Damen II: Deutliche Niederlage gegen den VCE Geldern

Am vergangenen Samstag kam es in der Regionalliga West zum Spitzenspiel. Die Mädels vom FCJ empfingen als Spitzenreite den drittplatzierten VCE Geldern. Schon aus der vergangenen Saison wussten die Junkersdorferinnen um die Stärke der Gegnerinnen. Trotzdem wollte man die Tabellenspitze verteidigen und das Spitzenspiel für sich entscheiden.

Der erste Satz verlief zu Beginn auf Augenhöhe. Der FCJ führte mit 9:6, doch so richtig lief es noch nicht. Ungewohnte Abspracheprobleme schlichen sich ein und die Selbstsicherheit aus den vergangenen Spielen schien etwas verloren zu gehen. So nahm Trainerin Kemper bei 9:8 und 14:12 früh ihre Auszeiten, um ihre Mannschaft in die Spur zu bringen. Geldern hingegen agierte in allen Elementen souverän und punktete aus einer guten Annahme immer wieder über die Mitte und die Außen. Der Faden beim FCJ riss nun vollständig, sodass der Satz am Ende sehr deutlich mit 14:25 an den VCE Geldern ging.

Trainerin Kemper reagierte und brachte mit Anika Wucherer, Eva Pötter und Anna Kadlec in der Startsechs frischen Wind auf’s Spielfeld. Doch auch in diesem Satz fehlte es den Kölnerinnen an der Selbstverständlichkeit, die Geldern hingegen auf der anderen Seite zeigte. Immer wieder blitzen bei den Kölnerinnen zwar guten Aktionen auf und die Abwehr fightete mehr und mehr, doch das bessere Ende hatte zumeist Geldern, die ihre Punktchancen besser nutzten. Mit 21:25 gab der FCJ damit auch den zweiten Satz ab.

Der Kampfgeist und der unbedingte Wille, dieses Spiel noch zu drehen, waren geweckt. Die Junkersdorferinnen blieben in diesem Satz enger am Gegner dran und gerieten dennoch nach und nach in Rückstand. Mit höherem Aufschlagdruck kämpften sie sich vom 17:20 noch einmal heran und gingen sogar mit 21:20 in Führung, doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein und der FCJ musste sich mit 21:25 und damit einem 0:3 geschlagen geben. Diese deutliche Niederlage schmerzt natürlich sehr, doch die Mädels sind schon jetzt heiß auf die Revanche im Rückspiel. In zwei Wochen geht es im letzten Heimspiel des Jahres dann noch gegen den SCU Lüdinghausen. Dort möchte sich die Mannschaft ein kleines Weihnachtsgeschenk machen und eine erfolgreiche Hinrunde am liebsten mit drei Punkten beenden.

Köln siegt bei Derby aller Derbys

Nach einem spielfreien Wochenende sind am Samstagnachmittag zum ersten Mal die DSCity Girls zu Gast im Sportzentrum Weiden gewesen. Die Düsseldorferinnen starteten von Platz 8, mit 7 Punkten aus 7 Spielen in das Spiel. Zwar übernahmen sie damit nicht die Favoritenrolle, durften aber auch nicht unterschätzt werden. So konnte die Mannschaft in den vergangenen Wochen im WVV-Pokalhalbfinale gegen die Damen I des FCJ aus der 2. Bundesliga einen Satz gewinnen. Nichtsdestotrotz wollten die Kölnerinnen mit einem dezimierten Kader die Tabellenspitze gegen den Aufsteiger aus Düsseldorf verteidigen. Ohne Mannschaftsführerin Laura Kehe, Kapitänin Anna Kadlec, sowie die beiden Mitteblockerinnen Greta Günnewig und Denise von Pidoll wurde jedoch erneut Fahrt aufgenommen, um auch das dritte Derby der Saison für sich zu entscheiden!

Bis zur Mitte des ersten Satzes liefen die Kölnerinnen einem Rückstand von 2-3 Punkten hinterher. Düsseldorf startete mit viel Druck im Aufschlag, sodass die Annahme auf Kölner Seite zunächst schwankte. Durch eine starke Aufschlagserie von Leonie Wienkämper zum Ende des ersten Satzes konnte der FCJ mit 18:16 in Führung gehen, den Vorsprung halten und weiter ausbauen (25:20).

Der zweite Satz verlief alles andere als geplant. Früh sind die Düsseldorferinnen mit 4 Punkten in Führung gegangen, sodass Trainerin Kemper bereits in der ersten Hälfte des zweiten Satzes bei 2:6 und 8:12 beide Auszeiten nehmen musste. Der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Somit ging dieser verdient mit 19:25 an die Gäste.

Vor dem dritten Satz appellierte Trainerin Kemper noch einmal daran mutig am Netz zu agieren. Eine starke Aufschlagserie durch Annahme-Außen-Spielerin Annika Brück zu Beginn des dritten Satzes verschaffte dem FCJ eine frühzeitige 9-Punkte-Führung (11:2). Die Kölnerinnen konnten im weiteren Satzverlauf ihre Annahme stabilisieren, jedoch reduzierten die Gäste den Vorsprung auf 5 Punkte. Schlussendlich führten einige gute Angriffs- und Blockaktionen über alle drei Positionen zum 2:1 Satzgewinn (25:22).

Der Beginn des vierten Satzes verlief ähnlich wie zuvor. Früh setzte sich der FCJ mit 5 Punkten ab (6:1) und konnte den Vorsprung im weiteren Verlauf halten (10:4). Starke Angriffe von Mittelblockerin Leonie Wienkämper, die ihr ersten Spiel durchspielte sowie gute Annahmen und einige direkte Blockpunkte auf Kölner Seite führten zum deutlichen 25:13 Satzgewinn.

„Das Spiel war nicht schön anzusehen, aber wir haben es trotz dezimiertem Kader gewonnen, weitere drei Punkte eingefahren und die Tabellenspitze verteidigt. Das zählt!“, resümierte Trainerin Kemper am Ende des Spiels. Erst in zwei Wochen kann der FCJ weiter auf Punktejagt gehen. Genug Zeit um an den eigenen Stärken nochmal zu arbeiten. Erwartet wird ein spannendes und umkämpftes Spiel gegen Tabellen-Dritten VC Eintracht Geldern.

FCJ Köln II – Wenn Freunde einen Sieger küren

Am Wochenende stand für die Zweitvertretung des FCJ ein absolutes Highlight der Saison an. Das Spiel gegen die Mädels aus Herten zeichnet sich nicht nur durch die Freundschaft der Teams und die einmalige Atmosphäre aus, sondern ist auch spielerisch immer eine große Herausforderung. Mit Respekt und voller Vorfreude starteten die Mädels am Samstag Richtung Kappenhalle. Ein Willkommenspräsent in der Kabine und das Wiedersehen mit dem Team und den Tultra’s schafften direkte Wohlfühlatmosphäre. In der Vorbesprechung ging es daher vor allem darum, den Freundschaftscharakter des Besuches für das Spiel zurückzustellen und sich mental in „Gamemode“ zu bringen.

Mit dem neuen Mind-Set starteten die Kölnerinnen in den ersten Satz. Beide Teams müssen zunächst noch den Rhythmus finden, jedoch kann sich der FCJ durch druckvolle Aufschläge absetzen und zwingt die Hertener bei 10:6 zur ersten Auszeit. Doch auch in der nächsten Phase scheinen die Domstädterinnen stabiler zu sein und bauen die Führung auf 19:12 aus. Obwohl die Hertener Mädels taktisch klug aufschlagen bleibt die Kölner Annahme stabil und der Satz geht mit 25:17 an die Gäste.

Beide Mannschaften sind nun vollkommen im Spiel angekommen. Mit den Tultras im Rücken lässt beim FCJ zum Start des zweiten Satzes der Druck im Aufschlag minimal nach. Das reicht für den Hertener Mittelblock aus, um den ein oder anderen harten Angriff in der Kölner Feldhälfte zu versenken und mit 9:3 in Führung zu gehen. Schnell wird klar, dass sich bei diesem Spiel kein Punkt geschenkt wird und den etwa 300 Zuschauern ein Spiel auf absolutem Regionalliga-Niveau geboten wird. Frühe Auszeiten von Trainerin Katrin Kemper und kleine taktische Umstellungen zeigen ihre Wirkung und die Kölnerinnen verringern den Rückstand auf 21:22. Spannend wird es noch einmal beim Stand von 24:24, jedoch bleiben die Hertenerinnen cool und sicherten sich den Satzgewinn in der Verlängerung mit 26:24.

(An diesem Tag ein Punktegarant für die Kölnerinnen: Der Block!)

Gepusht von der eigenen Fankurve wollten die Kölnerinnen im dritten Satz an die Leistung der Aufholjagt ansetzen. Eine Aufschlagserie von Mittelblockerin Anna-Lena Krüger bringt die Gäste direkt mit 5:1 in Führung. Auch Annika Brück kann im Außenangriff durch harte Angriffe immer wieder wichtige Akzente setzen. Wie im Flow spielen die Domstädterinnen ihre Stärken geschickt aus und zwingen den TUS beim Spielstand von 5:13 in die zweite Auszeit. Doch auch die eingewechselte Viktoria Döschung ist in diesem Durchgang nicht zu stoppen und versenkt einige harte Angriffe auf der gegnerischen Seite. Hertens Kampfgeist kostete die Kölnerinnen zwar einige Satzbälle, zeigte sich insgesamt jedoch ein bisschen zu spät und der Satz geht mit 25:20 nach Köln.

Es sollte noch einmal spannend werden. Wieder auf der Seite der Tultras, die die Kappenhalle jedes mal zum Hexenkessel verwandeln, sollte nun der entscheidende Satzgewinn für die Kölnerinnen her. Die Hertener Mädels hielten ihren Kampfgeist in diesem Satz aufrecht und beide Teams begegnen sich vollkommen auf Augenhöhe. Harte Angriffe über Außen und Mitte und ein großer Fight in der Abwehr bescherte den Zuschauern lange und spektakuläre Ballwechsel. Am Ende ist aber vor allem der hohe Block der Kölnerinnen an diesem Tag unüberwindbar für die Gastgeber. Und so ist auch ein Block die letzte Aktion auf Kölner Seite: Doch der Ball landet nicht auf dem Boden, sondern wird spektakulär von den Hertenerinnen gesichert und nach der dritten Berührung als Dankeball über das Netz gespielt, als plötzlich ein Pfiff durch die Halle schallt. Der erste Schiedsrichter hat vier Berührungen gesehen, gibt den letzten Punkt an die Gäste und beendet so das Spiel (25:22).

Trainerin Katrin Kemper zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und zufrieden mit der Leistung ihrer Mädels. Sie lobte vor allem die Beständigkeit der Leistung während der letzten Spieltage und die mannschaftliche Geschlossenheit des Teams.

Insgesamt war der Sieg nur die Krönung eines wunderbaren Spieltages. Die Atmosphäre und die Stimmung, die die Mädels mit den Tultras immer wieder in der Halle schaffen, sind in dieser Liga einfach einmalig und der freundschaftliche Charakter, den der Spieltag innehat, bereitet uns jedes Mal große Freude!

 

 

VB Damen II: Mit Sieg über Hörde an die Tabellenspitze

Am Wochenende traf die 2. Mannschaft des FCJ Köln auf die Mädels des TV Hörde. Dabei galt es für den TV Hörde die Tabellenspitze der Regionalliga West zu verteidigen, während der FCJ die selbige erreichen und am Gegner vorbei ziehen wollte. 

Hörde hatte bis dato insgesamt erst zwei Sätze liegen gelassen und war somit sehr stark in die noch junge Saison gestartet. Der FCJ hingegen musste die erste Niederlage am vergangenen Wochenende hinnehmen, nachdem man ebenfalls sehr gut mit 9 Punkten aus drei Spielen in die Saison gestartet war.

Die Spielerinnen des FCJ zeigten gleich zu Beginn des Spiels, dass sie die Hörder Spielerinnen mit variablen Angriffen und einer starken Blockfeldverteidigung, sowie mit druckvollen Aufschlägen beschäftigen würden. Aber auch von Hörder Seite schlugen immer wieder starke Angriffe im Feld des FCJ ein. Ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem der FCJ die Nase am Ende eine Länge weiter vorne hatte.

Nicht nur die starke Annahme und Abwehr um Libera Kim Tran, sondern auch die konstanten Pässe der Zuspielerin Kathi Neitemeier, machten es den Angreifern leicht, mit sehr wenig Eigenfehlern die Bälle variabel im Feld der, stark aufspielenden, Hörder Mannschaft zu verteilen. Immer wieder setzte Neitemeier auch die beiden Mittelblockerinnen Anna-Lena Krüger und Denise von Pidoll gekonnt in Szene. Gepaart mit einem Kampfgeist, den die Mädels des FCJ gepackt hatte, zwang man die gegnerische Trainerin zu diversen taktischen Veränderungen auf dem Spielfeld. Doch die siegeswilligen FCJ Girls waren „on fire“ und stellten sich gut darauf ein. So gewannen sie diszipliniert die Sätze eins und zwei.

Nachdem man das Mindestziel von einem Punkt erreicht hatte, schlichen sich allerdings nach und nach Eigenfehler auf Seiten des FCJ ein. Leider hatte man es nicht geschafft, das hohe Niveau fehlerfrei über drei Sätze durchzuhalten. Vor allem die hohe Fehlerquote in den Aufschlägen schlugen zu Buche des TV, sodass der 3. Satz verdient an den Gegner aus Dortmund-Hörde ging.

Der Siegeswille auf Seiten der Domstädterinnen ebbte jedoch nicht ab. Festen Entschlusses, die 3 Punkte zu Hause zu behalten, startete das Kölner Team mit neuem Wind auf der AA Position. Neuzugang Hannah Bolsius, die nochmals einen anderen Spielertypen darstellte, punktete ein ums andere Mal eindrucksvoll mit ihren harten Angriffen über die Außenposition.

Hörde versuchte nun mit dem Brecheisen, die punktlose Niederlage zu verhindern, produzierte dabei jedoch eine hohe Anzahl an Eigenfehlern, die den Domstädterinnen zu Gute kamen. Auf der Überholspur punkteten die hochmotivierten Kölnerinnen, die alles aus sich herausholten und diszipliniert die Vorgaben ihrer Trainerin Katrin Kemper bis zum Sieg des Satzes und damit auch des Spiels umsetzten.

Insgesamt war es ein spannendes Spiel auf höchstem Regionalliganiveau, was den Zuschauern am Samstagnachmittag in der Mehrzweckhalle des Georg-Büchner-Gymnasiums in Köln-Weiden geboten wurde.

Der FCJ führt nun die Tabelle der Regionalliga West an, und freut sich, am kommenden Wochenende zu Gast in Herten sein zu dürfen. Der Gegner ist bekannt für seine hervorragende Stimmung in der Halle, die durch diverse Zuschauer und natürlich die legendären Tultras entsteht. Eine tolle Kulisse für ein mit Sicherheit faires und gutes Match. Die beiden Mannschaften kennen und mögen sich, aber die Punkte will natürlich jede für sich verbuchen. So werden die Kölnerinnen auch hier wieder höchst motiviert um jeden Punkt kämpfen.

VB Damen II: Drei Quäntchen zu wenig

Es hatte einfach nicht sein sollen. Am Wochenende unterlagen wir auswärts in drei Sätzen dem SC GW Paderborn (22:25 22:25 25:23).

Wir wussten, dass es kein leichtes werden würde gegen den Aufsteiger. Schon von Beginn an waren Schwachstellen bei den Paderbornerinnen schwer aufzudecken. Besonders über die Außenpositionen machten die abwehrstarken Gegner uns Druck und stellte zeitgleich unseren Angreiferinnen einen herausfordernd guten Block. Druckvolle Lösungen gegen diese Bedingungen zu finden gelang den Kölnerinnen nicht ganz wie erwünscht.

In diesem Spiel waren es besonders unsere Mitten die „mit Gefühl schubiduu“ den Ball im Zentrum der Paderbornerinnen versenkten. Über lange Strecken zeigten sich die Tiermaschinen kampfstark und hielten mit dem Gegner über weite Strecken mit. Auch wenn der erste Satz mit 22:25 verloren wurde, gaben sich die Kölnerinnen noch lange nicht auf. Das ganze Spiel sollte ein Kopf an Kopf Rennen werden. Doch zum Ende der Sätze hin fehlte nicht nur immer ein Quäntchen Glück, sondern auch die Punkte.

Im Aufschlag sollte aufgrund der gegnerischen Annahmestärke druckvoll agiert werden, dennoch segelten zum Profit der Gegner öfter der ein oder andere Ball einen Meter zu weit ins Aus. Trotz des harten Kampfes sieht das Endergebnis letztendlich klarer aus als es war. Wir sind nicht unzufrieden mit unserer Leistung und sind bereit für den nächsten Kampf und empfangen am Samstag um 16 Uhr den momentanen Ranglistenersten TV Hörde, diesmal zu Hause in eigener Halle vor eigenen Fans.

Ergebnismeldung vom Bundespokal aus Schwerin!

Die WVV-Auswahlen der Mädchen und Jungs haben es beide ins Finale geschafft. Stark gespielt haben dabei,
Moritz, Lars und Leo.

Nur die Berliner waren etwas stärker und die WVV Auswahl unterlag äußerst knapp dem Berliner Team in zwei Sätzen (24:26; 22:25). Ein besonderes i-Tüpfelchen ist die Einladung von Lars Stenchly zur Sichtung der Jungendnationalmannschaft nach Kienbaum. Herzlichen Glückwunsch!

Männliche U16 setzt Siegeszug in NRW Liga fort

Am Wochenende konnte das männliche U16 Team vom FCJ zwei klare Siege gegen die Teams VoR Paderborn und Moerser SC verbuchen. Mit diesem Erfolg setzt sich das Team vom FCJ an die Tabellenspitze der U16 NRW Liga.
Es spielten: Len, Leo, Jesse, Julian, Moritz, Lucas, Moritz, Robin und Jan.
Weitere sehr erfreuliche Nachrichten sind, dass mit Leo Bernsmann, Moritz Selle und Lars Stenchly gleich drei Jugendspieler vom FCJ für die Auswahl des WVV Kaders nominiert wurden. Mit der Auswahl geht es am Donnerstag nach Schwerin. Dort werden die Spieler den Verein beim Bundespokal Nord vertreten. Wir wünschen unseren Jungs und der WVV Auswahl viel Erfolg.

VB Damen II: Großer Kampf für die nächsten 3 Punkte

Bereits drei Tage nach dem 3:0 Erfolg der FCJ Damen II in Aachen konnte am Mittwoch Nachmittag der nächste 3:1 (26:24; 14:25; 25:20; 25:22) Sieg gefeiert werden. Der Gegner: SV Werth /Bocholt.

Mit nur 8 Spielerinnen an Bord reiste die Mannschaft aus Bocholt in die Domstadt. Bereits vor Spielbeginn ermahnte Coach Kemper das eigene Team, dass dies kein Grund zum Ausruhen sei. Schon in der vergangenen Spielzeit verliefen sowohl Hin- und Rückspiel auf Augenhöhe, in denen die Zuschauer sehenswerte Angriffs- und Abwehraktionen sahen. Am Ende jedoch mussten sich die Spielerinnen aus Köln in beiden Spielen geschlagen geben. Eine stabile Annahme gegen aufschlagstarke Spielerinnen aus Bocholt musste her.

Köln startete konzentriert und mit guten Annahmeaktionen in das Spiel und erarbeitete sich eine schnelle 5-Punkte-Führung zu Beginn des ersten Satzes (10:5). Nach der ersten Auszeit der Gäste schlichen sich im Kölner Team ungewohnt viele Eigenfehler im Angriff ein. So war der anfängliche Vorsprung verflogen (18:21) und Werth hatte sogar den Satz zugewinnen und Satzball. Kemper reagierte und wechselte Mannschaftführerin Laura Kehe und Kapitänin Anna Kadlec ein, die ihre Mannschaft mit Stimmung und konzentrierten Aktionen zum Satzgewinn peitschten (26:24).

Im zweiten Satz geriet die zuvor stabile Annahme durch starke Aufschläge der Gegnerinnen ins Schwanken. Der Rückstand von 9 Punkten (5:14) konnte trotz kämpferischer Abwehr und nicht mehr aufgeholt werden. Mit der großen Mittelblockerin Greta Günnewig brachte Kemper noch mal ordentlich Schwung ins Spiel, doch dieser Druchgang ging an die Gäste (14:25).

Im dritten Satz verletzte sich die gegnerische Libera. Wir wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Satz drei und vier verliefen auf Augenhöhe. Den Zuschauern wurden viele lange Ballwechsel mit starken Abwehrleistungen geboten. Vor allem Mittelblockerin Greta ist hier lobend zu erwähnen, nicht nur im Block nutzte Sie ihre extrem hohe Reichhöhe aus, auch im Angriff tütete Sie jede Menge Punkte für Ihr Team ein. Sowie Neuzugang Hannah Bolsius, die über die Außenposition die gegnerische Feldabwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. Das Fehlen der verletzten Libera konnten die Kölnerinnen zudem durch gut platziere Finten als Vorteil nutzen. Satz 3 ging mit 25:20 und Satz 4 mit 25:22 an den FCJ Köln.

Am Ende stand ein weiterer 3-Punkte-Erfolg auf dem Konto der Kölnerinnen. Der Saisonstart war perfekt und wurde mit der vorübergehenden Tabellenführung gekrönt.

Nach einem anstrengenden Spiel hat sich das Team 5 Volleyball-freie-Tage verdient, bevor es nächste Woche Sonntag (14.10) mit aufgetankter Energie zum Aufsteiger nach Paderborn geht.

VB Damen II: Drei Punkte aus der Kaiserstadt

Die FCJ Damen 2 siegten am Samstagabend klar mit 3:0 (25:18; 25:11; 25:21) gegen die zweite Damen des PTSV Aachen und holten sich die nächsten 3 Punkte.

Wenn man sich an die letzte Saison erinnert, hatten die Damen aus Köln in Aachen 3:2 verloren. Das sollte wieder gut gemacht werden und ein klarer Sieg wie in der letzten Begegnung der beiden Mannschaften sollte her. Im Vorspiel siegten die FCJ Herren 1 gegen PTSV Aachen 2 mit 3:1 und so waren die Damen motiviert es den Herren gleich zu tun.

Die Kölnerinnen starteten gut in den ersten Satz, es konnte direkt ein 4 Punkte Vorsprung herausgespielt werden (6:2) und auch gehalten werden (12:6). Die Damen aus der Kaiserstadt versuchten mit hohem Risiko und langen Aufschlägen  die Kölnerinnen unter Druck zu setzen. Doch die Annahme blieb stabil und die Spieler um Libera Kim machten prakitsch keine direkten Fehler. Trotzdem kämpften sich die Aachenerinnen zum 13:11 wieder heran. Trainerin Katrin Kemper nahm direkt eine Auszeit, welche direkt den erhofften Erfolg brachte: Mit 17:13, 23:16 und schließlich mit 25.18 zog man davon und sicherte sich den ersten Satz.

Unmittelbar zu Beginn des zweiten Satzes verletzte sich die Spielerin Nummer 8 bei Aachen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Unbeirrt maschierten die Kölnerinnen nach dieser kurzen Unterbrechung weiter und gingen mit 12:4 in Führung. Gute Aufschläge des gesamten Teams, vor allem aber von Maren Beiderwellen, erzeugten einen enormen Druck bei den Gastgebern. So kam es, dass die Aachenerinnen auch im Angriff nicht mehr frei aufspielen konnten, sondern viele Eigenfehler produzierten. Ohne wirkliche Gegenwehr ging dieser Durchgang mit 25:11 an die Gäste.

Dritter Satz: Coach Kemper forderte noch einmal Konzentration der gesamten Mannschaft. Die Spannung sollte aufrecht gehalten werden, denn zu oft hatte man in der letzten Saison erfahren müssen, dass ein 2:0 Vorsprung nicht gleich den Sieg bedeutet. Mit dem Rücken zur Wand legte Aachen vorallem im Aufschlag noch einmal eine Schippe drauf und so gingen die Kölnerinnen auch mit 5:6 in Rückstand. Es folgte die erste Auszeit auf Kölner Seite, die die Wende brachte (8:7/13:9). Starke Aufschläge von Annika Brück sorgten für ein angenehmes Punktepolster (18:9). Vielleicht hatte man es sich zu gemütlich gemacht, so dass die Aachenerinnen den Abstand verkürzten (18:15). Doch an diesem Tag waren die Kölnerinnen einfach nicht überwindbar und gewannen schließlich mit 25:21 auch den dritten Satz und damit das Spiel (3:0).

Am Mittwoch geht es gegen SV Werth/TuB Bocholt um 16:00 Uhr im Sportzentrum Weiden. Wir freuen uns, wenn wieder viele Zuschauer zur Unterstützung kommen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Die FCJ Herren 1 spielen im Anschluss um 20:00 Uhr gegen VV Humann Essen 2.

Bedanken wollen wir uns bei unseren Fans, die am Samstag in die Halle gefunden haben. Außerdem möchten wir uns bei den Herren 1 bedanken, die nach ihrem 3:1 Sieg gegen Aachen in der Halle geblieben sind und uns lautstark unterstützt haben. Vielen Dank!

Gespielt haben: Hannah, Annika, Anna-Lena, Anna, Viktoria, Kim, Anika, Kathrin, Maren, Denise und Greta

VB Damen II: Mit Konzentration zum Derbysieg

Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Die Volleyball-Saison 2018/19 startete mit einem richtigen Liga-Kracher. Der Viertplatzierte der letzten Saison gegen den Tabellenfünften, FCJ Köln gegen SG Langenfeld. Ein richtiges Derby.

Und die Zeichen standen auf Spannung. Schon in der vergangenen Spielzeit zeigten die beiden Teams eine Leistung auf Augenhöhe mit zahlreichen sehenswerten Angriff- und Abwehraktionen. Sodass die Matches erst im Tie-Break entschieden werden konnten. Beide Male mit dem glücklicheren Ende für unsere Mädels aus Köln.

Und so waren die Zuschauer im Sportzentrum sehr verwundert als die Gäste aus Langenfeld los legten wie die Feuerwehr. Die Junkersdorferinnen hingegen schienen noch immer in der Sommerpause zu verweilen. Vor allem die druckvollen Aufschläge machten ihnen sehr zu schaffen. Und so kam es das man schnell 1:6 und 1:8 hinten lag und bereits beiden Auszeiten verbraucht waren. Beim Stand von 8:18 brachte Coach Kemper schließlich mit Viktoria Dörschug und Laura Kehe neuen Wind aufs Feld. Diese Wechsel sorgten zwar noch für den Aufschwung, konnten aber die Satzniederlage nicht mehr verhindern. (18:25)

Mit Rückenwind und der gleichen Aufstellung wie zum Schluss des ersten Satzes startete der zweite Satz. Endlich bekamen die Zuschauer das, was sie verdienten: Eine Begegnung auf Augenhöhe, geprägt von vielen starken Aktionen, bei denen besonders die neugewählte Mannschaftsführerin Laura Kehe zu glänzen wusste. Zuspielerin Kathrin Neitemeier setzte Ihre Angreifer immer wieder gekonnt in Szene und der Aufschlagdruck auf Seiten der Kölner wurde erfolgreich erhöht. Mit 25:22 ging dieser Durchgang schließlich an die Heimmannschaft.

Der dritte Satz war zunächst ausgeglichen (5:6/8:8/10:12/14:16), ehe die Langenfelderinnen, vor allem durch ihr schnelles Spiel über alle Positionen, davon ziehen konnten (21:15/18:23). Doch zum Glück wechselte Kemper nicht nur zum richtigen Zeitpunkt Kapitänin Anna Kadlec und Annahme-Außen Neuzugang Hannah Bolsius ein, sondern auch Kathrin Neitemeier kam im richtigen Moment (18:23) an den Aufschlag. Sie servierte gefährlich und konstant, während ihre Blockreihe zuverlässig die Bälle aus der Luft fischte und der Angriff mutig und schnell agierte. Und so kam es, das Neitemeier den Ball erst wieder beim 25:23-Satzgewinn aus der Hand geben musste.

Getrieben von solch einem Comeback und zwei ebenso starken Aufschlagserien des Youngsters Viktoria Dörschung, die an diesem Tag ein außerordentlich gutes Spiel auf der Diagonalposition ablieferte, marschierten die Kölnerinnen schließlich doch noch ungefährdet und verdient zum ersten Saison- und Derbysieg.

„Wir haben das Spiel heute verdient gewonnen. Weil wir nie aufgehört haben an uns zu glauben und uns auch die Zeit genommen haben zurück ins Spiel zu finden. Gleichzeitig haben wir einen hohen Druck im Aufschlag geboten und dabei fast fehlerfrei agiert,“ resümiert Trainerin Katrin Kemper. „Wir haben den Kampf als Team gewonnen. Trotzdem müssen wir für das nächste Spiel gegen Aachen noch an einigen Stellschrauben, wie zum Beispiel an unserem Zusammenspiel von Zuspieler und Mittelblockern, drehen. Aber auch das werden wir als Mannschaft bewältigen.“