Dritter 5-Satz-Krimi im vierten Auswärtsspiel

WhatsApp Image 2020 02 02 at 19 21 53
MVP Christian Gosmann in Begleitung von Melli Preußer von DSHS SnowTrex Köln

Auswärts alles beim Alten – Mit dem 3:2 Sieg beim TSC Gievenbeck holt der FCJ den dritten Tiebreaksieg im vierten Auswärtsspiel. Schwierig zu sagen, ob Junkersdorf sich nun über die zwei Punkte ärgern oder freuen soll. Einerseits führte man bereits mit 2:1 gegen eine junge Münsteraner Mannschaft, als die Truppe von Trainer Alex Lages im vierten Satz plötzlich unerklärliche Probleme im Angriff bekam. Und das trotz einer sehr stabilen Annahme um MVP Christian Gosmann. Andererseits spielten die Gastgeber sehr gut auf, waren definitiv besser als ihre Tabellenposition und hatten sich den Punkt redlich verdient. „Ein bisschen fühlt es sich an wie eine Niederlage“, gestand Thiemo Schnorr nach dem Spiel.

Den besseren Start erwischte Junkersdorf, die mit einer ähnlichen Aufstellung im Vergleich zum TEBU-Spiel agierten – einzig Jan-Eric Schneider ersetzte Lucas Faller auf der Mitte. Das Spiel nahm bis zum vierten Satz eigentlich einen normalen Verlauf: In Satz 1 und 3 setzte sich die Erfahrung der Junkersdorfer durch, mit jeweils 25:20 hielt man den Gegner in Schach. Dass aber auch der TSC Qualitäten besitzt, zeigten sie im zweiten Satz, der aus Sicht des FCJ mit 23:25 verloren ging.

Der Bruch im Spiel erfolgte im vierten Satz beim Stand von 5:5. Münster zog erst auf 11:7 und später sogar auf 20:13 davon, holte sich den Satz sehr deutlich und erwischte auch den wesentlich besseren Start in den Tiebreak. Bezeichnend im Nachhinein, dass lediglich Münster eine Auszeit nahm, obwohl der FCJ erst mit 0:4 und dann mit 2:7 im Hintertreffen lag. „Ich wusste, dass wir mit unserer Erfahrung dem Gegner überlegen sein werden – besonders im Tiebreak“, sagte Trainer Alex Lages. Und so kam es. Mit einer couragierten Aufholjagd kämpfte sich Junkersdorf zurück und verwandelte den ersten Matchball zum 3:2 Sieg.

Da die Konkurrenten aus Hürth, Delbrück und Aligse ebenfalls punkteten – alle sogar dreifach – bleibt es hinter Spitzenreiter Lüneburg weiter spannend. Am nächsten Wochenende kommt es im Derby zur Partie Junkersdorf gegen Hürth. Die Mission ist klar: Mit einem Sieg will der FCJ die Grenz-Kölner aus dem Rennen um Platz zwei eliminieren.

zurück zur Übersicht