FCJ Köln II: Ausdauer belohnt

Am Samstag kam es zu einem der längsten Viersatzspiele der FC Junkersdorf Geschichte. Der PTSV Aachen II sowie der FC Junkersdorf lieferten sich ein Spiel Kopf an Kopf.  

Die ersten Punkte im erste Satz waren nicht so leicht für die FCJ Mädels – Probleme im Block und starke Aufschläge der gegnerischen Mannschaft. Deshalb konnte sich PTSV Aachen einen kleinen Vorsprung ergattern. Nachdem der FCJ aber ins Spiel rein gefunden hatte, begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Es wurde schnell klar, dass das Rückspiel knapper verlaufen würde, als das sichere 3:0 gewonnene Hinspiel. Obwohl der Gegner in der Endphase vorne lag, ließ die Kölnerinnen den Kopf nicht hängen. Jeder Punkt war hart umkämpft und Köln verdiente sich zwei Satzbälle. Jedoch zog Aachen stets mit sehenswerten Abwehraktionen nach und erspielte sich ebenfalls einen Satzball (27:28). Den dritten und letzten Satzball ließen sich die Mädels des FCJ jedoch nicht mehr nehmen und entschieden somit den ersten Satz mit 30:28 für sich.    

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Genug Grund zum Jubeln: Die Mädels vom FCJ Köln

Satz 2 war ebenfalls sehr knapp. Köln hatte mit 13:8 Punkten einen guten Vorsprung erzielt. Aachen nutze jedoch die kleinen Fehler, auf Köln’s Seite, aus und verwandelte diese in ihre Punkte. Obwohl der FCJ mit 5 Punkten vorne gelegen hatte, kam Aachen wieder auf Augenhöhe und es folgte ein spannendes Satz Ende. Aachen und Köln lieferten sich starke Abwehraktionen und sehr lange Ballwechsel. Am Ende gewann Aachen mit 27:29 den zweiten Satz.  

Der Dritte Satz kostete Durchhaltevermögen auf beiden Seiten. Endlose Ballwechse und kämpfende Abwehr ließen die Bälle nicht „tot“ werden. Daher war Ausdauer gefragt. Doch mit einem 26:24 konnten die Mädels aus Köln den 1 Punkt einfahren. Wer in dem dritten Satz noch Nerven behalten hatte, konnte diese aber im vierten Satz endgültig verabschieden. Es kam wieder zu einem Rennen Kopf an Kopf. Relativ Schwankend aber zuletzt sehr gleich, hatten beide Damen Mannschaften einen Punktestand von 23:23. Jetzt zeigte sich, wer mit vollem Mut die letzten Ballaktionen durchführt. Mit Nerven aus Stahl machte der FCJ selbstbewusste Aufschläge und setzte Aachen somit unter Druck. Doch Aachen war unglaublich abwehrstark, sodass sie die Angriffe vom FCJ gut abwehrten. Bei einem Punkte Stand von 25:24 machte Annika Brück vom FCJ, mit einem explosiven long-line Angriff, den entscheiden Punkt.     Das Rückspiel hatte sich somit mit einem 3:1 für den FC Junkersdorf entschieden.

Dieses Kopf an Kopf Rennen spielgelte sich auch auf der Uhr wieder. 2,5 Stunden bei vier Sätzen gab es noch nie bei dem FCJ. Es war ein wirklich höchst spannendes Spiel und die Stimmung, beider Teams, war nach dem Spiel sehr gut. Aachen hat sehr stark aufgespielt und den letzten Platz auf der Tabelle nicht verdient. 

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