Hart umkämpftes Derby zum Saisonauftakt – nach 2:3 gegen Absteiger Bonn folgt Absteiger Sorpesee

Bonn

Mit den beiden Zweitligaabsteigern aus Bonn und Sorpesee nimmt der Spielplan der 2. Mannschaft des FCJ Köln zu Beginn direkt einmal ordentlich an Fahrt auf. Dies bewies am ersten Spieltag gegen die „bizepsvolleys“ von den SSF Bonn auch direkt der erste Ballwechsel, bei dem das Spielgerät ganze acht Mal über das Netz flog. Recht ausgeglichen gestaltete sich der erste Satz. Keine Mannschaft konnte sich so richtig absetzen, Richtung Ende gelang es jedoch den Gästen aus Bonn, einen Vorsprung auf 20:17 zu erspielen. Die Tiermaschinen glichen jedoch mit einer fulminanten Aufschlagserie von Marina Müller aus und bewiesen in der Crunchtime durch starke Abwehraktionen von Libera Klara Guntermann und Lene Stegelmann ordentlich Nervenstärke, sodass sie den ersten Satz mit 25:23 für sich gewinnen konnten.

Hart umkämpftes Derby zum Saisonauftakt - nach 2:3 gegen Absteiger Bonn folgt Absteiger Sorpesee

Durch den ersten Satzgewinn konnte das Team Anfang des zweiten Durchgangs gegen den Zweitligaabsteiger noch befreiter aufspielen. Anna-Lena Krüger und Lena Fenten konnten mit herausragender Blockarbeit und schnellen Einbeinern punkten, sodass sich Köln mit einem deutlichen 16:7 absetzen konnte. Alles funktionierte, die 2:0-Führung schien sicher – Bonn davon augenscheinlich jedoch gänzlich unbeeindruckt. Der Schlagabtausch nahm an Fahrt auf, eine souveräne Aufschlagserie auf Bonner Seite ließ Köln nochmal ordentlich wackeln, sodass es nach zwei ungenutzten Satzbällen beim Stand von 25:25 tatsächlich zum Ausgleich kam. Auch hier fassten sich die Tiermaschinen erneut ein Herz, wehrten nervenstark gleich vier Satzbälle ab und konnten durch druckvolle, lange Aufschläge von Maren Beiderwellen auch den zweiten Durchgang mit einem 31:29 für sich entscheiden. Der erste Tabellenpunkt der Saison war somit gesichert. Dass genau diese Crunchtime-Situationen so souverän gemeistert werden konnten, war nicht zuletzt auch Mentalcoach Martina Reske´s Einstimmung auf den Saisonauftakt zu verdanken.

Im dritten Satz schaltete Bonn dann endgültig einen Gang höher und waren definitiv in der neuen Saison angekommen. Mit dem Rücken zur Wand bewies die Auswärtsmannschaft Nervenstärke und verringerte die Fehlerquote in ihrem eigenen Spielaufbau beachtlich. Köln geriet ins Taumeln und hing über 8:12 bis 18:22 konstant hinterher. Somit ging der dritte Satz recht deutlich mit 25:18 an den rheinländischen Nachbarn, der in Sätzen auf 2:1 verkürzen konnte. Anfang des vierten Satzes gelang Bonn eine Aufschlagserie zum 6:1. Während sich die Zuschauer bereits auf einen Tiebreak einstellten, gelang es in diesem Abschnitt diesmal jedoch den Tiermaschinen aus Köln, lautstark angeführt von Kapitänin Kerstin Freudenhammer, Mitte des Satzes einen Ausgleich herzustellen. Köln erarbeitete sich durch eine stabile Annahme sowie starke Angriffe und Blockarbeit einen leichten Vorsprung, sodass alles nach einem Überraschungssieg aussah. Der Sieg war beim Stand von 24:23 zum Greifen nah – Bonn wehrte gekonnt ab, glich aus und rettete sich durch mutige Angriffe mit einem 27:25 in den Tiebreak.

Im Tiebreak fand die Kölner Mannschaft nicht mehr so richtig in den entscheidenden Satz. Das Niveau und der Kampfgeist der ersten vier Sätze konnte so nicht mehr gehalten werden, es schlichen sich Konzentrations- und Flüchtigkeitsfehler ein. Bonn zwang den Kölnerinnen vermehrt sein Spiel auf und gewann den ersten Tiebreak und somit das erste Spiel der Saison mit einem abschließenden 15:5 für sich.

Im Anschluss an das Spiel zeigte sich Headcoach Kevin Bradtke zuversichtlich. „Wir trainieren erst seit wenigen Wochen in dieser Konstellation zusammen und haben dafür einen mehr als soliden Volleyball aufs Parkett gebracht – sobald wir an Routine gewinnen und gerade auch in brenzligen Situationen die Oberhand behalten, wird uns ein weiterer Entwicklungssprung gelingen.“ Nach einem Blick in die Tabelle scheint der Spieltag perfekt im Soll – am ersten Spieltagswochenende kam es – ausgenommen vom Spiel in Hörde – ausschließlich zu 3:2-Siegen und Punkteteilung. Eine spannende Saison steht also bevor.

Am kommenden Wochenende geht es in eigener Halle gegen den weiteren Absteiger aus der zweiten Liga weiter, die Kölnerinnen empfangen bereits in ihrem zweiten Heimspiel – um 19 Uhr den RC Sorpesee in Widdersdorf, Neue Sandkaul 29. Die Gäste aus dem Sauerland hatten als einziges Team zum Saisonauftakt spielfrei und werden sicherlich mit voller Kapelle anreisen und ordentlich Bock haben. Allein deshalb freut sich das Kölner Damenteam auch diesmal über lautstarke Unterstützung von der kleinen aber feinen FCJ-Tribüne.

Florian Hannich beendet seine zweite Amtszeit als Trainer

Flo2

Nach drei Saisons müssen sich die selbsternannten Tiermaschinen des FC Junkersdorf (wieder) von ihrem Trainer Florian „Flo“ Hannich verabschieden.

Hannich saß bereits zwischen 2010 und 2016 für mehrere Spielzeiten auf der Trainerbank – zunächst als Co-Trainer in der Verbandsliga. Im Jahr 2010 übernahm er dann als Headcoach das Team von Jimmy Czimek und startete mit einem neu formierten Team in der Verbandsliga.  Es folgte eine langjährige erste Amtszeit als leitender Trainer mit Erfolgen wie den aufeinanderfolgenden Aufstiegen in Oberliga 2013 und Regionalliga 2014.

Nach seinem Referendariat schien dem angehenden Lehrer die erneute Anfrage der Mannschaft um Kapitänin Greta Günnewig abermals zu gefallen. So konnte man ihn 2019 wieder als „neuen alten Trainer“ in der Halle in Köln-Weiden begrüßen. Es brauchte auch keine lange Eingewöhnungsphase, traf Hannich mit Spielerinnen wie Thi Kim, Maren oder Anna-Lena auf alte Bekannte.

In der Saison 2019/20 stand Flo dann wieder an der Seitenlinie – nun sogar in der Dritten Liga. Doch diese Saison sollte in die Geschichtsbücher eingehen – und wurde im März 2020 durch den ersten Corona-Lockdown verfrüht und ohne Wertung beendet.

Florian Hannich beendet seine zweite Amtszeit als Trainer

Florian Hannich in der Saison 2015/2016.

In der Saison 2020/21 freuten sich Trainer und Spielerinnen dann wieder auf einen Restart in der Halle und dem Team um Trainer Hannich gelang ein echter Coup. Ungeschlagen führten die Tiermaschinen bis zum achten und damals vorerst letzten Spiel souverän die Tabelle, doch es folgte wieder der coronabedingte Saisonabbruch. folgte eine monatelange Spiel- und Trainingspause – stattdessen Kraftsessions via Zoom, Mentaltraining mit Coach Martina Reske oder outdoor Rasentraining am Fuße des Colonius. Hannich und seinem Team blieb schließlich nicht viel mehr übrig, als sich zum inoffiziellen und selbsternannten Corona-Meister zu küren.

Im Laufe der darauffolgenden Saison 2021/22, welche erstmals in Vor- und Endrundenmodus gespielt wurde, kam die Einsatzbereitschaft des Coaches noch mehr zur Geltung. Der akribische Trainer steigerte sein Pensum neben Beruf, Familie und Trainingsalltag mit der umfangreichen Ausbildung zum A-Trainer unter der Leitung von Jimmy Czimek. In dieser insgesamt recht holprigen Spielzeit stellte Hannich sich bestmöglich in den Dienst seines Teams. Recht zügig war der Klassenerhalt mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde gesichert, so trat er im Sinne der Vereinsentwicklung an Jugendspielerinnen heran und integrierte sie erfolgreich in den Kader. Als es im Laufe der Saison nötig wurde, baute er seine Mannschaft auf zig Positionen bedarfsgerecht um und verlor nie Engagement und Motivation aus dem Blick. So brachte Hannich beispielsweise Mittelblockerin Maike Brönhorst im Saisonverlauf gewinnbringend gleich auf Außen und Diagonal zu MVP-reifen Einsätzen. In seinem letzten Pflichtspiel als Coach entführte Hannich mit seinen „Tiermaschinen“ beim damaligen Tabellenführer BSV Ostbevern einen Punkt aus fünf hart umkämpften Sätzen.

Florian Hannich beendet seine zweite Amtszeit als Trainer

Flo in der Saison 2021/2022.

 

Auch nach Verkündung seines endenden Traineramts half Hannich bei der Vermittlung eines geeigneten Nachfolgers, den das Team glücklicherweise in Kevin Bradtke finden konnte. [Weitere Informationen folgen rund um den Trainerwechsel folgen.]

Das sagt die Mannschaft:

Lieber Flo,

alle Tiermaschinen– egal ob weiß, rot, grün oder blau – möchten uns bei Dir für Dein Engagement der letzten Jahre bedanken und wünschen Dir für die Zukunft nur das Beste und das was Du dir wünscht – insbesondere endlich mehr Zeit für Deine kleine Familie. Wir freuen uns, wenn Du uns auch weiterhin ab und zu bei einem Spiel besuchen kommst.

DANKE – deine Tiermaschinen.

Protokoll der Mitgliederversammlung 05.05.2022

Protokoll
Mitgliederversammlung des F.C. Junkersdorf 1946 e.V, am 05.05.2022
Gemeindesaal der Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf,
Birkenallee 20,
50858 Köln-Junkersdorf
Beginn: 19.00 Uhr


TOP 1 – Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Vorsitzender Thomas Bartel begrüßt die anwesenden Mitglieder. Er weist darauf hin, dass in
der Mitgliederversammlung die Geschäftsjahre 2019/20 und 2020/21 behandelt werden. Die
Einladung an die Mitglieder ist form- und fristgerecht erfolgt. Es sind 16 Vereinsmitglieder
anwesend; von weiteren 4 Vereinsmitgliedern werden Vollmachten vorgelegt. Somit sind 20
Mitglieder stimmberechtigt.
Nach §13, Ziff. 2 der Satzung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn
mindestens ein Viertel der Mitglieder anwesend ist. Da dies nicht der Fall ist, stellt die
Versammlung entsprechend der Regelung in der Satzung die Beschlussfähigkeit unter den
stimmberechtigten Vereinsmitgliedern mit Einstimmigkeit her.

TOP 2 – Vorstellung fristgerecht eingegangener Anträge
Es wurden fristgerecht zwei Anträge auf Satzungsänderung betreffend §12 und § 13
eingereicht (die Anträge sind dem Protokoll unten als Anlage 1 beigefügt).

TOP 3 – Geschäftsbericht des Vorstandes
Vorsitzender Bartel händigt Bilanzen zu den Geschäftsjahren 2019/20 und 2020/21 aus
sowie Kontenübersichten zu den Ergebnissen in den einzelnen Abteilungen.
Die Mitgliederzahlen haben sich nach Rückgängen in der Coronazeit im Jahr 2021 wieder
auf das Niveau der Vorcoronazeit stabilisiert.
Zum 30.06.2021 stellte sich das Vereinsergebnis mit 36.800,00 € positiv dar.

TOP 4 – Bericht des Kassenprüfers
Der schriftliche Kassenbericht der Kassenprüfers Peter Peters und Florian Beckmann lagen zur Mitgliederversammlung nicht vor. Er ist dem Protokoll nachträglich beigefügt (Anlage 2).

TOP 5 – Entlastung des Vorstandes
Auf Antrag aus der Mitgliederrunde wird der Vorstand für seine Tätigkeit in den
Geschäftsjahren 2019/20 und 2020/21 einstimmig und en bloc entlastet. Dem Vorstand wird
für die geleistete Arbeit gedankt.

TOP 6 – Behandlung der Anträge
Die Mitgliederversammlung hat sich nach §11 der Satzung darauf verständigt, dass keine
kostenpflichtigen und notariellen Änderungen in der Satzung vorgenommen werden sollen.
Wie in §11, Absatz (2) der Satzung vorgeschlagen, beschließt die Mitgliederversammlung
folgende zwei „Empfehlungen an den Vorstand“:
Zu §12 der Satzung „Die Einberufung der Mitgliederversammlung“
(1) ,,, Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich, per
E-Mail (wo vorhanden) unter Angabe von Ort, Termin und Tagesordnung einberufen“.
Zu §13 der Satzung „Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung“
Aufnahme eines zusätzlichen Absatzes wie folgt:
(6) Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird allen Vereinsmitgliedern mit einer
Frist von vier Wochen durch den Vorstand an die letzte dem Verein bekannte
E-Mail-Adresse zugesendet. Jedes Mitglied, dessen E-Mail-Adresse nicht vorliegt, hat
die Möglichkeit der Einsichtnahme in das Protokoll auf der Webseite, auf welcher das
Protokoll nach Fertigstellung veröffentlicht wird.

TOP 7 – Neuwahl des Vorstandes
Vorsitzender Bartel erklärt, dass sich die beiden Vorstandsmitglieder T. Bartel und M.
Emmerich für die Position des 1. Vorsitzenden sowie stellvertretenden Vorsitzenden wieder
zur Verfügung stellen würden. Das Amt des Schatzmeisters muss neu besetzt werden, da Dr.
Karl Bartel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht.
Aus der Mitgliederversammlung werden für eine Neubesetzung des Schatzmeisters folgende
Vereinsmitglieder vorgeschlagen, die sich der Versammlung kurz vorstellen:
1. Günter Grossmann (Abteilung Tischtennis)
2. Felix Deutsch (Abteilung Volleyball)
Nach intensiver Diskussion zieht Felix Deutsch seine Kandidatur zurück.
Die Mitgliederversammlung wählt den neuen Vorstand wie folgt:
1. Vorsitzender: Thomas Bartel 17 Ja-Stimmen/ 3 Enthaltungen
2. Vorsitzender: Martin Emmerich 17 Ja-Stimmen/ 3 Enthaltungen
Schatzmeister: Günter Grossmann 11 Ja-Stimmen/ 9 Enthaltungen
Die gewählten Vorstandsmitglieder nehmen die Wahl an und bedanken sich bei den
Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen.

TOP 8 – Neuwahl der Kassenprüfer
Für die Tätigkeit als Kassenprüfer werden vorgeschlagen:
1. Felix Deutsch
2. Florian Beckmann
Beide werden einstimmig, bei 2 Enthaltungen, gewählt und nehmen die Wahl an.

TOP 9 – Verschiedenes
Zur Erweiterung der Trainingszeiten wurden bei der Bezirksverwaltung Köln-Lindenthal in
einem persönlichen Gesprächstermin zusätzliche Hallenzeiten beantragt:
• Neubau Dreifachsporthalle Köln-Weiden, Zusestr., für die Abteilung Volleyball –
avisierte Verfügbarkeit nach den Sommerferien 2022
• Neubau Grundschule Köln-Junkersdorf, Alfons-Nowak-Str., für die Abteilungen
Gymnastik/Kinderturnen und Fußball – avisierte Fertigstellung Sommer 2023
Der Abteilung Tischtennis sollen dann freie Trainingszeiten in der Ildefons-Herwegen
Schule/Junkersdorf zufallen, da dort die Tischtennisplatten bereits untergebracht sind.
Aus der Mitgliederversammlung wird die Bitte geäußert, eine altersbezogene
Mitgliederstruktur der einzelnen Abteilungen an die zuständigen Abteilungsleiter zu
verschicken.
Mitglieder der Abteilung Tischtennis weisen nochmals auf die nicht zufriedenstellenden
Duschmöglichkeiten in der Ildefons-Herwegen Grundschule hin. Auch nach der
durchgeführten Modernisierung ist das Duschen in den vorhandenen beiden Duschen nur
mit lauwarmem bis kaltem Wasser bei sehr geringer Strahlstärke möglich. Gerade bei
Turnieren mit Gastspielern ist das ein unhaltbarer Zustand. Es wird angeregt, den
Hausmeister der Grundschule, ggfs. die Stadt Köln, zuständigkeitshalber anzusprechen.
Der Planungsstand der neuen temporären 4-Felder Beachvolleyballanlage auf der
Bezirkssportanlage Weiden wird vorgestellt. Die Anlage wird voraussichtlich Ende Juli 2022
fertiggestellt werden. Nutzer werden die Volleyballabteilung des FC Junkersdorf (ab den
Nachmittagsstunden), Schüler des Georg Büchner Gymnasiums (im Rahmen des
Schulsports), sowie nach vorgesehener Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt
verschiedene Auswahlmannschaften des Westdeutschen Volleyballverbands (WVV) sein.
Eine kommerzielle Nutzung durch Dritte oder von Hobbymannschaften ist nicht vorgesehen.
Vorsitzender Bartel bedankt sich bei den anwesenden Mitgliedern für ihre Anwesenheit und
für die konstruktive Zusammenarbeit der Abteilungen mit dem Vorstand.
Er schließt die Versammlung um 21:50 Uhr.
Köln, den 25.05.2022
 
Thomas Bartel            Susanne Beckmann
(1. Vorsitzender)         (Protokollführerin)

Anlage 1 – Ergänzungen zu den bestehenden Tagesordnungspunkten und Anträge

1. Zusätzlicher Tagesordnungspunkt TOP: Antrag auf Satzungsänderung § 12 Die
Einberufung der Mitgliederversammlung
Antrag auf Satzungsänderung der Vereinssatzung in §12 Die Einberufung der
Mitgliederversammlung wie folgt:

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Jahr, jedoch bis
spätestens zum 30. September des folgenden Geschäftsjahres, stattinden.

Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei vier Wochen schriflich , per
Telefax oder per E-mail unter Angabe von Ort, Termin und Tagesordnung einberufen.

Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.

Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom
Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Postadresse, Telefax – oder E-Mail-Adresse
gerichtet ist. Sollten nicht alle E-Mails aller Vereinsmitglieder vorliegen, wird die Einladung
ZUSÄTZLICH auf der Vereinswebsite veröffentlicht.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung kann auch durch Veröffentlichung in der
Vereinszeitung, durch Anschlag am Vereinslokal oder durch Veröffentlichung in üblichen
Tageszeitungen erfolgen.

(2) Die Tagesordnung soll mindestens enthalten:
a) Geschäftsbericht des Vorstandes
b) Bericht des Schatzmeisters über die Einnahmen und Ausgaben (Kassenbericht)
c) Bericht der Kassenprüfer
d) Entlastung des Vorstandes
e) Neuwahl des Vorstands sowie der Kassenprüfer

(3) Die endgültige Tagesordnung setzt der Vorstand fest. 

Begründung: 

Der Antrag wird von Felix Deutsch, stellvertretend für die Herren 3 Volleyballmannschaft  eingebracht. Es ist im Sinne der Mannschaft, sich aktiv als Mitglied in das Vereinsgeschehen  einzubringen. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Teilnahme an der ordentlichen  Mitgliedersitzung. Wir sehen es als vertretbar an, dass eine Frist von vier anstatt zwei  Wochen gewahrt wird, damit die einzelnen Vereinsmitglieder eine Teilnahme an der  Versammlung rechtzeitig planen können. Darüber hinaus halten wir eine schriftliche 

Einladung via Email als angemessener als eine Einladung über einen Websitepost auf der  Vereinsseite. Viele aus unserer Mannschaft hat die Einladung über diesen Weg dieses Jahr  erst recht kurzfristig erreicht. Deshalb wünschen wir uns in Zukunft eine Einladung via Email.  Eine aktuelle Email-Liste aller Vereinsmitglieder lässt sich sicherlich einfach und zeitnah  erstellen. 

  1. Zusätzlicher Tagesordnungspunkt TOP: Antrag auf Satzung Ergänzung § 13 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Ergänzung um einen Absatz (6) wie folgt: 

(6) Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird allen Vereinsmitgliedern mit einer  Frist von vier Wochen durch den Vorstand an die letzte dem Verein bekannte E-Mail-Adresse  zugesendet. Jedem Mitglied dessen E-Mail-Adresse nicht vorliegt, wird eine Kopie des  Protokolls auf Nachfrage auf einem Kommunikationsweg (bspw. Post, Email, Fax, o.ä.) bereit  gestellt. 

Begründung 

Es sollte jedem Vereinsmitglied die Möglichkeit gegeben werden über die jährlichen  Vereinsentwicklungen und über mögliche Beschlüsse informiert zu werden. Deshalb halten  wir (Volleyballmannschaft Herren 3) es für sinnvoll, dass jedes Vereinsmitglied ein Protokoll  über die Mitgliederversammlungen erhält.

 

Links zum Protokoll:

  1. Originalprotokoll
  2. Jahresabschluss 19/20
  3. Kontennachweis 19/20
  4. Vergleich Abteilungen 19/20
  5. Jahresabschluss 20/21 inkl. Kontennachweis
  6. Vergleich Abteilungen 20/21

Berg- und Talfahrt am vergangenen Wochenende

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Lange Zeit sollte das vergangene Wochenende ein Moment des Innehaltens und der Ruhe
sein. Ein spielfreies Wochenende, genutzt um die Familie zu besuchen, die müden
Knochen zu schonen oder einfach mal zu entspannen – doch dem sollte schlussendlich
nicht so sein. Aus einem spielfreien Wochenende wurde ein Doppel-Derby-Wochenende. Die Gegner:
Die Rhein-Sieg-Volleys und der TVA Hürth. Die beiden Teams stecken bis zu den Hüften im Abstiegskampf. Mit einem Blick auf die Tabelle vor diesem Wochenende hätte man dem jungen Team aus Menden wohl die besseren Chancen auf den Klassenerhalt zuschreiben können, doch auch dies nur unter
Vorbehalt. Denn aufgrund Corona-bedingter Ausfälle, die unter anderem diese beiden
Teams im Verlaufe der Saison hochfrequent heimgesucht haben, mussten viele Spiele
kurzfristig abgesagt und verlegt werden. Sollten alle Teams am nun kommenden
Wochenende eigentlich ihr letztes reguläres Saisonspiel bestreiten, fehlen den Rhein-Sieg
Volleys 4 und den Jungs aus Hürth sogar noch 7 Spiele. Trotz Saisonverlängerung bis zum
8. Mai sind die restlichen Wochenenden für eventuelle Nachholspiele rar. Aus diesem
Grund durften die Corona-Immunitätsmaschinen aus Junkersdorf an ihrem wohlverdienten
spielfreien Wochenende gleich zweimal ran, da bei der Auswahl des Nachholtermins
aufgrund fehlender Alternativen nur wenig zu machen war.
Man akquirierte also nach Möglichkeit alle zur Verfügung stehenden Kräfte, was jedoch
nur bedingt gelang. Mit ausgedünntem Kader wurden am Samstag die Rhein-Sieg-Volleys
in heimischer Halle empfangen. Das Spiel ist relativ schnell erzählt. Mit zwei Liberos und
einem angeschlagenen Außenangreifer auf dem Feld, wollte man es den Mendener Jungs
nicht zu einfach machen wichtige Punkte gegen den Abstieg aus Köln zu entführen. Mit
dem Abstiegsdruck im Nacken verloren die Gäste nicht nur jegliche Manieren, sondern
auch den ersten Satz mit 25:14. Mit dem Rücken zur Wand stemmten sie sich jedoch mit
allen Kräften gegen die drohende Niederlage und schafften es im zweiten Satz das
Momentum zu kippen. Die Kölner Annahme bröckelte und in Spielaufbau und Angriff
fehlte es zunehmend an Konsequenz. Nach einer deutlichen Führung der Kölner, konnte
Menden zur Mitte des Satzes aufholen und sich dann sogar deutlich absetzen (18:25). Die
wenigen Kölner Wechseloptionen brachten auch keine Besserung und in Satz 3 und 4
zeichnete sich ein ähnliches Spiel ab (21:25; 18:25). MVP wurde Tim auf der
Libero-Position, der in diesem Spiel im Angriff vielleicht sogar Gold wert gewesen wäre.
Berg- und Talfahrt am vergangenen Wochenende
Zuspieler Thiemo Schnorr serviert den Schnellangriff. Foto: VolleyballFREAK:
Viel Zeit blieb nicht, ehe man am Folgetag zur Mittagszeit im fernen Hürth eintraf.
Außenangreifer Gosi, der trotz anfänglicher Krankheit gegen Menden seinen Mann stand,
musste für das zweite Derby die Segel streichen, dafür rückten mit Loui und Anton zwei
topmotivierte Spieler der 2. Herren nach. Die Stimmung war gut, doch die grundsätzliche
Unruhe bzgl. der Gesamtsituation war deutlich zu spüren – manch einer mochte sogar
von einem Druck im Kölner Team sprechen (Mit 0 Siegen in den nächsten 4 Spielen wäre
der Abstieg rein rechnerisch noch möglich). Doch die Rettung war mit Tempo
250 bereits auf der Autobahn unterwegs und 10 Minuten vor Anpfiff stand doch
tatsächlich Kapitän Basti spiel- und pöbelbereit in der Hürther Halle. Ein Ruck ging durch
das Kölner Team und es wurde endlich wieder geiler Volleyball gespielt. Satz eins konnte
erneut deutlich gewonnen werden (25:17), während sich gegen Ende des zweiten gewonnenen Satzes bereits eine leichte Unachtsamkeit einschlich (26:24). Die Anstrengung des
Wochenendes nagte an der Konzentration der Kölner Spieler und Hürth nutze die Chance
zum Satzgewinn (21:25). Kurz vor Ende des 3. Satzes durfte El Capitano sich dann bereits
ein bisschen einspielen um im 4. Satz dann endgültig rettend einzugreifen. Mit der
bekannten Ruhe in der Annahme um Tim und Basti legte das gesamte Team wieder einen
Zahn zu und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein (25:15; 3:1). MVP wurde Zuspieler Thiemo
– Spiele gegen das alte Team motivieren einfach.
 
Am kommenden Sonntag geht es dann in das regulär letzte Saisonspiel in eigener Halle
gegen die Aligser Gallier. Danach steht noch das zweite Nachholspiel gegen Hürth sowie
ein Nachholspiel gegen die Superzweite aus Giesen an (In Gießen. An einem Sonntag im
Mai. Um 16 Uhr – danke Jungs!).
Sonntag auch endlich wieder mit Zuschauern also kommt vorbei und unterstützt uns
tatkräftig! Mit Hinblick auf die KT-Party am Vortag wird DJ Chris die Musik auch nicht ganz
so laut machen.

Bis dahin
Euer
FCJ Express
 
Fotos: Volleyball Freak.

Tschüss, „Negativtrend“!

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Am vergangenen Samstag konnte der FCJ mit einem starken Comeback-Sieg den langersehnten
nächsten Sieg einfahren. Nach zwei verlorenen Sätzen konnte das Ruder doch noch rechtzeitig
rumgerissen und ein Sieg im Tie-Break errungen werden.
Mit genau einer Trainingseinheit in zwei Wochen ging der FCJ mal wieder top vorbereitet in das Duell
gegen die Männer aus Ibbenbüren. Durch die Ausfälle von Tim, Luis und Paul sowie eine sehr
kurzfristige Urlaubsrückkehr von Gosi erst am Spieltag, stellte sich das Team mehr oder weniger
selber auf. Dass die Tebu Volleys immer ein unangenehmer Gegner sein können, zeigte sich sofort zu
Spielbeginn. Die Startschwierigkeiten der Kölner Mannschaft wurde souverän ausgenutzt und durch
gute Aufschläge war der Spielaufbau der Heimmannschaft von Anfang an unter Druck. Trotzdem
konnte Köln gut gegenhalten und blieb den Tebus immer auf den Fersen, sodass sich sowohl in Satz
eins als auch in Satz zwei eine spannende Crunch-Time inklusive Verlängerung entwickelte. Trotz
zwischenzeitlicher Führung zog Köln dabei jedoch stets den Kürzeren und nach einer knappen Stunde
hatte sich Tecklenburg den ersten Punkt geschnappt und die nächste Niederlage des FCJ Express war
nahe (25:27; 26:28). Als dann zu Beginn des 3. Satzes die Schnorr-Brüder in einem Zwiegespräch mit
dem Schiedsrichter aus einem 2:1 für die Gegner ein 4:1 machten, war das Desaster perfekt. Doch
nach einigen gespielten Punkten platze auf einmal der Knoten im Kölner Team. Die Annahme und
Abwehr rund um Youngstar Len ließ kaum noch Schwächen zu und der Druck auf die Gastmannschaft
stieg deutlich. Die Tebus ließen sich überrumpeln und schafften es kaum eine adäquate Gegenwehr
zu stellen. Trotz des Rückstandes zu Beginn des Satzes konnte dieser deutlich gewonnen werden
(25:16) und auch im nächsten Satz war Köln nicht aufzuhalten (25:16). Das Team wollte in den Tie-
Break und so sollte es schließlich auch sein. Doch wer nach dem bisherigen Spielverlauf einen
Einbruch im Kölner Team oder einen engen Tie-Break erwartete wurde bitter enttäuscht. Starke
Aufschläge gepaart mit der nötigen Abgezocktheit in allen Elementen, führten den „Lauf“ der Kölner
aus den beiden Sätzen zuvor fort und Tebu zeigte sich sichtlich gebrochen. Mit einem 3:2 Sieg (15:8)
konnte die früh drohende Niederlage abgewandt und ein wichtiger Sieg verbucht werden. MVP
wurde Ball-Schubser Thiemo, doch mannschaftsintern wurde diese Ehre einstimmig Libero-
Nachwuchs Len zuteil, der nach anfänglichen Schwierigkeiten ein bombastisches Spiel zeigte.
Wie bereits gewohnt steht jetzt ein Wochenende ohne Spiel an, auch wenn es ausnahmsweise mal
wirklich vom Spielplan vorgesehen ist. Nächste Woche erwartet uns dann ein schwieriges
Auswärtsspiel in Hörde. Die Hörder Jungs spielen eine unangenehm starke Rückrunde und treten vor
allem bei Heimspielen sehr souverän auf.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!
Euer
FCJ Express

Wiedergutmachung gescheitert

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In einem spannenden Spiel gegen die jungen Hüpfer aus Gievenbeck ging die geplante Wiedergutmachung in heimischer Halle leider in die Hose. Nach vier gespielten Sätzen musste man sich mit 1:3 ohne ohne Punkteausbeute geschlagen geben.
 
Die Vorzeichen waren gewohnt subotpimal mit fehlenden Auswechselmöglichkeiten auf Mitte und Diagonal. Die Stimmung war dementsprechend gut, hatte man sich doch mittlerweile an solche Kadersituationen gewöhnt und einfach Bock „das Beste draus zu machen“. Hochmotiviert und ideal von Interimscoach Valters und Kapitän Basti eingestimmt ging man in den 1. Satz. Gievenbeck zeigte sich zwar wie erwartet kämpferisch und laut, doch glücklicherweise etwas verhaltener als im Hinspiel in eigener Halle. Wo Köln bereits zu Beginn des Hinspiels große Schwierigkeiten hatte, entwickelte sich nun ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Den großen Unterschied im ersten Satz machten der fehlende Aufschlagdruck auf Kölner Seite sowie fehlende Durchschlagskraft im 1. Angriff (oder einfach eine gute Abwehrarbeit von Münster). Einen Hoffnungsschimmer gab die Einwechslung von Luis auf Diagonal, der vom Karneval noch leicht erheitert frei aufspielte und den ein oder anderen Ball im gegnerischen Feld versenkte. Nichtsdestotrotz konnte ein Aufbäumen von Münster in der Mitte des Satzes nicht mehr aufgeholt werden und mit 0:1 (21:25) Rückstand ging es in den nächsten Durchgang. Die Vorgabe hierfür war klar: mehr Druck im Aufschlag, was auch prompt umgesetzt wurde. Der Gegner konnte überrascht werden und eine frühe Führung auf Kölner Seite konnte entspannt durchgezogen und mit Aufschlagjoker Paul am Ende sogar noch vergrößert werden (25:19). Im dritten Durchgang machten erneut die Aufschläge den Unterschied. Kleinere Serien von Basti und Luis zu Beginn des Satzes ließen erneut einen kleinen Vorsprung für Köln entstehen und es bot sich schnell ein ähnliches Bild wie in Satz 2. Die Verletzung des stark aufspielenden Luis beim Stand von 10:6 brachte dann leider einen kleinen Bruch ins Kölner Spiel. Zwar egalisierte Gievenbeck zur Mitte des Satzes „nur“, ebnete sich damit jedoch den Weg zu einem beeindruckenden Schlussspurt und einem weiteren Satzsieg (21:25). In Satz 4 warfen beide Teams noch einmal alles in die Waagschale und der Satz blieb lange offen. Auch hier zeigten die Jungs aus Gievenbeck am Ende Eier, durfen sich gleichzeitig aber auch bei ihrem stark aufspielenden Libero bedanken, welcher vor allem in der Crunch-Time die ein oder andere unmögliche Abwehr zeigte und den Kölnern damit wichtige Punkte klaute. Schlussendlich war es wieder ein kurzes Aufbäumen der Gegner in den 20ern, welches Köln nicht stoppen konnte und somit gehen auch verdiente drei Punkte nach Gievenbeck. MVP wurde verdienterweise Kapitän Basti, der neben der wichtigen Coachingtätigkeit neben dem Feld auch ein starkes Spiel machte. 
 
In der kommenden Woche geht es zu den Jungs aus Giesen und auch hier müssen wir erst einmal unseren Kader zusammenflicken. Es kann also nur gut werden!
 
Bis dahin
Euer
 
FCJ Express

FCJ empfängt To See Champions

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Am kommenden Sonntag begrüßt der FCJ Express die junge Mannschaft des TSC Gievenbeck vor heimischer (Stream-) Kulisse. Im Hinspiel setzte es eine unangenehme Niederlage, da Gievenbeck neben taktischen Wechseln und Ausnutzung des breiten Kaders stark aufspielte und ersatzgeschwächte Kölner völlig überrumpelte. Vor allem im Aufschlag und im Angriff über die Mitte gelang auf Münsteraner Seite alles und das oft so hochgelobte disziplinierte Spiel der Kölner lies mehr als zu wünschen übrig. Es gilt also Wiedergutmachung zu leisten! 
 
Besondere Erwähnung bedarf sicherlich neben einem erneuten Geisterspiel mit Streambegleitung die Trainersituation auf Kölner Seite. Eingehende Gespräche während der laufenden Saison zeigten des Öfteren, dass die Anforderungen und Erwartungen an Trainingsinhalten und Spieltaktischen Vorgaben zwischen Trainer und Mannschaft zu weit außeinanderliegen. Daher wurde die Entscheidung getroffen die Zusammenarbeit zu beenden. Wir wünschen Boris alles erdenklich Gute für seinen weiteren Weg und freuen uns ihn das ein odere andere mal bei uns in der Halle begrüßen zu können. Bis auf Weiteres wird Valters, der weiterhin seine Verletzungen auskuriert, auf der Trainerbank platz nehmen.
 
Wir freuen uns auf jeden Fall, nach erneuter Zwangspause, wieder auf dem Feld stehen zu können und hoffen auf eure zahlreiche Unterstützung vor dem TV.
 
Bis dahin
Euer
 
FCJ Express 

19.02.2022: FCJ Köln Damen II muss sich gegen stark aufspielenden BSV Ostbevern mit einem deutlichen 0:3 geschlagen geben (13:25; 22:25; 16:25).

2. Damen (3. Liga)

Der Auftakt der Aufstiegsrunde am Samstagabend ist von den Junkersdorferinnen mit großer Vorfreude erwartet worden. Nach einem Monat Spielpause waren alle heiß darauf, endlich wieder gemeinsam auf dem Spielfeld zu stehen. Gleichzeitig war klar, dass mit dem Zweitliga-Absteiger Ostbevern ein nicht zu unterschätzender Gegner wartete.

Direkt zu Beginn des Spiels demonstrierten die angereisten Gäste ihre beeindruckende Athletik. Reihenweise blockten sie die Bälle der Kölner Angreiferinnen und fanden selbst jede Menge Möglichkeiten, den Ball trotzt Kölner Block und Abwehr hart auf den Boden zu bringen. So sah sich die Heimmannschaft direkt mit einem 3:10 Rückstand konfrontiert, den sie im Verlaufe des Satzes auch nicht mehr nennenswert aufholen konnte (13:25).

„Besser machen“, lautete nun die Devise für den zweiten Satz. Und tatsächlich gelang es mit Hilfe der herausragenden Annahmeleistung von Lilian Kemper eine 8:5 Führung herauszuarbeiten. Dann aber legten die Spielerinnen aus Ostbevern nochmal eine Schippe drauf, so dass aus der drei-Punkte-Führung schnell ein 5-Punkte-Rückstand wurde (13:18). Verloren war der Satz damit noch nicht, denn zwischendurch gelang eine Aufholjagd zum 21:22, doch schlussendlich gab der BSV den Satz nicht mehr her (22:25).

Der dritte und letzte Satz erinnerte die Junkersdorferinnen dann schmerzlich an den ersten Satz. Durch zu viele Eigenfehler, insbesondere im Aufschlag, konnte sich Ostbevern frühzeitig einen komfortablen Vorsprung erarbeiten (5:12) und diesen schnell zu einem 13:24 ausbauen. Dann aber kämpften die Tiermaschinen erneut um jeden Punkt, so dass der gegnerische Trainer vor dem entscheidenden Punkt für die Gäste nochmal eine Auszeit nehmen musste (16:24).

„Wir haben heute nicht unsere beste Leistung abrufen können. Nach der langen Pause ist das auch nicht weiter verwunderlich, aber für einen Sieg gegen einen so starken Gegner wie Ostbevern reichen weniger als 100% natürlich nicht aus“, resümiert Coach Florian Hannich das Spiel.

Zur MVP Kölns wurde Jana Grathwol, die Zuspielerin mit der Nummer 4, gewählt. Sie schaffte es wiederholte Male den gegnerischen Block geschickt auszuspielen. Auch bei Ostbevern wurde die Zuspielerin (Nummer 5, Lea Dreckmann) mit der MVP-Medaille für ihre hervorragende Leistung belohnt.

Endlich wieder Volleyball (?)

Delbrueck

Aufgrund der Corona-bedingten Absage unserer letzten beiden Gegner ist unser letzte
Begegnung in der 3. Liga West schon einige Wochen her. Am Samstag ist es jedoch
(hoffentlich) wieder soweit und es geht gegen den Tabellenführer aus Delbrück!


Die Delbrücker stehen zwar an der Spitze der Tabelle, haben jedoch bereits 2 Spiele mehr
als ihr Verfolger aus Gievenbeck (gegen den es am vergangenen Wochenende eine
deutliche Niederlage setzte) und 3 Spiele mehr als der FCJ auf dem 3. Platz. Ein Sieg der
Kölner würde nicht nur dazu führen, dass das Spitzen-Trio noch enger zusammenrückt,
sondern wäre auf lange Sicht auch ein wichtiger Schritt in Richtung Tabellenführung. Im
Hinspiel setzte Delbrück den FCJ vor allem über ihr schnelles Passspiel und ihre
sprunggewaltigen Außenangreifer unter Druck. Das Spiel konnte nur unter Aufbringung
aller Kräfte und mit großem Kampf im Tie-Break gewonnen werden. Auch für das morgige
Spiel ist ein Sieg als Ziel definiert und wir freuen uns sehr auf Volleyball auf
Spitzenniveau.
Drückt uns die Daumen!


Euer
FCJ Express