VB Damen II: Platz 5 erobert!

Am vergangenen Sonntag ging es für die Mädels vom FCJ zum Auswärtsspiel nach Lüdinghausen. Dank der innigen Liebe zum Münsterland konnte sich die Mannschaft auch hier wieder über tatkräftige Unterstützung unseres treuen Münsteraner Fanclubs freuen.

Auch wenn kurz vor Spielbeginn der Klassenerhalt für beide Teams bereits feststand, versprach die Begegnung viel Spannung. Das junge Team aus Lüdinghausen wollte den 5. Platz verteidigen, die Kölnerinnen hingegen wollten den Schwung aus der Vorwoche mitnehmen, das unnötige Ergebnis aus dem Hinspiel vergessen machen und die Gäste in der Tabelle überholen, um einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern zu können.

Die Mädels vom FCJ erwischten vor allem dank druckvoller Aufschläge von Anna-Lena Krüger einen guten Start und führten schnell mit 7-2. Maren Beiderwellen und Denise von Pidoll am Aufschlag bauten die Führung auf 16-7 aus. Doch auch Lüdinghausen schlug extrem druckvoll auf und zwang die Kölnerinnen zur Auszeit. Der Vorsprung reichte aber, sodass der erste Satz mit 25-17 an den FCJ ging.

Trainerin Kemper warnte vor den jungen Lüdinghausenerinnen, die im Aufschlag und Angriff großen Druck ausüben konnten. Als ob sie es vorher gesehen hatte, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das junge Heimteam überzeugte mit schnellem Spiel, brandgefährlichen Einbeinern und 2m-Schuss-Bällen. Doch die Kölnerinnen blieben abgeklärt und punkteten neben harten Angriffen auch immer wieder mit platzierten Shots und Lobs. So überzeugte der FCJ am Satzende mit fehlerfreiem Spiel und konnte ein 21-22 zu einem 25-23 drehen.

(Grund zum Jubeln: Mit dem 3:0-Sieg ziehen Damen II an Lüdinghausen auf Platz 5 vorbei)

Die 2-0 Führung kannte man beim FCJ allerdings nicht nur aus dem Hinspiel bestens. Doch nachdem es in der vergangenen Woche bereits geklappt hatte, auch den dritten Satz souverän zu gewinnen, war das Selbstvertrauen zurück.
Nach einem ausgeglichenen Beginn war es wieder einmal Anna-Lena Krüger, die mit starken Aufschlägen die vorentscheidende Führung einleitete. Der Widerstand der Lüdinghausenerinnen schien gebrochen und die Mädels vom FCJ gewannen den 3. Satz mit 25-17.

Die Freude über die konstante Leistung und das 3-0 waren groß und auch die Trainerin war durchaus zufrieden. Damit stehen die Mädels vom FCJ nun auf dem 5. Platz. Auch im letzten Saisonspiel gegen Gladbeck sollen noch einmal drei Punkte her, um diesen Platz zu sichern und vielleicht noch eine kleine Chance auf den 4. Platz zu haben.
Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung!

VB Damen II: Volleyball total

Das vergangene Wochenende sollte dieses mal aus nichts anderem bestehen außer aus dem Lieblingssport der Kölnerinnen: Volleyball. Am Samstag ging es zunächst zum Tabellenvorletzten nach Olpe, ehe das Halbfinale des Bezirkspokals am Sonntag in Aachen mit den Begegnungen gegen Neptun Aachen (Verbandsliga) und SSF Bonn (3. Liga) auf die Junkersdorferinnen wartete.

Priorität lag natürlich auf dem wichtigen Ligaspiel am Samstag. Olpe, mit dem Rücken zur Wand, auf dem 9. Tabellenplatz, mit 5 Punkten Rückstand auf den „rettenden“ Relegationsplatz musste alles in die Waagschale werfen. Mit einigen Veränderungen auf der FCJ Seite begann das Spiel auch direkt mit Vollgas. Zumindest auf der Olper Seite: Ein scheinbar unüberwindbarer Block und gute Aufschläge brachten die Mädels aus der Domstadt schnell zur Verzweiflung, sorgten für Unsicherheit und schließlich für die ersten beiden Satzverluste, an denen auch die Aufschlagserien der an diesem Tage zur Kapitänin ernannten Laura Kehe nicht viel ändern konnten.

Mit Umstellungen innerhalb der Kölner Mannschaft, als auch bei der Block-Feldverteidigung kam man im dritten Satz schließlich besser ins Spiel. Hinzu kam ein ungewollter Aufstellungsfehler vor Beginn des Satzes, bei dem die Mittelblockpositionen mit denen Außen-Spieler vertauscht worden war. Es hätte ein weiterer Rückschlag für die Junkersdorferinnen sein können, jedoch steigerte dieses Vorkommnis die Konzentration enorm und stellte sich als Weckruf heraus. Vor der großen, anfeuernden Fan-Kulisse gelangen nun die eigenen Aktionen besser. Shotschläge zeigten die Lücken der SFG auf und brachten den FCJ-Damen die nötige Sicherheit für mutige Angriffsschläge zurück. Zum Ende des Satzes war es dennoch Olpe die 22:24 in Führung lagen, ehe Anna Kadlec zum Aufschlag ging und bis zum 26:24 endstand servierte.

Die hinterließ bei den Gastgeberinnen eine deutliche Wirkung und auch das Publikum wurde zunehmend leiser. Auf Seiten der Kölnerinnen ging es nun so richtig los. Gute Aufschläge und platzierte Angriffe brachten Stimmung, Selbstbewusstsein und den Satzsieg (25:18).

Im Tie-Break schien schließlich der Druck zu groß und es kam zu Abstimmungsfehlern bei den Domstädterinnen. Bei 4:8 wechselte man die Seiten doch auch ein letztes Aufbäumen konnte die Niederlage nicht mehr abwenden und so unterlag man schließlich mit 10:15 und 2:3.

„Ich bin froh, dass wir nach dem 0:2 noch mal zurück gekommen sind und am Ende des dritten Satzes die Nerven bewahrt haben. Umso enttäuschender ist es natürlich, dass wir zum Schluss nur mit einem anstatt zwei Punkten nach Hause fahren,“ so Trainer Katrin Kemper. „Kommende Woche werden wir noch mal versuchen das agieren in Drucksituationen zu trainieren, denn nächste Woche Samstag müssen wir gegen Aachen punkten.“

Schon am nächsten Tag gab es die Gelegenheit den Vortag abzuhaken. Beim Bezirkspokal-Halbfinale traf man auf den Verbandsligisten Neptun Aachen. Eine Aufgabe bei der nichts anderes als ein 3:0-Sieg akzeptabel war.

Wie schon von Trainerin Kemper vorhergesagt, schafften es die Aachenerinnen zunächst den Spielfluss der FCJ-Damen mit ungewöhnlichen Aktionen und guten Angriffen über die Diagonalposition zu stören. Doch konzentriert und unbeirrt zogen die Kölnerinnen ihr Spiel auf und nutzen die Gelegenheit um allen Mannschaftsteilen Spielanteile zu verschaffen und sich auf den ungewohnten Ball einzustellen. Am Ende stand der geforderte 3:0-Erfolg auf der Checkliste (25:19/25:13/25:18).

Es folgte die Spiel gegen die Fortuna aus Bonn. Letztes Jahr war diese Begegnung noch das Berzirkspokal-Finale gewesen, welches die Junkersdorferinnen mit einem dezimierten Kader für sich entscheiden und somit den Pokal nach Köln holen konnten (3:1). Es versprach also ein spannendes Spiel zu werden.

Die Teams legten direkt los wie die Feuerwehr. Mutige Aufschläge mit dem ungewohnten Ball sorgten auf beiden Seiten für einige Serien. Bonn behielt zum Ende des ersten Satzes die Oberhand und gewann diesen denkbar knapp mit 25:27. Da sollte doch was gehen in diesem Wettbewerb, der seine eigenen Gesetze hat. Doch im zweiten Satz verschliefen die FCJ-Damen den Start so richtig (5:11, 8:18). Kemper wechselte auf der Zuspielposition Annika Stenchly für Kathrin Neitemeier ein und auf der Diagonalpositon kam Kapitänin Anna Kadlec für Viktoria Dörschung. Der frische Wind brachte einen kleinen Aufschwung, doch auch der zweite Satz ging an die Bonnerinnen (17:25). Im dritten war man wieder im Spiel (6:6) und konnte sogar in Führung gehen (17:15), doch beim Stand von 21:21 zog der Drittligist schlussendlich mit einer Aufschlagserie davon und sicherte sich den Finaleinzug.

„Es waren heute sehr gute Spiele meiner Mannschaft. Ich kann heute wirklich zufrieden sein,“ so Katrin Kemper.

Am Samstag kommt es zuhause gegen Aachen für die Junkersdorferinnen zum Spiel der Spiele. Ein Drei-Punkte-Sieg könnte den Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende sichern.

VB Damen II: Knappes 2:3 gegen den Tabellenzweiten

Während ein Großteil der Köllner in der Innenstadt Karneval feierte hat die zweite Mannschaft des FCJ eine schwierige Woche mit einer knappen 2:3 Niederlage gegen das Team aus Werth/Bocholt abgeschlossen.

Die Mannschaft aus Bocholt machte von Anfang an mit schnellem Tempo über die Mitte und über Außen viel Druck. Durch eine stabile Annahme und platziere Angriffe über Diagonal konnten die Gastgeber mit den Bocholterinnen lange mithalten. Trotzdem waren die Mädels aus Werth/Bocholt mit zahlreichen an den Block angeschlagenen Bällen erfolgreicher und konnten den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden.

Der zweite Satz startet für die Mädels des FCJ besser. Die Annahme hielt stabil den weiterhin druckvollen Aufschlägen von Werth/Bocholt stand und sie konnten sich zunehmend im Angriff durchsetzten. Besonders über Außen fanden sie variable Lösungen um den Bocholter Block zu umgehen. Zudem bekamen die Mittelangreifer ihre dynamischen Gegenspieler besser in den Griff und konnten so das Spiel stabilisieren. Auch Bocholt hielt das Tempo und damit den Druck hoch und zog erst zu Ende des zweiten Satzes knapp den kürzeren mit 25:21.

Ähnlich verlief der dritte Satz. Im Mittelpunkt standen weiterhin Block und Abwehr, die durch gezielte Anweisungen von Trainerin Katrin Kemper an das schnelle Spiel der Bocholterinnen angepasst wurden. Die Mannschaft des FCJ spielte sich immer mehr in einen Flow und setzte den Annahmeriegel der Gegner mit starken Aufschlägen und platzierten Angriffen unter Druck. So konnten sie auch den dritten Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden.

Der vierte Satz war lange ausgeglichen. Druckvolle Aufschläge und eine weiterhin stabile Annahme ermöglichten es den Zuspielerinnen ihre Angreifer gut in Szene zu setzten. Wieder waren es die Außenangreifer die auf der Köllner Seite immer wieder Lücken im Bocholter Block fanden und ihre Größe geschickt ausnutzten. Doch auch Bocholt zeigte seine Klasse und warum sie verdient auf dem zweiten Platz der Tabelle stehen. Zwei Auszeiten gegen Ende des Satzes brachten die Mädels des FCJ aus dem Rhythmus und so ging der hart umkämpfte Satz mit 25:23 an Werth/Bocholt.

Also ging es wieder einmal in die fünfte Runde. Für die Mädels aus Köln eine mittlerweile bekannte Situation, trotzdem wollte man nach vielen knappen Ballwechseln und Sätzen die Punkte auf jeden Fall im Köln halten. Der Start in den verkürzten Satz galt eher den Bocholterinnen. Es gelang ihnen sich mit variablen Angriffen durchzusetzen und das Köllner Block – Abwehr System zu fordern. Durch eine starke Aufschlagserie von Anna Kadlec kämpften sich die Köllnerinnen zu einer 11:10 Führung. Zwei Auszeiten des Bocholter Trainers brachten die Gegner wieder in Fahrt und so ging der umkämpfte fünfte Satz mit 17:15 an die Gäste.

Insgesamt können die Mädels aus Köln sehr zufrieden sein mit ihrer Leistung. Dem dynamische und starken Team aus Bocholt wurden keine Punkte geschenkt und ein intensives und kräftezehrendes Spiel bot den Zuschauern viele spannende Ballwechsel.

Der Start war für die Mädels des FCJ nicht einfach. Viele Spielerinnen hatten zu Beginn des Spiels mit ihren Emotionen zu kämpfen. Dank der lautstarken Unterstützung der Fans konnten sie den Fokus immer besser auf das Spiel legen und sich über jeden Punkt freuen. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Mannschaft aus Werth/Bocholt bedanken die mit großem Respekt und Rücksicht in das Spiel gegangen sind.

Highlight des Tages war der heimlich einstudierte Flashmob nach dem Abpfiff zu Ehren unser leider verletzten aber immer präsenten Zuspielerin Annika Stanchly, die ihren 18. Geburtstag mit allen Gästen in der Halle verbracht hat!

VB Damen II: Souveräner Sieg Dank beständiger Leistung

Die Volleyballerinnen des FCJ Köln Regionalligateams holten sich vergangenen Samstag heiß ersehnte 3 Punkte gegen den TuS Herten.

Mit großer Vorfreude blickte man dem Heimspiel am Samstagnachmittag im Sportzentrum Weiden entgegen, sollte es doch Dank der Tultras, der gegnerischen Fans, ein besonders Stimmungsvolles Match werden. Die Kölner Spielerinnen hatten noch zuletzt immer wieder damit zu kämpfen, ihre zeitweise sehr guten Leistungen ein komplettes Spiel unter Beweis zu stellen und wollten nun zeigen, dass man gewillt war die zu ändern.
Gesagt, getan.

Zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Junkersdorferinnern schon, das sie einen guten Tag erwischt hatten, dennoch gelang den Gästen jede Aktion und schnell lag man mit 4:10 und 16:20 hinten. Eine starke Aufschlagserie der Kölnerinnen, sorgte jedoch für den Ausgleich (22:22) und machte das Duell noch einmal richtig spannend. Der Druck wurde erhöht und die Punkte konsequenter zu Ende gespielt und zum Schluss stand der erste Satzgewinn des Tages auf Seiten der Gastgeber (24:26).

Spätestens jetzt zeigte Zuspielerin Katrin Neitemeier, die zuletzt mit überzeugender Trainingsleistung glänzte, dass sie die verletzte Annika Stenchly perfekt ersetzen konnte und drehte nun richtig auf. Angeheizt durch die tolle Stimmung der Tultras und immer häufigeren, einfachen Fehlern der Gegner merkte man, dass hier und mehr drin war in der Punktekiste.

(Gelang an diesem Tag einfach alles: Kapitänin Anna Kadlec (6) | ©ruhrsportfoto)

Das Zusammenspiel der Domstädterinnen klappte jetzt immer besser, besonders Kapitänin Anna Kadlec hatte einen Sahnetag erwischt und verwandelte dankend nahezu jeden Ball, der vor ihrer Nase landete. Und so war es auch die Kapitänin die im zweiten Satz bei 3:3 zum Aufschlag ging und den Ball erst nach Acht Punkten in Folge wieder abgab. Die Hertenerinnen waren nun bereits geschlagen und zeigten nicht mehr viel Gegenwehr und so ging auch der zweite Druchgang deutlich mit 25:15 an die Heimmanschaft.

Anders als oft in vergangenen Spielen nahm man Stimmung, Spaß und Selbstvertrauen auch in den dritten Satz mit und setzte den Appell von Coach Katrin Kemper weiter mutig zu agieren gekonnt um. Dank einer geschlossenen Teamleistung konnte auch Durchgang Nummer 3 auf dem Konto der Kölnerinnen mit 25:17 verbucht werden.

„Endlich ein richtiger 3:0 Sieg“, sagte Trainerin Katrin freudestrahlend nach dem Spiel und lobte eine tolle Mannschaftsleistung ihrer Mädels. „Alle haben super gekämpft und am Ende sind wir der verdiente Sieger“, so Kemper weiter.

VB Damen II: Ein Satz mit X, das war wohl nix

Am vergangenen Sonntag fuhr die Damen 2 des FCJ Köln nach Geldern und war gewillt endlich mal wieder 3 Punkte nach Köln zu holen. Leider gelang dies nicht und sie mussten eine deutliche Niederlage hinnehmen. Sie unterlagen beim VC Eintracht Geldern mit 10:25, 13:25 und 15:25 klar in drei Sätzen.

Die Kölnerinnen kamen nicht ins Spiel und es wollte so gar nichts funktionieren. Auf keiner Position konnte die gewünschte Leistung abgerufen werden und es wurden zu viele Eigenfehler produziert. Im Gegensatz dazu konnte Eintracht Geldern sein Spiel aufziehen und zeigte eine solide Leistung.
So ging die Eintracht im ersten Satz schnell mit 2:5 und 5:14 in Führung. Geldern schaffte es immer wieder den Kölner Block anzutouchieren und somit zu punkten. Es waren aber vor allem die vielen Eigenfehler auf Kölner Seite, die der Eintracht viele Punkte brachten. Somit ging der erste Satz deutlich mit 9:20 und schließlich mit 10:25 an die Mannschaft aus Geldern.
Im zweiten Satz konnten die Kölnerinnen die Touchébälle besser verteidigen und es war mehr Kampfgeist in der Abwehr zu sehen, was sich auszahlte. Es wurden mehr Bälle als im ersten Satz im Spiel gehalten und die Ballwechsel wurden länger. Die Kölnerinnen konnten beim 2:4, 4:5 und 10:11 noch gut mithalten, doch dann schlichen sich wieder Fehler ein. Somit ging der Satz mit 11:22 und 13:25 wieder deutlich und verdient an Geldern.

Doch einen 0:2 Rückstand kennen die Kölnerinnen. Sie hatten solche auch schon aufgeholt und die Spiele dann sogar für sich entscheiden können. Somit hatte die Mannschaft trotzdem noch den Glauben hier Punkte mitzunehmen. Sie starteten diesen Satz wieder gut, mit 2:2 und 8:10, doch mussten auch im dritten Satz die Geldenerinnen davon ziehen lassen. Mit 11:19, 14:23 und schließlich mit 15:25 ging auch der letzte Satz an Geldern.
Geldern war an diesem Tag die bessere Mannschaft, gewann verdient mit 0:3 und sicherte sich die 3 Punkte. Bei den Kölnerinnen wollte so gar nichts funktionieren und die Mannschaft ist von ihrer Leistung enttäuscht, doch sie hofft, dass sie im nächsten Spiel einen besseren Tag erwischt und ihre gewohnte Leistung wieder abrufen kann. Die Junkersdorferinnen spielen nämlich am nächsten Samstag um 16 Uhr gegen den TuS Herten, bei denen sie in der Hinrunde mit 2:3 knapp unterlagen. Die Mannschaft hofft zudem, dass wieder viele Zuschauer den Weg in die Halle in Weiden finden werden.

Dabei waren: Annika S., Kathrin, Denise, Anna-Lena, Greta, Viktoria, Anna, Annika B., Anika, Laura, Maren, Kim und Trainerin Katrin

VB Damen II: Trainerin Kemper rotiert zum Sieg

Von Thiemo Schnorr

Am vergangenen Wochenende reihte sich die 2. Damenmannschaft des FC Junkersdorf mit einem fulminanten Derbysieg in die Liste der siegreichen Junkersdorfer Teams ein. Nach dem Sieg der 1. Herren, sowie der 3. und 4. Damen, brachte das Team um Trainerin Kemper die Weidener Mehrzweckhalle ein weiteres Mal zum Jubeln.

Die Vorzeichen hätten durchaus besser sein können. Zwar konnte Trainerin Kemper endlich wieder aus den Vollen schöpfen, allerdings sorgten Krankheiten und Urlaubstage für eine nicht optimale Vorbereitung des gesamten Kaders. Dennoch waren die Mädels heiß auf das Spiel, konnte man Langenfeld im Hinspiel doch bereits im Tie-Break bezwingen und war sich sicher, dass die Tabellensituation vor dem Spiel (Langenfeld Platz 2, Junkersdorf Platz 6), wenig Aussagekraft besitzt.

Mit Entschlossenheit und viel Stimmung gingen beide Teams in den ersten Durchgang und es entwickelte sich sofort ein Duell auf Augenhöhe. Während sich Langenfeld auf ihre Erfahrenheit berufen konnte, sorgte Junkersdorf rund um Kim „Gummiwand“ Stemplinger mit spektakulären Block- und Abwehraktionen für Furore. Gegen Ende des Satzes schlichen sich dann allerdings doch noch zwei kleine Flüchtigkeitsfehler in das Kölner Spiel ein, welche der Tabellenzweite gnadenlos ausnutze und den Satz mit 23:25 für sich entschied. Der Stimmung sollte dies allerdings keinen Abbruch tun. Unverändert ging man in den zweiten Durchgang und machte dort weiter wo man aufgehört hatte. Wieder schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts, doch eine Punkteserie von Langenfeld sollte den Grundstein für den zweiten Satz-Sieg legen – dachte man. Obwohl der Gegner schon zur Mitte des Satzes beinahe uneinholbar davonzog, gaben sich die Domstädterinnen nicht auf und spielten sich in einen Rausch. Punkt für Punkt kämpfte man sich wieder heran und schaffte gegen Ende des Satzes sogar den Ausgleich. Doch Langenfeld setzte der aufkeimenden Hoffnung der Kölnerinnen schnell einen Dämpfer auf und holte sich mit zwei starken Blockpunkten auch den zweiten Durchgang (25:27).


(Coach Katrin hatte an diesem legendären Tag das richtige Händchen | © ruhrsportfoto.de)

Mit der drohenden 0:3 Niederlage im Hinterkopf mussten sich die Hausdamen erst einmal wieder sammeln, doch Trainerin Kemper fand in der Satzpause die richtigen Worte. „Mutig bleiben“ und „nichts mehr zu verlieren“ war die Devise und gepaart mit den richtigen Wechseln, sorgte Kemper für einen Umbruch im Team. Die Kölnerinnen legten los wie die Feuerwehr und erwischten die Gäste absolut kalt. Ein Ass hier, ein krachender Block da und schnell hatten man einen beachtlichen Punkteabstand gewonnen. Die Wechseltaktik trug Früchte: Youngstar Viki, sorgte auf der Diagonalposition für frischen Wind, während Greta der von der Skipiste direkt in die Halle gerutschten Denise in der Mitte des Satzes eine Auszeit gönnte. Auch Annika W. durfte nach langer Urlaubs- und Krankheitspause wieder ins Spielgeschehen eingreifen und alle Einwechselspieler standen ihren „Vorgängern“ in nichts nach. Das Team „Bank“ um Zuspielerin Kathrin und Kapitänin Anna sorgte mit kräftig Stimmung von außen für den Rest. Mit 25:22 zwang man Langenfeld in den vierten Durchgang. Dieser sollte wohl der entscheidende Satz werden. Zwar sorgte der gegnerische Trainer mit einer falschen Aufstellung kurzzeitig für Verwirrung in seinen eigenen Reihen, doch die erfahrenen Spielerinnen fingen sich schnell wieder. Trotzdem hatten die Kölnerin Gefallen am Gewinnen von Punkten gefunden und ließen den Gegnern erneut sehr wenig Chancen. Den Kampf der Coaches gewann Kemper auch in diesem Durchgang, blieb sie doch bei ihrer weiterhin erfolgreichen Denise-Greta Kombination und wechselte in der Satzmitte die bis dahin stark aufspielende Vicky für Kapitänin Anna zum Aufschlag aus. Belohnt wurde sie mit einigen wichtigen Assen und mit einem mehr als deutlichen Sieg (25:14). Mit einer beinahe identischen Aufstellung aus den beiden ersten, verlorenen, Durchgängen setzte Die Kölner Trainerin alles auf die „wir wollen unsere Fehler wieder gut machen“ Psychologie und wurde ein weiteres Mal belohnt. Langenfeld konnte nach einem Seitenwechsel bei 8:6 aus Kölner Sicht zwar mit 9:8 in Führung gehen, konnte dem Kölner Spiel-Rausch schließlich jedoch nichts mehr entgegensetzen. Die Einwechslung von Vicky für den Block sollte die letzte Einmischung der Trainerin sein, ehe sie, die Mannschaft und die höchst unterhaltenen Zuschauer mit einem 15:10 belohnt wurden.

Mit diesem Sieg in ihrem mittlerweile achten Tie-Break aus 11 Spielen drehten die Kölnerinnen eine fast verloren geglaubte und von Spannung nicht auszuhaltende Partie zu ihren Gunsten. Die gesamte Mannschaft hat sich dabei ein großes Lob verdient, denn sowohl Feld- als auch Auswechselspieler haben die ganze Zeit ihr bestes gegeben und waren jederzeit bereit ihr Team mit wichtigen Punkten und Aktionen zu unterstützen. Ein Sonderlob haben sich sicherlich Libera Kim die, wie immer, eine absolute Bank in der Abwehr war, sowie Trainerin Kathrin, die mit ihrem Wechselroulette mehr als ins Schwarze getroffen hat, verdient.

VB Damen II: Enttäuschender Punkt in Gladbeck

Mit einer Rumpftruppe machte sich die zweiten Damenmannschaft des FCJ Köln zum zweiten Mal  auf den Weg Richtung Gladbeck. Der erste Versuch war aufgrund eines Schneechaos und eines kleinen Unfalls nur ein Versuch geblieben und so musste das Spiel nach Stunden auf der Autobahn schließlich abgesagt werden.

Mit nur einer echten Mittelblockerin gelang die Anreise dieses mal jedoch ohne Probelme. Auf der Mittelblockposition fand sich mit Außenangreiferin Maren Beiderwellen ein mehr als geeigneter Ersatz, hatte sie doch bereits am Anfang der Saison ihr Talent auf dieser Position unter Beweis gestellt. So kam es, dass durch den Krankheitsbedingten Ausfall von Anika Wucherer, einer weiteren Annahme-Außen, und der noch spontan angereisten Annika Brück (AA), die praktisch von der Skipiste in die Halle kam, die Junkersdorferinnen nur mit einer „echten“ Mitte und nur einer „echten“ Annahme-Außen ins Spiel starteten. Libera Lina Adams streifte sich außerdem ein Feldspielertrikot über und sollte als Annahmebank zur Stabilisierung in der Annahme beitragen.

(Konnte mit der Leistung ihres Teams nicht zufrieden sein: Trainerin Katrin Kemper. Foto: ©Ruhrsportfoto.de)

Der ausgeklügelte Plan von Trainerin Kemper ging zunächst gut auf. Direkt starteten die Kölnerinnen gut ins Spiel und konnten den ersten Satz insbesondere durch wenige Eigenfehler und viel Konstanz gewinnen (25:15). Doch auch dieses Spiel zeigte einen kurvenreichen Verlauf. Typisch für die kölner Mannschaft in dieser Saison. In den siegreichen Sätzen spielten sie überzeugend, kämpferisch und mutigund. Das zeigen auch die Spielstände deutlich: 1. Satz 25:15, 3.Satz 25:16). Mit dem erstarken des Gegners wurde man selbst nun passiv und der Kopf schaltete sich ein: Die sonst stabile Annahme wacklelte und die Eigenfehlerquote sowohl in den Aufschlägen als auch im Angriff trugen dazu bei, dass die Sätze 2, 4 und 5 (28:30, 19:25, 8:15) aus der Hand gegeben wurde.

„Auch mit diesem Kader hätten wir definitiv Gladbeck schlagen können. Aber wenn wir den 5. Satz verschenken, dann kann ich einfach nicht zufrieden sein,“ so Trainerin Katrin Kemper

Etwas positives gab es an diesem Tage ab dennoch: Die Tultras, die Fangruppierung des Regionalliga-Aufsteigers aus Herten, waren eigens zur Unterstützung der Kölnerinnen nach Gladbeck gekommen, doch auch sie konnten die Niederlage leider nicht verhindern. Dennoch: Vielen lieben Dank, Jungs!

VB Damen II: FCJ Punktet beim Tabellenführer

Schon die ganze (Trainings-)Woche war die unbändige Motivation und Vorfreude auf den Samstag zu spüren. Schließlich stand zwar das wohl härteste Auswärtsspiel der Saison in Münster an, aber für unsere gebürtigen Münsteranerinnen Greta, Annika und Anna-Lena war es doch irgendwie ein Heimspiel. Auch unsere jüngste Spielerin Viki kannte die Halle durch die Teilnahme an den Kadermaßnahmen bereits bestens. Die Vorzeichen standen also gut, um unsere starke Leistung aus dem Hinspiel zu wiederholen und dieses Mal sogar etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Soweit die Zielsetzung… Tatsächlich starteten wir hochkonzentriert in den ersten Satz und zwangen Münster bei 4:7 bereits zur ersten Auszeit. Im Anschluss fingen sich unsere Gegnerinnen, während wir dem Druck nicht ganz stand halten konnten. So zeigten wir zwar keine schlechte Leistung, mussten uns aber dennoch mit 15:25 deutlich geschlagen geben. Auch der Start in Satz 2 verlief für uns gut und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau. Die Führung wechselte munter hin und her und unser Kampfgeist war entfacht. Münster nutze allerdings direkt den ersten Satzball und sicherte sich den zweiten Satz mit 25:23.

Somit stand es 0:2 und wir mit dem Rücken zur Wand. Doch bereits im zweiten Satz hatten wir gezeigt, dass wir an diesem Tag nicht chancenlos sein sollten. Die Stimmung war also weiter auf dem Höhepunkt und spätestens jetzt war unsere Außen-/Annahme-Spielerin Annika Brück voll in ihrer ehemaligen Heimspielhalle angekommen. Mit einer starken Aufschlagserie setzte sie die Münsteraner Annahme mächtig unter Druck und verschaffte uns eine 5-Punkte-Führung zum 17:12. Diese ließen wir uns nicht mehr nehmen und sicherten uns Satz 3 mit 25:19. Wir wollten mehr und vor allem wollten wir nun unserer Devise „Wir spielen immer 5 Sätze“ treu bleiben. Münster hingegen wollte unbedingt die drei Punkte holen, sodass wir bereits mit 7:13 und 9:17 hinten lagen. Was dann passierte, hatte schon fast etwas Unerklärbares. Das bis dahin schon wirklich starke Spiel auf beiden Seiten entwickelte sich zum absoluten Krimi. Zahlreiche spektakuläre Abwehraktionen rissen die Zuschauer immer wieder von den Sitzen und die Ballwechsel wurden länger und länger. Langsam aber stetig verkürzten wir den Abstand und kämpften uns auch dank starker Aufschläge von Amna-Lena Krüger und Viktoria Dörschug zum 20:21 und damit zurück ins Spiel. Die Endphase des vierten Satzes wurde dramatisch. Matchbälle für den USC wechselten sich mit Satzbällen für uns ab. Es wurde sich nichts geschenkt und jeweils krachende Angriffe wurden im gegnerischen Feld versenkt, bis abermals die Stunde unserer Jüngsten schlug. Mit einem direkten Service-Winner sorgte Viki für das wichtige Break zum 30:29 und als wäre es nichts, legte sie mit einem mehr oder weniger souveränen Netzroller-Ass einen zweiten starken Aufschlag hinterher und sicherte uns mit 31:29 den vierten Satz und somit unseren heiß ersehnten Punkt.
Im fünften Satz konnten wir die starke Münsteraner Außenangreiferin leider nicht mehr stoppen und mussten uns mit 11:15 geschlagen geben.

 

Es bleibt, sich über diesen unfassbar hart aber auch einfach nur hochverdient erkämpften Punkt zu freuen und darauf noch einmal gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt anzustoßen, bevor es in die wohl verdiente Weihnachtspause geht. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die tolle Unterstützung von allen Familien und Freunden bedanken, die das Auswärtsspiel für uns fast zum Heimspiel gemacht und immer an uns geglaubt haben!

VB Damen II: Ein Wochenende zwischen Gasgeben und Bremsen

Das zweite Adventswochenende sollten volle 2 Tage für die Kölnerinnen werden: Ein Heimspieltag, eine Auswärtsfahrt und eine Weihnachtsfeier standen auf dem Programm. Letztendlich wurde es noch turbulenter als erwartet:

Das Heimspiel gegen Lüdinghausen am Samstag begann vorbildlich für die Kölnerinnen: Satz 1 und 2 konnten souverän mit 25:19 gewonnen werden. Druckvolle Aufschläge ließen die Lüdinghausenerinnen nur schwer ins Spiel kommen, die Startaufstellung von Katrin Kemper spielte tadellos und machten nahezu zwei Sätze lang keine Wechsel erforderlich. Eine stabile Annahme machte es Stellerin Annika Stenchly möglich ihre Angreiferinnen variabel einzusetzen, die sich zwei Sätze lang gut gegen den hohen Lüdinghausener Block durchsetzen konnten. Nicht nur in der Annahme sondern auch in der Blocksicherung und Abwehr war man hellwach und kratze den ein oder anderen verloren geglaubten Ball noch heraus.

Im dritten Satz wollte Kemper den junkersdorfer „Wir-spielen-immer-fünf-Sätze-auch-wenn-wir-2:0-führen-Fluch“ brechen, in dem Sie mit einigen Wechseln frischen Wind auf das Spielfeld bringen wollte. Allerdings ist dieser Fluch unbrechbar und so häuften sich die Eigenfehler und diese Tatsache erstärkte den Gegner, der mit druckvollen Angaben,die bislang solide Kölner Annahme ins Wanken brachte. Auch die Abwehr der Kölnerinnen stand aufgrund des schnellen Passspiels der Gegnerinnen vor neue Herausforderungen gestellt. Auch die Rückwechsel konnten den Satzgewinn für den Gegner nicht verhindern. Nachdem die FCJlerinnen auch Satz 4 abgeben mussten startet man wie verwandelt in den 5. Satz. Kampfgeist, starke Aufschläge und wenig Eigenfehler ließen den Tiebreak zu einer klaren Angelegenheit für Köln werden. Im Training soll nun vermehrt an dem Durchhaltevermögen gearbeitet werden um in Zukunft auch im 3. Satz eine konstante Leistung abzuliefern.

(Nach dem Sieg gab es die traditionelle Junkersdorfer Weihnachtsfeier mit Damen 1 | Foto: ©Martin Misere)

Mit dem gewonnen Spiel und 2 gewonnenen Punkten auf der Haben Seite folgte am Abend die Weihnachtsfeier. Manch anderer Gast der Weihnachtsfeier wunderte sich über das nahezu „spießige“ Feierverhalten der FCJlerinnen: Alkoholische Getränke fanden ihren Weg an diesem Abend nicht zu den Mädels, was war da bloß Los? Keine Feierfreudigkeit? Nein ganz im Gegenteil: Man genoss die Weihnachtsfeier in vollen Zügen, doch blieb das Team einstimmig nüchtern um mit voller Power am nächsten Tag Gladbeck entgegen treten zu können. Ganz uncharakteristisch verließ der Großteil der Mannschaft die Feier aus diesem Grund bereits kurz nach der Geisterstunde.

Am Morgen des 2.Advents genügte ein einziger Blick aus dem Fenster um die für kölner Bedingungen untypsichen Verhältnisse zu begreifen: stärker Schneefall, ungeräumte Straßen, eine Stadt die durch Wetterchaos selbst im Chaos versinkt. Kölns Reaktion lautete daher: Abfahrt so früh wie möglich, schließlich weiß man ja nie. Also ging es um 12:15Uhr für den 12er Kader los. Wie die Fahrt für die 3 separat fahrende Autos weiterging lassen spätere Internetposts am besten zusammenfassen: #40kmaufderautobahn #heuteeskaliereich #gladbeckniemalsinsicht #50kmnach4stunden #autobahndicht #landstraßedicht #FCJAutoanschiebetrupp #mehrstoppalsgo

Und das war noch lange nicht alles: alle 3 separat fahrende Autos kamen kaum vom Fleck. Während die einen auf der Autobahn feststeckten, ging es auf der Landstraße auch nicht vorwärts. Insgesamt waren die Bedingungen mehr als katastrophal. Die Bilanz des Tages hieß: Mehrere feststeckende Autos mit geballten Kräften aus dem Weg geschoben um 10 min später zur nächsten Wegblockade zu gelangen. Als wäre das nicht schon genug schlitterte zu guter Letzt noch ein Auto auf der komplett vereisten Landstraße in den Sieben-Sitzer der Kölnerinnen. Zwar war es nur ein leichter Unfall aber für alle war klar – so konnte die (Nicht)Fahrt nicht weiter gehen: eine Fortsetzung der Hinfahrt nach Gladbeck bei den Bedingungen grenzte an Unverantwortlichkeit und es wäre fraglich gewesen, ob man die Gegner überhaupt noch am selben Tag erreicht hätte. Deshalb lautete die einzige Lösung: Spielabsage.

Der Nachholtermin wird in Zukunft bekannt gegeben. Das Team bedankt sich für das Verständnis der Gladbeckerinnen bezüglich der unvorhergesehenen kurzfristigen Spielabsage. Glücklicherweise haben es alle 3 Autos an diesem Abend nach vielen abenteuerlichen Stunden nach Hause geschafft. Mit eiskalten Füßen, roten Nasen und geschafft von Abenteuer und Nervenkitzel endete die Fahrt an diesem Tag an dem selben Punkt wo sie angefangen hatte.

VB Damen II: Aufholjagd nach 0:2-Rückstand beschert einen Punkt

Am Samstagabend startete das „Derby“ zwischen dem PTSV Aachen und dem FCJ Köln um 19.00 Uhr auswärts in der Kaiserstadt.

Das Spiel begann auf Augenhöhe. Beide Mannschaften starteten mit viel Druck im Angriff gut in das Spiel. Auf Kölner Seite passierten im Laufe des ersten Satzes immer wieder Abstimmungsfehler, die zu einer unruhigen und hektischen Stimmung auf dem Feld führten. Am Ende konnte Aachen den ersten Satz denkbar knapp mit 27:25 für sich entscheiden.
Der zweite Satz startete zunächst wie der erste, ehe die Kölnerinnen schließlich einbrachen und gar nicht mehr ins Spielfanden. Vorallem Eigenfehler und Abstimmungsprobleme sorgten für große Probleme. Die Mädels aus Aachen hingengen spielten konstant weiter und gewannen somit  mit 25:12 den zweiten Satz.

Vor dem dritten Satz appellierte Trainerin Katrin Kemper noch einmal daran mit Spaß zu spielen und mutig am Netz zu agieren. Nun lag man zum ersten mal in dieser Saison selbst mit 0:2 hinten. Mit dem Wissen nichts verlieren zu können, starteten die Junkersdorferinnen nun mit voller Energie in den neuen Satz und schafften es auf ihre Stärken zurückzugreifen. Es konnte immer wieder mit hart angegriffenen, als auch mit cleveren und optimal platzierten Finten gepunktet werden. Bis zur Mitte blieb der Satz offen, ehe sich die Domstädterinnen kurz vor dem Ende ein wenig absetzten konnten und den Satz mit 25:21 für sich entschieden.

Im vierten Satz konnte das Team um Coach Kemper an die Leistung des dritten Satzes anknüpfen. Die Umsetzung der taktischen Anforderung gelang sehr gut. Mit breiter Brust, viel Spaß auf dem Feld und auch durch die gute Leistung der erst 15-Jährigen Viktoria Dörschung konnten sie sich am Ende mit 28:26 durchsetzen. Ein Punkt ging somit schon einmal sicher in die Domstadt.

Im fünften Satz wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert. Der Satz verlief bis zum Seitenwechsel auf Augenhöhe (8:7), ehe die Gäste sich einen Vorteil beim Stand von 13:11 verschaffen konnten. DOch dem Sieg so nah, schlichen sich erneut leichte Fehler ein, Aachen gelangen vier Punkte in Folge und somit auch der Sieg (13:15).

„Sehr gut fand ich, dass wir in diesem Spiel gezeigt haben, dass wir auch nach einem 2:0 Satz-Rückstand wieder zurückkommen können“, so Trainerin Katrin Kemper,“ dennoch bin ich auch etwas enttäuscht, dass wir unseren guten Lauf aus den Sätzen drei und vier nicht bis zu den allerletzten Punkten halten konnten.“ Jetzt sind die nächsten zwei Wochenenden spielfrei, in denen weiterhin fleißig trainiert wird, sodass dann im Spiel gegen Lüdinghausen am 9.12 hoffentlich drei Punkte auf das Konto der Kölnerinnen gehen.