahren. Wer in dem dritten Satz noch Nerven behalten hatte, konnte diese aber im vierten Satz endgültig verabschieden. Es kam wieder zu einem Rennen Kopf an Kopf. Relativ Schwankend aber zuletzt sehr gleich, hatten beide Damen Mannschaften einen Punktestand von 23:23. Jetzt zeigte sich, wer mit vollem Mut die letzten Ballaktionen durchführt. Mit Nerven aus Stahl machte der FCJ selbstbewusste Aufschläge und setzte Aachen somit unter Druck. Doch Aachen war unglaublich abwehrstark, sodass sie die Angriffe vom FCJ gut abwehrten. Bei einem Punkte Stand von 25:24 machte Annika Brück vom FCJ, mit einem explosiven long-line Angriff, den entscheiden Punkt.     Das Rückspiel hatte sich somit mit einem 3:1 für den FC Junkersdorf entschieden.

Dieses Kopf an Kopf Rennen spielgelte sich auch auf der Uhr wieder. 2,5 Stunden bei vier Sätzen gab es noch nie bei dem FCJ. Es war ein wirklich höchst spannendes Spiel und die Stimmung, beider Teams, war nach dem Spiel sehr gut. Aachen hat sehr stark aufgespielt und den letzten Platz auf der Tabelle nicht verdient.