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5:0 Heimsieg gegen Wesseling-Urfeld

Der FC Junkersdorf hat im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg eingefahren. eine Woche nach der unglücklichen 1:2-Niederlgae in Dürwiß gewann das Team von Trainer Daniel Zillken gegen die SpVg. Wesseling-Urfeld mit 5:0. Die Tore zum verdienten Sieg erzielten Claudio Marino, Fabio de Souza, Jonas Wendt und Benjamin Niggemann.
"Spitali zurück in Junkersdorf"

Von Oliver Löer

 

Im ersten Heimspiel der Mittelrheinliga-Saison erwartet der FC Junkersdorf die SpVg Wesseling-Urfeld. Derweil profitiert das Team von Coach Daniel Zillken vom Aus Viktoria Kölns und verpflichtet Giuseppe Spitali.

 

KÖLN - Am Ende ging alles ganz schnell: Einen Tag vor Schließung der Transferperiode hat der FC Junkersdorf einen im Kölner Amateurfußball namhaften Fußballer unter Vertrag genommen. Anfang der Woche unterschrieb Giuseppe Spitali einen Kontrakt im Kölner Westen. Bereits am Sonntag (15 Uhr, Ostkampfbahn) ist der Italiener im ersten Heimspiel der noch jungen Mittelrheinliga-Saison gegen die SpVg Wesseling-Urfeld spielberechtigt. Daniel Zillken, der Junkersdorfer Trainer, ist sehr froh über das Engagement des 30-jährigen beim FCJ und sagt: „Giuseppe ist ein äußerst interessanter Spieler. Er hat das gewisse Etwas und ist auf dem Feld unberechenbar.“

 

Spitali ist beim Aufstiegsfavoriten kein Unbekannter: Vor einigen Jahren trug der offensive Mittelfeldakteur, der für den MSV Duisburg zwei Partien in der 2. Bundesliga absolvierte, schon einmal das FC-Trikot und wechselte im Sommer 2008 zum SV Bergisch Gladbach 09. Dort hatte der Rechtsfuß maßgeblichen Anteil am späteren Aufstieg der Mannschaft in die NRW-Liga. In diesem Sommer nun schloss sich der einstige Profi Viktoria Köln an, war aufgrund des Rückzugs der Rechtsrheinischen aus dem Spielbetrieb nun aber für andere Vereine offen. „Wir sind nun auch vorne drin sehr ordentlich aufgestellt“, sagt Kölns Coach im Hinblick auf den gestiegenen Konkurrenzkampf.

Ob der neue Mann, den Zillken „als richtig guten Zehner“ bezeichnet, bereits an diesem Wochenende in der Startformation steht, ließ er gestern offen. Nach der ärgerlichen 1:2-Niederlage zum Saisonstart in Dürwiß spielt Junkersdorfs Trainer mit dem Gedanken, die ein oder andere Veränderung im Team vorzunehmen: „Gut möglich, dass etwas passiert.“ Bereits in der Saisonvorbereitung wurde mitunter deutlich, dass die junge FC-Mannschaft große Probleme hat, in eine Begegnung hinein zu finden - auch am letzten Wochenende. Dass es nach dem Anschlusstreffer des eingewechselten Özgür Camuralioglu schließlich nicht mehr zu einem Punkt reichte, hat für den Trainer auch etwas mit Pech zu tun: „Am Ende wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Trotzdem müssen wir am Sonntag gegen Wesseling natürlich zulegen.“ Der Gegner aus dem Erftkreis ist ganz im Gegensatz zu den hoch gehandelten Junkersdorfern gut in die Spielzeit gestartet. Die Mannschaft von Coach Josef Farkas besiegte am ersten Spieltag Lich-Steinstraß mit 3:1.

 

 

Wesseling reist zum FC Junkersdorf

 

Sichtlich gelassen geht auch die SpVg Wesseling-Urfeld ihre zweite Aufgabe in der noch jungen Saison an. Nach dem Auftaktsieg gegen Lich / Steinstraß (3:1) ist vorerst jegliche Anspannung verschwunden und Trainer Josef Farkas reist mit seinem Team gelöst zum FC Junkersdorf. Verstärkt wird diese Stimmungslage durch den Fehlstart der Kölner, die mit 1:2 in Dürwiß verloren. Nun steht der selbsternannte Aufstiegsaspirant schon unter Druck. „Junkersdorf ist Favorit, wir sind krasser Außenseiter. Sie müssen gewinnen, wir haben nichts zu verlieren. Damit ist alles gesagt“, meint Farkas, der darin auch seinen größten Vorteil sieht: „Wir werden erst mal tief stehen.“ Ausgegeben wird diese Marschroute wohl an die gleiche Startformation, die auch zum Auftakt erfolgreich war. Somit dürfte Leon Backhaus, der bereits nach einer Viertelstunde mit der Ampelkarte vom Platz flog, eine erneute Chance erhalten. Alternativ stünde Florian Roth bereit. An einen Einsatz von Martin Löbach und Quinito Proenca ist dagegen noch nicht zu denken.

Giuseppe Spitli kehrt zum FC Junkersdorf zurück

Der  FC Junkersdorf hat kurz vor Ende der Transferperiode nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Giuseppe Spitali verpflichtet. Der 30-Jährige war zuletzt für Bergisch Gladbach aktiv und verstärkt die Offensivabteilung des FCJ.

 

Das Rot-Schwarze Trikot ist für den Italiener dabei alles andere als fremd, bereits vor gut zwei Jahren spielte „Pino“ im Junkersdorfer Dress. Spitali war eigentlich im Begriff, zu Viktoria Köln zu wechseln, allerdings suchte er nach dem Zwangsabstieg der Viktoria eine andere sportliche Herausforderung. „Giuseppe ist in der Offensive vielseitig einsetzbar und verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten“, schwärmt sein neuer Trainer Daniel Zillken. „Er hatte seinerzeit großen Anteil am Aufstieg von Bergisch Gladbach, daher sind wir sehr froh, dass er zu uns gekommen ist.“ Franz Wunderlich, Junkersdorfs Sportlicher Leiter, ist ebenfalls froh, den Offensivakteur bereits zum zweiten Mal verpflichtet zu haben. „Als Trainer habe ich ihn bereits im Sommer 2007 geholt, ein außergewöhnlicher Spieler für die Mittelrheinliga“, so Wunderlich.

 

Unter Beweis stellen kann „Pino“ seine Fähigkeiten frühestens am Sonntag, wenn die SpVg. Wesseling-Urfeld zum ersten Heimspiel der Saison in den Sportpark Müngersdorf kommt. Übrigens: das erste Heimspiel der vergangenen Saison fand auch gegen Wesseling statt, vor 12 Monaten trennten sich beide Mannschaften 1:1.

"Selbstbewusster Aufstiegsfavorit"

Gegner des FC Junkersdorf zum Saisonauftakt der Fußball-Mittelrheinliga ist der FC Germania Dürwiß. Im Team von Coach Daniel Zillken herrscht eine große Zuversicht, den NRW-Liga-Aufstieg zu realisieren.


Köln - Den Internetauftritt des FC Junkersdorf kann man als recht gelungen bezeichnen. Man erfährt so einiges über den Verein und ganz viel Privates über die Spieler. In der Rubrik „Aufstiegsfavoriten“ nennen gleich ein Dutzend Aktiver ihren derzeitigen Klub. Ganz schön selbstbewusst, sollte man meinen. Interessant wird es auch bei der Beantwortung der Frage nach dem besten Fußballer des Planeten. Einer hat sich tatsächlich getraut, den Profi Manasseh Ishiaku zu nennen - ebenfalls eine mutige Aussage, vielleicht aber nicht ganz ernst gemeint.

Daniel Zillken steht vor seinem dritten Amtsjahr beim ambitionierten Mittelrheinligisten. Der Kölner Trainer erscheint ganz im Gegensatz zu den Protagonisten seines Teams nicht gänzlich sicher zu sein, dass die Spielzeit im Juni 2011 folgerichtig mit dem Gewinn der Meisterschaft endet. Der 42-jährige Coach hält sich ziemlich bedeckt, wenn er über die bevorstehende Saison spricht, die am Sonntag (17 Uhr) mit einer Auswärtspartie bei Germania Dürwiß beginnt. „Dass meine Spieler selbstbewusst sind, kann ja nicht schaden. Ich hingegen weiß, dass die Mittelrheinliga kein Wunschkonzert ist und der Erfolg des letzten Jahres Schnee von gestern ist.“ Zillken bekennt sich also nicht mit aller Vehemenz zum Aufstieg, auch wenn er weiß, „dass wir mit unserem Kader gut aufgestellt sind und ganz viel möglich ist“.


Insgesamt neun Begegnungen stecken den Junkersdorfer Akteuren in den Knochen, am Ende der Vorbereitung stehen vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Junkersdorfs Übungsleiter bewertet den Leistungsstand seines Teams nach sechs Wochen so: „Wir hatten kaum Verletzte in der Vorbereitung, jeder hat Spielzeit bekommen und konnte sich präsentieren. Alle haben mitgezogen.“

Wer nun am Sonntag in der schweren Partie bei Germania Dürwiß in der Startformation steht, weiß Zillken natürlich ganz genau; alle Karten offenlegen möchte der Trainer allerdings noch nicht: „René Monjeamb ist unsere Nummer eins, und Markus Arendt als Kapitän wird natürlich auch von Beginn an dabei sein.“ Mit einiger Sicherheit dürften zudem die in den letzten Wochen äußerst treffsicheren Angreifer Jonas Wendt und Enzo Bosa auflaufen, mit Fabio de Souza im Mittelfeld und Marcel Radschuweit in der Innenverteidigung ist ebenfalls zu rechnen. Ob Özgür Camuralioglu im Aufgebot steht, entscheidet sich kurzfristig. Der Stürmer ist noch nicht vollständig gesund und wird im Gegensatz zu Neuzugang Christian Beckers, der seine Probleme am Sprunggelenk überwunden hat, wohl zunächst auf der Bank sitzen. Wenn man der Einschätzung von Zillken Glauben schenken mag, wird der Gegner seinen Spielern einiges abverlangen: „Dürwiß ist letze Saison als Aufsteiger Dritter geworden und gehört zu den besten Teams. Das wird eine ziemlich harte Nuss.“ Ob der von einigen Kölner Spielern kommunizierte Aufstiegsfavorit diese Nuss zu knacken vermag, wird sich Sonntag ab 17 Uhr erweisen.

Vor dem Start: das große Doppel-Interview mit dem Trainer und dem Kapitän

Sechs Wochen Vorbereitung neigen sich dem Ende, am kommenden Sonntag startet der FC Junkersdorf bei Germania Dürwiß in die Saison 2010/2011. Im Doppel-Interview stellen sich Junkersdorfs Trainer Daniel Zillken und sein neuer Kapitän Markus Arendt den vorherrschenden Fragen. Wie gut ist der neue Kader, was erwartet die Mannschaft in der Liga und wo in der Tabelle steht die Mannschaft am Ende der Saison?

 

Wagen wir einen Blick zurück auf die vergangenen sechs Wochen: welchen Eindruck habt ihr zwei von der Vorbereitung?

 

Daniel Zillken: „Bisher lief alles richtig gut, wir hatten kaum Verletzungen und konnten sehr gut im Detail arbeiten. Voraussetzung dafür waren da natürlich bereits die guten Laktatwerte, wichtige Grundlage und gleichzeitig der Beleg, dass die Spieler auch in der Pause gut gearbeitet haben. Das war in der letzten Saison nicht ganz so gut“

 

Markus Arendt: „Die Stimmung in der Mannschaft ist seit dem ersten Tag gut, alle haben Spaß und ziehen gut mit. Speziell die Neuzugänge haben sich schnell integriert, das ist wichtig. Was jetzt noch fehlt sind die Automatismen, bzw. Details wie Laufwege und das Coaching innerhalb der Mannschaft. Daran arbeiten wir und es wird sicher auch ein paar Spiele dauern, bis sich alle auch auf dem Platz gut verstehen.“

 

Apropos Neuzugänge: acht Spieler sind neu im Kader. Wie schätzt ihr die Qualität des Kaders ein, auch im Vergleich zur abgelaufenen Saison?

 

Daniel Zillken: „Im letzten Jahr war es ein echter Umbruch als 13 Neuzugänge, zu uns kamen, daher sehe ich es in dieser Saison nicht so extrem. Acht neue Spieler finde ich im Sommer normal. Der Konkurrenzkampf ist das zentrale Element des Leistungsgedankens. Verglichen mit dem Vorjahr sind wir speziell offensiv in der Breite besser aufgestellt. Das kann man in jeder Trainingseinheit sehen.“

 

Markus Arendt: „Das stimmt und gefühlt ist der Kader schon stärker als im letzten Jahr. Allerdings denke ich, dass ist jetzt noch nicht zu bewerten, nach den ersten Spielen wissen wir wirklich, wie es aussieht. In der Breite sind wir jedoch definitiv besser aufgestellt, von der Bank wird immer Qualität kommen können, jede Position ist doppelt besetzt. Konkret haben wir mit Christian Beckers, Jan Gran oder Claudio Marino Spieler mit NRW-Liga-Erfahrung dazubekommen, René Monjeamb ist ein Top-Torhüter. Allerdings wird es noch dauern, bis jeder neue Spieler weiß, was genau der Trainer von ihm verlangt.“

 

Neun Testspiele wurden gespielt, welche Erkenntnis ist in Punkto Taktik und Spielanlage dabei gereift?

 

Markus Arendt: „Den Druck eines Meisterschaftsspiel kannst du einfach nicht simulieren, also ist alle Theorie grau. Allerdings favorisiere ich das 4-2-3-1 System. Zum einen ist dabei unser offensiver Mittelfeldspieler schwierig zu verteidigen, da er sich zwischen den gegnerischen Viererketten frei bewegen kann. Außerdem ist ein gutes Pass- und Dreiecksspiel möglich, was wiederum für unser eigenes Offensivspiel wichtig ist.“

 

Daniel Zillken: „Markus hat in vielen Dingen Recht. Es wird Zeit in Anspruch nehmen, bis jeder seine Aufgaben kennt. Allerdings bringen die neuen Spieler bereits viel taktisches Know-How mit und wir können uns gemeinsam weiter verbessern. Was das System angeht, halte ich mir bewusst mehrere Optionen offen. Unsere Spieler können sowohl im 4-4-2 als auch im 4-3-3 spielen. Das 4-2-3-1 von Markus ist ja auch noch in gegnerischen- und eigenen Ballbesitz gegliedert, da sind die Grenzen oft fließend. Die Grundlage bleibt ohnehin die konsequente Verteidigung. Daran arbeiten wir in jeder Trainingseinheit.“

 

War erwartet den FC Junkersdorf in der Mittelrheinliga?

 

Markus Arendt: „Zunächst erwarte ich mit dem VfL Alfter und dem FC Hennef genau wie im letzten Jahr wieder starke Aufsteiger. Dennoch werden wir als einer der Favoriten in die Saison gehen und vom ersten Spieltag an gejagt werden. Darauf sind wir vorbereitet. Also erwarte ich grundsätzlich defensiv orientierte Gegner. Dann ist es wichtig, Geduld zu haben das eigene Spiel über 90 Minuten durchzuziehen.“

 

Daniel Zillken: „Die defensiven Gegner kennen wir aus der letzten Saison und daran wird sich in vielen Spielen nichts ändern. Allerdings bin ich sicher, dass sich das Niveau insgesamt erhöhen wird. Markus’ Einschätzung zu den starken Aufsteigern teile ich ein zu eins. Umso wichtiger ist es, unser Spiel klar durchzuspielen und verschiedene Lösungswege für die unterschiedlichen Spielsituationen parat zu haben.“

 

Gerade ihr beiden kennt die Liga inzwischen zu Genüge. Worauf kommt es an in der Liga?

 

Daniel Zillken: „Wie schon angedeutet ist eine gute Organisation die Grundlage. Sicher stehen, gut verteidigen und taktisch anspruchsvolles Verhalten. Gelingt uns dies ist es schwer, uns zu besiegen. Der nächste Schritt ist hohes Tempo mit und ohne Ball, um selbst Offensivaktionen zu starten. Wenn wir wie zum Ende der letzten Saison defensiv sicher stehen, werden wir mit unserer Offensivqualität immer wieder Möglichkeiten bekommen, Spiele auch zu gewinnen. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass es in dieser Liga auf mehr ankommt als etwas spielerische Qualität und taktisches Know-How. Wer nicht bereit ist, geistig wie körperlich mehr zu investieren als der Gegner, wird schlicht keinen Erfolg haben.“

 

Markus Arendt: „Ich bin jetzt seit einigen Jahren beim FC Junkersdorf und in dieser Liga. Wer seinen Gegner nicht ernst nimmt, verliert. Auch wenn es sich nach einem Klischee anhört, jeder Gegner kann gegen uns genauso gut gewinnen wie verlieren. Leider habe ich diesbezüglich schon viel erlebt. Betreiben wir mehr Aufwand als der Gegner, können wir Spiele gewinnen. Tun wir es nicht, werden wir sie verlieren, eigentlich ganz einfach (lacht).“

 

Liest man sich die Fragebögen der Spieler im Internet durch fällt auf, dass viele sich das Ziel Meisterschaft gesteckt haben. Was sind eure Ziele?

 

Daniel Zillken (lacht): „Ja, das habe ich auch gelesen. Sicher werden uns viele wieder die Favoritenrolle zusprechen. Klar ist auch, dass wir möglichst weit oben mitspielen möchten. Aber nochmals: wir haben eine junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren. Also muss neben der Qualität auch eine gute Portion Glück hinzukommen um Erfolg zu haben. Wichtiger als der Tabellenplatz ist für mich jedoch die Weiterentwicklung der jungen Spieler. Damit haben wir im letzten Jahr begonnen und daran wollen wir anknüpfen und uns verbessern.“

 

Markus Arendt: „Nach der Vizemeisterschaft im letzten Jahr will ich mich genau wie mein Trainer verbessern, daher kann das Ziel nur Platz Eins sein.“

 

Letzte Frage: Was unterscheidet den FC Junkersdorf eigentlich von anderen Klubs?

 

Markus Arendt: „Neben den Top-Bedingungen wie Trainingsplatz, Trainergespann und Vereinsführung fällt immer wieder eine Sache auf: ich kennen keinen einzigen Spieler der letzten Jahre, dem auch nur der Hauch eines Versprechens schuldig geblieben ist. Ein großes Kompliment daher an Herrn Doktor Bartel und seinen Sohn Thomas. Es ist wirklich ein außergewöhnlicher Verein.

 

Daniel Zillken: „Das ist wirklich ein großer Unterschied zu dem, was man sonst so hört aus der Liga. Ein anderer ist allerdings auch, dass die meisten anderen Vereine über schöne Rasenplätze verfügen...“

 

Entwicklung in der Vorbereitung - Bosa und Wendt treffsicher

Vier Siege, zwei Niederlagen und drei Unentschieden bei einem Torverhältnis von 24:11. Die meisten Tore schossen Enzo Bosa und Jonas Wendt mit jeweils sieben Treffern, die Abwehr kassierte in den letzten beiden Spielen überhaupt kein Gegentor mehr.

Die Bilanz sieht zwar auf den ersten Blick einigermaßen ausgeglichen aus, allerdings gingen auch die Spiele gegen klassenhöhere Teams wie 1. FC Köln II und Fortuna Köln in die Rechnung ein. „Wir haben selbst im Verlauf der Vorbereitung eine Entwicklung genommen“, erklärt FCJ-Coach Daniel Zillken. „Speziell die letzten drei Tests gegen Siegburg, Leverkusen und Düren waren richtig gut.“ Lediglich das 2:2 gegen Worringen passte Zillken so gar nicht in den Kram, allerdings zog der 42-Jährige auch und speziell aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse.

Alle 21 Spieler im Kader konnten in ausreichend Spielzeit den Trainer von ihren Leistungen überzeugen, dieser hat nun die Qual der Wahl, elf Spieler in die Auftaktpartie bei Germania Dürwiß (Sonntag 17.00 Uhr) zu schicken. „Ich warte die Eindrücke der letzten beiden Einheiten noch ab, dann entscheide ich.“ Die Vorbereitung des FC Junkersdorf ist Geschichte, was bleibt sind ein paar nackte Zahlen, die spätestens ab Sonntagabend Niemanden mehr interessieren werden…

 

Testspiele des FC Junkersdorf:

 

23. Juli: Mülheim Nord, 2:0, Tore: Camuralioglu, Bosa

28. Juli: Fort. Köln, 1:1, Tor: Wendt

28. Juli: 1. FC Köln, 0:2   

01. August: TuRU D´dorf, 2:3, Tore: Camuralioglu, Niggemann

04. August Worringen, 2:2, Tore: Bosa, Özavci

07. August: Spich, 7:0, Tore: Wendt (2), De Souza (2), Propheter,  Bosa, Reuter,

14. August: Siegburg 04, 5:3, Tore Wendt (3), Bosa, Reuter

18. August: VfL Leverkusen, 0:0

22. August.: Düren Niederau, 5:0, Tore Bosa (3), Wendt, Niggemann